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2012 1123 – Warhammer Figuren Shooting

Nachdem mir die mühevoll bemalten Figuren in mehreren Blogeinträgen eines befreundeten Warhammerfans (-spielers) aufgefallen waren, beschloss ich, dass ich diese gerne fotografieren würde. Also machten wir uns einen Termin aus und ich besuchte ihn, vorher organisierte er noch etwas Grünzeug, Felsen und andere Accessoirs…

Als erstes muss ich erwähnen, dass es nicht leicht war sich in diese Art der Fotografie zu stürzen. Am Anfang war ich etwas planlos und fotografierte einfach drauf los, doch irgendwann machte es „Klick“ und ich begann kleine Szenen zu bauen. Der Kommandant und seine Truppen,… Die Beleuchtung stellte sich als äußerst unpraktisch heraus, da ich/wir Blitz und Durchlichtschirm in der Hand hielten und damit kaum reproduzierbare Lichtverhältnisse herstellen konnten. Der Kontrast war teils auch sehr hart und ich hätte vieles besser machen können. Es nutzt alles nichts, ein Fotostudio muss her, vor allem mit viel Platz und weißen Wänden, Stellleinwand als Hintergrund, Stative für Blitz und Co.

2012 0601 – Fliege

Gestern beim Lernen hob ich ein Taschentuch auf, dass es nicht ganz in den Mistkübel geschafft hat. Auf einmal fiel mein Blick auf eine ziemlich lebendig aussehende aber regungslos dasitzende Fliege. Nach einem leichten Windstoß und weiterem regungslosen Verharren, zückte ich meine Pinzette. Da ich sowieso gerade am Lernen war war das eine nette Abwechslung…

Ich habe mein Stativ aufgebaut und die Fliege auf dem Lernblock platziert. Ich wollte die Fotos über Thetering scharfstellen aber Lightroom bot mir irgendwie kein Livebild (Vorschau). Also habe ich das Ganze über den Kameramonitor erledigt, die Fotos allerdings trotzdem sofort am PC Monitor auf Schärfe überprüft. Auffällig dabei war, dass mein Tamron Makro ab Blende 11 beginnt die Bilder zu verwaschen. Vermutlich rührt die Unschärfe von Beugungseffekten…

2011 1005 – Produktfotos AGM Katalog

Ich wurde gebeten für die Website SvenDogs.com (das Designbüro, für das ich immer wieder 3D Renderings mache) ein paar Fotos von den gestalteten Katalogseiten zu machen. Wunsch war es, dass das ganze auf „urbanem“/betonähnlichen Hintergrund abgebildet werden sollte.

Also hab ich mir den Katalog geschnappt und ihn ohne Zuhilfenahme von Hilfsmitteln auf dem Gartentisch mit der Kamera abfotografiert. Man kann es sicher besser machen, zu dem Zeitpunkt hatte ich allerdings weder Diffusor noch Blitz, noch sonst irgendwas. Die quick-and-dirty-Lösung war für alle Beteiligten zufriedenstellend und ich denke die Fotos zeigen schön das Layout und Details.

Ende der Skisaison 2011/12

Erstmals seit vielen Jahren war das Wetter (zumindest im Februar) wieder pistenfreundlicher. Dieses Mal hatte ich auf alle Fälle sehr viel Spaß und hoffe natürlich, dass es nächstes Jahr auch wieder super wird. Als kleine Abrundung habe ich hier meine Gedanken über Gruppendynamik verfasst, die vielleicht interessant sind und zeigen, dass es nicht nur im eigenen Freundeskreis so zugeht…

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Familienurlaub mit Skistunde

Diesen Februar hatte ich das Vergnügen nach unzähligen Jahren endlich mal wieder giffige und ideale Pisten zu Fahren. Bei Temperaturen um die -15 Grad kein Wunder – deshalb musste ich zwischendurch Aufwärmbesuche in der Skihütte machen, die sonst wegfallen. Allerdings waren meine Zehen teilweise schon schmerzhaft kalt und so gings nicht anders. Am vorletzten Tag, beschloss ich mir eine Stunde mit Skilehrer zu gönnen und diese hat sich wirklich ausgezahlt. Ich wurde in die Technik des Carving eingewiesen und meine Haltung sowie Schwungtechnik für das normale Fahren berichtigt. Leider ist noch nicht alles in Fleisch und Blut übergegangen aber das Fahren macht dadurch wieder doppelt soviel Spaß!

