Schlagwort-Archive: vegetarisches Essen

Krautrisotto

Die Krautsaison ist eröffnet und wir sind große Krautfleckerl Fans, doch sollte hin und wieder Abwechslung her und so fand ich einen Krautschädl im Kühlschrank und habe mir gedacht, dass ich eigentlich schon lange keinen Reis mehr hatte, daraus ist dann etwas Köstliches entstanden…
Rezept für 6-8 Personen
Kochzeit: ~1-1,5h

Zutaten »

Einen Weißkraut-Kopf
Zwei mittlere Zwiebel
Pflanzlicher Butter-Ersatz
gehäufter Teelöffel zerstoßener schwarzer Kreuzkümmel
Ein großer Schuss Weißweinessig
3 Gemüse-Suppenwürfel (ohne Glutamat)
5 mittlere Erdäpfel
2x250ml Tassen Rundkorn Reis
200g Käse (z.B. Mischung Bergkäse mit Parmesan)
Salz und Pfeffer

Wir starten damit den Kopf zu zerteilen und den Strunk zu entfernen, anschließend das Kraut in kleine Stückchen zu schneiden und in einem großen Topf mit geschmolzenem pflanzlichen Butterersatz zu dünsten. Währendessen schneiden wir die Zwiebel klein und dünsten diese anschließend ebenfalls mit dem Kraut. Nun geben wir einen ordentlichen Schuss Weißweinessig hinzu. Nebenbei schälen wir die Erdäpfel und würfeln sie, mischen sie anschließend mit Reis, Kreuzkümmel und Suppenwürfeln im Topf unter. Sofort geben wir zuvor erhitztes (70-100 Grad) Wasser hinzu, bis wir die Masse leicht bedecken. Auf niedriger Hitze so lange köcheln lassen, bis der Reis al dente ist. Nun nur noch mit Salz und Pfeffer abschmecken und bei Bedarf Käse hinzufügen.
Mahlzeit!

(Ich hatte leider nur Rotwein Balsamico Essig, daher ist die Farbe nicht so schön geworden.)

Tofu-Chili-Tomaten-Reisschale

Nach dem exzellenten local food in Fukuoka ließ ich mich Inspiereren und musste die Reisschale mit Tofu, Chili und Tomaten einfach selbst interpretieren…

Rezept für 3-4 Personen
Vorbereitungszeit: ~10 min
Kochzeit: ~20 min

Zutaten »

1/2 Bund Frühlingszwiebel
2 Packungen Tofu (500g?)
Soya Sauce
1 Dose geschälte Tomaten
Chiliöl oder 1-2 entkernte Habanero Chilies
1-2 ital. Knoblauchzehen
20 Blätter frischer Basilikum
Salz
Pfeffer
Maisstärke

Vielleicht muss ich das Rezept (vor allem aber die Fotos) noch einmal überarbeiten, da es leider schon etwas länger her ist, dass ich es zuletzt gemacht habe. Warum ich es trotzdem schonmal aufnehme? Weil ich eine Rüge bekommen habe, dass es gut war aber das Rezept zum Nachkochen fehlt.

Los gehts mit Frühlingszwiebel in Ringe geschnitten. Den Tofu zerkleinern – er sollte ähnlich fein sein wie Faschiertes (Hackfleisch) – dies gelingt am besten, wenn man ihn mit den Händen zerquetscht und immer wieder, wie Teig, durchknetet. Frühlingszwiebel und Tofu vermischen und in einer Pfanne anbraten. Anschließend mit ordentlich Soya Sauce ablöschen, die gehackten Knoblauchzehen sowie Chili hinzugeben und weiter anbraten. Die geschälten Tomaten unterrühren und zerkleinern und einkochen lassen. Je nach Lust und Laune kann man hier noch mit Maisstärke eindicken und danach den Wok vom Herd nehmen und mit Salz, Pfeffer und gehacktem Basilikum abschmecken.

Nebenbei sollte natürlich Reis je nach Geschmack zubereitet werden. Ich nehme Basmatireis mit etwas Salz gekocht.

