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Ein altes „Hobby“ – Zeichnen

Und wieder einmal (ich weiß schon garnicht mehr wieviele Pausen ich gemacht habe) hole ich meinen Blog aus der Versenkung. Was hat mich aufgehalten? Kein vernünftiger Computerarbeitsplatz und andere Hobbies, die wieder aufgeflammt sind. Doch seht selbst…

Zu meinem Geburtstag habe ich zwei Bücher über das Zeichnenlernen bekommen, eines möchte ich hier vorstellen. Wiederentdeckt hatte ich bzw. inspiriert wurde ich – wer sich erinnern kann – in St. Petersburg und versuchte mich einige Urlaube danach auch an weiteren Motiven. In letzter Zeit schlummerte dieses Bedürfnis bis ich anfing das erste Buch zu lesen. Eine spannende Einführung in das Sehen lernen mit einem laienhaften Einblick in die Psychologie. Bevor es losging musste man ein paar Dinge vorbereiten, mitunter ein Bild seiner Hand und ein Selbstporträt:

Zuerst wird man mit ein paar Übungen in den Kreativmodus des Hirns gelotst, wo sich das Zeitgefühl ausschaltet und man nicht mehr in Sprache sondern Formen denkt. Was mir interessanterweise keine Schwierigkeiten bereitet. Anschließend lernt man über mehrere Kapitel hinweg die Wahrnehmungsfertigkeiten Ränder und Konturen, Raumformen, Perspektiven/Winkel/Proportionen sowie Licht und Schatten wahrzunehmen/zu verfeinern. Währenddessen fertigt man auch einige Zeichnungen an, hier eine Auswahl:

Grundsätzlich sehr spannend war es ein Bild auf dem Kopf gestellt und somit proportional richtig abzuzeichnen, da es damit dem Hirn schwerer fällt auf die gewohnten einprogrammierten Muster zuzugreifen (aka Augenschlitze, Knollnase,…). Leider gab es auch einige Motive/Übungen, die mich immer wieder daran hinderten motiviert weiterzuarbeiten…

Nach Abschluss des Buches kommt nun die richtig große Aufgabe: die Übung! Leider funktioniert der Plan mit ein Bild pro Tag nicht ganz, dazu funken leider immer wieder ein paar andere Hobbies mit rein, auch wenn ich oft mein Zeichenzeug mit dabei habe. Jedoch habe ich seither schon zwei Blätter gefüllt:

Vor allem das Porträt (wenn auch von einem Foto abgezeichnet) finde ich gut gelungen und kann mich daran nicht sattsehen. Was das Buch allerdings kaum vermittelt sind Zeichentechniken, diese werden im Zweiten abgehandelt, ich bin auch schon dabei die ersten Lektionen (ja, hier gibt es kaum was zu lesen :)) durchzugehen. Man darf gespannt sein!