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2017 1015 – Paarshooting L+M

Ich liebe meine Neue sehr, klein, kompakt und praktisch, vor allem auf Reisen. In letzter Zeit allerdings stelle ich Grenzen fest, die mich wieder zu einer halbprofessionellen Kamera ziehen, gerade liebäugle ich mit einer 80D, die meiner Kleinen nichts nachstehen sollte. Neben technischen Fehlern (Blende zu weit offen) kam erschwerend zu langsame oder Fehlfokussierung hinzu. Allerdings konnten wir aus dem wundervollen Herbsttag einiges herausholen…

Ich finde es sind einige sehr gute Porträts und Kreationen entstanden, auf die man stolz sein kann! Es hat richtig Spaß gemacht mal wieder wegen des Fotografierens zu fotografieren und sich 100% darauf fokussieren zu können. In letzter Zeit häufen sich wieder die Anfragen Fotografie zu betreiben und meine Ausrüstung auszureizen, was mir wieder richtig taugt und ich schon fast überlege einen „alte Hobbys“ Post zu machen…

2015 09 – Seychellen – Too much rain over paradise

Nach einer langen Durststrecke endlich mal wieder ein Urlaub – und zwar richtig, Sonne, Meer und Strand. Wir wollten eigentlich nach Portugal fliegen, doch irgendwie kamen wir nach mehrmaligem hin und her auf diese Inselgruppe – genaugenommen Mahe, die größte und außerdem Hauptinsel. Viel zu lange habe ich mir Zeit gelassen um einen längeren Erholungsurlaub zu machen. Nächstes Jahr mache ich in der Hitzezeit auch mindestens eine Woche Urlaub!

Etwas unüblich haben wir diesmal auf die Flugzeiten sowie angenehmere Ankunftszeiten geachtet. Da die Emirates Fluglinie unwesentlich teurer als Ethiopian war, fiel die Entscheidung auf etwas mehr Luxus und wir buchten eine Flug und Quartier Combo auf Expedia. Das Service an Board so wie die Versorgung mit Speis, Trank und Filmen war hervorragend. Etwas unbequem waren die relativ kurzen Flugzeiten, bei denen man nicht wirklich ausgiebig viel schlafen, Filme schauen oder ähnliches konnte. Die Zwischenlandung in Dubai war weniger bemerkenswert als erhofft, zu sehen von den architektonischen „Wundern“ gab es nicht viel, der Flughafen ist wohl zu weit weg…

Autofahren

Angekommen am Miniflughafen auf Mahe (der Hauptinsel) durften wir ohne Bus 100m zur Eingangshalle gehen(!), wo erlebt man soetwas heutzutage noch? Dort war ein bisschen warten angesagt: die Einreisegenehmigung musste erteilt und medizinische Unbedenklichkeit bestätigt werden. Danach auf zum Kofferband und noch bei winzigen Kiosks unser Mietauto holen. Wirklich ein niedlicher Flughafen!
Der Betreiber unserer Residenz (The Palm Seychelles) hat uns wärmstens empfohlen ein Mietauto (für 40€/d) zu nehmen, da das Taxi zum Appartement 40€ kostet und die Busse an manchen Tagen recht unregelmäßig, sowie am Abend nahezu nicht fahren und nicht klimatisiert sind. Ein sehr guter Ratschlag, da dies die Flexibilität extrem erhöht und unsere Unterkunft doch etwas weiter vom Schlag lag. Außerdem gestaltet sich das Einkaufen bei unserem Selbstversorger (Self-Catering) Appartement angenehmer.

Der Straßenverkehr auf der Hauptinsel ist teilweise sehr impulsiv und unberechenbar. Man muss darauf vertrauen, dass jeder weiß was er tut und rechtzeitig auf die Bremse steigen. Spontan biegen Leute ab oder bleiben stehen. Plötzlich kommt ein Linien-Bus – in Schieflage in der Mitte der Straße – mit mords Karacho daher oder ein Tourist macht einen auf cool und rast viel zu schnell und vor Angst halb auf der falschen Spur dahin. Apropos Rasen, selten sind Geschwindigkeiten über 40 km/h erlaubt, was aber auch auf extrem schmalen Straßen mit Schlaglöchern übersäht und Schluchten links und rechts sowie teils ordentlichen Steigungen und engen Kurven, trotzdem schnell ist. Dazu kommt, dass man hier auf der linken Straßenseite fährt, woran ich mich aber nach dem ersten Tag schon gewöhnt habe.

