Schlagwort-Archive: Sport

Best of 2015

2015 war ein sehr ereignisreiches Jahr und außerdem mit schönem Wetter gesegnet. Die besten Aufnahmen (aus noch nicht veröffentlichten Reisen usw.) präsentiere ich euch hier:

Mit ahn 1000er ins neue Jahr + Rad-cam

Seit dem 06. September bin ich stolzer Besitzer eines Rennrads und gestern war es soweit: Ich habe die 1000 km Schallmauer durchbrochen. Da ich, vor allem im Herbst, sehr oft frustriert war keine Kamera beim Radln dabei zu haben, hat mir das Christkind spontan eine Kompaktkamera gebracht…

Seit ich in Korneuburg arbeite bin ich mehr als 30x  in die Arbeit gefahren, was 22 km je Strecke sind. Ist seit März nicht unbedingt viel aber trotzdem um die 1500 km (angefangen habe ich mit meinem alten Fahrrad, dass irgendwann leider den Geist aufgegeben hat). Oft habe ich mit Gegenwind gekämpft und bin bei Eiseskälte gefahren oder waschelnass angekommen. Dieses Jahr möchte ich versuchen im Schnitt mindestens einmal pro Woche zu fahren!

Vor allem im Herbst tat es ziemlich weh den wundervollen Farben und Spiegelungen an der Neuen Donau im Sonnenuntergang keinen Moment mit meiner Kamera schenken zu können. Deshalb und weil ich die tägliche Belastung durch’s tragen meiner DSLR sehr anstrengend fand, habe ich beschlossen mir eine Digicam zuzulegen. In den „Weihnachtsferien“ habe ich das Ganze auch ein bisschen getestet…

Wenn man gerade richtig gut in Fahrt ist kostet es schon Überwindung für ein Foto stehenzubleiben und dann wieder loszustrampeln um auf Reisegeschwindigkeit zu kommen. Dieser Umstand macht das Fahren doch etwas anstrengender, vor allem wenn man so wie ich hauptsächlich mit Puls >165 unterwegs ist. Vielleicht sollte ich gemütlicher dahintuckern 😉

Hier sind die Fotos von 3 Touren:

  • Versuch die Eisernenhandgasse zu erklimmen (30km)
  • Exelbergstraße, Klosterneuburg, Wien (42km)
  • Tulln Runde (67km)

Die beste Kamera ist die, die man immer dabei hat!

Sport – Motivation, Neues Equipment,…

Kurz nach Beginn meiner „Quarter-Life-Crisis“ habe ich auch den Sport wieder für mich entdeckt. Wie bei mir üblich möchte ich (in vernünftigen Rahmen) natürlich auch nicht schlecht ausgestattet sein. Leider hatte ich das in Sachen Schuhe nicht wirklich ernst genommen und war mit meinen steinalten Allzweckschuhen laufen…

Keine Federung/Dämpfung, schon bisschen ramponiert und ausgelatscht. Vermutlich dadurch (und durch meinen Hang zur Übertreibung) habe ich orthopädische Probleme bekommen. Also entschloss ich mich eine Laufanalyse zu machen. War sehr interessant und aufschlussreich… Jedenfalls bin ich mit neuen Schuhen aus dem Geschäft gegangen und hab mittlerweile schon mein zweites Paar dort gekauft. Laufschuhe eignen sich übrigens auch hervorragend als Sightseeing und Wanderschuhe!

Außer in neue Schuhe habe ich auch in eine POLAR RCX3 (Pulsuhr+Trainingscomputer) und einen GPS Sensor investiert, da Runtastic am Handy nicht mehr genug war und ich außerdem Informationen über meinen Puls haben wollte. Später habe ich für mein Fahrrad dann auch noch den Speichen-Geschwindigkeitssensor dazugenommen. Da ich ziemlich bald nachdem ich meinen Job angetreten hatte ein paar Mal mit dem Fahrrad in die Arbeit gefahren bin und GPS sehr langsam auf Geschwindigkeitsänderungen reagiert. Bis heute sind es 30 Radeltage mit knapp 1400km, wobei eine Strecke ca. 22,5 km entspricht. Bei Radelt zur Arbeit habe ich knapp die Hälfte der Kilometeranzahl meiner Gruppe. Ein bisschen Posing muss sein 😉