An die Stäbchen, fertig los,

Mahlzeit!

Salsa und Guacamole

Letztens auf einem Spieleabend der Hit und auch sonst ein Duo, das zu zweit ganz gut harmoniert – vor allem mit Tortilla Chips aus der Casa Mexiko (Siebensterngasse 16, A-1070 Wien). Extra für euch gleich nochmal gekocht, damit es auch ein paar Fotos dazu gibt 🙂

Zutaten Salsa »

3/4 Zwiebel
10 Cherrytomaten (etwas mehr als Zwiebel)
Ordentlich Basilikumblätter, frisch
Salz und Pfeffer
Chilischoten

Zutaten Guacamole »

1/2 bis ganze Limette
1/4 ital. Knoblauchzehe
2 reife, weiche Avocados
1/4 Zwiebel
3-5 Cherry-Tomaten
6-8 Blätter frischer Basilikum
1-2 Chilischoten

Los geht es mit der Guacamole

Die Avocado halbieren, den Kern herauslösen und anschließend mit einem Löffel das Fruchtfleisch in eine Schüssel geben. Die halbe Limette hinzu ausquetschen und anschließend mit einer Gabel zu einen Avocado-Limetten-Brei zerdrücken. Zwiebel, Knoblauch, Chili und Tomaten möglichst klein und fein schneiden und den Basilikum hacken. Anschließend alles vermischen und mit Salz, Pfeffer und bei bedarf noch etwas Limette abschmecken.

Mit Zerkleinerei zur Salsa

Je feiner der Zwiebel desto besser, 1x1mm bis 2x2mm Würfel sind ideal, dafür braucht man ein scharfes Messer und Geduld. Mit dem Trick, die ersten Schnitte nicht zu komplettieren geht es einfacher (siehe Foto) – einfach die Wurzeln dranlassen, damit hält der Zwiebel länger zusammen. Auch die Tomaten und Chili möglichst klein schneiden. Den Basilikum hacken und anschließend alles vermischen. Nach ein paar Minuten ziehen das Wasser abseihen und auch ein wenig mit Drücken nachhelfen, denn zu flüssig schmeckt die Salsa nicht so gut.

Normalerweise nimmt man statt Basilikum Koreander, den habe ich aber nicht wirklich bekommen also einfach etwas Neues ausprobiert und ich mag diese Variante. Die Schärfe lässt sich ebenfalls ganz gut variieren, je nach Bedarf einfach mehr oder weniger Chili bzw. Pfefferoni beimengen.

Gutes Knabbern!

Moussaka – vegetarisch

Eigentlich sollte hier ja das Rezept für ein „echtes“ Moussaka stehen, eine wirkliche Spezialität meinerseits und oft gewunschen. Doch „leider“ gab es beim Hofer kein Faschiertes mehr; so erinnerte ich mich an ein vegetarisches Chilis, wo zerdrückter Tofu drinnen war, der eigentlich sehr interessant schmeckte und kaufte diesen…

Für ca. 8 Portionen
Vorbereitungszeit: 1-1.5 h
Backzeit: ca. 35 min

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Tofusauce:
2 Packerl Tofu (500g?)
2-3 Zwiebel (etwas weniger als Tofu)
Currypulver
1 Dose geschälte Tomaten
Frisches Basilikum
Paprikapulver
1-2 ital. Knoblauchzehen
Salz
Frisch geriebener Pfeffer
Frisch geriebener Zimt
Bechamelsauce:
80g Butter
80g Mehl
1l Milch
Salz
Frisch geriebene Muskatnuss
Frisch geriebener Pfeffer
Sonstiges:
2 Melanzani (Aubergine)
ca. 500g Erdäpfel (Kartoffel)
250g geriebener Käse (Mozzarella)
100g Parmesan zum Reiben
Majoran
Öl zum Anbraten

Zuerst Erdäpfel kochen, später schälen und in 7mm dicke Scheibchen schneiden.
Währendessen Melanzani schälen und ebenfalls in 7 mm dicke Scheiben schneiden. Anschließend beidseitig salzen und mehrere Minuten „ziehen“ lassen. Danach Scheibe für Scheibe ausdrücken und in Mehl wälzen. Nun eine flache Pfanne mit ordentlich Öl erhitzen (ca. 5 mm Füllhöhe) und Melanzani goldbraun frittieren und auf Küchenrolle abtropfen lassen.