Viele Sehenswürdigkeiten sind schwer zu finden und schlecht beschildert. Die Bevölkerung ist zum Glück hilfsbereit allerdings manchmal auch ratlos. Zumindest kommt man mit Englisch fast immer sehr gut zurecht.

Kulinarik

Wirklich günstig essen gehen kann man auf den Seychellen nicht, pro Abendessen zu zweit haben wir etwa 900 Rupien ausgegeben und dies war noch in den günstigeren Lokalen. Das beste kreolische Essen gab es bei Marie-Antoinette. Hier hatten wir einen Haufen Tellerchen mit verschiedenen Speisen/Curries (hauptsächlich Fisch) am Tisch. Leider sind bei allen Hühnergerichten Knochen, Knorpel, etc. dabei, was für so manche ein Problem ist, viel schlimmer ist aber, dass eigentlich nur relativ wenig Fleisch dabei übrig bleibt… Bei Fisch, Rind und Schwein (wobei hier viel Fett/Schwarte mit dabei ist) ist es ergiebiger. Ein Abendbuffet hatten wir im Boat-House, hier gab es eine Auswahl an diversen sehr guten Curries und Salaten. Letztere kommen normalerweise leider eher kurz in der seychellisch/kreolischen Küche, allerdings muss man den Mango-Salat hervorheben, der eigentlich ohne Ausnahme immer exzellent war. Das Bufett bot zum krönenden Abschluss auch zahlreiche Nachspeisen, wobei ich hier eine hervorheben möchte: Kokos-Nougat!  Grundsätzlich scheint es als ob Fisch günstiger als Fleisch ist. Vor allem ist er fangfrisch und bei fast jedem Take away erhältlich. Eine weitere Wohltat für den Gaumen war Sam’s Pizzeria (Victoria) mit Steinofen, falls man mal eine Auszeit von der heimischen Küche braucht eine exzellente Abwechslung, Mafiosi und Mexicana waren ausgezeichnet.

Ganz groß unter den Einheimischen wird hier „Take away“ geschrieben. Styroporboxen sieht man sehr häufig, diese sind gefüllt mit: Pork/chicken/beef veg (Fleisch mit Gemüse) oder Curry (Fleisch, Fisch oder Oktopus(!) in einer schmackhaften Sauce) mit Reis (plain/fried/…). Alternativ gibt es auch verschiedene Nudelgerichte (meist Aufläufe) oder Chow Mein (Asia Nudeln). Immer wieder findet man auch Gegrilltes oder Frittiertes und manchmal sogar auch Süßspeisen (wie z.B. die unglaublich köstlichen Banana Cakes). Meist haben wir selbstgekochtes am Strand von Beau Vallon gekauft, noch günstiger kommt man allerdings bei niedergelassenen Take aways weg. Hier gibt es ein ausgezeichnetes Kantinchen nahe dem Markt in Victoria, wo man nebenbei bemerkt exotische Früchte sowie alte Bekannte allerdings viel weiter gereiftes Obst und Gemüse findet.

Unterwasserparadies

Auf den Seychellen gibt es nicht nur unglaublich bezaubernde Strände mit türkisem Wasser sondern auch unzählige Orte an denen man Schnorcheln sollte. Nach über zehn Jahren (!) kommt meine Ausrüstung endlich wieder zum Einsatz – zuletzt bzw. sogar erst gekauft auf meiner Maturareise 2004. Sie funktioniert noch immer tadellos und ich frage mich wie ich ohne Flossen je schwimmen konnte 😉 Die besten Spots, die wir erkundet haben sind: Sunset Beach (hier gibt es rund um das „Resort“ wunderschöne Korallenriffe mit einer Artenvielfalt an bunten Fischen und nicht nur das, auch eine Schildkröte ist uns begegnet! Baie Ternay ist ein sehr abgelegener Ort und man muss sich relativ weit vom Strand entfernen (ca. 300-400m ins Wasser) bis man zu den richtig tollen Sichtungen kommt, auch die Straße dahin ist nicht leicht und der Weg führt durch ein verlassenes Dorf. Dafür kann man sich nachher bei Del Place mit wunderschönen Ausblick gute Fresh Juices genehmigen (das Essen ist auch gut aber eher teurer). Noch besser war unser Ausflug zur Ile Therese, ein paradisisches einsames Eiland mit vorgelagertem Riff, dass nur relativ wenige TouristInnen besuchen. Hier haben wir um 65 Euro pP (heruntergehandelt von 90) ein paar Stunden inklusive exquisites Barbecue verbracht. Unsere Crew hat Huhn, Fisch und Brot gegrillt und dazu gab es gemischten Salat und nachher frische Kokosnuss, alles „home style“. Anschließend konnten wir noch einmal Baie Ternay bei traumhaften Sonnenschein erschnorcheln – diesmal bequem direkt am Riff vom Boot aus.

