Schlagwort-Archive: Politik

Bildungsvolksbegehren – Unterschreiben gehen!

Viele wissen, wie schlecht es um unsere Bildung/Forschung steht, leider hat das ganze in Österreich einen sehr geringen Stellenwert. Auch bei einem Großteil der Bevölkerung, nicht nur in der Politik. Wer in letzter Zeit aufgepasst hat, der wird sich erinnern, dass es einige Volksbegehren/Unterschrifensammlungen zu diesem Thema im Umlauf sind/waren. Jedes hat seine Stärken und Schwächen aber es wäre wichtig wenn zumindest eines erfolgreich wäre.

Durch prominente Unterstützung, hoffe ich, dass das Volk wachgerüttelt aufgeklärt wird und sich endlich etwas verändert! Denn wenn es so weitergeht haben wir bald nichts mehr…

Mich freut es sehr, dass sich unsere Rektorin (TUWIEN) auch dafür stark macht die Studierenden/Lehrenden/Forschenden, gemeinsam mit den Studierendenvertretern aufzufordern ihre Unterschrift zu spenden. Kein Wunder, wenn man die Lage der TUWIEN in letzter Zeit etwas verfolgt hat…

[spoiler show=“E-Mail von Rektorin Seidler“ hide=“E-Mail von Rektorin Seidler“]

————————————————————————-
Sehr geehrte KollegInnen! Sehr geehrte Studierende!

Wir möchten Sie über das kommende Bildungsvolksbegehren informieren und Sie einladen, dieses mit Ihrer Unterschrift zu unterstützen.

Für Österreichs Universitäten und Fachhochschulen fordert das „Volksbegehren Bildungsinitiative“ einen Ausbau- und Finanzierungsplan sowie eine jährlich kontinuierliche Erhöhung der öffentlichen Finanzierung auf zwei Prozent der Wirtschaftsleistung im Jahr 2020. Weiters fordert das Volksbegehren, dass vom Kindergarten bis zu den Hochschulen soziale Zugangshürden abgebaut und das studentische Förderungswesen nachhaltig ausgebaut wird.
Als Rektorin der größten technisch-naturwissenschaftlichen Bildungseinrichtung Österreichs rege ich an, sich auf der Informationsseite
http://www.nichtsitzenbleiben.at

selbst ein Bild zu machen und von Ihrem Recht als StaatsbürgerIn Gebrauch zu machen. Wer die Forderungen unterstützt, hat die Chance im Rahmen des „Volksbegehren Bildungsinitiative“ dem Thema in der Politik den nötigen Stellenwert zu geben.

Vom 3. bis zum 10. November liegt das Bildungsvolksbegehren auf allen Gemeindeämtern und Magistraten auf. Berechtigt zur Unterschrift sind alle wahlberechtigten BürgerInnen Österreichs. Mitzubringen ist ein Lichtbildausweis. Das nächst gelegene Eintragungslokal im 4. Bezirk befindet sich in der Favoritenstraße 18 (Übersicht aller Eintragungslokale in Wien: http://www.wien.gv.at/politik/wahlen/volksbegehren/bildungsinitiative/lokale.html).

Beste Grüße

Rektorin Sabine Seidler und das Vorsitzteam der HTU
————————————————————————-

[/spoiler]

Ab heute bis 10.November kann man auf den Gemeindeämtern/Bezirksämtern das Volksbegehren unterstützen. Infos über Öffnungszeiten und weiteres findet man auf http://www.nichtsitzenbleiben.at/

Es würde mich sehr freuen, wenn vielleicht dieses Volksbegehren unsere Politik endlich wachrüttelt. Allerdings braucht es dafür wohl einen Großteil der Bevölkerung um es nicht wieder ignorieren zu können.

Wen es interessiert, gestern war eine Diskussionsrunde in Club2 (ORF TVThek)

Hier noch eine weitere Email mit [spoiler show=“wichtigen Infos“ hide=“wichtigen Infos“]
————————————————————————-
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer des „Volksbegehren Bildungsinitiative“!

Heute – Do, 3. November – startet das Bildungsvolksbegehren.

