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Chilizucht – Die Ernte

Bevor ich die erste Ernte mache, wollte ich hier nochmal zeigen welch Phönix aus der Asche auferstanden ist. Scheinbar habe ich genau zum richtigen Zeitpunkt umgetopft und gedüngt, denn es sind soviele Habaneros (natürlich auch jede Menge kleine Chilis) wie noch nie! Mindestens 25 Stück, was etwa 10x soviel ist wie letztes Jahr…

Vom Blumentopf bis ins oberste gest 110-120 cm! Was genau ich damit machen werde weiß ich noch nicht 😉 Ich habe mir gedacht, dass das vorerst mein letzter Post zu diesem Thema sein wird. Jedenfalls bis ich wieder neu anpflanze.

Chilizucht – die Auferstehung

Heute möchte ich Ihnen liebe Gemeinde eine Geschichte erzählen, eine Geschichte von Gier, Strafe und Erlösung. Sie handelt von Chilipflanzen die herumwucherten und ein schönes Leben, wie Maden im Speck führten. Doch die Spinnmilben konnten diesen Prunk und Luxus nicht zulassen, ohne ihren Teil davon abzubekommen und überfielen quasi über Nacht die reichen Stauden…

Als ich aus St. Petersburg zurückkehrte stellte ich mit Entzücken fest, wie prächtig sich nicht meine Chilis entwickelt hatten. Bei näherem Hinsehen allerdings stellte ich schnell fest, dass etwas faul war. Meine Mutter berichtete mir dann, dass sie die Pflanzen kürzlich abgeduscht hatte, da sie von Spinnweben überzogen waren, wo sich die Milben an der reichlich grünen Pracht labten…

So beschloss König HerrRodes das wilde Treiben eine Zeit lang zu beobachten und den Effekt von Schmierseife zu untersuchen. Leider waren die Chilistauden zu einem dichten Dickicht erangewachsen, was es den Spinnmilben leicht machte sich vor der Seife zu verstecken. Als beschloss HerrRodes die Pracht zu bestrafen und Chilis zu roden und damit beide Arten zu vernichten. Insgeheim hoffte er, dass sich die Chilipflanzen erholen würden oder zumindest die stärksten unter ihnen wieder Früchte tragen werden.

Und so geschah es, dass mit ein wenig Dünger schon ein paar Tage später das große Sprießen begann…

Schon nach fünf Wochen war die alte Pracht wieder hergestellt. Diesmal etwas zaghafter um nicht gleich wieder befallen zu werden…

Nun ein halbes Jahr nach der Rodung blickte HerrRodes mit Wohlgefallen auf die wiedererstrahlte Pracht. Nachdem einige Ortswechsel durchgeführt wurden und größere Behausungen angeschafft wurden erwachen nun (ja es ist Frühling!) die ersten Blüten und sogar 2 Habaneros und zahlreiche kleine Chilis erblicken schon das Licht der Welt…

Ich hoffe, dass ich nicht zu abgedreht erzählt habe, mir war aber gerade danach 😛

Chilizucht – Blattläuse und mehr

Ich telefonierte gerade fröhlich vor mich hin, als ich eine furchtbare Entdeckung machte: Blattläuse! Ich nehme an sie kamen durchs Fenster, da sie nur in den „Wipfeln“ zu finden waren. Ich leitete Gegenmaßnahmen ein, doch leider kamen sie nach 2 Wochen wieder…

Heute habe ich erneut gesprüht um meine Zucht vor dem sicheren Tod zu bewahren. Viel genialer wären natürlich Marienkäfer, wie lange die überleben würden weiß ich aber nicht. Das Düngen hat der Mutter meiner Zucht sehr gut getan und sie trägt sehr viele Früchte. Auch der erste Habanero (nach dem Düngen) hat schon das Licht der Welt erblickt und ich hoffe, dass die vielen neuen Blüten zu reichlich Früchten reifen.

Chilizucht – Alles wächst und gedeiht

Auf Tipp eines Kollegen (der ebenfalls ein Pflänzchen von mir bekam) habe ich die Chilis mit flüssigem Dünger bearbeitet. Das Resultat: viele neue Blätter aus Verzweigungen und gesunde Farbe. Außerdem ist mein größtes Pflänzchen schon ein ausgewachsener Ein-Meter-Baum. Ich habe 3 so große Pflanzen. Leider geraten bei diesem Wachstumswettbewerb die Früchte ein bisschen ins Hintertreffen…

Vielleicht hilft ja der Dünger…
(Er empfahl mit flüssigen Tomatendünger, wobei er mir etwas von seinem normalen Dünger zum Antesten mitbrachte – das Resultat ist wohl ähnlich :))

Chilizucht – Chiliöl – erste Ernte 2012

Die Sonne scheint, die Erde trocknet schnell und sogar eine Hummel war zu besuch. Die erste Ernte ist hereingebrochen. Damit die Pflanzen wieder mehr Power für neue Früchte haben, entschloss ich mich heute alle roten Chilis abzuschneiden. Leider blieb es bei einem Habanero, neue Blüten sind allerdings schon unterwegs!