Anse Mayor (nach eine längeren Anreise zu Fuß) hat uns nicht so gefallen, da hier die Sicht nicht besonders gut war (Brechungsindizes durch Süßwasser und Temperaturunterschiede im Wasser haben uns die Aussicht verschleiert) und das Wetter spielte nicht ganz mit. Zur Rettung des Tages ließ sich allerdings ein Babyhai unter Korallen blicken!

Wichtig beim Schnorcheln ist, dass man alle nicht vorgebräunten Hautstellen und vor allem Rücken und Hintern gut schützt: heißt soviel wie T-Shirt oder ähnliches tragen. Trotz dicker Wolkendecke hat es uns am ersten Tag ziemlich erwischt, die Rötung schmerzte ca. eine Woche. Außerdem ist es empfehlenswert nicht zu nah zu Felsen zu schwimmen, da unerwartete Strömungen auftreten können.

Strände und Natur

Gibt es viele und alle sind öffentlich, so wäre es auch an österreichs Seen schön. Ich bin froh, dass die Seychelloise ihre Natur zumindest vor Massentourismus und Einwirkungen von außen halbwegs schützen und damit wirklich Perlen wie den Strand Anse Petit (mitten in einem Ressort) erhalten. Auch wenn die Bevölkerung nicht ganz so sauber ist und Müll überall liegen lässt oder ablädt, so ist zumindest der Dreck der Touristen eingedämmt.

Gewarnt sei von der Attacke der Strandflöhe, hier kann man sich sehr schnell an unbeckten Hautstellen in kurzer Zeit sehr viele Bisse einfangen, diese bemerkt man allerdings erst Stunden später. Es nützt allerdings nichts in ständiger Angst zu leben, Isektizide sollen angeblich die Plage fernhalten. Außerdem sind nicht alle Strände betroffen.

Ausflüge und Sehenswürdigkeiten

Wirklich schön gemacht war der Jardin du Roi (Gewürzgarten), der den botanischen Garten in Victoria wirklich in den Schatten stellt (es zahlt sich eigentlich garnicht aus diesen zu besuchen). Betreut wird dieser scheinbar von einer älteren Biologin und man sieht wieviel Mühe in diesem Lebenswerk steckt. Um den Nationalpark besser kenne zu lernen empfiehlt es sich Wanderungen zu unternehmen. Die Wege sind gut beschildert – allerdings erst wenn man den Startpunkt gefunden hat – und ausgebaut. Dabei kann man die Fauna und Flora bestauen, außerdem wartet immer mal wieder ein kleiner Wasserfall darauf im Regenwald entdeckt zu werden.

Wetter und Unterkunft

Durch eine ungünstige Wetterlage hatten wir (in der Trockenzeit) unüblich viel Niederschlag. Teilweise Sintflutartige Regengüsse und leider viel Dauerbewölkung trübten vor allem die ersten Tage. Nach etwa fünf Tagen aber ließ der Regen endlich nach und die Sonne gewann überhand.