Kondition und Skipartner

Nun ist auch die zweite Skiwoche (seit diesem Samstag) um – 17 Leute in einer Selbstversorgungs-Hütte gleich neben der Piste. Wieso sitze ich fast täglich schon um 12:00 in der Küche? Einerseits bin ich mit meiner Ausdauer schon relativ am Ende denn Eis, das sich mit Sulz abwechselt sind nicht nur optimale Bedingungen um sich zu verletzen sondern auch kräfteraubend. Weiters kommt hinzu, dass es immer gefährlicher wird, je mehr Leute auf der Piste fahren. So gab es bis Donnerstag keine nennenswerten Ereignisse, erst in der Früh hätte es mich zweimal knapp hintereinander fast erwischt. Ob unvorsichtig oder einfach rücksichtslos – jedenfalls wurde ich auf einer schwarzen Piste und sofort darauf knapp neben dem Abgrund ordentlich geschnitten, so dass ich danach erst einmal 2 min verschnaufen musste um das Herzklopfen loszuwerden.

Am Familienurlaub nehme ich normalerweise immer nur Vormittagskarten – in so einem großen Schigebiet wie Saalbach kann dies aber unter Umständen etwas gefährlich sein, vor allem wenn man um 12:30 auf der anderen Seite des Tals ist und die Karte abgelaufen ist. Daher habe ich eine 5 aus 7 Wahlkarte genommen, da ich weiß, dass ich sicher einen Tag blau machen würde. Im Nachhinein, wären bis auf den ersten Tag Vormittagskarten ausreichend gewesen, da wir immer schon um 11:30 die Piste verließen. Wer ist wir?
Ich bin ein Schön-Pisten-Fahrer und bin mit jemanden unterwegs gewesen, der genauso wie ich so fährt bis es keinen Spaß macht, bzw. sich Kondition und Beschwerden einmischen. (Er hat Knieprobleme) So sind wir zwar weniger gefahren aber hatten trotzdem viel Spaß und erhohlsame Nachmittage in der Sonne.

Logistik und Versorgung

Siebzehn Leute ist keine kleine Zahl und es ist nicht unbedingt leicht alle Wünsche zu erfüllen und es allen Recht zu machen. Als „Mitglied“ im Versorgungsteam denke ich trotzdem, dass wir einen ganz guten Job machen. Frühstück und Abendessen sowie Naschereien für zwischendurch werden von uns auf Gruppenkassa besorgt. Einkaufen gegangen und Gekocht wird nach dem Skifahren – meist 3 Kg Fleisch (Faschiertes im Chili, Gulaschfleisch, …) und haufenweise Beilagen (4 Kg Erdäpfel zu 4 Kg Spinat) stehen am Abend auf dem Speiseplan und bis jetzt musste niemand wirklich Hunger leiden. Zur Not hält der Striezel mit Nutella her.

Mensch und Gruppe

Ein großes Problem in einer Gruppe dieser Größe ist leider die menschliche Natur. Man redet gerne bzw. richtet gerne hinter dem Rücken anderer aus. Bei uns gibts leider nicht nur Lästereien sondern teilweise wirklich boshaft und ungute Hinterrücksgschichtln. Zumindest ist die typisch österreichische oberflächliche Harmonie im Vordergrund gewahrt und alle spielen fröhlich „Heile Welt“, was eigentlich im Großen und Ganzen ein gutes GruppenKlima ergibt. Es ist schade, dass man nicht ohne Lästern, Gemecker und Hass nebeneinander Wohnen kann. Vor allem entzieht sich mir nicht selten der kausale Grund für derartige Verhaltensweisen.