Leider ist mein gutes, altes (schweres) Trekking Bike eingegangen und ich hab mir einen Traum erfüllt, den ich seit kurzem hegte und mir als Ersatz ein Rennrad gekauft und genieße das neue Fahrgefühl in vollen Zügen. Leider war der Start nicht ganz reibungslos, schon Milimeter veränderung der Sattelposition oder ein 1cm längerer Vorbau (die Verbindung vom Lenker zur Achse) machen viel Unterschied. Mittlerweile ist das Rad schon halbwegs gut eingestellt und ich warte gerade auf meine Allwetterreifen, da ich kürzlich beim Bremsen (in der Früh sind die Straßen gerade immer Nass) mit dem Hinterreifen weggerutscht bin. Jedenfalls habe ich damit innerhalb von ein einhalb Monaten über 600km zurückgelegt. Was mit noch nicht ganz taugt ist das Bergauffahren, da mir ziemlich schnell die Kraft ausgeht. Die Übersetzung ist eher auf flaches Gebiet (oder besser Trainierte ausgelegt), deshalb sind auch schon größere Zahnräder in den niedrigen Gängen am Weg.

Was die Strecken anbelangt, so muss ich sagen, dass ich nicht mehr wirklich regelmäßig laufen gehe sondern eher auf das (orthopädisch) schonendere Rad zurückgreife… Da ich gerne Abwechslung hatte, habe ich ein paar Strecken aus den Fingern gesaugt: am liebsten laufe ich auf der Donauinsel von der U6 zur U2 (manchmal auch zurück) oder U6 stromaufwärts oder U2 stromabwärts. Varianten gibt es in Form von verschiedenen Ufern 😉 Sonst gibt es noch den Prater und Franz Josefs Kai; in der Stadt (mit Ampeln) laufen macht mir nicht wirklich Spaß, da das Stop and Go eher mühsam ist. Auf folgender Seite gibt es auch ein paar Ideen: Wienläuft.

Meine Beine haben auch schon an Wettbewerben teilgenommen. Allerdings erst seit ich Arbeite. Beim Businessrun habe ich relativ untrainiert erstaunliche Zeiten hingelegt (und war nachher ziemlich erschöpft): Rang: 5094 mit 12,64 km/h (4,1km in 0:19:28)! Hier noch ein nettes Feature meiner Uhr. Beim Nightrun habe ich den Chip leider nicht am Schuh montiert gehabt und keine offizielle Zeitnehmung gehabt, war aber verblüffender Weise noch schneller als beim Businessrun und noch dazu war das nach einem Wochenenden an dem ich mit dem Rad etwa 140km zurückgelegt hatte (eine ungewohnt lange Distanz). Die Rechnung hab ich allerdings eh nachher präsentiert bekommen. Ich hatte schon im Stehen krämpfe in Oberschenkel und Waden und konnte kaum mehr gehen. 5,1 km in 00:23:16, das sind etwa 13,15 km/h. Ich habe da gestoppt wo die offizielle Zeitnehmung passiert, viel kann also nicht falsch sein: POLAR.

Zu guter Letzt möchte ich noch erwähnen, dass ich vorm Sommer viel Spaß beim Badminton spielen mit Freunden hatte und auch viele Muskelkater von diesen ungewohnten Bewegungen mitgenommen habe. Mittlerweile habe ich in einen besseren Schläger investiert (okay, es waren 20€ oder so :D) und freu mich schon wieder auf das nächste Spielchen…

Laufen im Schnee

Wer die Möglichkeit hat sollte jetzt auf die Donauinsel laufen gehen (oder ein anderer Ort mit viel Schnee und Natur). Es ist einfach Hammer mitten im Weiß zu laufen. Außerdem kommen die Schuhe sauberer heim als wie weggelaufen ist 😉

Schokolade? Fleisch? Vegetarisch?

Vor etwas mehr als einem Jahr schrieb ich einen Artikel darüber, dass ich einfach nicht satt werde, wenn kein Fleisch auf meinem Teller ist. Dies sollte ich nun etwas unter neues Licht rücken. Ich brauche Fleisch weniger oft und verspüre nicht die Lust es öfter zu mir zu nehmen.

