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2012 0929 – Wiener Fotomarathon – Alternativen und sonstiges

Nicht alles lief wie wir es wollten, wir hatten uns vor allem leider auf die „Untertitel“ festgefressen, was im Nachhinein ein sehr großer Fehler war und ein bisschen frustrierend ist… Was solls, beim ersten Mal geht selten alles glatt. Dabei sein ist a.-“ Nein, den Marathon durchstehen ist alles!

Entweder die Schriftzüge, die wir uns so sehr einbildeten oder die nicht sichtbare Kiste „am Naschmarkt“-Bild, im Nachhinein waren wir kritischer und sahen Dinge bei denen man Betriebsblind war. Wichtig ist: Wir waren dabei, wir haben 24 Themen recht gut umgesetzt und rechtzeitig abgegeben! Das, und, dass es viel Spaß gemacht hat ist das wichtigste! Man darf sich die Laune und Erinnerung nicht verderben lassen! Nächstes Jahr ist der 10.(!) Marathon! Vielleicht sind wir ja wieder dabei, dann können wir aus den Fehlern gelernt haben!

Zu den Wettbewerbsbildern geht’s >hier<

Hier ein bisschen was vom Ausschuss:

2012 0929 – Wiener Fotomarathon – Die Wettbewerbsbilder

Gestern fand der Wiener Fotomarathon zum 9. Mal statt. Ich hörte (wieso auch immer) dieses Jahr zum ersten Mal davon und eine Kollegin, vom Sommerkolleg in Sankt Petersburg überredete mich mitzumachen. Mit dem relativ unkreativen Teamnamen „Nati und Flo Baci“ registrierten wir uns als Team und legten gestern um 9:00 los…

[spoiler]Von dem, was ich bisher über Marathons gehört habe, muss ich sagen, dass der FotoMarathon zurecht diesen Titel trägt. Die gestrigen zwölf Stunden haben uns wirklich ausgepowert und wir waren neben körperlich vor allem geistig am Ende.
Um den vollen Bewerb zu absolvieren musste man 24 Themen der Reihe nach (wie auf der Liste) fotografieren und seine 25 Bilder abgeben. Kein Photoshop, keine Bildbearbeitung , einzig löschen durfte man Fotos, was bei uns jede Menge waren. (etwa 400 Fotos haben wir geschossen)

Wir wollten uns von der künstlerischen Atmosphäre im Café Hawelka inspirieren lassen, um unser Brainstorming und den Fototag zu beginnen. Dort machten wir auch gleich die ersten Bilder unserer Serie. Schnell merkten wir, dass man nie alleine ist, denn kurz nach unserer Ankunft kamen ebenfalls zwei Teams dorthin, gut erkennbar an der Tasche, die man mit der Startnummer bekommt. Die Zeit verflog sehr schnell und schon waren die ersten zwei Stunden um, bis wir uns an Thema 2 heranwagten.

Das Durchgehen und Überlegen der Themen im Vorhinein war, trotz des Zeitaufwandes, sehr wichtig, denn somit konnte das Hirn im Hintergrund weiterrattern und wir hatten ein grobes Bild von dem was mir machen wollten. Leider fanden wir nicht nur eine Nemesis, es gab Themen die uns das Leben schwer machten (hier sieht man auch deutliche Paralellen zum Lauf-Marathon), wir verschwendeten viel Zeit mit Kreativitäts-Löchern, die uns sogar bis an den Rand des Aufgebens (nur den halben Marathon machen) drängten. Doch mit Sätzen wie: „wir sind die Besten“, „wir hatten bis jetzt so tolle Ideen“, etc. bauten wir uns gegenseitig auf und impften uns Willenskraft ein das ganze bis zum bitteren Ende durchzustehen.

Ab Thema 14 stellte ich einen straffen Zeitplan auf, sodass wir pro Foto nur mehr 30min brauchen sollten, damit wir um 20:30 fertig sein würden. Gottseidank haben wir ihn nicht eingehalten sondern waren früher fertig, denn wir benötigten noch ca. 1h+30min+Pufferzeit für die Foto-Aussucherei und den Weg zur Abgabe. Nach Thema 21 war die Motivation endgültig weg und wir krochen geistig am Zahnfleisch herum. Nur durch gute und vor allem schnelle Ideen konnten wir innerhalb einer halben Stunde die restlichen Themen abschließen und mit letzten Kräften die Auswahl treffen (im Nachhinein sind wir uns nicht ganz sicher ob es die Beste wahr). Am Weg zum Messegelände waren meine Nerven extrem angespannt vor allem weil wir doch (meiner Meinung nach) sehr knapp dran waren. 15 Minuten vor Schluss überreichten wir der Dame unser Kuvert mit der Speicherkarte und fuhren mit einem Endorphinausstoß glücklich heim.

Alles in allem war der Tag unvergesslich 😉 und ich habe Fotografie von einer ganz neuen Seite erlebt! Vorgegebenen Themen sind (wenn auch schwierig) sehr spannend und wir sind sehr anspruchsvoll und wollten (meist) sehr kreative und einzigartige Ansätze finden. Auch unsere Perfektion kostete viel Zeit und leider sind uns die Vorsätze nicht immer gelungen ist.

Für das nächste Mal – wenn es denn eines geben wird – sollte auf alle Fälle von Anfang an ein gewisser Zeitplan stehen, an dem wir uns orientieren können. 1-2h Brainstorming, 8-9h durchführung (ca. 20min pro Foto), 1h Fotos durchschauen, 30 min Fahrzeit, 30 min Puffer. Außerdem muss man nicht eine Stunde vor beginn der Veranstaltung schon da sein… 😉

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Zu guter Letzt möchte ich mich noch bei Nati bedanken, wir waren ein super Team! Dadurch das wir ähnlich ticken haben wir uns zwar ständig kritisiert aber es war sehr konstruktiv. Unsere perfektionistischen Naturen harmonierten und ich bin stolz, dass wir sagen können, dass wir den Marathon bis zum Ende durchgezogen haben! Es war harte Arbeit aber das war es wirklich wert! Jetzt heißt es nur mehr Daumen drücken und abwarten wie weit wir gekommen sind…

PS: Ich bin mir nicht 100% sicher, dass die Fotos wirklich die sind, die wir abgegeben haben. 😉 Es war ein langer Tag…
Unsere Alternativbilder gibts >hier<

(Baci heißt übrigens auf Italienisch Bussi und ist ein kleiner running Gag aus Petersburg)