Immer wieder beobachte ich – nicht nur in unserer Gruppe sondern auch in Gruppen, in denen ich Gast bin – gewisse Muster. Es gibt Alpha-Tiere (nicht nur ein oder zwei sondern gleich eine Hand voll) die am liebsten haben, dass vieles nach ihrer Pfeife tanzt. Leute die relativ gemütlich sind und widerstandsfrei mit vielen Dingen zufrieden sind oder sie einfach über sich ergehen lassen. Nörgler, die an allem etwas auszusetzen haben und, zumindest von dem was sie von sich geben, nie zufrieden sind…

Arbeitsteilung und Streitereien

In etwa die Hälfte der Leute ist fleißig, viele stehen immer mit einer Hand zur Seite und bieten stets ihre Hilfe an. Ein krasses Gegenstück sind Verwöhnte, die sich alles vorsetzen lassen und nix dafür tun wollen, bzw. erkannt haben, dass es auch ohne ihre Hilfe funktioniert. Meist ist es dann zu mühsam den Leuten nachzurennen um ihnen Arbeit aufzuhalsen und so kommen sie, völlig ohne schlechtes Gewissen, davon. Ansich stört mich das ja nicht wirklich, nur die Tatsache, dass es in einer Gruppe von (mehr oder weniger) Freunden nicht Fair ist natürlich im Hinterkopf vorhanden.

Streitereien sind bei uns Gottseidank relativ selten, passiert es dennoch, so haben wir immer jemanden, der versucht alle zu versöhnen und die Harmonie wieder herzustellen. Diese Gleichgewichtskraft will es natürlich allen recht machen was leider nicht wirklich so ohneweiters möglich ist. Hin und wieder laufen Schlichtungsversuche auch schief, in dem die Person, die gerade beleidigt, böse,… ist mit falschen Methoden beruhigt werden soll, die die Situation nur schlimmer machen.

Nicht nur Skilehrer und Lehrerinnen können helfen

Leider jedes mal erst gegen Ende des Urlaubs gewinne ich neue Erkentnisse, die mir helfen meine Skitechnik zu verbessern. So haben wir eine sehr gute Skifahrerin, die mir einiges, dass mir der Skilehrer im Februar im Eiltempo gesagt hatte, wieder ins Gedächtnis gerufen hat. Mein größtes Problem ist der Schwerpunkt, der bei mir leider immer wieder nach hinten rutscht. Weiters habe ich mir eine bergoffene Haltung antrainiert (allerdings mit der normalen Skistellung), die ich gerade mit großer Mühe versuche wegzutrainieren. Jetzt muss ich allerdings wieder ein Jahr warten und hoffe es nicht zu vergessen! Die quasi-statische Oberkörperhaltung und nur Bewegungen mit den Füßen/Hintern und auch mein Versuch wieder Stecken zu verwenden haben sicher stark an meiner Kondition gezehrt. Jedoch macht es gleich viel mehr Spaß, wenn das Fahren besser funktioniert!

Alles in allem bin ich mit der Skisaison mehr als zufrieden (ich war dieses Jahr nicht krankheitshalber außer gefecht) und hatte jede Menge Spaß! Einzig meine Skischuhe trüben die Stimmung etwas, da sie unbequem sind und außerdem undicht sind. Vielleicht lasse ich mir demnächst mal welche maßschneidern.

2010 0808 – Botanischer Garten

Wie sicher nicht schwer zu bemerken ist fotografiere ich sehr gerne farbenfrohe und interessante Motive aus der Natur. Deshalb ist auch der Botanische Garten im Belvedere ein sehr beliebtes Ziel von mir.

2011 0806 – Schmetterlingshaus

Fotografieren in tropischen Klima ist nicht leicht. Es ist extrem stickig, heiß und feucht. Die  Linsen beschlagen in der ersten viertel Stunde ständig und Schweisstropfen auf der Stirn sowie durchnässte Kleidung machen den Aufenthalt nicht gerade angenehmer. Als Ausgleich dafür gibt es eine verzaubernde Welt zu bestaunen...

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Ein schon sehr lange erwartetes Ausflugsziel ist das Schmetterlingshaus (Burggarten Wien). Immer wieder daran vorbeigegangen (meist ohne Kamera) wollte meine Freundin endlich auch mal hinein. Also dachte ich mir, dass es das perfekte Geburtstagsgeschenk ist und gleichzeitig eine gute Gelegenheit sei meine Makrolinse auszuführen…

Alte, junge, unruhige, hungrige…

Im Raum waren Teller mit Orangen- und Bananenscheibchen aufgestellt sowie Kunstblumen (mit Nahrung besprüht, wie mir meine Freundin mitteilte, als ich über die Plastikblumen erstaunt war :)) zu Fütterungszwecken verteilt.  Die meisten Schmetterlinge ließen sich brav fotografieren und standen zumindest ein paar Sekunden lang Modell.
Ein kleines gallisches D… eine Gruppe von schwarzen Schmetterlingen mit hellblauen Flächen auf den Flügeln schaffte es bis zum Schluss nicht eine Sekunde lang irgendwo zu verharren. (noch dazu waren sie von einer der größten Art)
Wenigsten ließen sie sich kurz bevor wir gingen nieder um sich an den süßen Kunstblumen zu laben.