Zuletzt sei noch unsere Unterkunft erwähnt. Ein wirklich tolles Appartement, das Platz für doppelt soviele Leute und einen tollen Ausblick bot. Etwas gewöhnungsbedürftig sind die ständigen Wegbegleiter: Ameisen, die überall wo es etwas Süßes gibt hineinkrabbeln und Eidechsen. Auf Mahe findet man jede Menge Hühner und was ist ein Hühnerstall ohne Hahn? Ständig hört man ab der frühen Morgenstunde das Krähen der Hähne. Auch das Lieblingshaustier der Sechelloise, der Hund ist nicht zu überhören. Es gibt viele Hunde, bei denen wir uns nicht sicher waren ob sie streunen oder ein zu Hause haben, jedenfalls laufen diese auch gerne auf der Straße herum und manchmal vors Auto…

 

Es war ein super Urlaub, den wir so schnell nicht vergessen werden und mal was ganz anderes!

Aufgrund der hochstehenden Sonne war das Fotografieren nicht gerade ein Kinderspiel. Vor allem durch die geringe Dynamik der Kamera im Verhältnis zum starken Kontrast der Sonne. Trotzdem denke ich sind mir ein paar gute Bilder gelungen! Seht selbst:

Best of 2013

Beim Aktualisieren meiner Urlaubs und Fotoliste habe ich mit Entsetzen festgestellt, dass ich keinen Fotobeitrag für 2013 veröffentlicht habe. Lag wohl daran, dass ich viel Unterwegs war und nie dezidiert zum Fotografieren…

Trotzdem sind denke ich ein paar gelungene Aufnahmen dabei!

2014 11/12 – Florida

Wieder Mal auf in die Staaten, ich kann mich garnicht mehr erinnern wann ich dort war – New England ein ganz anderes Pflaster und Erlebnis, ich war bei den International Colonials. Aber das ist eine andere Geschichte und schon über 12 Jahre her...

Mit der AirFrance via Paris über 14h unterwegs – glücklicherweise hatten wir Plätze im Mittelgang ganz vorne und ich konnte halbwegs meine Füße ausstrecken. Beim Rückflug hatten wir zwar vom Platz her kein Glück (vor allem Paris – Wien war furchtbar) aber zumindest war es  über See ein neuer Airbus A380 mit ausreichend Beinfreiheit auch in den normalen Reihen und die Flugzeit war kürzer. Was ich ein wenig unfair finde ist, wenn kleine Menschen einen Platz für lange Füße bekommen und ich dafür einen Aufpreis zahlen muss. Was kann ich dafür groß zu sein?

Unterwegs

In der Nacht kamen wir an und mussten wieder einmal warten… Passkontrolle, Einreisekontrolle, Zoll, Zug zur Autovermietung und zu guter letzt bei der Autovermietung. Glücklicherweise haben wir ein kostenloses Upgrade bekommen und konnten mit einem Hyundai Sonata gleich mal ein paar Kurven um den Flughafen drehen. Ein Navi ist (vor allem in Miami) Gold wert, zumindest sobald es sein GPS Signal findet.

In Österreich hatten wir unsere erste Unterkunft (sowie Auto und Flug) bereits gebucht. Unsere Absteige in Miami Lakes war das Hotel Indigo. Etwas weit weg von Miami Beach aber nachher ist man immer schlauer und so spannend fanden wir die Stadt sowieso nicht. Besonders stolz sind sie in M. Beach auf ihre „Art Déco“ Architektur, die man aus verschiedenen Filmen kennt und die futuristisch anmutet. Oder wie die Amis sagen: Art Teko. Der berühmte Strand ist wirklich lang und groß aber eigentlich auch nichts besonderes. Vielleicht lag es an der Jahreszeit und daran, dass nicht sehr viel Reich, Schön und Dumm unterwegs war. Wobei man letzteres nicht unterschreiben kann. Bei diversen Situationen im Straßenverkehr musste ich mir an den Kopf greifen: z.B. 5 Ampelphasen lang hat es die Person im Auto vor mir es nicht geschafft Spur zu wechseln und links abzubiegen…

Autofahren

Apropos Straßenverkehr: In Amerika ist Autofahren wirklich einfach. Es gibt überall viel Platz, breite Spuren und wenig Reglementierung/Verkehrsschilder. Kein Wunder, dass man hierzulande schon mit 16 Jahren Autofahren darf. Auch die erlaubten Maximalgeschwindigkeiten sind moderat und fast jede Kurve geneigt, damit man nicht hinausgeschleudert wird 😀 Theoretisch sollte man sich auch mit den logisch aufgebauten Straßenbezeichnungen schnell zurecht finden und auch das Überholen von beiden Seiten ist angenehm, da es hier explizit erlaubt ist. Dies und die Möglichkeit bei den meisten Ampeln bei rot rechts abzubiegen sollten wir bei uns auch einführen. Dann hätte sich das mit den Mittelspurschleichenden auch erledigt. Autofahren kann aber auch sehr langweilig sein, ewig lange gerade Straßen  und selten Kurven.