Während die Melanzani ziehen, die Zwiebel klein schneiden, die Tofublöcke mit einer Gabel zerdrücken (vielleicht gibt es eine andere Methode?) und immer wieder wenden, damit keine flachen Stückchen übrig bleiben. Schließlich noch den Knoblauch kleinschneiden.

Nach dem Anbraten der Melanzani kann man (ACHTUNG brennheiß!) vorsichtig mit Küchenrolle das Mehl aus dem Öl fischen und außerdem damit die nötige Ölmenge auf eine Menge reduzieren die für’s Anbraten der Zwiebel nötig ist (der Umwelt und der fettarmen Küche zuliebe). Der nächste Schritt ist die Zwiebel glasig anzubraten und anschließend gemeinsam mit dem Tofu vermischt zu bräunen. Später gesellen sich noch Paprikapulver, Knoblauch und frisch geriebener Pfeffer/Zimt hinzu, diese kurz anschwitzen. Danach die Dose geschälte Tomaten hinzumengen und die Früchte zerteilen und ein wenig einkochen lassen. Zum Schluss noch eine Hand voll frischen Basilikum in der Masse verteilen.

Während der Tofu brät, in einem Topf Butter für die Bechamelsauce schmelzen und anschließend das Mehl beigeben und leicht bräunen lassen. Danach Milch und Gewürze hinzugeben und unter ständigen Umrühren aufkochen lassen. Am besten geht das mit einem Schneebesen.

Der Moment der Wahrheit rückt näher…

Auflaufformboden mit Bechamelsauce bestreichen und Erdäpfelscheiben auflegen, die Schicht mit Salz und Majoran bestreuen. Anschließend die Melanzani darüberlegen und die Tofumasse darauf verteilen. Das Ganze mit frisch geriebenem Parmesan und einer Schicht Bechamelsauce abschließen und mit Käse bestreuen.
Am Schluss kommt alles bei ca. 200 °C ins Backrohr, bis der Käse braun ist.

Mahlzeit!

Zwiebelcurry – süß-scharfes Erlebnis

Eine der (mMn) wenigen guten Speisen in der Curryinsel (Lenaugasse, Wien) ist Seeni Sambol. Ich habe versucht es nachzuahmen und es ist mir dank eines Youtubevideos halbwegs gelungen. Nachdem es mir recht gut schmeckt, möchte ich es nicht vorenthalten!
Vorbereitungszeit: 5 Min
Kochzeit: ~10 Min

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500g Zwiebel
5 Kardamomsamen
1/2 Zimtstange (~3cm) oder Pulver (in Maßen ~1/4 TL)
20 Curryblätter (am besten Frisch, ich hatte nur getrocknete)
1/4 TL Kurkuma
1-3 EL Chiliflocken
1,5 EL Zucker
Salz

Ziwebel halbieren und in Scheibchen schneiden.
Kardamom und Zimtstange im Mörster aufbrechen (Zimt nach Lust und Laune zerkleinern) und anschließend gemeinsam mit den Curryblättern kurz in heißem Öl anrösten. Danach die Zwiebel dazumischen, salzen und unter ständigem Rühren glasig anbraten. Kurkuma hinzufügen und alles auf mittlerer Hitze bräunen (ständig rühren). Danach Chiliflocken und Zucker hinzufügen. und je nach Geschmack Wasser beimengen (damit es ein wenig sauciger wird).

Was gibts dazu? Ich esse es gerne als Hauptgericht und nehme mir Toast oder Naan dazu.

Mahlzeit!