Unterwegs mit unbekannten Equipment

Um nicht im Dunkeln zu tappen borgte ich mir von meinem Vater einen Blitz (Canon Speedlite 580EX II) aus, wie sich herausstellte eine hervorragende Idee! Es war nicht gerade der hellste Ort um Fotos zu schießen. Erst keine Ahnung wie ich denn den Blitz am besten bedienen sollte, ich kam mit der E-TTL (Belichtungsmessung durch die Linse) überhaupt nicht zurecht, konnte ich mit der manuellen die Blitzleistungsregelung die gewünschte Belichtung erzielen.
Sehr auffällig, dank der Schmerzen in meinen Fingergelenken, war das Gewicht. Das Halten war nach einer Stunde ordentlich anstrengend und schmerzhaft, obwohl die Makrolinse eine meiner Leichteren ist.
Es wird definitiv Zeit mir einen Blitz zuzulegen und vor allem zu lernen damit umzugehen. Vielleicht allerdings das etwas leichtere und günstigere Modell.

Unter (unter anderem gewissenlosen) Menschen

Es war zwar nicht viel los, durch die schmalen Wege allerdings stand man sich schnell einmal im Weg. Die meisten Besuchenden waren sehr geduldig und jeder nahm Rücksicht, wenn andere ein Foto schießen wollten. Man hatte trotzdem nicht viel Ruhe.
Witzig fand ich womit die Leute ihre Motive fotografiert haben: irgendwelche Spielekonsolen (Nintendo DS!?), Handys,…
Was mich am meisten gestört hat war, dass manche Erwachsene doch wirklich Schmetterlinge angegriffen haben, damit sie ihre Flügel für ein schönes Foto öffnen 🙁

Im Blindflug durchs Gewächshaus

Da meine Brille kurz vor meinem Besuch zu Bruch ging und ich deshalb den Dioptrieangleich verstellt hatte, war so manches Foto an der falschen Stelle scharf.
Dies bemerkte ich leider erst sehr spät, da aufgrund des Dunstes sowieso erschwerte Bedingungen vorherrschten.

Also merke: immer alle Einstellungen kontrollieren!

Leider sind die Fotos nicht so toll geworden, ich werde auf jeden Fall die Gelegenheit nutzen, wenn sie sich ergibt, das Schmetterlingshaus nocheinmal zu besuchen und alles besser zu machen!

Ich hoffe die unerwarteten Details die die Nahaufnahmen preisgeben faszinieren nicht nur mich! Wie oft sieht man schon diese schönen pelzigen Ungeheuer aus dieser Nähe?

2011 0730 – Schonmal mit Mikroskop gelötet?

Eine Kollegin aus dem Russischkurs hat mich gestern gefragt, ob ich jemanden kenne, der die Daten von ihrer externe Festplatte retten kann und damit ihre Arbeit an der Diplomarbeit. Neugierig wie immer meinte ich, dass ich es mir anschaun würde. Als ich gestern des Nachts nach einem sehr netten Abend mit meinem ehemaligen Russischkurs heimgekehrt bin warf ich einen Blick auf besagte Platte…

Die ersten drei Buchstaben die mir in den Kopf geschossen sind waren WTF!? (freundlich übersetzt mit: Was zur Hölle?!) Ich dachte eigentlich, da laut Beschreibung nur der USB Stecker „locker“ sei, dass es ein Spaziergang wird indem ich einfach die Platte ausbaue und direkt an meinen PC SATA Port (Festplattenstecker der aktuellen Generation) hänge. Ich öffne also das Festplattengehäuse und stelle fest, dass der USB Stecker abgerissen (bei einer Datenleitung sogar ein großes Stück der Leiterplatine) und das es doch tatsächlich Hersteller gibt die direkt auf die Festplatte einen USB Controller anbringen. Shame on you Samsung!  Ich packte also meinen Lötkolben aus und stelle fest, dass ich nicht das richtige Equipment habe…

Gut, wenn man auf das Werkzeug seiner Uni zurückgreifen kann!