Land und Leute

Mein Vorurteil, dass hier alles überdimensioniert und ein bisschen verschwenderisch ist hat sich bestätigt. Die Supermärkte sind selbst in den kleinsten Varianten riesig. Man geht selbst bei kleinen Einkäufen mit immer wieder 3-4 Plastiksackerl in der Hand aus dem Geschäft. Komischerweise sind diese relativ klein – Sackerlmania! Gott sei Dank gibt es hie und da ein Umdenken, vereinzelt bekamen wir (etwas größere) Papiersackerl. Dies war vor allem in der Nähe von Naturschutzgebieten der Fall.

Grundsätzlich wurden wir immer freundlich und zuvorkommend behandelt, das meiste Personal kam aus der lateinamerikanischen Ecke, was sich auch oft in der Speiseauswahl wiederspiegelte. Kubanische Küche war mit diversen Teigtaschen und anderen Köstlichkeiten stark vertreten. Auch waren wir uns manchmal nicht sicher ob spanisch vielleicht die einfachere Sprache wäre um sich hier zu verständigen. Apropos Essengehen und Einkaufen: Steuern sind leider fast nirgendwo angegeben und man wundert sich beim Bezahlen dann doch immer wieder, wenn man plötzlich deutlich mehr ausgibt als man vorher abgeschätzt hatte. Auch sollte man das erwartete Trinkgeld von 15-20% nicht unterschätzen, die Haupteinkunftsquelle von Bedienungspersonal. Vielleicht etwas unhöflich für unsereins wirkend, die Rechnung wird sehr schnell und unaufgefordert bereitgestellt. Wir haben das als sehr angenehm empfunden, da man manch Andererorts ewig darauf warten muss.

Enttäuschend war im Sunshine State, trotz der Orange auf der Nummerntafel der magere Geschmack von frisch gepresstem Orangensaft und Obst generell. Die Burger waren meist ganz gut aber das ungewürzte Fleisch bedarf auch etwas Gewöhnung. Interessante und vor allem gute Lokale haben wir versucht mit Tripadvisor zu finden, leider lag dieser teilweise trotz sehr viel guter Bewertung nicht immer richtig. Unser Marco Polo Florida Reiseführer bescherte uns auch das ein oder andere exzellente Mahl, vor allem das Essen in einem Lokal an den Docks (eines Jachthafens in Miami).

Mit ahn 1000er ins neue Jahr + Rad-cam

Seit dem 06. September bin ich stolzer Besitzer eines Rennrads und gestern war es soweit: Ich habe die 1000 km Schallmauer durchbrochen. Da ich, vor allem im Herbst, sehr oft frustriert war keine Kamera beim Radln dabei zu haben, hat mir das Christkind spontan eine Kompaktkamera gebracht…

Seit ich in Korneuburg arbeite bin ich mehr als 30x  in die Arbeit gefahren, was 22 km je Strecke sind. Ist seit März nicht unbedingt viel aber trotzdem um die 1500 km (angefangen habe ich mit meinem alten Fahrrad, dass irgendwann leider den Geist aufgegeben hat). Oft habe ich mit Gegenwind gekämpft und bin bei Eiseskälte gefahren oder waschelnass angekommen. Dieses Jahr möchte ich versuchen im Schnitt mindestens einmal pro Woche zu fahren!

