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2018 1006 – Fotomarathon, Wien

Nach vier Jahren wieder mal eine Teilnahme beim Marathon. So einiges hat sich geändert! Einzelwettbewerb – nur Fotografieren ohne Accessoirs, Models,… genial! 12 statt 24 Fotos, angenehm! Es hat viel Spaß gemacht, auch wenn ich durch eine Familienfeier nicht 100% bei der Sache war… Vielleicht nächstes Jahr wieder mit Leib und Seele dabei 😉 Leider haben sich nicht für alle Motive die richtigen Gelegenheiten geboten, z.B. hätte ich für Technik(verliebt) gerne ein klassisches Pärchen gehabt, dass nebeneinander sitzt und mit den Smartphones spielt. Auch Capture Tomorrow waren einige Ideen, wobei ich ein fliegendes Auto am besten gefunden hätte. Hier sind noch die Alternativbilder PS: Das Spiel des Lebens war einst mein Lieblingsspiel und ist deshalb gleich mit Heim gegangen…

2013 11 – Istanbul

Die Reise in den Orient beginnt mit einem tollen Frühstück in der Turkish Airways mit Börek, Oliven und Blattspinat und mit 5 müden Gesichtern…

Ich/wir haben versucht kulinarisch ziemlich viel zu testen, auffallend ist auf alle Fälle, dass es zumindest in Restaurants hauptsächlich Kost mit Fleisch gab. Interessanterweise habe ich Speisen wiedererkannt, die ich aus anderen Küchen kenne. Zum Beispiel Manti (usbekisch) oder Lawasch (in Odessa gegessen). In fast jedem Restaurant gab es eine Tagessuppe und diese war fast immer eine Linsensuppe, die teilweise vom Geschmack her ähnlich dem indischen war. Das turkish moussaka war allerdings etwas ganz anderes, mehr Richtung Eintopf als sein griechisches Pendant. Ausgezeichnet aber auch sehr sättigend war der Chai Salep, ein Geschmack ähnlich wie „Grießkochmilch“ mit Zimt. Allgegenwärtig (in Süßspeisen, teilweise auch in Kebab) sind Pistazien einer uns nicht wirklich geläufigen aber ausgezeichneten Sorte. Diese konnten wir am Gewürzmarkt verkosten, neben einigen anderen Dingen (zum Beispiel echten türkischen Honig) auch. Dort haben wir uns natürlich mit Tee und Gewürzen eingedeckt. Mit dabei war bei mir auch ein schweine-teurer Safrantee.

Öffentliche Verkehrsanbindung und Stadtbild

Die Verkehrsanbindung ist schon vom Flughafen an sehr gut und die modernen neuen Straßenbahngarnituren geräumig und komfortabel. Auch ist die Disziplin der Fahrgäste sehr hoch, es ist sehr leise, alten Menschen wird sofort ein Sitzplatz frei gemacht,… Es gibt ein Ticket – „Istanbul Kart“ – das man auch für mehrere Personen nutzen kann (was wir leider zu spät erkannt haben), womit man sehr bequem mit den Öffis unterwegs ist. Auf dem Weg zum Hotel haben wir einiges gesehen und die Stadt wirkt eigentlich recht wohlhabend. Die Straßen sind mit Unmengen an kleinen Geschäften übersäht. Allerdings ist die Größe Istanbuls nicht so leicht zu erfassen und wie so oft ist wahrscheinlich an unseren Routen viel Renovierungsarbeit passiert.

Unterbringung und Kulinarisches

Untergebracht haben wir uns im Hotel Medcezir neben Sultanahmed und konnten Hagia Sophia und die blaue Moschee von der Dachterrasse aus aus nächster Nähe bestaunen. (Natürlich war auch der Fußweg dorthin ein Katzensprung.)

Auf der Straße gab es ein Angebot an (mehr oder weniger) frischen Produkten. Frisch gepressten Granatapfelsaft, Sesamkringel und Maroni, die entweder nicht ganz durch und verkohlt oder einfach so nicht gut waren. Der frisch gepresste Saft hat meinen FreundInnen gut geschmeckt, mir war er allerdings zu bitter. Als erste Mahlzeit, eher ein Snack, gönnten wir uns Kebab in Lawasch. War wirklich lecker. Diese Art von Fladenbrot kannte ich aus Odessa, wo mir meine Gastmutter ein paar Mal Lawasch mit Spinat-Schafkäsefüllung zubereitet hat.