Also beschloss ich am nächsten Tag auf die TU zu fahren und mir die nötigen technischen Hilfsmittel zu leihen. Gemeinsam mit einem Doktorand habe ich dann ~2 Stunden an Platine und Stecker herumgewerkt. Mit Hilfe eines Mikroskops, Pinzetten und möglichst feiner Lötkolbenspitze gelang es uns trotz zittrigen Händen (kein Wunder bei der Relation zur Größe) selbst die kleine Leitung das abgerissenen Datenkanals noch zu verbinden. Eiegentlich ein Wunder, da man unter der starken Vergrößerung sehen konnte, dass die Spitze riesig im Vergleich zum Rest war.

Eine Odyssee, wenn man nicht weiß was der Fehler ist

Als alles soweit verbunden war und ich es nach mehrmaligen Durchmessen, Nachlöten und Feintuning (Drahtbiegen) geschafft habe die Platte nicht nur zum Laufen zu bekommen sonder auch den Laptop dazu zu bringen die Festplatte als solche zu erkennen, konnte ich endlich die Daten sichern. Zwischendurch hatte ich schon fast gedacht ich müsse andere Kabel verwenden oder den Abstand verringern, da ich befürchtete, dass die nicht abgeschirmten Drähte miteinander kommunizieren und sich stören würden. Das wäre ein „Zurück zum Start“ gewesen.

Geschafft ist geschafft! Hier ein paar Bilder von meinem heutigen Abenteuer.

Kleine Empfehlung am Rande: Daten immer redundant absichern! Mein Weg ist vielleicht etwas übertrieben: RAID 1 (gespiegelte Festplatte) und 2 externe Festplatten die nicht bei mir zu Hause liegen, die alle 1-2 Wochen bespielt werden (Ich verwende Areca, eine Open Source Backup Software, zum synchronisieren). Auch meine Emails sind gesichert, sollte mein Onlineanbieter einen technischen defekt haben.


2010 0627 – Besuch im Arsenal

Leere Hallen, alte Maschinen, Rost und Oxidationsschichten. Einige nette Motive findet man in verlassenen Gebäuden des Arsenals. Leider ist nicht alles so geworden, wie gewünscht. Manches, weil der eingebaute Blitz kein so tolles Ergebnis lieferte, anderes weil ich’s einfach nicht richtig abgelichtet habe. Drinnen war es halt oft sehr finster…

Hier meine Favoriten von diesem Ausflug:

2010 06 25 – Besuch im Schrebergarten

Nach dem Rasenmähen machte ich mich, ob des schönen Wetters und Lichts, gleich mit meiner Makrolinse auf um die Blumen und Pflanzen im Garten zu erkunden. Einiges interessantes war zu sehen: Blattläuse, pralle Ribisel, etc.

Naturfotos gehören irgendwie zu meinen Lieblingsgebiet. Ich mag die kräftigen Farben und den Kontrast mit grün.


2010 10/11 – Amsterdam – Wochenendtrip

Den Süden und Westen Europas habe ich ja schon ein wenig erkundet, Nord und Ost blieben bis jetzt (ausgenommen Griechenland) leider eher auf der Strecke. So kam es, dass zwei Freunde und ich nach Holland aufbrachen um Amsterdam über ein langes Wochenende kennenzulernen…

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Abflug im Morgengrauen

Früh morgens am 29.11 sind zwei Freunde und ich aufgebrochen um Amsterdam zu Erkunden. Nach unserer Ankunft und einer Zugfahrt (Schipol -> Centraal Station) vom Flughafen in die Stadt (kosten etwa wie Wien <-> Schwechat ~3€), checkten wir erst einmal in einer christlichen (!) Jugendherberge ein.
Eigentlich nicht viel anders als andere, alles war sauber mit gutem warmen Frühstück in den folgenden Tagen. Nach diesen anstrengenden Formalitäten gönnten wir uns gleichmal unser drittes Frühstück um Kräfte für den Tag zu tanken…
(1. Flughafen; 2. Flugzeug)