In den letzten Monaten hat sich mein Leben stark verändert und auch der Lebensabschnitt Studium neigt sich dem Ende entgegen. Mir nahe stehende Menschen gingen (oder mussten gehen) und neue traten in mein Leben. Es gab viele Höhen und Tiefen und mir ist schon richtig schlecht vom vielen Achterbahnfahren. Ich fing an Sport zu machen um Knieschmerzen und den Speck der letzten 7 Jahre loszuwerden. (Außerdem wurde ich auf unerklärliche Weise motiviert/herausgefordert es mal wieder mit Laufen zu probieren.) Ich bin mittlerweile fleißig dabei und auch Radfahren zählt wieder zu meinen Beschäftigungen. (Rechts gibt es übrigens einen Kilometerzähler) Dank dieses „Mehrs“ an Sport hat sich meine Figur verbessert und ich kann natürlich pro Woche auch mehr essen. Auch bei der Ernährung hat sich einiges geändert.

Salat und Co

Seit Hamburg habe ich Salat für mich entdeckt, denn dort habe ich im Steakhouse den Salat meines Lebens gegessen! (Mit gebratenen Champignons, Ofenkartoffel,…)
Ich beschloss hierzulande Seinesgleichen zu suchen, startete vorher aber selbst Experimente. Diese liefen sehr gut sind allerdings relativ ressourcenaufwendig. Vor allem, da ich ziemlich alleine dastehe und von einem Salathäupl 4 Tage lang essen muss (wenn man bedenkt, dass Tomaten, Gurken,… auch noch hineinkommen). Somit beschloss ich auch in Restaurants das Angebot zu testen und wieder einmal trifft das Santos ins Schwarze! (Der Salat ist hochwertig und die Dressings traumhaft. Für vegetarisch Essende: Leider ist bei den meisten Fleisch dabei, wenn ihr Fleischtiger bei euch habt sollte das allerdings kein Problem darstellen, probieren zahlt sich aus! Mangodressing, Kaktusblätter,…)

Es muss nicht immer Schokolade sein…

Den unstillbaren Heißhunger nach etwas Süßem… Wer kennt sie nicht, mich überkommt sie meist bei monotonen Arbeiten, wie Lernen oder ähnlichem. Ich wandere immer noch Richtung Küche allerdings gibt es nun mehrere Optionen:

  • Ich gehe noch ein Stück weiter zum Obstkorb:
    • Schnappe mir ein Stück und stille meine Lust.
    • Mache mir ein Schokofondue. Was zwar aufwändig aber meine Lieblingsform ist.
    • Bereite einen Obstsalat zu. (Geschnitten finde ich Obst einfach besser.)
  • Ich hole mir aus der Küche ein wenig Schoko und nehme mir vor beim nächsten Mal Obst zu essen.

Was im Moment noch ein wenig schwierig ist, ist das Widerstehen bei Überangebot. Die Schokoschüssel, die bei meinem Vater allgegenwärtig in der Mitte des Wohnzimmers steht und mit köstlichem Geruch und Vielfalt lockt, ist zwar nicht so tragisch aber wenn ich an Weihnachten, Ostern,… denke wird mir Angst und Bange. Unmengen an Schokolade, die verzehrt werden wollen stehen ständig in unmittelbarer Nähe! Ich muss irgendwie klar machen, (versuche ich seit Jahren) dass ich nicht soviel essen kann/will…

Mehr, dafür aber gesund

Die Verminderung des Schokokonsums sowie die pflanzlichere Kost, bewegen mich zwar dazu öfters zu essen, aber das ist im Endeffekt nicht so tragisch, da ich durch Sport viel verbrenne und sich die Kalorien gesünder anfühlen. Auch das nahezu alkoholfreie Leben bereichert das Jahr um viele nutzbare Tage… Generell merke ich, dass ich mehr auf meinen Körper hören kann und er mir sagt, was er will.
Ich hatte zum Beispiel gestern einen ausgezeichneten Burger im Santos, war aber schon nach der Hälfte vom Fleisch übersättigt. Danach kämpfte ich eher, als dass ich ihn bis zum Ende genießen konnte.