Basilikum-Ingwer Pesto

Nachdem ich mal wieder krank war und ich mir eine recht ordentliche Portion Ingwer gekauft hatte musste ich den, den ich nicht zu Heilwasser verarbeitet hatte anderweitig verbrauchen. Deshalb habe ich beschlossen meinen wuchernden Basilikum und den restlichen Ingwer in ein Pesto zu verarbeiten. Das Ergebnis war sehr lecker!
2-4 Portionen
15 min Kochzeit

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15g frisch gepflückter Basilikum
70g Ingwer
80g Parmesan
Pistazienöl
Pfeffer, frisch gerieben
Salz, frisch gerieben

Alles klein schneiden und durchmischt in einen Behälter geben, danach mit Öl übergießen (ich habe mich für Pistazienöl entschieden, dass ich zum Geburtstag bekommen hatte; es ist „Vom Fass“) und mit einem Mixstab pürieren. Anschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Voila! Mahlzeit!

Kürbiscremesuppe

Kürbiszeit! Es ist wieder einmal soweit und deshalb schreibe ich ein gutes Kürbiscremesuppen Rezept nieder.

Vorbereitungszeit: 25min (wenn Kürbis nicht geschnitten wird, weniger)
Kochzeit: 25-35min

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1 Kg Kürbis (Hokkaido, weil man den mit Schale essen kann), entkernt und in Quader geschnitten (etwa 1 cm x 1 cm x Wandstärke)
2 Zwiebeln, in Ringe geschnitten
20-30g Butter
1 TL Currypulver
1,5 TL Ingwerpulver
1l heißes Wasser mit 2 Suppenwürfeln, oder echte Suppe
2-3 EL TK Petersilie
Olivenöl

Zutaten schneiden; der Kürbis ist mit stumpfen Messern fast nicht zu zerkleinern, deshalb kann man ihn alternativ auch als Ganzes über Wasserdampf (im Druckkochtopf) weichkochen und erst anschließend zerkleinern und entkernen.

Zwiebel glasig in geschmolzener Butter anbraten und anschließend Kürbis sowie Curry- und Ingwerpulver hinzufügen und anschwitzen. Danach Suppe hinzufügen und Kürbis weichkochen lassen. Etwas Pepp kann und sollte man durch Chilischoten reinbringen, man muss es ja nicht übertreiben. Wenn alles weich ist, Petersilie und einen kräftigen Schuß Olivenöl hinzufügen und alles mit dem Mixstab pürieren.

Wenn man möchte kann man noch Schlagobers, Sauerrahm oder ähnliches beimengen.

Ich habe beim Anbraten der Zwiebel noch eine Messerspitze Natron hinzugefügt (Dank an einen Physikkollegen für den generellen Tipp), damit sind nach dem Mixstab keinerlei Festkörper mehr in der Suppe übrig.

Mahlzeit!

Schokolade? Fleisch? Vegetarisch?

Vor etwas mehr als einem Jahr schrieb ich einen Artikel darüber, dass ich einfach nicht satt werde, wenn kein Fleisch auf meinem Teller ist. Dies sollte ich nun etwas unter neues Licht rücken. Ich brauche Fleisch weniger oft und verspüre nicht die Lust es öfter zu mir zu nehmen.

In den letzten Monaten hat sich mein Leben stark verändert und auch der Lebensabschnitt Studium neigt sich dem Ende entgegen. Mir nahe stehende Menschen gingen (oder mussten gehen) und neue traten in mein Leben. Es gab viele Höhen und Tiefen und mir ist schon richtig schlecht vom vielen Achterbahnfahren. Ich fing an Sport zu machen um Knieschmerzen und den Speck der letzten 7 Jahre loszuwerden. (Außerdem wurde ich auf unerklärliche Weise motiviert/herausgefordert es mal wieder mit Laufen zu probieren.) Ich bin mittlerweile fleißig dabei und auch Radfahren zählt wieder zu meinen Beschäftigungen. (Rechts gibt es übrigens einen Kilometerzähler) Dank dieses „Mehrs“ an Sport hat sich meine Figur verbessert und ich kann natürlich pro Woche auch mehr essen. Auch bei der Ernährung hat sich einiges geändert.