Ab morgen ist es soweit: auf den Gemeindeämtern/Bezirksämtern liegen die Listen zum Unterschreiben des Bildungsvolksbegehrens auf. Und ab jetzt wird sich zeigen, mit welcher Vehemenz die österreichische Bevölkerung eine umfassende Bildungsreform einfordert. Eine tiefgreifende Bildungsreform, die den gesamten Bildungsbogen umfasst: vom Kleinkind angefangen, der Vor- und Volksschule über die höheren Schulen bis hin zu den Fachhochschulen und Universitäten und der Erwachsenenbildung.

Ein eindeutiges Votum der Bevölkerung wird den notwendigen Druck auf die politischen Entscheidungsträger erzeugen, damit man die bereits lang anstehenden Reformen im Bildungsbereich endlich angeht und auch entsprechend umsetzt. Denn es ist das große Ziel des „Volksbegehren Bildungsinitiative“, den Kindern unseres Landes die bestmöglichen Zukunftschancen zu erschließen.

Helfen Sie, damit das Bildungsvolksbegehren ein Erfolg wird:

  • Unterschreiben Sie selbst – wenn Sie vor dem Sommer bereits eine Unterstützungserklärung abgegeben haben, brauchen Sie nicht mehr zu unterschreiben (Ihre Unterstützungserklärung zählt bereits zum Gesamtergebnis).
  • Erinnern Sie Personen in Ihrem Umkreis an das Bildungsvolksbegehren und ermuntern Sie alle, das Volksbegehren auch zu unterschreiben.
  • Verteilen Sie die Informationsblätter, die wir auf www.nichtsitzenbleiben.at zum Download anbieten.
  • Schicken Sie Erinnerungsmails an Ihren Bekanntenkreis aus.
  • Setzen Sie Social-Media-Aktivitäten.

Ganz wichtig: Verlängerte Öffnungszeiten der Gemeindeämter während der Eintragungswoche – auch Samstag und Sonntag

Während des Eintragungszeitraums 3. – 10. November, haben die Eintragungslokale folgende Mindestöffnungszeiten:

  • An Werktagen, Mo – Fr: 8.00 – 16.00
  • Zusätzlich an zwei Werktagen bis 20.00, also durchgehend von 8.00 – 20.00
  • Sa, 5. Nov und So, 6. Nov: 8.00 – 12.00 (Gemeinden unter 2.500 Einwohnern müssen Sa und So nur zwei aufeinander folgende Stunden geöffnet haben)
  •  Die genauen Öffnungszeiten Ihrer Gemeinde finden Sie unter www.nichtsitzenbleiben.at

Lichtbildausweis nicht vergessen!

Aufstehen und hingehen und unterschreiben. Vom 3. – 10. November 2011.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr „Volksbegehren Bildungsinitiative“-Team

————————————————————————-
[/spoiler]

Ich hoffe auf viel Unterstützung!

Kürzung der Beihilfe/Budgetfragen – Antwort aus dem BMF

Die Antwort auf meine eMail bezüglich Familienbeihilfe/Budget

Eine Mail mit einem PDF in der Anlage übersendet von einer „Zwischenstation“, welche einen Antwortbrief von Mag. Johannes Pasquali,
BMF Kommunikation enthält, erreichte mich gestern aus dem
Bundesministerium für Finanzen
Abteilung V/7- Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation

Antwort des BMF (PDF ~90KB)

Theoretisch ist auch noch eine Antwort aus dem Bundeskanzleramt ausständig.
Ich lasse obiges PDF mal ohne Kommentar wirken…

Kürzung der Beihilfe/Budgetfragen – Anfrage eMail

Ich bin ja generell ein eher weniger politisch engagierter Mensch, da ich jegliche Hoffnung bereits verloren habe. Irgendwann will aber auch ich meinen Unmut verkünden…

Hin und wieder muss man allerdings, auch als in Österreich lebender Mensch (inkl. unserer Mentalität), etwas tun um der Regierung zu zeigen, dass man sich nicht immer auf der Nase rumtanzen lässt. Leider ist jene resistent gegen jede Form von Volkseinfluß. Wie ich vor kurzem schön vernommen hab: „Unsere Regierung schläft so fest, dagegen ist ein Murmeltier wie ein Tiger“
So kam es, dass ich in kurzer Zeit auf 2 Demos war und auch der interessanten Vollversammlung zum Thema UniBudget der TU Wien gelauscht habe. (PS: Bitte liebe Linken bleibt beim Thema und nutzt nicht jede Protest Aktion für Utopien!)