Ich habe das tiefste Gewicht seit etwa 10 Jahren (im Moment 89±1Kg) und ich fühle mich pudelwohl in meinem Körper. Vielleicht gehe ich heute noch Laufen. Der Trieb ist da und ich komme ob der Hitze sowieso nicht so wirklich dazu…

Und so war es einmal

In Mitten meines Studiums (2007/2008), als der Sport ganz weit unten auf der Liste stand und ich viel Zeit auf der Uni verbrachte, ernährte ich mich täglich von Pizzaschnitten und Kebab… Sehr einseitig, was man auch sehen kann:
Stolze 104 Kg waren das Ergebnis, die Jahre davor 94-96Kg, wieso fiel es mir nicht auf? Ich weiß es nicht! Durch Zufall kam ich drauf, dass mein Blutdruck zu hoch war und ließ mich untersuchen. Bauchspeck muss weg! Seit dem habe ich nurmehr selten eine minderwertige StandlPizza angerührt…

Laufen – schneller, weiter, lebendiger

Gerade eben habe ich den Lauf von letzter Woche wiederholt. Ein wenig anders ging es diesmal zu. Erstens habe ich beschlossen auf die Pinkelpause zu verzichten und zu versuchen alles in einem durchzulaufen. Während des Laufens ging es mir recht gut, was wohl am langsameren Tempo lag, so dachte ich…

Ich war letzte Woche noch zweimal in Gesellschaft, je einer weiteren Person laufen. Mehr oder weniger erfolgreich verlief dabei jedes Mal der Start, ob es nun Adjustierung, Planlosigkeit oder rote Ampeln waren, mit beiden Mitlaufenden waren die Startbedingungen erschwert, was sich auf Distanz und Ausdauer auswirkte.

Einer meiner besten Freunde möchte nun öfter laufen gehen und ich sollte ihn einfach immer von der Arbeit abfangen. Gesagt getan, allerdings ist es nicht immer so leicht den Weg über den Franz-Josefs-Kai zu finden und so starteten wir mit viel Stop and Go. Beim Rückweg fanden wir fürs nächste Mal eine geeignete Möglichkeit. Heute wollte er zwar gehen, der Wind trieb ihn allerdings raus auf den See. Wir haben immerhin 8,46 km in 53min geschafft.

Tags drauf war ich mit einer Freundin entlang des Kais laufen. Ein paar Probleme mit der Ausrüstung hielten uns ein wenig auf, das zehrte an unserer Ausdauer. Nach 6,26km (39min) beschlossen wir unsere sportliche Tätigkeit in einem Spaziergang ausklingen zu lassen. Vielleicht war auch der relativ lange Marsch davor etwas zuviel. Nachdem sich unsere Wege wieder trennten beschloss ich noch einen kleinen Sprint nach Hause zu probieren da ich noch ein bisschen Power hatte die raus wollte. In der Stadt funktioniert das GPS leider nicht ganz so gut und viele Straßen, zu Fuß Gehende und Ampeln behindern das vorankommen. Danach war ich jedenfalls ko.

Heute habe ich, trotz Regen- und Sturmwarnung beschlossen meinen Lauf von letzter Woche zu wiederholen. Während des Laufs dachte ich mir nur, dass ich sicher langsamer sei und der Gegenwind war auch nicht gerade beschleunigend. Schwer staunte ich als ich meine Werte nachher betrachtete. Ich habe keine Pause gemacht und mir immer wieder kleine Teilziele gesteckt, damit ich nicht aufgebe. Generell war es einfacher als beim ersten Mal aber es ist trotzdem eine große Kopfsache für mich.
Ich habe im Richtigen Moment aufgehört, denn auf der Brücke zur U6-Station hat mich der Sturm schon sehr verblasen.