Zu trinken gibt es meist die Auswahl zwischen Apfeltee (sehr süß und wahrscheinlich meist aus einem Sirup/Konzentrat aufgegossen) oder türkischen Schwarztee sowie Kaffee mit Sud. Am Frühstücksbuffet habe ich mich an Marmelade mit ganzen Früchten erfreut (Beerenmarmelade, sehr süß, sowie ich sie auf Odessa auch schon kannte)

Von Menschen und Märkten

Die Menschen in Restaurants und Geschäften sind alle sehr freundlich, man kann sich allerdings nie sicher sein ob man nicht über den Tisch gezogen wird. Preisverhandlungen bei Tee sind auf alle Fälle immer Pflicht, wenn man etwas kaufen will. Außerdem fielen mir jede Menge streunende Katzen auf, die allerdings trotzdem ein gutes Leben haben dürften und von den EinwohnerInnen mit Speis und Trank versorgt werden.

Überrascht haben mich die Märkte/Basare. So ein wildes Getümmel, Geschrei oder Gedränge wie ich dies aus „dem Osten“ kenne war nicht vorzufinden. Vielmehr Ruhe, Ordnung und Geselligkeit. Ein richtiges kleines Ökosystem mit Teebrauereien und Futterzubereitungsstätten, die die Geschäftigen mit Nahrung und deren KundInnen mit Tee versorgten. Wie überall allerdings gab es jede Menge Ramsch und Gewand zu kaufen. Verhandeln muss man geschickt, ich hasse es und mache es nicht gerne. Als Tourist kann man schon auf 20% des erstgenannten Preises runterhandeln (und zahlt damit sicher auch noch jede Menge mehr ;)). Starten sollte man auf jeden Fall niedrig aber nicht zu frech. Man sollte auch immer vorsichtig sein was man sagt, denn viele Türken (man sieht nur sehr wenige Frauen – vor allem Nachts – auf der Straße oder in Geschäften als Verkäuferinnen) können Deutsch, weil sie ein paar Jahre in Deutschland waren. Auch mit Englisch kommt man in Istanbul weiter, was mich echt überrascht hat, vielleicht liegt es auch daran, dass diese Stadt international bzw. offen ist. „My friend“ bekommt man sehr oft zu hören.

Imposante Gotteshäuser

Jedes Mal wenn eine Moschee majestätisch in mein Blickfeld rückte war ich ziemlich ergriffen und beeindruckt. Ich weiß nicht woran es lag aber es sind schon sehr faszinierende Gebäude. Das einzig gewöhnungsbedürftige ist wenn die Lautsprecher auf den Minaretten zum Gebet erschallen. (Bereits um 05:30 ging es los) Architektonisch war der Trip mit wenigen Ausnahmen eher unauffällig, vielleicht stechen die Gebets-Paläste deshalb so ins Auge. Eine andere Atmosphäre hat man trotzdem, vielleicht liegt das am allgegenwärtigen Handel. Man kann sich nicht einmal umdrehen und dabei kein Geschäft erblicken. Dies gilt natürlich nur für die Altstadt. Obwohl die Stadt eine große Bevölkerung hat, ist es nicht so bedrückend wie St. Petersburg oder Kiew, die Häuser sind eher niedrig und der Großstadtstress war unsichtbar.

Kultur

Wenn man sich mehrere Attraktionen anschauen will, so sollte man auf die Museumskart zurückgreifen. Diese ist nicht nur praktisch (man muss sich nicht einmal anstellen, da man diese auch bei Automaten kaufen kann) sondern man kann auch die „fast lane“ bei den Eintritten in die Museen verwenden. Der Topkapi Palast war bis auf die Aussicht nicht besonders spannend. Leider wurde vor langer Zeit viel geplündert, sodass nur noch bunte Fliesen, Ornamente und die schöne Aussicht bleiben. Das bisschen Glitzer, dass noch übrig ist kann leider nicht den Prunk und das Gefühl vermitteln, wie es einst war.

