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Linsensuppe

Eine meiner Lieblingsspeisen im Restaurant Samrat ist die Mulligatawny Suppe. Darin könnte ich mich eindecken! Mittlerweile habe ich diese auch schon fast so hinbekommen, wie die dort schmeckt!

Für ca. 2-3 Portionen
Vorbereitungszeit: 10 min
Kochzeit: ca. 15 min
[spoiler show=“Zutaten“ hide=“Kompakt“]

Tofusauce:
1 Erdäpfel, mittelgroß
1 Zwiebel
125 g Linsen (am besten gelbe, die man nicht einwassern muss)
etwas ÖL
2 TL Paprikapulver (ungarisch oder süß, je nach Geschmack)
0,5L Wasser + Suppenwürfel oder Gemüsesuppe
2/3 TL Kreuzkümmel
1/3 TL schw. Kreuzkümmel
Spritzer Zitrone oder Himbeeressig
75 g Cremefin 7%
Koriander oder Petersilie zum Garnieren

[/spoiler]

Erdäpfel und Zwiebel schälen und anschließend in kleine Würfel schneiden. Linsen kurz in einem Sieb waschen und abtropfen.

Öl in einem WOK erhitzen und Kümmelsamen kurz anschwitzen, Zwiebelwürfel hinzugeben und bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Danach Erdäpfelwürfel ebenfalls glasig dünsten und die Linsen dazugeben. Paprika unterrühren und kurz miterhitzen, anschließend mit Gemüsesuppe / Wasser ablöschen. (Falls Wasser, sobald es zum Kochen anfängt Suppenwürfel dazu) Das ganze langsam zum Kochen bringen und bei gelegentlichem Umrühren zugedeckt köcheln lassen, bis die Linsen fast weich sind.

Nun einen Anteil herausschöpfen und den Rest gemeinsam mit Cremefin mit dem Mixstab pürieren. Anschließend die nicht pürierten Anteile und einen Schuss Zitrone/Essig einrühren und falls nötig erhitzen aber nicht mehr kochen.

In Teller oder Schüssel mit Petersilie oder Koriander (je nach Geschmack) anrichten. Mahlzeit!

PS: beim Inder bekommt man noch eine Zitronenscheibe rein.

Kürbiscremesuppe

Kürbiszeit! Es ist wieder einmal soweit und deshalb schreibe ich ein gutes Kürbiscremesuppen Rezept nieder.

Vorbereitungszeit: 25min (wenn Kürbis nicht geschnitten wird, weniger)
Kochzeit: 25-35min

[spoiler show=“Zutaten“ hide=“Zutaten“]
1 Kg Kürbis (Hokkaido, weil man den mit Schale essen kann), entkernt und in Quader geschnitten (etwa 1 cm x 1 cm x Wandstärke)
2 Zwiebeln, in Ringe geschnitten
20-30g Butter
1 TL Currypulver
1,5 TL Ingwerpulver
1l heißes Wasser mit 2 Suppenwürfeln, oder echte Suppe
2-3 EL TK Petersilie
Olivenöl[/spoiler]

Zutaten schneiden; der Kürbis ist mit stumpfen Messern fast nicht zu zerkleinern, deshalb kann man ihn alternativ auch als Ganzes über Wasserdampf (im Druckkochtopf) weichkochen und erst anschließend zerkleinern und entkernen.

Zwiebel glasig in geschmolzener Butter anbraten und anschließend Kürbis sowie Curry- und Ingwerpulver hinzufügen und anschwitzen. Danach Suppe hinzufügen und Kürbis weichkochen lassen. Etwas Pepp kann und sollte man durch Chilischoten reinbringen, man muss es ja nicht übertreiben. Wenn alles weich ist, Petersilie und einen kräftigen Schuß Olivenöl hinzufügen und alles mit dem Mixstab pürieren.

Wenn man möchte kann man noch Schlagobers, Sauerrahm oder ähnliches beimengen.

Ich habe beim Anbraten der Zwiebel noch eine Messerspitze Natron hinzugefügt (Dank an einen Physikkollegen für den generellen Tipp), damit sind nach dem Mixstab keinerlei Festkörper mehr in der Suppe übrig.

Mahlzeit!

Knoblauchsuppe

Eine meiner Lieblingssuppen. Man kann soviel Knoblauch reingeben wie man gerne hat und keine kann sich beschweren! Außerdem ist sie schnell und leicht zu kochen…

4-8 Personen
~30 Min.