Vor allem im Herbst tat es ziemlich weh den wundervollen Farben und Spiegelungen an der Neuen Donau im Sonnenuntergang keinen Moment mit meiner Kamera schenken zu können. Deshalb und weil ich die tägliche Belastung durch’s tragen meiner DSLR sehr anstrengend fand, habe ich beschlossen mir eine Digicam zuzulegen. In den „Weihnachtsferien“ habe ich das Ganze auch ein bisschen getestet…

Wenn man gerade richtig gut in Fahrt ist kostet es schon Überwindung für ein Foto stehenzubleiben und dann wieder loszustrampeln um auf Reisegeschwindigkeit zu kommen. Dieser Umstand macht das Fahren doch etwas anstrengender, vor allem wenn man so wie ich hauptsächlich mit Puls >165 unterwegs ist. Vielleicht sollte ich gemütlicher dahintuckern 😉

Hier sind die Fotos von 3 Touren:

  • Versuch die Eisernenhandgasse zu erklimmen (30km)
  • Exelbergstraße, Klosterneuburg, Wien (42km)
  • Tulln Runde (67km)

Die beste Kamera ist die, die man immer dabei hat!

2012 11 – Lissabon – Watching the sun set

After keeping track of the sun movement, I decided that the sunset should be more interesting than it’s rising and also thought that the bridge could look great in the night. And I was right…

More on Lissabon 2012:

2012 08 – Petersburg – Woche 3, best of…

Die dritte und letzte Woche ist wirklich schnell vergangen. Es war gleichzeitig ein kurzer Trip und kam mir so vor als wäre ich mehrere Monate mit meinen Kolleginnen und Kollegen zusammen gewesen…

Von offizieller Seite besuchten wir das Blockade Museum, ein interessanter und zugleich trauriger Ort und hatten außerdem Kontakt mit der russischen Seele (laut einer Einheimischen, die sich furchtbar darüber beschwert hat). Wir wollten mit dem Schiff nach Кронштадт (Kronstadt) fahren, es passten aber nicht alle ins Boot. Man durfte Meisterinnen und Meister des Vordrängens bei der Arbeit erleben und dann wurde mit „Wir sind zwar schon voll aber wer noch rein will und einen Stehplatz in Kauf nimmt, der zahlt nur die Hälfte“ noch einiges an Geld herausgeholt.
Insgesamt war unser Aufenthalt dort leider sehr kurz (wir sind schließlich mit dem Bus gefahren und haben dadurch viel Zeit verloren) und ich hatte das Gefühl, dass ich das Inselchen gerne genauer unter die Lupe nehmen würde. Zum Schluss besuchten wir noch die Einweihungmesse der Kathedrale, wo sich Unmengen an Touristen tummelten und ein „Bischof“ (das orthodoxe Äquivalent) mit mieser Laune den Weihrauch schwang. Bei der Rückfahrt mit dem Schiff (diesmal waren wir schnell genug!) stellte sich heraus, dass  ein Аквабус (Aquabus – eines der Schiffe) kaputt ist und deswegen nur halb so viele Leute mitfahren konnten und die Fahrt zweieinhalb Stunden in Anspruch nahm. Nicht zu vergessen das unser Kapitän zu tief in die Flasche geschaut hat und wir beinahe mit einem Tanker (oder etwas ähnlichem) und einem Bauschiff zusammengekracht wären. Die ewige Verspätung hatte zumindest das Gute, dass ich den Sonnenuntergang vom Schiff aus genießen konnte!

Kulinarisches

Die letzte Woche bot auch einiges an frischen Entdeckungen, als ich wieder mal mit verschiedenen Cliquen unterwegs war. Zum einen habe ich dadurch eine recht gute Pizzeria (Ollis) entdeckt. Zum anderen war ich in einem spannenden Kunstcafe (этажи) mit Terrasse. (Wo uns Tauben die Laune vermiesten und wir deshalb hinein flüchteten.) Shawarma stand ebenfalls auf der Speisekarte und durch viel frischen Zwiebel hatte ich auch länger was davon, lecker war’s trotzdem. Unser Abschiedsabend fand beim Aserbaidschaner statt, wo wir gemeinsam gesungen haben, tanzten und Spaß hatten. Was den Abschied am nächsten Tag umso schwerer machte… 🙁

Kunst

Ständig umgeben von Leuten die malten, zeichneten,… überkam es mich einmal und ich zückte im таврический сад (Taurischer Garten) meinen karierten Block und einen Kuli – nicht das ideale Equipment aber manchmal muss man nehmen was man hat. Hier konnte ich der künstlerischen Luft dann nicht mehr widerstehen und es war eine spannende und entspannende Sache. Vielleicht poste ich später was ich geschaffen habe…
Das russische Museum hat es mir wie in Odessa auch schon sehr angetan, dagegen hatte die Ermitage einfach keine Chance!