Auch den berüchtigten Taksim Platz haben wir eines Abends besucht und sind dann entlang einer Einkaufsstraße flaniert, wo es neben vielen Restaurants in den Seitengassen auch Wasserpfeifenlokale gab – in einem haben wir den Abend ausklingen lassen. Spätestens da konnte ich die Seele der Stadt etwas besser kennenlernen, da in den ersten Tagen das straffe Programm doch etwas wenig davon preisgab.

Die asiatische Seite haben wir leider nicht erkundet, wir sind allerdings (wie immer bei schlechtem Wetter) den Posporus entlang bis fast zum schwarzen Meer gefahren.

Alles in allem ein wirklich interessanter Trip, wo es sicher noch viel zu entdecken gäbe.

2013 03/04/07 – Barcelona x3

Dreimal ging es dieses Jahr nach Barcelona, drei verschiedene Klimabedingungen, dreimal verschiedene Ausrüstung, dreimal mit verschiedenen Leuten, drei verschiedene Erfahrungen, drei… Okay, ich höre schon auf 😉

Trip I: 2013 0301 – Wochenendausflug mit meinem Vater

Auftakt dieses Jahr war das Wochenende bevor ich zu arbeiten begann. Zur Sponsion schenkte mir mein Vater ein paar Tage Barcelona, wo wir es uns richtig gut gehen ließen. (Hotel gleich auf der Ramblas, jede Menge Futter,…) Das Wetter spielte leider nicht ganz so mit, denn es war teilweise eiskalt (10°C mit Wind) – Gott sei Dank ließ sich im Laufe der Zeit immer wieder die Sonne blicken. Die Besichtigung mit dem Sightseeing-Bus war eine sehr interessante Erfahrung – eine Stadt mal so kennenzulernen hat auch was. Ich hab auch ein bisschen mein Russisch trainiert und mir den Guide in dieser Sprache gegönnt.

Über die Stadt und Leute

Im Gepäck hatte ich nur mein 50mm F1.8, womit ich sehr leicht und entspannt unterwegs war. Was sehr nützlich bei unseren Besuchen in kleinen Tapas-Beisln, Kantinen usw. war. Der erste Eindruck der Stadt war positiv, wenn auch durch das Wetter getrübt. Ähnlich wie in Lissabon hatte ich das Gefühl, dass es wenig Reklame gibt. Die Stadt ist auf alle Fälle um einiges besser Erhalten/renoviert, wenn auch ähnlich von Graffitis heimgesucht. Die Häuser in der Stadtmitte sind recht hoch, werden aber nach außen hin kleiner mit Vorstadtfeeling (siehe Trip II). Es gibt ähnlich viele architektonische Perlen wie Schandflecke und auffällig sind die großen Kreuzungen, die durch abgeschrägte Hausecken erreicht werden. Die Leute sind nett allerdings haben sie scheinbar das Drängeln und nicht wirklich schnell arbeiten erfunden. In Lokalen wartet man schon öfters gut eine halbe Stunde auf die Rechnung oder bis sich jemand erbarmt zum Tisch zu kommen. Erstaunt hat mich das zurückhaltende und gemütliche Fahrverhalten und die Radinfrastruktur. Ich bin nicht so sehr der Fan von kleinen und engen Gassen aber irgendwie sind diese in Barcelona weniger bedrückend, obwohl die Häuser doch recht hoch sind und man fühlt sich auch in eher dunkleren Ecken relativ sicher. Eine spannende und abwechslungsreiche Sache sind die immer wieder „aus dem Nichts“ auftauchenden Plätze, die ein Ort der Erholung und der Zusammenkunft sind.

Kulinarisches

Tapas, Tapas, Tapas – wirklich herausgefunden, was sonst noch so an Küche ist habe ich nicht. Gegessen habe ich trotzdem gut. Am liebsten habe ich Jamon Serrano (Rohschinken) und Pimientos de Padron (kleine Paprikaschoten gebraten). Erst bei Trip III bin ich voll auf den Geschmack von Bocadillos gekommen – Weißbrot mit Tomaten(mark) bestrichen und Olivenöl beträufelt, dann nach Wunsch belegt. Ein Traum, den ich in Wien auch schon mehrmals selbst nachgebaut habe. Generell habe ich das Gefühl, dass die Küche recht fettig und üppig ist, was ich im Süden nicht unbedingt erwartet hätte. Was noch erwähnt werden muss ist der leckere frisch gepresste Orangensaft, den ich sehr oft bekam sowie die Spitzenqualität der Früchte – die leckersten Nektarinen, die ich seit langem gegessen hatte. Weniger schmackhaft war das „Trinkwasser“, das recht chlor- und kalkhaltig war. Man kann sagen was man will, wiener Hochquellwasser ist einfach ein Traum! Gutes Eis gibt es  auf der Ramblas bei Artisa.