Salat und Co

Seit Hamburg habe ich Salat für mich entdeckt, denn dort habe ich im Steakhouse den Salat meines Lebens gegessen! (Mit gebratenen Champignons, Ofenkartoffel,…)
Ich beschloss hierzulande Seinesgleichen zu suchen, startete vorher aber selbst Experimente. Diese liefen sehr gut sind allerdings relativ ressourcenaufwendig. Vor allem, da ich ziemlich alleine dastehe und von einem Salathäupl 4 Tage lang essen muss (wenn man bedenkt, dass Tomaten, Gurken,… auch noch hineinkommen). Somit beschloss ich auch in Restaurants das Angebot zu testen und wieder einmal trifft das Santos ins Schwarze! (Der Salat ist hochwertig und die Dressings traumhaft. Für vegetarisch Essende: Leider ist bei den meisten Fleisch dabei, wenn ihr Fleischtiger bei euch habt sollte das allerdings kein Problem darstellen, probieren zahlt sich aus! Mangodressing, Kaktusblätter,…)

Es muss nicht immer Schokolade sein…

Den unstillbaren Heißhunger nach etwas Süßem… Wer kennt sie nicht, mich überkommt sie meist bei monotonen Arbeiten, wie Lernen oder ähnlichem. Ich wandere immer noch Richtung Küche allerdings gibt es nun mehrere Optionen:

  • Ich gehe noch ein Stück weiter zum Obstkorb:
    • Schnappe mir ein Stück und stille meine Lust.
    • Mache mir ein Schokofondue. Was zwar aufwändig aber meine Lieblingsform ist.
    • Bereite einen Obstsalat zu. (Geschnitten finde ich Obst einfach besser.)
  • Ich hole mir aus der Küche ein wenig Schoko und nehme mir vor beim nächsten Mal Obst zu essen.

Was im Moment noch ein wenig schwierig ist, ist das Widerstehen bei Überangebot. Die Schokoschüssel, die bei meinem Vater allgegenwärtig in der Mitte des Wohnzimmers steht und mit köstlichem Geruch und Vielfalt lockt, ist zwar nicht so tragisch aber wenn ich an Weihnachten, Ostern,… denke wird mir Angst und Bange. Unmengen an Schokolade, die verzehrt werden wollen stehen ständig in unmittelbarer Nähe! Ich muss irgendwie klar machen, (versuche ich seit Jahren) dass ich nicht soviel essen kann/will…

Mehr, dafür aber gesund

Die Verminderung des Schokokonsums sowie die pflanzlichere Kost, bewegen mich zwar dazu öfters zu essen, aber das ist im Endeffekt nicht so tragisch, da ich durch Sport viel verbrenne und sich die Kalorien gesünder anfühlen. Auch das nahezu alkoholfreie Leben bereichert das Jahr um viele nutzbare Tage… Generell merke ich, dass ich mehr auf meinen Körper hören kann und er mir sagt, was er will.
Ich hatte zum Beispiel gestern einen ausgezeichneten Burger im Santos, war aber schon nach der Hälfte vom Fleisch übersättigt. Danach kämpfte ich eher, als dass ich ihn bis zum Ende genießen konnte.

Ich habe das tiefste Gewicht seit etwa 10 Jahren (im Moment 89±1Kg) und ich fühle mich pudelwohl in meinem Körper. Vielleicht gehe ich heute noch Laufen. Der Trieb ist da und ich komme ob der Hitze sowieso nicht so wirklich dazu…

Und so war es einmal

In Mitten meines Studiums (2007/2008), als der Sport ganz weit unten auf der Liste stand und ich viel Zeit auf der Uni verbrachte, ernährte ich mich täglich von Pizzaschnitten und Kebab… Sehr einseitig, was man auch sehen kann:
Stolze 104 Kg waren das Ergebnis, die Jahre davor 94-96Kg, wieso fiel es mir nicht auf? Ich weiß es nicht! Durch Zufall kam ich drauf, dass mein Blutdruck zu hoch war und ließ mich untersuchen. Bauchspeck muss weg! Seit dem habe ich nurmehr selten eine minderwertige StandlPizza angerührt…