Weil ich nicht so oft etwas Scharfes koche, lege ich fein geschnittene Chilischoten immer in Essig-Öl-Salz-Gemisch ein, damit sie dann möglichst lange im Kühlschrank halten. Warum? Einfach so, kein spezielles Rezept, einfach nur meiner Phantasie freien Lauf gelassen 😉

Mit den neuen Messern, die ich zum Geburtstag bekommen habe, haben die Samen auch nicht wirklich eine Chance, und die Scheibchen gelingen meist hauchdünn. Zur Vermeidung tagelang brennender Fingernägel habe ich natürlich Latexhandschuhe angezogen… Was ich jedem empfehlen kann, der Chili oder Knoblauch oder ähnliches schneidet.

Chilizucht – Wenn 10 Liter nicht genug sind

Da mir meine Chilis von Wochenende zu Wochenende immer mehr leid taten (ich wollte eigentlich schon früher eine Aktion starten, war aber leider krank) bin ich heute endlich dazugekommen sie umzutopfen. Meine Checkliste war relativ kurz und ich konnte schnell loslegen…

  • ca. 50 Chilipflänzchen, die danach schreien mehr Platz zu bekommen
  • 32 x 12cm Blumentöpfe
  • 9 x 14cm Blumentöpfe
  • 10l Erde
  • 4 Wassertassen
  • Motivation

Um viertel zwei machte ich mich auf zum Baumarkt um mich mit allem einzudecken, was ich für mein Unternehmen brauchen würde. (siehe Liste oben) Mit hochgekrempelten Ärmeln ging es dann um halb drei an die Arbeit, wobei ich mich durch dichtes Wurzelgeflecht kämpfte und über Maden sowie Regenwürmer freute.
Letztere versuchte ich bestmöglich auf die Töpfe aufzuteilen, damit sie meine Erde schön lockern und glücklich ihre Runden drehen können. (Sie stammen aus der Gartenerde von meiner Mutter, bei der ersten Umsetzaktion)

Gut geplant ist halb gewonnen

Blumentöpfe waren in ausreichender Zahl vorhanden und ich traf, je nach Größe des Wurzelstocks, die Entscheidung wieviele (ein oder zwei) Pflanzen in welchem Topf landen werden. Ziemlich schnell merkte ich, dass mir die Erde ausging und bei der Hälfte war sie schon komplett verbraucht. Wieso? Naja meine Berechnungen gingen davon aus, dass ich lauter 10cm Töpfe verpflanzen würde, die es allerdings nicht gab. Es waren nicht einmal genug von den 12cm vorhanden…Und 10 Liter wirken schon relativ viel im Vergleich zu gestapelten Blumentöpfen.

Habe 25 Chilipflänzchen abzugeben!

So sieht es nun aus, um 18:00 war ich fertig, habe Kreuzschmerzen, von der viel zu niedrigen Küche (die eh schon viel höher als Standard ist) und Hunger. Zwischendurch war ich einkaufen und konnte mir deshalb nachher noch ein Risotto machen. (Weshalb man ca. 30min abziehen muss)

Mein Fensterbrett ist voll und davor stehen auf einen Drehsessel mit Holzplatte ca. 25 Pflänzchen, die sich sehr über ein neues lichtreiches warmes und sonniges Zuhause freuen würden.

Wer ein oder mehr Pflanzerl aufnehmen will möge mir bitte an webmaster(ät)chiller.at schreiben.

Chilizucht, 4 Monate später

Damit die Herzen der Chilifans höher schlagen, veröffentliche ich nun nach sehr langer Zeit wieder mal ein Bild meiner ‚Plantage‘. Zwischendurch habe ich Erde aufgestockt und die Pflanzen etwas auseinander gesetzt. Es freut mich sehr, dass sie jetzt schon Früchte tragen. Ich habe bereits ein paar verkocht, sie sind zwar klein aber haben eine gute schärfe.

Leider geht es der Mutterpflanze schlecht, die Blätter haben eine Krankheit, die diese austrocknen lässt. In der Plantage liegen leider sehr viele gelbe Blätter in der Erde, diese werden gottseidank schnell wieder durch frisches Grün ersetzt.
Auch habe ich noch keine Habaneros gesehen, meine Freundin meint, dass ich vielleicht zu ungeduldig bin und die roten Früchte vielleicht noch ein wenig drauf lassen soll um zu sehen ob sie sich nicht doch noch aufblähen.

Ich habe mir gestern ein Chilischälchen aus dem Merkur gekauft und bin schon wieder fleißig am Samen sammeln.

Chilizucht, Tag 22

Sie wachsen und wachsen, mittlerweile Gott sei dank aber kaum mehr neue. Viele bekommen schon ihr zweites oder n-tes Blätterpaar. Die Grüppchen sollten getrennt und die bereits freigestellten langsam ausgesiedelt werden. Ansonsten muss ich leider das Recht des stärkeren gelten lassen und schauen, wer in den Grüppchen dominieren wird.
Auch ganz interessant sind die kleinen braunen Besucher. Da die Erde normale Blumenerde war und das Klima perfekt zu sein scheint, wachsen Schwammerln…