[spoiler show=“Zutaten“ hide=“Zutaten“]Butter (~100g für Einbrenn)
Mehl (~80g für Einbrenn)
200g Zwiebel, klein geschnitten
2l Suppe
1/4 Schlagobers (Sahne)
1/4 Sauerrahm
2-4 ital. Knoblauchzehen
frisch geriebener Pfeffer
Salz[/spoiler]
Zwiebel in einem großen Topf, in Butter anbraten, bis sie glasig sind. Danach soviel Mehl beimengen, dass eine fettig-feuchte Masse entsteht und unter ständigem Rühren bräunlich werden lassen. Anschließend Suppe und Knoblauch beimengen. 15-20min kochen lassen und währendessen Schlagobers (Sahne) und Sauerrahm zusammen mischen. Das Gemisch dazugeben und alles mit dem Mixstab zerhexeln. Damit sollten die Zwiebelstücke verschwinden und die Suppe aufgeschäumt werden. Zuletzt mit frisch geriebenen Pfeffer/Salz abschmecken.

Mahlzeit!

Keke’s – versteckte Genußoase bei der Mariahilferstraße

Ein kleines unscheinbares Lokal mit umständlicher Doppeltür – Keke’s Cafe Bar (Amerlingstraße 15, 1060 Wien) überzeugt mit guter Küche und nettem Ambiente. Die Auswahl an Speisen ist nicht besonders groß aber es handelt sich ja auch nicht um ein Restaurant.

Auf der Suche nach neuen Gaumenfreuden wollten mein Vater und ich einmal Afrikanisch ausprobieren. Via Internet fanden wir Keke’s Cafe Bar. Unwissend stürzten wir uns in unbekannte Gerichte und bestellten Vor- und Hauptspeise. Sopa Keke’s sowie die Bohnensuppe sind ausgezeichnet, wobei man für eher zarter beseitete Gaumen sagen muss, dass die Bohnensuppe wohl etwas zu scharf sein wird.

Seychelle’s delight und Congri sind meine Lieblingshauptgerichte und für Genießer, die auf Erdnuss stehen  kann meine Freundin Omo Tuwe uneingeschränkt empfehlen. (das Maniokbällchen schmeckt interessant aber gewöhnungsbedürftig, es ist leicht säuerlich) Wie man sieht, habe ich noch nicht alles durchgetestet und vor allem bei den Nachspeisen ausgelassen. Mit Suppe und Hauptspeise wird man ordentlich satt.

Für die kalte Jahreszeit sollte man noch erwähnen, dass es leider etwas zugig ist und die innereren Bereiche des Lokals wahrscheinlich weniger kalt sind. Ich saß bei einer Heizung gleich vor der Auslage und muss sagen, wenn es draußen kälter gewesen wäre, hätte ich gefrohren!

Das Lokal is mittelgroß, dass heißt ca. acht vierer Tische. Wenn man also zu einer mehr frequentierten Stunde hinkommt sollte man vorher reservieren. Bis jetzt hatte ich eigentlich immer Glück!
Ich kann das Lokal auf alle Fälle uneingeschränkt empfehlen!

Mahlzeit!

Ramien – das etwas andere asiatische Restaurant

Aufgrund der Nähe zur TU führt mich der Hunger immer wieder ins Ramien (Gumpendorferstraße 9, 1060 Wien). Neben sehr guten Reisschalen gibt es hier eine ziemlich einzigartige Suppe, die man unbedingt probiert haben sollte. Die selbstgemachten Nudeln fliegen durch die Luft und landen nach kurzer Zeit im kochenden Wasser, in einer herrlich schmeckenden Kokos-Curry Suppe. Preis/Leistung stimmt, nur die Bedienung ist nicht koordiniert…

Als ich das erste Mal im Ramien war, war ich nicht sehr begeistert. Ich gab der Kokos Curry Suppe allerdings nach vielen Monaten eine zweite Chance und nun bin ich süchtig 😉
Im Prinzip Currysuppe mit Cocos, Fleisch oder Gemüse, Bakchoi und „flying noodles“. (Ich kenne nur die Variante mit Faschiertem, die vegetarische soll aber auch exzellent sein)

Die Nudeln werden live vom Koch mit einer „Spachtel“ von einem Klumpen Teig ins Wasser „gehobelt“. Beigelegt auf einem kleinen Teller sind noch Koriander und Frühlingszwiebel zum dazugeben und um die Schärfe etwas zu erhöhen kann man das (furchtbar stinkende aber gute) Chiliöl beimengen (einfach die Bedienung danach fragen).

Von den klaren Suppen rate ich eher ab, da sie geschmacklich etwas fad sind.
Tagsüber gibt es außer der Flüssignahrung auch noch Reisschalen, hier kann ich „MapoTofu mit faschiertem Huhn“ sowie „Huhn und Ingwer“ wärmstens empfehlen. Freunde von mir sind allerdings der „Ente mit Thaibasilikum“ verfallen.
Des Abends gibt es dann exquisitere allerdings auch preislich gehobenere Speisen (außer der Suppe).

Ich bin ziemlich oft dort (vor allem während der Unizeit) also kann ich das Lokal sehr empfehlen.

Mahlzeit!