Vegetarisch? Aber bitte mit Fleisch…

Ich habe nichts gegen sich vegetarisch ernährende Menschen und kann ihre Einstellung zu Fleisch meist auch nachvollziehen. Ich selbst kann nur irgendwie scheinbar nicht ohne leben. Vielleicht bräuchte mein Körper auch nur eine Eingewöhnungsphase. Die will ich ihm aber nicht gönnen wenn es nicht wirklich unbedingt nötig ist. Da ich weder auf saftige Fleischlaibchen noch auf ein Mandelhendl verzichten will…

Irgendwie mehr oder weniger unabsichtlich kam es, dass ich von Montag bis Donnerstag kein Fleisch, Wurst, etc. verzehrt habe. Resultat dieser Vorkommnisse ist, dass ich gemerkt habe, dass ich einfach nicht satt werde von dieser Art zu Essen. Nachdem ich am Freitag Blutspenden war gönnte ich mir ein gemischtes Paar Würstchen (1x Debreziner, 1x Frankfurter). Zusammen mit Ketchup, Brot und ein paar Solettis war ich ziemlich schnell voll. Der Hunger ließ sich erst wieder nach mehreren Stunden blicken.

Kürzlich habe ich mir wirklich ausgezeichnete Schwammerl mit Erdäpfeln als Beilage gemacht und viel davon gegessen, zwei, drei Stunden später war ich schon wieder hungrig. Die Würsteln haben fünf ganze Stunden gehalten. Als Ausgleich für die Woche bin ich mit meiner Freundin gleich ins Los Mexikas gegangen. Wieder mal extrem gut und viel zu viel bestellt.

Durch die Fleischlose Kost ernähre ich mich auch nicht wirklich gesünder, eher das Gegenteil ist der Fall. Der baldig wiederkehrende Hunger regt zu mehr Zwischenmahlzeiten an. Oft reizt auch die (nun nicht mehr vorhandene) Osterschoko um mich zu sättigen. Eine teuflische Sache die zu Glückshormonen und Bauchvergrößerung führt aber auch nicht soo lange hält…

CremeSpinat – ein wenig verfeinert

Ich liebe Spinat und bin froh, dass es ihn in Tiefgekühlter Form gibt. Zwar schmeckt’s selbstgekocht um Welten besser aber es bleibt einfach zu wenig übrig…

Bei Spinat scheiden sich die Geister ein wenig, was wer wie drinnen haben will und was auf keinen Fall. Bei mir immer dabei (zumindest ein wenig) Knoblauch, Muskatnuss und ein bisschen Currypulver. Wer will kann auch noch frisch angebratene Zwiebel und etwas Tomatenmark dazugeben.

Eine tolle Methode, die ich erst seit kurzem probiert habe ist auch Spinat mit der Mikrowelle zu machen. Es taut einfach schneller auf und schmeckt genausogut.

~3-4 Personen
~30 Minuten

Zutaten »

Olivenöl
Halbe Zwiebel
Schuß Milch (sodass die Zwiebeln bedeckt sind)
1/2 – 1 ital. Knoblauchzehen
1200g Spinat
1EL Tiefkühltomatenmark
Muskatnuß
Currypulver
Pfeffer

Kleingeschnittene Zwiebel mit etwas Olivenöl in einem Topf goldbraun anbraten. Knoblauch hinzufügen und Milch dazuleeren (bodenbedeckend), auf kleinerer Flamme danach Spinat und Tomatenmark erwärmen. Sobald alles weitgehend aufgetaut ist Gewürze beifügen. Achtung mit dem Salz, es kann sein, dass der Spinat schon aus dem Packerl salzig genug ist. (Alternativ kann man auch noch ein wenig Suppenwürfel hinzufügen)

Mahlzeit