Nach der Protestaktion gestern vorm Haas Haus (während Im Zentrum), habe ich ein Mail an unseren Kanzler sowie Vize-/Finanzminister geschrieben, auch wenn es vermutlich nur bis zu einer Sekretärskraft kommen wird, so hab ich wenigstens eine gewisse Genugtuung verspürt…
Worum es geht? Familienbeihilfekurzung usw. (Link zur ÖH „Erklärung“)

———————————-

[spoiler show=“Die ganze eMail“ hide=“kompakt“]Werte Herren Faymann und Pröll,

mit Bedauern musste ich feststellen, dass Sie immer noch nicht gewillt
sind mehr Geld in die Zukunft unseres Landes zu investieren…
Aus-/Bildung ist nunmal eine der wenigen Ressourcen die unser Land
gewinnbringend einsetzen kann.
Wenn Sie meinen mit 80 Mio € ist es getan und die Universitäten sind
damit ausfinanziert, dann frage ich mich wie sehr Sie die Situation in
den letzten Jahren verfolgt haben.
Weiters wundert es mich, dass Sie nach jüngsten Protesten immer noch
nicht einsehen, sogar auf den Ratschlag der EU hin, dass es sinnvoll
ist in den Bildungssektor zu investieren.
Es gibt in Österreich viele Vollzeitstudien, bei denen ein Nebenjob
nahezu unmöglich ist (z.B.: Studien wie Chemie, Elektrotechnik,
Medizin, Physik,…), durch Kürzung der Familienbeihilfen, sparen Sie
somit wiederum an der Bildung und verlängern weiterhin drastisch die
Studiendauer (schlechtbezahlte Nebenjobs). Um sicherzustellen, dass
Österreich eine passable AkademikerInnenquote hat, die in Mindestzeit
zum Studienabschluss kommt, braucht es ein gutes Betreuungsverhältnis,
genügend Studienplätze und eine Sicherung durch Studien- bzw.
Familienbeihilfe für weniger wohlhabende Familien oder z.B.
alleinerziehende Elternteile.
Damit unsere Universitäten in den internationalen Rankings wieder
Richtung Spitze steigen und nicht im freien Fall weiter stürzen,
bedarf es außerdem einer soliden Finanzierung der Forschung. Um
internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu uns zu
locken, muss ihnen auch genügend Infrastruktur geboten werden.
Seien wir uns ehrlich, für das Geld, dass unseren Banken kürzlich
gespendet wurde kann man unsere Unis für ein paar Jahre gut
finanzieren.

Ich habe mir eine Aufstellung Ihres Spar-/Steuerpakets angesehen und
musste feststellen, dass sich an unserem viel zu teurem
Verwaltungsapparat noch immer nichts ändert. Seit Jahren wird darüber
geredet, jeder weiß, dass Österreich ein Land, dass weniger Einwohner
als so manche Metropole hat, soviel Verwaltung wie eine ganze
Monarchie unterhält. Ich weiß es liegt in der Natur des Menschen (des
österreichischen Volkes) funktionierendes bestehendes
weiterzuverwenden. Denken Sie aber einmal nach, wo wir (die
Menschheit) wären, wenn es niemand gewagt hätte irgendetwas zu ändern.
Wieso greifen Sie nicht die Gelegenheit beim Schopfe und gehen neue
Wege indem Sie Gedanken über ein innovatives, neues, günstiger
verwaltetes und gebildetes ÖSTERREICH durchsetzen?

Mit freundlichen Grüßen

[/spoiler]

Hier die Antworten:

——————————–

PS: Weiterführendes:
Blogs von Studienkollegen:
sailormeni
epicadventures

Diverses:
OTS Ausschreibung der HTU @Familienbeihilfe
Weitere OTS der HTU
Hoffnungsschimmer Verfassung