Fahrräder und Tourismus, überall

Amsterdam ist eine sehr interessante Stadt mit vielen Touristen, was leider die lokale Bevölkerung etwas untergehen lässt. Diese habe ich kaum, außer auf ihren unzähligen Fahrrädern zu Gesicht bekommen. Natürlich kann man viel aus diversen Reiseführern und Wikipidia entnehmen aber sie alle spiegeln nicht das wieder wie es wirklich ist. Soviele Fahrräder (fast 1 pro Einwohnenden (700k)) hab ich noch nie gesehen.

Top Integrationspolitik

In dieser multikulturellen Stadt konnte man diverse Nationalitäten im friedlichen Beisammensein arbeiten sehen und (vermutlich) einwandfreies Holländisch miteinander reden hören. Apropos, die Sprache hat mich auch nicht in Ruhe gelassen und vielleicht führe ich mir bei Zeiten ein paar Lernunterlagen zu Gemüte. Man versteht einiges aber dann wieder doch nicht alles, es hört sich an wie ein Misch-Masch aus Deutsch, Englisch und Französisch, faszinierend…

Mit der Ermäßigungskarte überall hin

Wir haben uns am zweiten Tag die iAmsterdam Card geholt. Sie hatte sicher eine Mitschuld an unserem dicht gedrängten Programm. Mit ihr konnte man um ~50€ 48 Stunden viele Museen gratis besuchen und erhielt sonst auch jede Menge Vergünstigungen. Weiters war ein 48 Stunden Ticket der Öffis dabei. Das Transportsystem funktioniert folgendermaßen, man muss jedes mal mit seiner Chipkarte aus- und einchecken, jedes noch so kleine (zeitlich gesehen) Ticket hat einen Chip integriert.

Zum Ausgeben verführt

Die iAmsterdam Card verleitet leider (durch Ermäßigungen) in teurere Lokale zu gehen und wir konnten nicht widerstehen. Typisch holländisches Essen haben wir leider nicht probiert (außer vielleicht Pancakes und Waffeln), uns zog es immer in mexikanische und spanische Restaurants.
Kleiner Hinweis: Man darf nicht verwundert sein, wenn nach einer halben Stunde keine Bedienung daherkommt, dass liegt nämlich daran, dass in manchen Restaurants an der Theke bestellt wird, man sich die Getränke dann selbst mitnehmen muss oder diese nachher wie das Essen gebracht werden.

Volles Programm

Wir haben so ziemlich alles erkundet, wofür Amsterdam berühmt ist, das Rotlichtviertel bei Tag und Nacht, sind an unzähligen (mMn ungut riechenden) Coffeeshops vorbeigegangen und neben und in den Grachten gewesen.
Durch die iAmsterdam Card haben wir auch ein mehr oder weniger gratis Kulturangebot wahrgenommen:

  • Historisches Museum
  • foam – Fotografiemuseum
  • Van Gogh Museum
  • House of Bols (eigentlich das einzige interessante Museum 😀 mit Abschlußcocktail)
  • Nemo – technisches „Museum“
  • Rundfahrt durch die Grachten

Ein Traum des Nichtrauchens

Ein Besuch in einem Club/Disco durfte natürlich auch nicht fehlen und so gingen wir zu Halloween in einen rauchfreien (!überall!) Club. Die Aussagen vieler Leute hierzulande, dass durch ein Rauchverbot es in unseren Discos zu stinken beginnen würde konnte ich nicht nachvollziehen, ich fand es spitze nicht passivrauchen zu müssen!

Es kann nicht immer alles gut gehen

Leider waren wir allesamt das ganze Wochenende krank. Ich konnte diversen englischen Tee in vollen Zügen genießen mich aber nicht richtig entspannen. Weiters hab ich mir leider nur einmal (des Nachts) Zeit genommen und aktiv fotografiert, wenn auch nur kurz.
Ich kann jedem empfehlen sich diese interessante Stadt mal anzuschauen! Ich werde es hoffentlich auch bald wieder tun!
PS: die öffentlichen Pissoirs auf der Straße sind eine geniale Erfindung!

Hier ein paar Bilder: