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Best of 2015

2015 war ein sehr ereignisreiches Jahr und außerdem mit schönem Wetter gesegnet. Die besten Aufnahmen (aus noch nicht veröffentlichten Reisen usw.) präsentiere ich euch hier:

Best of 2014

2014 war etwas mehr los als 2013, allerdings auch nicht berauschend. Zumindest gibt es die großen Urlaube als Ausrede 😉 Ich sollte aber definitiv mal wieder öfters die Kamera schnappen und fotografieren gehen, bzw. aktiv Aufgaben überlegen…

2014 11/12 – Florida

Wieder Mal auf in die Staaten, ich kann mich garnicht mehr erinnern wann ich dort war – New England ein ganz anderes Pflaster und Erlebnis, ich war bei den International Colonials. Aber das ist eine andere Geschichte und schon über 12 Jahre her...

Mit der AirFrance via Paris über 14h unterwegs – glücklicherweise hatten wir Plätze im Mittelgang ganz vorne und ich konnte halbwegs meine Füße ausstrecken. Beim Rückflug hatten wir zwar vom Platz her kein Glück (vor allem Paris – Wien war furchtbar) aber zumindest war es  über See ein neuer Airbus A380 mit ausreichend Beinfreiheit auch in den normalen Reihen und die Flugzeit war kürzer. Was ich ein wenig unfair finde ist, wenn kleine Menschen einen Platz für lange Füße bekommen und ich dafür einen Aufpreis zahlen muss. Was kann ich dafür groß zu sein?

Unterwegs

In der Nacht kamen wir an und mussten wieder einmal warten… Passkontrolle, Einreisekontrolle, Zoll, Zug zur Autovermietung und zu guter letzt bei der Autovermietung. Glücklicherweise haben wir ein kostenloses Upgrade bekommen und konnten mit einem Hyundai Sonata gleich mal ein paar Kurven um den Flughafen drehen. Ein Navi ist (vor allem in Miami) Gold wert, zumindest sobald es sein GPS Signal findet.

In Österreich hatten wir unsere erste Unterkunft (sowie Auto und Flug) bereits gebucht. Unsere Absteige in Miami Lakes war das Hotel Indigo. Etwas weit weg von Miami Beach aber nachher ist man immer schlauer und so spannend fanden wir die Stadt sowieso nicht. Besonders stolz sind sie in M. Beach auf ihre „Art Déco“ Architektur, die man aus verschiedenen Filmen kennt und die futuristisch anmutet. Oder wie die Amis sagen: Art Teko. Der berühmte Strand ist wirklich lang und groß aber eigentlich auch nichts besonderes. Vielleicht lag es an der Jahreszeit und daran, dass nicht sehr viel Reich, Schön und Dumm unterwegs war. Wobei man letzteres nicht unterschreiben kann. Bei diversen Situationen im Straßenverkehr musste ich mir an den Kopf greifen: z.B. 5 Ampelphasen lang hat es die Person im Auto vor mir es nicht geschafft Spur zu wechseln und links abzubiegen…

Autofahren

Apropos Straßenverkehr: In Amerika ist Autofahren wirklich einfach. Es gibt überall viel Platz, breite Spuren und wenig Reglementierung/Verkehrsschilder. Kein Wunder, dass man hierzulande schon mit 16 Jahren Autofahren darf. Auch die erlaubten Maximalgeschwindigkeiten sind moderat und fast jede Kurve geneigt, damit man nicht hinausgeschleudert wird 😀 Theoretisch sollte man sich auch mit den logisch aufgebauten Straßenbezeichnungen schnell zurecht finden und auch das Überholen von beiden Seiten ist angenehm, da es hier explizit erlaubt ist. Dies und die Möglichkeit bei den meisten Ampeln bei rot rechts abzubiegen sollten wir bei uns auch einführen. Dann hätte sich das mit den Mittelspurschleichenden auch erledigt. Autofahren kann aber auch sehr langweilig sein, ewig lange gerade Straßen  und selten Kurven.

Land und Leute

Mein Vorurteil, dass hier alles überdimensioniert und ein bisschen verschwenderisch ist hat sich bestätigt. Die Supermärkte sind selbst in den kleinsten Varianten riesig. Man geht selbst bei kleinen Einkäufen mit immer wieder 3-4 Plastiksackerl in der Hand aus dem Geschäft. Komischerweise sind diese relativ klein – Sackerlmania! Gott sei Dank gibt es hie und da ein Umdenken, vereinzelt bekamen wir (etwas größere) Papiersackerl. Dies war vor allem in der Nähe von Naturschutzgebieten der Fall.

Grundsätzlich wurden wir immer freundlich und zuvorkommend behandelt, das meiste Personal kam aus der lateinamerikanischen Ecke, was sich auch oft in der Speiseauswahl wiederspiegelte. Kubanische Küche war mit diversen Teigtaschen und anderen Köstlichkeiten stark vertreten. Auch waren wir uns manchmal nicht sicher ob spanisch vielleicht die einfachere Sprache wäre um sich hier zu verständigen. Apropos Essengehen und Einkaufen: Steuern sind leider fast nirgendwo angegeben und man wundert sich beim Bezahlen dann doch immer wieder, wenn man plötzlich deutlich mehr ausgibt als man vorher abgeschätzt hatte. Auch sollte man das erwartete Trinkgeld von 15-20% nicht unterschätzen, die Haupteinkunftsquelle von Bedienungspersonal. Vielleicht etwas unhöflich für unsereins wirkend, die Rechnung wird sehr schnell und unaufgefordert bereitgestellt. Wir haben das als sehr angenehm empfunden, da man manch Andererorts ewig darauf warten muss.

Enttäuschend war im Sunshine State, trotz der Orange auf der Nummerntafel der magere Geschmack von frisch gepresstem Orangensaft und Obst generell. Die Burger waren meist ganz gut aber das ungewürzte Fleisch bedarf auch etwas Gewöhnung. Interessante und vor allem gute Lokale haben wir versucht mit Tripadvisor zu finden, leider lag dieser teilweise trotz sehr viel guter Bewertung nicht immer richtig. Unser Marco Polo Florida Reiseführer bescherte uns auch das ein oder andere exzellente Mahl, vor allem das Essen in einem Lokal an den Docks (eines Jachthafens in Miami).

2013 03/04/07 – Barcelona x3

Dreimal ging es dieses Jahr nach Barcelona, drei verschiedene Klimabedingungen, dreimal verschiedene Ausrüstung, dreimal mit verschiedenen Leuten, drei verschiedene Erfahrungen, drei… Okay, ich höre schon auf 😉

Trip I: 2013 0301 – Wochenendausflug mit meinem Vater

Auftakt dieses Jahr war das Wochenende bevor ich zu arbeiten begann. Zur Sponsion schenkte mir mein Vater ein paar Tage Barcelona, wo wir es uns richtig gut gehen ließen. (Hotel gleich auf der Ramblas, jede Menge Futter,…) Das Wetter spielte leider nicht ganz so mit, denn es war teilweise eiskalt (10°C mit Wind) – Gott sei Dank ließ sich im Laufe der Zeit immer wieder die Sonne blicken. Die Besichtigung mit dem Sightseeing-Bus war eine sehr interessante Erfahrung – eine Stadt mal so kennenzulernen hat auch was. Ich hab auch ein bisschen mein Russisch trainiert und mir den Guide in dieser Sprache gegönnt.

Über die Stadt und Leute

Im Gepäck hatte ich nur mein 50mm F1.8, womit ich sehr leicht und entspannt unterwegs war. Was sehr nützlich bei unseren Besuchen in kleinen Tapas-Beisln, Kantinen usw. war. Der erste Eindruck der Stadt war positiv, wenn auch durch das Wetter getrübt. Ähnlich wie in Lissabon hatte ich das Gefühl, dass es wenig Reklame gibt. Die Stadt ist auf alle Fälle um einiges besser Erhalten/renoviert, wenn auch ähnlich von Graffitis heimgesucht. Die Häuser in der Stadtmitte sind recht hoch, werden aber nach außen hin kleiner mit Vorstadtfeeling (siehe Trip II). Es gibt ähnlich viele architektonische Perlen wie Schandflecke und auffällig sind die großen Kreuzungen, die durch abgeschrägte Hausecken erreicht werden. Die Leute sind nett allerdings haben sie scheinbar das Drängeln und nicht wirklich schnell arbeiten erfunden. In Lokalen wartet man schon öfters gut eine halbe Stunde auf die Rechnung oder bis sich jemand erbarmt zum Tisch zu kommen. Erstaunt hat mich das zurückhaltende und gemütliche Fahrverhalten und die Radinfrastruktur. Ich bin nicht so sehr der Fan von kleinen und engen Gassen aber irgendwie sind diese in Barcelona weniger bedrückend, obwohl die Häuser doch recht hoch sind und man fühlt sich auch in eher dunkleren Ecken relativ sicher. Eine spannende und abwechslungsreiche Sache sind die immer wieder „aus dem Nichts“ auftauchenden Plätze, die ein Ort der Erholung und der Zusammenkunft sind.

Kulinarisches

Tapas, Tapas, Tapas – wirklich herausgefunden, was sonst noch so an Küche ist habe ich nicht. Gegessen habe ich trotzdem gut. Am liebsten habe ich Jamon Serrano (Rohschinken) und Pimientos de Padron (kleine Paprikaschoten gebraten). Erst bei Trip III bin ich voll auf den Geschmack von Bocadillos gekommen – Weißbrot mit Tomaten(mark) bestrichen und Olivenöl beträufelt, dann nach Wunsch belegt. Ein Traum, den ich in Wien auch schon mehrmals selbst nachgebaut habe. Generell habe ich das Gefühl, dass die Küche recht fettig und üppig ist, was ich im Süden nicht unbedingt erwartet hätte. Was noch erwähnt werden muss ist der leckere frisch gepresste Orangensaft, den ich sehr oft bekam sowie die Spitzenqualität der Früchte – die leckersten Nektarinen, die ich seit langem gegessen hatte. Weniger schmackhaft war das „Trinkwasser“, das recht chlor- und kalkhaltig war. Man kann sagen was man will, wiener Hochquellwasser ist einfach ein Traum! Gutes Eis gibt es  auf der Ramblas bei Artisa.

Trip II: 2013 0419 – Polterwochenende

Das Barcelona auch eine Polterstadt ist konnten wir an den vielen Gruppen feststellen und so waren wir in (mehr oder weniger) bester Gesellschaft. Unser Noch-Junggeselle hatte (laut seinen Angaben) ein unvergessliches Wochenende und wir alle viel Spaß! Auch wenn unsere Gruppe nicht klein waren, so lief alles vereint unter dem Banner des „Blaublütigen“ auf der Suche nach dem bösen Drachen, wie am Schnürchen. Denn auch das Wetter war uns gnädig und wir schwitzten teilweise sogar in unseren Kostümen. Da ich auch hier schnell und mobil sein wollte war ich nur mit meinem 30mm F1.4 unterwegs, dass ich mir zum Diplom geschenkt hatte.

Trip III: 2013 0807 – Eine Woche Entspannung pur

Nicht nur mein erster wirklicher Urlaub, sondern auch ein Experiment. Gemeinsam mit drei Freunden, mit denen ich zuletzt auf Maturareise war, lebte ich eine Woche lang in einem Apartment (6. Stock ohne Lift ;)) mit 1/3 Terrasse und 2/3 Wohnfläche. Es lief ziemlich perfekt, niemand hatte wirklich Stress, Sightseeing war minimal, da jeder von uns bereits fast alles gesehen hatte und die Terrasse tat den Rest zu einem der erholsamsten Urlauben, die ich je hatte. Lesen, Schlafen, Essen, an den Strand gehen, durch die Stadt schlendern, Laufen gehen,… Die Terasse genießen, plaudern, Musik hören, Witze reißen,…
Eine nette Gewohnheit am Morgen war das Zähneputzen auf der Terasse in der Morgenluft und Sonne (wir hatten dort ein Waschbecken)

Wir waren knapp 10 Min. von der Ramblas entfernt im Immigrantenviertel, genauer gesagt im orientalischen Teil, wo unter Tags Menschen in „Tracht“ zu beobachten waren, es koshere Geschäfte gab und und und. Das Wetter war uns gnädig, wenn wir auch ein paar Regenschauer miterleben durften und ich den größten Regenbogen (inkl. Doppelbogen) zu Gesicht bekam, den ich je gesehen habe! Kleine Anekdote am Rande: „Ich fahre in den Süden um mich abzukühlen“. In Wien hatte es zu dieser Zeit schwüle um die 40°C und war unausstehlich heiß. In Österreich wurde sogar der all time Hitzerekord gebrochen…

Der Montjuic war diesmal der Punkt, an dem ich sein wollte. Zweimal erklomm ich den Hausberg und entspannte mich. Leider war das olympische Dorf gesperrt und in der Hitze wollte ich mir die Schlange in die Sagrada Familia nicht antun. Vielleicht ein Andermal. Anders als bei den ersten beiden Trips war (no na, es ist Sommer und Hochsaison) die Stadt bummvoll und natürlich auch die Strände gut besucht. Wirklich besser/sauberer als in Odessa fand ich das Wasser nicht und vor allem war um einiges mehr los. Interessanterweise waren ein Großteil der Urlaubenden aus Frankreich, nicht so wie bei den Reisen zuvor Deutschland und Co.

Fazit

Barcelona ist eine sehr nette Stadt, die mich sicher nicht zum letzten Mal gesehen hat. Mehr Spaß macht sie allerdings/schöner ist sie, wenn das Wetter auch passt. 😉 Die Experimente mit nur einer Fixbrennweite im Gepäck waren sehr überzeugend, wenn auch hin und wieder ein Teleobjektiv nicht schlecht gewesen wäre.

Wieder einmal habe ich erkannt, dass ich eine Stadt nur wirklich erleben und kennenlernen kann, wenn ich ziellos spazieren gehe und die Umgebung auf mich wirken lasse. Ein dicht gedrängter Sightseeingplan eröffnet mir leider nicht so viel, wie abseits der Tourismuszentren umherzustreifen. Bei Urlauben in Gruppen brauche ich immer wieder mal ein Zeitfenster in dem ich alleine bin, mein Ruhe habe und einfach beim Spazieren die Seele baumeln lassen kann.

PS: Bei Trip III habe ich endlich einen Baggage Storage gefunden! Gleich beim Placa Catalunya (Carrer Estruc, 36)

2012 11 – Lissabon – Small trips

In between of strolling through the town I – sometimes we – did some small excursions. He showed me the Expo area, while telling me a little bit about the exhibits and travelling by cable car across the place. Or a cloister as well as the landside across the Ponte 25 de Abril bridge. On another day I was in a botanical garden or climbed up the Lisbon castle…

Since the film festival was in town, we went to three movies: Argo (great film), Beasts of the Wild (interesting and lovely) and Winter go away (a well made documentation of Russia; in Russian, which was a little bit of a challange, even with english subtitles)

More on Lissabon 2012:

2012 11 – Lissabon – Lisbon through my lens

It all started with forgetting my passport at home, because I spontaneously decided to visit an important person in the AKH (hospital). Funnily the flight was late (as I was informed at the baggage drop), so no need to hurry. This made me unnecessarily nervous of my connection to Lisbon. (The connection was the very same gate, plane and crew) In Lisbon I was picked up by Carlos, my colleague from Odessa

The houses are rather small and I noticed that there is only little advertisements all over the city, which was somehow relaxing. Unfortunately time took it’s tribute in dilapidation, which sometimes was at least as bad as in Odessa. Of course the overall architecture and decoration is way different. There was Vegetation that I haven’t seen for ages – which had a great effect on my well-being; and after a while I just thought in English, because talking to my friend all the time and not having any other language…

Metro

As I set foot into a metro station for the first time, I realized an incisive smell of oil and hot iron that somehow took my breath away and left me coughing like hell. But this effect just was gone after first contact and after some more visits, I even didn’t realize the smell anymore later. As I already mentioned, the metro is great, not very cheap (1,15 € for entering the underground system) but affordable with a nice chip card system. The rather wide stations and trains are very clean, and I had a feeling of comfort and security (not as in Sankt Petersburg; where even non-claustrophobic could feel a little bit weird of being near the earth core ;)).

Culinary street-art

I had the best beef of my life (marinated just with garlic, salt and pepper) put into a sandwich at a diner in the docks. The cabbage and bean soup there was also delicious. Some great snacks from different Pastelarias (Samosa, Pastel de Nata, codfish snack,…) as well as national dishes like Bacalhau à Brás and various pies also took my gustatory sense to the next level.

Strange Momentum

As I – not being a typical tourist – somehow realized on the sixth day that something’s wrong, I got a little depression. The city is great, the food and company even better, only the weather was not comparable (with exceptions). A strange feeling of boredom was growing in me, still not haven’t seen everything I just needed a break maybe. I had the feeling of being at home, with all that reading in the evening (and going to bed rather early) or watching a dvd, having dinner together… Just it didn’t felt right, I was there but somehow not, a feeling of looking through haze, it’s normal life but somehow not. Looks like another cultural shock to me or just an action vacuum. I stressed myself, because the time was running out, but somehow everything in me just wanted to relax, which I till then didn’t realize. Suddenly I asked myself, what did you do in Odessa? in Sankt Petersburg? Just go, sit in a café or just at the riverside and do nothing but let your mind go! Do what you want (as in Copenhagen, go home and read a book if you feel like), you won’t miss anything! It helped!…

More on Lissabon 2012:

2012 11 – Lissabon – Thanks!

Dieses Mal, aus Dankbarkeit, für meinen Gastgeber alles auf Englisch, damit er auch endlich mal was von meinen Einträgen lesen kann…

Snowy Vienna in October? Sudden coldness? Time to leave! My studies went to an end and since I’ve just had to wait for my final exam I booked a trip to finally visit my dear friend Carlos in Lisbon. (He already invites me since my first time in Odessa!)

Unusually as the whole post I like to start with my résumé and a big, great THANK YOU! I had a great time spending ten-day in Lisbon, sometimes exploring alone, sometimes together with my friend. All the trips to Odessa or Sankt Petersburg were somehow similar but this time I met a whole new culture, realized that I’ve never even heard Portuguese before and would describe it as mix of Spanish words pronounced in a sometimes French or slawic way (mainly Polish). I not only once had the feeling of understanding something in Russian, only to realize soon afterwards it was Portuguese and nothing I could know. 🙂

Since my host is a big fan of films, we watched a movie nearly every evening. Sometimes something a little bit odd (like the Chinese film Detective Dee), sometimes a great Anime from Hayao Miyazaki which I enjoyed watching, by borrowing (for any not-Austrians: lending) some DVDs from a friend.

Great Food

On weekends Carlos showed me many things (going by car) and interesting places and in the evenings we had either very good Portuguese food (from something like a cantina) or we were eating in a restaurant. I never thought that fish could be cooked in such delicious ways, but the codfish tasted very good in nearly every variant. I would say that the Portuguese kitchen is great (a little bit fatty but great) and I’ll try to find a restaurant in Vienna! We also managed to eat at some Indian restaurants, which were good, but not able to hold a candle to my beloved Viennese Samrat!

Great Views

I enjoyed my walks (and also two runs along the river) in different districts of the city, even though my feet were a little bit annoyed – of the many slopes – in the evenings. As usual I preferred walking, to get a feeling of the city, but as soon as I used the metro for the first time I was excited about it. It’s like in Vienna, the veins of the city, and living next to a traffic junction, I had all the freedom of going wherever I want! I also had 3 trips outside of the city but you’ll read about them soon…

Only a handful of sunshine

Unfortunately the sun just visited once in a while and I had some days, colder than in Vienna. This was a little weird, because I left for warmth and sunshine. Anyways, the fog opened some nice views and photographical opportunities, so one has to search for luck in every condition 😉 You’ll see…

One more thing to mention was the nice view in the mornings with my pumpkin-jam bread and fresh orange juice…

Films I’ve watched:

Layer Cake, Detective Dee, Corpse Bride, Howl’s moving Castle, Spirited Away, Russian animation films (A. Petrov), Princess Mononoke

More on Lissabon 2012:

2012 08 – Petersburg – Woche 3, best of…

Die dritte und letzte Woche ist wirklich schnell vergangen. Es war gleichzeitig ein kurzer Trip und kam mir so vor als wäre ich mehrere Monate mit meinen Kolleginnen und Kollegen zusammen gewesen…

Von offizieller Seite besuchten wir das Blockade Museum, ein interessanter und zugleich trauriger Ort und hatten außerdem Kontakt mit der russischen Seele (laut einer Einheimischen, die sich furchtbar darüber beschwert hat). Wir wollten mit dem Schiff nach Кронштадт (Kronstadt) fahren, es passten aber nicht alle ins Boot. Man durfte Meisterinnen und Meister des Vordrängens bei der Arbeit erleben und dann wurde mit „Wir sind zwar schon voll aber wer noch rein will und einen Stehplatz in Kauf nimmt, der zahlt nur die Hälfte“ noch einiges an Geld herausgeholt.
Insgesamt war unser Aufenthalt dort leider sehr kurz (wir sind schließlich mit dem Bus gefahren und haben dadurch viel Zeit verloren) und ich hatte das Gefühl, dass ich das Inselchen gerne genauer unter die Lupe nehmen würde. Zum Schluss besuchten wir noch die Einweihungmesse der Kathedrale, wo sich Unmengen an Touristen tummelten und ein „Bischof“ (das orthodoxe Äquivalent) mit mieser Laune den Weihrauch schwang. Bei der Rückfahrt mit dem Schiff (diesmal waren wir schnell genug!) stellte sich heraus, dass  ein Аквабус (Aquabus – eines der Schiffe) kaputt ist und deswegen nur halb so viele Leute mitfahren konnten und die Fahrt zweieinhalb Stunden in Anspruch nahm. Nicht zu vergessen das unser Kapitän zu tief in die Flasche geschaut hat und wir beinahe mit einem Tanker (oder etwas ähnlichem) und einem Bauschiff zusammengekracht wären. Die ewige Verspätung hatte zumindest das Gute, dass ich den Sonnenuntergang vom Schiff aus genießen konnte!

Kulinarisches

Die letzte Woche bot auch einiges an frischen Entdeckungen, als ich wieder mal mit verschiedenen Cliquen unterwegs war. Zum einen habe ich dadurch eine recht gute Pizzeria (Ollis) entdeckt. Zum anderen war ich in einem spannenden Kunstcafe (этажи) mit Terrasse. (Wo uns Tauben die Laune vermiesten und wir deshalb hinein flüchteten.) Shawarma stand ebenfalls auf der Speisekarte und durch viel frischen Zwiebel hatte ich auch länger was davon, lecker war’s trotzdem. Unser Abschiedsabend fand beim Aserbaidschaner statt, wo wir gemeinsam gesungen haben, tanzten und Spaß hatten. Was den Abschied am nächsten Tag umso schwerer machte… 🙁

Kunst

Ständig umgeben von Leuten die malten, zeichneten,… überkam es mich einmal und ich zückte im таврический сад (Taurischer Garten) meinen karierten Block und einen Kuli – nicht das ideale Equipment aber manchmal muss man nehmen was man hat. Hier konnte ich der künstlerischen Luft dann nicht mehr widerstehen und es war eine spannende und entspannende Sache. Vielleicht poste ich später was ich geschaffen habe…
Das russische Museum hat es mir wie in Odessa auch schon sehr angetan, dagegen hatte die Ermitage einfach keine Chance!

Spaziergänge, Aktivitäten und Kreislaufkollaps

Nach dem Blockade Museum schlenderten wir zum Smolniy Kloster (wo ich zwischendurch mein Kunstwerk erstellte), hatten an einem anderen Tag das Nachmittagsprogramm mit Bowling ausgefüllt – Ich war leider ziemlich zerstört an diesem Tag, da ich ein paar Tage zuvor beim Laufen nicht auf meinen Körper geachtet hatte und einen Kreislaufkollaps mit vielen Stunden mit Wärmeflasche und Tee im Bett verbrachte. – und gegen Ende der Woche erkundete ich alleine (alle Anderen waren Bücher, etc. einkaufen) noch das Univiertel auf der Стрелка („Spitze“).

Viele nette und interessante Bekanntschaften

Leider ist der Kontakt mit den Russinnen sehr rar, da wir alle viel zu tun haben und außerdem noch die Zeitverschiebung hinzukommt. Ich bemühe mich allerdings immer wieder mal mit ihnen zu schreiben. Leichter ist es natürlich für uns in Österreich, wir sind ja wirklich ein kleines Land. 😉 So trafen wir uns kürzlich, weil russischer Besuch da war (ein paar Russinnen studieren in Deutschland) oder ich habe den Fotomarathon gemeinsam mit einer motivierten Freundin bestritten. Auch einen Physiker durfte ich kennenlernen und habe ihn natürlich gleich über seinen Werdegang ausgefragt…

Alles in allem eine super Zeit

Ich möchte mich gerne bei der Organisatorin bedanken, die das Ganze wirklich toll hinbekommen und uns einen unvergesslichen Aufenthalt ermöglicht hat. Ich vermisse alle Kolleginnen und Kollegen, wenn es auch nur drei Wochen waren, so waren wir ständig zusammen und konnten uns so kennenlernen, dass ich das Gefühl hatte, dass wir uns bereits mehrere Monate kennen…

PS: Der Text ist vielleicht nicht sehr gelungen, ich hatte ziemlich starke Kopfschmerzen, wollte euch aber nicht im Stich lassen!