Ich bin stolz auf dieses Resultat! Schneller, weiter und nacher fitter:

Letztes Mal habe ich noch den verletzten Smiley gewählt! Jedenfalls bin ich draufgekommen, dass ich vor ungefähr sieben Jahren zum letzten Mal wirklich Sport gemacht habe. Damals habe ich Basketball gespielt und später während des Bundesheers (zumindest in den ersten 5 Monaten) viel Sport gemacht. Danach kam die Zeit des Studierens…

Erstes Mal laufen – der Anfang?

Ich war viel spazieren in letzter Zeit und durch ungünsitges Schuhwerk taten mir die Knie heute so weh, dass ich nicht mehr sitzen konnte. Die Sonne schien durch mein Fenster und eine innere Stimme sagte mir: Geh Laufen, dann gehts dir besser!

Gedacht, getan: Schuhe angezogen, Bauchtasche mit essenziellen Dingen befüllt, schnell runtastic am Handy installiert und mit dem Ziel von der U6 zur U2, auf der Donauinsel, zu laufen, Richtung U-Bahn aufgebrochen. Nach einer viel zu langen Fahrt bei Station Neue Donau ausgestiegen und mal im Gehen GPS Satelliten suchen lassen.

Und losgelaufen. Nach 5-10 Minuten kam die Ernüchterung, doch mein Ziel: U2 stand felsenfest. Das Laufen wurde somit zum Kampf mit dem Sterben, doch gottseidank war nach etwa 32 Minuten alles vorbei und ich machte eine längere Gehpause mit einem kurzem Stretching.

Ziemlich erschöpft hatte ich eigentlich schon die Hoffnung verloren das Ganze in die andere Richtung zu schaffen. Ich hatte aber dank U-Bahn immer die Backuplösung der nähesten Station. Nach einem kurzen Spaziergang bis zur U2 startete ich den Rücklauf. Es lief besser als erwartet aber eine Brücke zu früh ging mir einfach die Power aus, was nicht schlecht war, denn so konnte ich das ganze gemütlich ausgehen.

Der Lauf in der Sonne war sehr angenehm, aber ich war beim Spazieren sehr froh meine Softshell angehabt zu haben, da bei weniger Bewegung der Wind spürbar war. Es war nachher ein ziemlich interessantes Gefühl der kompletten Erschöpfung und Schwindel und ich staunte nicht schlecht über meine Leistung:

Nun bin ich total erschöpft und mir tut jeder Muskel weh, ich bin gespannt ob ich wirklich öfters laufen gehen werde. Ich habe jedenfalls schon zwei Angebote für „Mitläufer“…

Ende der Skisaison 2011/12

Erstmals seit vielen Jahren war das Wetter (zumindest im Februar) wieder pistenfreundlicher. Dieses Mal hatte ich auf alle Fälle sehr viel Spaß und hoffe natürlich, dass es nächstes Jahr auch wieder super wird. Als kleine Abrundung habe ich hier meine Gedanken über Gruppendynamik verfasst, die vielleicht interessant sind und zeigen, dass es nicht nur im eigenen Freundeskreis so zugeht…

weiterlesen »

Familienurlaub mit Skistunde

Diesen Februar hatte ich das Vergnügen nach unzähligen Jahren endlich mal wieder giffige und ideale Pisten zu Fahren. Bei Temperaturen um die -15 Grad kein Wunder – deshalb musste ich zwischendurch Aufwärmbesuche in der Skihütte machen, die sonst wegfallen. Allerdings waren meine Zehen teilweise schon schmerzhaft kalt und so gings nicht anders. Am vorletzten Tag, beschloss ich mir eine Stunde mit Skilehrer zu gönnen und diese hat sich wirklich ausgezahlt. Ich wurde in die Technik des Carving eingewiesen und meine Haltung sowie Schwungtechnik für das normale Fahren berichtigt. Leider ist noch nicht alles in Fleisch und Blut übergegangen aber das Fahren macht dadurch wieder doppelt soviel Spaß!