Spaziergänge, Aktivitäten und Kreislaufkollaps

Nach dem Blockade Museum schlenderten wir zum Smolniy Kloster (wo ich zwischendurch mein Kunstwerk erstellte), hatten an einem anderen Tag das Nachmittagsprogramm mit Bowling ausgefüllt – Ich war leider ziemlich zerstört an diesem Tag, da ich ein paar Tage zuvor beim Laufen nicht auf meinen Körper geachtet hatte und einen Kreislaufkollaps mit vielen Stunden mit Wärmeflasche und Tee im Bett verbrachte. – und gegen Ende der Woche erkundete ich alleine (alle Anderen waren Bücher, etc. einkaufen) noch das Univiertel auf der Стрелка („Spitze“).

Viele nette und interessante Bekanntschaften

Leider ist der Kontakt mit den Russinnen sehr rar, da wir alle viel zu tun haben und außerdem noch die Zeitverschiebung hinzukommt. Ich bemühe mich allerdings immer wieder mal mit ihnen zu schreiben. Leichter ist es natürlich für uns in Österreich, wir sind ja wirklich ein kleines Land. 😉 So trafen wir uns kürzlich, weil russischer Besuch da war (ein paar Russinnen studieren in Deutschland) oder ich habe den Fotomarathon gemeinsam mit einer motivierten Freundin bestritten. Auch einen Physiker durfte ich kennenlernen und habe ihn natürlich gleich über seinen Werdegang ausgefragt…

Alles in allem eine super Zeit

Ich möchte mich gerne bei der Organisatorin bedanken, die das Ganze wirklich toll hinbekommen und uns einen unvergesslichen Aufenthalt ermöglicht hat. Ich vermisse alle Kolleginnen und Kollegen, wenn es auch nur drei Wochen waren, so waren wir ständig zusammen und konnten uns so kennenlernen, dass ich das Gefühl hatte, dass wir uns bereits mehrere Monate kennen…

PS: Der Text ist vielleicht nicht sehr gelungen, ich hatte ziemlich starke Kopfschmerzen, wollte euch aber nicht im Stich lassen!

2012 01 – Sofia (Bulgarien)

Nicht nur wir machen Geburtstagsreisen… Ich hatte das Vergnügen meinen Vater mit seinen Freunden nach Sofia zu begleiten. Das Geburtstagskind ludt alle (und mein Vater mich) auf den Flug nach Sofia ein. Wir verbrachten dort ein eisiges Wochenende und nahmen das Wetter später nach Wien mit…

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Mit Flyniki hoben wir von Schwechat ab. Das freundliche Personal sowie die gute Verpflegung erinnerten mich stark an meinen ersten Flug Richtung Odessa. Jung-dynamische Uniformen und ein Logo/Name, dessen Sinn sich mir nicht sofort erschloss geben ein stimmiges Bild ab. („Die Fliege Niki“ frei auf Deutsch übersetzt, da macht auch das Pictogramm Sinn…)  Die Verpflegung ließ keine Wünsche offen, uns wurden sogar 2x Getränke angeboten und die Ansage am Anfang übernahm Niki persönlich (wenn auch nur auf Deutsch ;)). Selten guter Service!

 Eine Wand voller „Stars“

Untergebracht waren wir im Hotel Jasmin, welches sich außerhalb des Stadtzentrums befindet dafür aber gut ausgestattet war. Laut der Autogrammwand weilten hier Action Stars wie: Bud Spencer, Wesley Snipes, Steven Seagal, Jean Claude Van Damme und noch ein paar andere. Sauber, üppiges Frühstück, einziges Manko, die Entfernung zum Stadtzentrum. Taxifahren ist aber auch nicht wirklich teuer, selbst wenn man in der Gegend herumkutschiert wird.