Trip II: 2013 0419 – Polterwochenende

Das Barcelona auch eine Polterstadt ist konnten wir an den vielen Gruppen feststellen und so waren wir in (mehr oder weniger) bester Gesellschaft. Unser Noch-Junggeselle hatte (laut seinen Angaben) ein unvergessliches Wochenende und wir alle viel Spaß! Auch wenn unsere Gruppe nicht klein waren, so lief alles vereint unter dem Banner des „Blaublütigen“ auf der Suche nach dem bösen Drachen, wie am Schnürchen. Denn auch das Wetter war uns gnädig und wir schwitzten teilweise sogar in unseren Kostümen. Da ich auch hier schnell und mobil sein wollte war ich nur mit meinem 30mm F1.4 unterwegs, dass ich mir zum Diplom geschenkt hatte.

Trip III: 2013 0807 – Eine Woche Entspannung pur

Nicht nur mein erster wirklicher Urlaub, sondern auch ein Experiment. Gemeinsam mit drei Freunden, mit denen ich zuletzt auf Maturareise war, lebte ich eine Woche lang in einem Apartment (6. Stock ohne Lift ;)) mit 1/3 Terrasse und 2/3 Wohnfläche. Es lief ziemlich perfekt, niemand hatte wirklich Stress, Sightseeing war minimal, da jeder von uns bereits fast alles gesehen hatte und die Terrasse tat den Rest zu einem der erholsamsten Urlauben, die ich je hatte. Lesen, Schlafen, Essen, an den Strand gehen, durch die Stadt schlendern, Laufen gehen,… Die Terasse genießen, plaudern, Musik hören, Witze reißen,…
Eine nette Gewohnheit am Morgen war das Zähneputzen auf der Terasse in der Morgenluft und Sonne (wir hatten dort ein Waschbecken)

Wir waren knapp 10 Min. von der Ramblas entfernt im Immigrantenviertel, genauer gesagt im orientalischen Teil, wo unter Tags Menschen in „Tracht“ zu beobachten waren, es koshere Geschäfte gab und und und. Das Wetter war uns gnädig, wenn wir auch ein paar Regenschauer miterleben durften und ich den größten Regenbogen (inkl. Doppelbogen) zu Gesicht bekam, den ich je gesehen habe! Kleine Anekdote am Rande: „Ich fahre in den Süden um mich abzukühlen“. In Wien hatte es zu dieser Zeit schwüle um die 40°C und war unausstehlich heiß. In Österreich wurde sogar der all time Hitzerekord gebrochen…

Der Montjuic war diesmal der Punkt, an dem ich sein wollte. Zweimal erklomm ich den Hausberg und entspannte mich. Leider war das olympische Dorf gesperrt und in der Hitze wollte ich mir die Schlange in die Sagrada Familia nicht antun. Vielleicht ein Andermal. Anders als bei den ersten beiden Trips war (no na, es ist Sommer und Hochsaison) die Stadt bummvoll und natürlich auch die Strände gut besucht. Wirklich besser/sauberer als in Odessa fand ich das Wasser nicht und vor allem war um einiges mehr los. Interessanterweise waren ein Großteil der Urlaubenden aus Frankreich, nicht so wie bei den Reisen zuvor Deutschland und Co.

Fazit

Barcelona ist eine sehr nette Stadt, die mich sicher nicht zum letzten Mal gesehen hat. Mehr Spaß macht sie allerdings/schöner ist sie, wenn das Wetter auch passt. 😉 Die Experimente mit nur einer Fixbrennweite im Gepäck waren sehr überzeugend, wenn auch hin und wieder ein Teleobjektiv nicht schlecht gewesen wäre.