Kondition und Skipartner

Nun ist auch die zweite Skiwoche (seit diesem Samstag) um – 17 Leute in einer Selbstversorgungs-Hütte gleich neben der Piste. Wieso sitze ich fast täglich schon um 12:00 in der Küche? Einerseits bin ich mit meiner Ausdauer schon relativ am Ende denn Eis, das sich mit Sulz abwechselt sind nicht nur optimale Bedingungen um sich zu verletzen sondern auch kräfteraubend. Weiters kommt hinzu, dass es immer gefährlicher wird, je mehr Leute auf der Piste fahren. So gab es bis Donnerstag keine nennenswerten Ereignisse, erst in der Früh hätte es mich zweimal knapp hintereinander fast erwischt. Ob unvorsichtig oder einfach rücksichtslos – jedenfalls wurde ich auf einer schwarzen Piste und sofort darauf knapp neben dem Abgrund ordentlich geschnitten, so dass ich danach erst einmal 2 min verschnaufen musste um das Herzklopfen loszuwerden.

Am Familienurlaub nehme ich normalerweise immer nur Vormittagskarten – in so einem großen Schigebiet wie Saalbach kann dies aber unter Umständen etwas gefährlich sein, vor allem wenn man um 12:30 auf der anderen Seite des Tals ist und die Karte abgelaufen ist. Daher habe ich eine 5 aus 7 Wahlkarte genommen, da ich weiß, dass ich sicher einen Tag blau machen würde. Im Nachhinein, wären bis auf den ersten Tag Vormittagskarten ausreichend gewesen, da wir immer schon um 11:30 die Piste verließen. Wer ist wir?
Ich bin ein Schön-Pisten-Fahrer und bin mit jemanden unterwegs gewesen, der genauso wie ich so fährt bis es keinen Spaß macht, bzw. sich Kondition und Beschwerden einmischen. (Er hat Knieprobleme) So sind wir zwar weniger gefahren aber hatten trotzdem viel Spaß und erhohlsame Nachmittage in der Sonne.

Logistik und Versorgung

Siebzehn Leute ist keine kleine Zahl und es ist nicht unbedingt leicht alle Wünsche zu erfüllen und es allen Recht zu machen. Als „Mitglied“ im Versorgungsteam denke ich trotzdem, dass wir einen ganz guten Job machen. Frühstück und Abendessen sowie Naschereien für zwischendurch werden von uns auf Gruppenkassa besorgt. Einkaufen gegangen und Gekocht wird nach dem Skifahren – meist 3 Kg Fleisch (Faschiertes im Chili, Gulaschfleisch, …) und haufenweise Beilagen (4 Kg Erdäpfel zu 4 Kg Spinat) stehen am Abend auf dem Speiseplan und bis jetzt musste niemand wirklich Hunger leiden. Zur Not hält der Striezel mit Nutella her.

Mensch und Gruppe

Ein großes Problem in einer Gruppe dieser Größe ist leider die menschliche Natur. Man redet gerne bzw. richtet gerne hinter dem Rücken anderer aus. Bei uns gibts leider nicht nur Lästereien sondern teilweise wirklich boshaft und ungute Hinterrücksgschichtln. Zumindest ist die typisch österreichische oberflächliche Harmonie im Vordergrund gewahrt und alle spielen fröhlich „Heile Welt“, was eigentlich im Großen und Ganzen ein gutes GruppenKlima ergibt. Es ist schade, dass man nicht ohne Lästern, Gemecker und Hass nebeneinander Wohnen kann. Vor allem entzieht sich mir nicht selten der kausale Grund für derartige Verhaltensweisen.

Immer wieder beobachte ich – nicht nur in unserer Gruppe sondern auch in Gruppen, in denen ich Gast bin – gewisse Muster. Es gibt Alpha-Tiere (nicht nur ein oder zwei sondern gleich eine Hand voll) die am liebsten haben, dass vieles nach ihrer Pfeife tanzt. Leute die relativ gemütlich sind und widerstandsfrei mit vielen Dingen zufrieden sind oder sie einfach über sich ergehen lassen. Nörgler, die an allem etwas auszusetzen haben und, zumindest von dem was sie von sich geben, nie zufrieden sind…

Arbeitsteilung und Streitereien

In etwa die Hälfte der Leute ist fleißig, viele stehen immer mit einer Hand zur Seite und bieten stets ihre Hilfe an. Ein krasses Gegenstück sind Verwöhnte, die sich alles vorsetzen lassen und nix dafür tun wollen, bzw. erkannt haben, dass es auch ohne ihre Hilfe funktioniert. Meist ist es dann zu mühsam den Leuten nachzurennen um ihnen Arbeit aufzuhalsen und so kommen sie, völlig ohne schlechtes Gewissen, davon. Ansich stört mich das ja nicht wirklich, nur die Tatsache, dass es in einer Gruppe von (mehr oder weniger) Freunden nicht Fair ist natürlich im Hinterkopf vorhanden.