Ordentliche Gerichte

Wie erwartet relativ fettige und üppige Speisen. Am Geburtstagsabend haben wir ordentlich getafelt (im Essenszeit(?)), wobei die riesige Vorspeisenplatte eigentlich schon genug gewesen wäre. Nicht nur genug sondern ich fand sie auch 10x besser. Fleisch und Co. waren meist eher zäh/trocken, fett oder hatten einen seltsamen Geschmack. (Außerdem bin ich ja nicht wirklich ein Fleischtiger) Das frische selbstgebackene Brot hingegen war ein Traum! Die Vorspeise bestand aus sehr guten Aufstrichen, eingelegten Paprika und zwischendurch wurde eine köstliche überbackene Melanzani gereicht… Danach war ich schon im siebten Himmel, das können sie wirklich gut! (Nachher kostete ich mich natürlich trotzdem noch durch die diversen Fleischsorten, war aber wirklich nix für mich)

Eiskalte Ausflüge

Wirklich warm wars nicht, Minusgrade im zweistelligen Bereich und eine verschneite Stadt. Das was ich ihn Wien vermisst hatte (Schnee) gab es hier zu hauf (deshalb nahm ich gleich ein bisschen mit ;)). Wir erkundeten ein bisschen Sofia, was sich durch die Kälte natürlich eher zu einem kürzerem Vergnügen entwickelte. Einen Tag verbrachten wir zur Hälfte in einem gemieteten Kleinbus um ein berühmtes Kloster sowie einen „Technik-Geschichtssammler“ zu besuchen. Insgesamt ein gelungenes Wochenende, wenn auch (ungewohnt) eher gemütlicher.

Witze und Zankereien

Als „Fremdkörper“ konnte ich mich relativ gut in die Gruppe integrieren, wobei ich mehr soetwas wie ein stiller Beobachter war. So bekam ich aber auch relativ viel mit, wie mein Leben aussehen könnte, wenn ich circa doppelt so alt bin wie jetzt (ich weiß, dass ich hier schmeichle :D) Gruppendynamisch gibt es jedenfalls keinen Unterschied zu meinem üblichen Umfeld.
Ich bin leider ein schlechter Witzeerzähler, in der Gruppe waren allerdings zwei, die alles mögliche von inkorrekt bis witzig zum Besten gaben (hier ein paar Schmankerl):

  • Kommt ein Mann in den Himmel. Nach einiger Zeit hat er Hunger. Petrus gibt ihm ein Butterbrot. „Das ist alles?“ fragt der Mann. Petrus – „Was glaubst? Für zwei koch ich nicht“
  • Frau beim Frauenarzt: „Herr Doktor, ich habe einen Knoten in der Brust“
    Arzt: „Wer macht denn sowas?“
  • Triple A – Ausbildung, Abschluss, AMS
  • Was habt ihr gegen Beamten? Die tun doch nichts.
  • Was sollen die Frauen hinterm Herd? Da haben sie doch keinen Platz.

Komfort und Heimreise

Auch wenn die Bedienung nicht immer zuvorkommend war (wir durften z.B. einen Sessel aus einen anderen Raum selber rübertragen, egal aber bei uns eher selten der Fall) so gab es fast überall gratis W-LAN und ich fühlte mich, nicht so wie in Prag, dass man aufpassen muss, dass sie einem übers Ohr hauen wollen…
Der Heimflug verzögerte sich eine halbe Ewigkeit und so verbrachten wir Stunden am Flughafen. Das ist echt langweilig, vor allem wenn man nicht weiß, wann der Flieger nachhause geht…

2012 0105 – Eindrücke von diversen Spaziergängen

Die Fotos aus 2011 sind durch, weiter geht es mit ein paar Schnappschüssen aus dem ersten halben Jahr 2012. Es werden leider immer weniger dezidierte Foto-Ausflüge, dafür ist die Anzahl der (Kurz-)Urlaube in Ordnung! Trotzdem würde ich gerne wieder mehr raus, dafür fehlt aber oft entweder die Zeit oder die Lust. (Außerdem Laufe ich grad lieber ;))

Zu sehen gibts hier:

  • Naturpark Sparbach – Leider nicht ganz so toll wie erwartet aber ein netter Spaziergang
  • Donauinsel
  • weitere Eindrücke aus Wien
  • und ein leckeres Bild, bei dem mir einfach das Wasser im Mund zusammenläuft.

2011 02/03 – Impressionen aus 2 Skiurlauben

Die letzten Jahre war ich immer 2x Skifahren, 1x Family und einmal mit Freunde. Macht jedes Mal viel Spaß und hin und wieder finden sich auch einige nette Motive…

Heute bin ich irgendwie in Bloglauene 🙂