Wieder einmal habe ich erkannt, dass ich eine Stadt nur wirklich erleben und kennenlernen kann, wenn ich ziellos spazieren gehe und die Umgebung auf mich wirken lasse. Ein dicht gedrängter Sightseeingplan eröffnet mir leider nicht so viel, wie abseits der Tourismuszentren umherzustreifen. Bei Urlauben in Gruppen brauche ich immer wieder mal ein Zeitfenster in dem ich alleine bin, mein Ruhe habe und einfach beim Spazieren die Seele baumeln lassen kann.

PS: Bei Trip III habe ich endlich einen Baggage Storage gefunden! Gleich beim Placa Catalunya (Carrer Estruc, 36)

2012 11 – Lissabon – Thanks!

Dieses Mal, aus Dankbarkeit, für meinen Gastgeber alles auf Englisch, damit er auch endlich mal was von meinen Einträgen lesen kann…

Snowy Vienna in October? Sudden coldness? Time to leave! My studies went to an end and since I’ve just had to wait for my final exam I booked a trip to finally visit my dear friend Carlos in Lisbon. (He already invites me since my first time in Odessa!)

Unusually as the whole post I like to start with my résumé and a big, great THANK YOU! I had a great time spending ten-day in Lisbon, sometimes exploring alone, sometimes together with my friend. All the trips to Odessa or Sankt Petersburg were somehow similar but this time I met a whole new culture, realized that I’ve never even heard Portuguese before and would describe it as mix of Spanish words pronounced in a sometimes French or slawic way (mainly Polish). I not only once had the feeling of understanding something in Russian, only to realize soon afterwards it was Portuguese and nothing I could know. 🙂

Since my host is a big fan of films, we watched a movie nearly every evening. Sometimes something a little bit odd (like the Chinese film Detective Dee), sometimes a great Anime from Hayao Miyazaki which I enjoyed watching, by borrowing (for any not-Austrians: lending) some DVDs from a friend.

Great Food

On weekends Carlos showed me many things (going by car) and interesting places and in the evenings we had either very good Portuguese food (from something like a cantina) or we were eating in a restaurant. I never thought that fish could be cooked in such delicious ways, but the codfish tasted very good in nearly every variant. I would say that the Portuguese kitchen is great (a little bit fatty but great) and I’ll try to find a restaurant in Vienna! We also managed to eat at some Indian restaurants, which were good, but not able to hold a candle to my beloved Viennese Samrat!

Great Views

I enjoyed my walks (and also two runs along the river) in different districts of the city, even though my feet were a little bit annoyed – of the many slopes – in the evenings. As usual I preferred walking, to get a feeling of the city, but as soon as I used the metro for the first time I was excited about it. It’s like in Vienna, the veins of the city, and living next to a traffic junction, I had all the freedom of going wherever I want! I also had 3 trips outside of the city but you’ll read about them soon…

Only a handful of sunshine

Unfortunately the sun just visited once in a while and I had some days, colder than in Vienna. This was a little weird, because I left for warmth and sunshine. Anyways, the fog opened some nice views and photographical opportunities, so one has to search for luck in every condition 😉 You’ll see…

One more thing to mention was the nice view in the mornings with my pumpkin-jam bread and fresh orange juice…

Films I’ve watched:

Layer Cake, Detective Dee, Corpse Bride, Howl’s moving Castle, Spirited Away, Russian animation films (A. Petrov), Princess Mononoke

More on Lissabon 2012:

2012 01 – Sofia (Bulgarien)

Nicht nur wir machen Geburtstagsreisen… Ich hatte das Vergnügen meinen Vater mit seinen Freunden nach Sofia zu begleiten. Das Geburtstagskind ludt alle (und mein Vater mich) auf den Flug nach Sofia ein. Wir verbrachten dort ein eisiges Wochenende und nahmen das Wetter später nach Wien mit…

[spoiler]Mit Flyniki hoben wir von Schwechat ab. Das freundliche Personal sowie die gute Verpflegung erinnerten mich stark an meinen ersten Flug Richtung Odessa. Jung-dynamische Uniformen und ein Logo/Name, dessen Sinn sich mir nicht sofort erschloss geben ein stimmiges Bild ab. („Die Fliege Niki“ frei auf Deutsch übersetzt, da macht auch das Pictogramm Sinn…)  Die Verpflegung ließ keine Wünsche offen, uns wurden sogar 2x Getränke angeboten und die Ansage am Anfang übernahm Niki persönlich (wenn auch nur auf Deutsch ;)). Selten guter Service!

 Eine Wand voller „Stars“

Untergebracht waren wir im Hotel Jasmin, welches sich außerhalb des Stadtzentrums befindet dafür aber gut ausgestattet war. Laut der Autogrammwand weilten hier Action Stars wie: Bud Spencer, Wesley Snipes, Steven Seagal, Jean Claude Van Damme und noch ein paar andere. Sauber, üppiges Frühstück, einziges Manko, die Entfernung zum Stadtzentrum. Taxifahren ist aber auch nicht wirklich teuer, selbst wenn man in der Gegend herumkutschiert wird.

Ordentliche Gerichte

Wie erwartet relativ fettige und üppige Speisen. Am Geburtstagsabend haben wir ordentlich getafelt (im Essenszeit(?)), wobei die riesige Vorspeisenplatte eigentlich schon genug gewesen wäre. Nicht nur genug sondern ich fand sie auch 10x besser. Fleisch und Co. waren meist eher zäh/trocken, fett oder hatten einen seltsamen Geschmack. (Außerdem bin ich ja nicht wirklich ein Fleischtiger) Das frische selbstgebackene Brot hingegen war ein Traum! Die Vorspeise bestand aus sehr guten Aufstrichen, eingelegten Paprika und zwischendurch wurde eine köstliche überbackene Melanzani gereicht… Danach war ich schon im siebten Himmel, das können sie wirklich gut! (Nachher kostete ich mich natürlich trotzdem noch durch die diversen Fleischsorten, war aber wirklich nix für mich)

Eiskalte Ausflüge

Wirklich warm wars nicht, Minusgrade im zweistelligen Bereich und eine verschneite Stadt. Das was ich ihn Wien vermisst hatte (Schnee) gab es hier zu hauf (deshalb nahm ich gleich ein bisschen mit ;)). Wir erkundeten ein bisschen Sofia, was sich durch die Kälte natürlich eher zu einem kürzerem Vergnügen entwickelte. Einen Tag verbrachten wir zur Hälfte in einem gemieteten Kleinbus um ein berühmtes Kloster sowie einen „Technik-Geschichtssammler“ zu besuchen. Insgesamt ein gelungenes Wochenende, wenn auch (ungewohnt) eher gemütlicher.

Witze und Zankereien

Als „Fremdkörper“ konnte ich mich relativ gut in die Gruppe integrieren, wobei ich mehr soetwas wie ein stiller Beobachter war. So bekam ich aber auch relativ viel mit, wie mein Leben aussehen könnte, wenn ich circa doppelt so alt bin wie jetzt (ich weiß, dass ich hier schmeichle :D) Gruppendynamisch gibt es jedenfalls keinen Unterschied zu meinem üblichen Umfeld.
Ich bin leider ein schlechter Witzeerzähler, in der Gruppe waren allerdings zwei, die alles mögliche von inkorrekt bis witzig zum Besten gaben (hier ein paar Schmankerl):

  • Kommt ein Mann in den Himmel. Nach einiger Zeit hat er Hunger. Petrus gibt ihm ein Butterbrot. „Das ist alles?“ fragt der Mann. Petrus – „Was glaubst? Für zwei koch ich nicht“
  • Frau beim Frauenarzt: „Herr Doktor, ich habe einen Knoten in der Brust“
    Arzt: „Wer macht denn sowas?“
  • Triple A – Ausbildung, Abschluss, AMS
  • Was habt ihr gegen Beamten? Die tun doch nichts.
  • Was sollen die Frauen hinterm Herd? Da haben sie doch keinen Platz.

Komfort und Heimreise

Auch wenn die Bedienung nicht immer zuvorkommend war (wir durften z.B. einen Sessel aus einen anderen Raum selber rübertragen, egal aber bei uns eher selten der Fall) so gab es fast überall gratis W-LAN und ich fühlte mich, nicht so wie in Prag, dass man aufpassen muss, dass sie einem übers Ohr hauen wollen…
Der Heimflug verzögerte sich eine halbe Ewigkeit und so verbrachten wir Stunden am Flughafen. Das ist echt langweilig, vor allem wenn man nicht weiß, wann der Flieger nachhause geht…

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