Streitereien sind bei uns Gottseidank relativ selten, passiert es dennoch, so haben wir immer jemanden, der versucht alle zu versöhnen und die Harmonie wieder herzustellen. Diese Gleichgewichtskraft will es natürlich allen recht machen was leider nicht wirklich so ohneweiters möglich ist. Hin und wieder laufen Schlichtungsversuche auch schief, in dem die Person, die gerade beleidigt, böse,… ist mit falschen Methoden beruhigt werden soll, die die Situation nur schlimmer machen.

Nicht nur Skilehrer und Lehrerinnen können helfen

Leider jedes mal erst gegen Ende des Urlaubs gewinne ich neue Erkentnisse, die mir helfen meine Skitechnik zu verbessern. So haben wir eine sehr gute Skifahrerin, die mir einiges, dass mir der Skilehrer im Februar im Eiltempo gesagt hatte, wieder ins Gedächtnis gerufen hat. Mein größtes Problem ist der Schwerpunkt, der bei mir leider immer wieder nach hinten rutscht. Weiters habe ich mir eine bergoffene Haltung antrainiert (allerdings mit der normalen Skistellung), die ich gerade mit großer Mühe versuche wegzutrainieren. Jetzt muss ich allerdings wieder ein Jahr warten und hoffe es nicht zu vergessen! Die quasi-statische Oberkörperhaltung und nur Bewegungen mit den Füßen/Hintern und auch mein Versuch wieder Stecken zu verwenden haben sicher stark an meiner Kondition gezehrt. Jedoch macht es gleich viel mehr Spaß, wenn das Fahren besser funktioniert!

Alles in allem bin ich mit der Skisaison mehr als zufrieden (ich war dieses Jahr nicht krankheitshalber außer gefecht) und hatte jede Menge Spaß! Einzig meine Skischuhe trüben die Stimmung etwas, da sie unbequem sind und außerdem undicht sind. Vielleicht lasse ich mir demnächst mal welche maßschneidern.

2011 0807 – Kickboxen am Heldenplatz

A. hatte den Wunsch ein paar Kickbox-Fotos von sich zu machen um vielleicht eine Vorlage für ein neues Tattoo zu generieren. Natürlich nutzte ich diese Gelegenheit gerne um meine Erfahrungen mit Portraits und Sportfotos zu bereichern. So machten wir uns an einem Sonntag Vormittag auf zum Heldenplatz (wieder Mal ;)). Leider war das Wetter sehr wechselhaft und hauptsächlich bewölkt, dafür aber der Platz angenehm leer…

Bemerkenswerte Resistenz gegen neugierige Blicke und ständige Bewegung machten dieses Shooting aus. Wie auch schon beim letzten Mal konnte der  selbstgebastelte Reflektor nicht überzeugen und die Wolkensuppe minderte den Kontrast erheblich. Später kam gottseidank die Sonne durch und damit waren auch sattere Fotos möglich. Nach einer halben Stunde und über 200 Fotos war der Spaß auch schon wieder vorbei, denn durch die einseitige Belastung (sie konnte mit einem Fuss einfach höher kicken) war die Bewegung sehr ermüdend.

Das Durchschauen der Bilder war relativ monoton, unzählige High-Kicks in allen Variationen mit unterschiedlichen Hintergründen. Hier hätte ich wohl einen besseren Ort wählen müssen, für ein nachgezeichnetes Tattoo sollte das allerdings ausreichend sein…

2011 02/03 – Impressionen aus 2 Skiurlauben

Die letzten Jahre war ich immer 2x Skifahren, 1x Family und einmal mit Freunde. Macht jedes Mal viel Spaß und hin und wieder finden sich auch einige nette Motive…

Heute bin ich irgendwie in Bloglauene 🙂