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Und wieder ging ein Abschnitt meines Lebens zu Ende…

Ich bin gerade in guter Stimmung, diese Gedanken ruhen aber nun schon so lange, dass sie endlich das Licht des Internet erblicken sollten und 2013 ist ja auch nicht mehr so lange 😉
Die Jahre 2012 und 2013 waren eine Zeit der Trennung, Veränderung und des Neubeginns. Es war keine leichte Zeit und sie hat sehr an mir gezehrt, mich verändert und gezeigt, dass auch ich meine innere Ruhe verlieren kann. Doch seit März diesen Jahres geht es wieder stetig bergauf. Ich habe mit etlichen Leuten gesprochen, über Probleme (meine und deren), das Leben und die Zukunft; und musste feststellen, das der wohl passendste Begriff für so eine Phase „Quarter-Life-Crisis“ ist und man nicht alleine ist…

Wie schon zu Zeiten der AHS, des Bundesheeres, Skiurlaube mit Freunden, Sommerkollegs,… der Abschied ist oft schwer. Man gewöhnt sich aneinander oder hat sich gerade erst richtig kennengelernt; Man ist eine lange Zeit dabei und aus „Alles Neu“ wird Alltag. Manchmal kann man auch erst einmal aufatmen und die Ruhe nach dem Sturm genießen, sich neu sortieren und in die Zukunft blicken…

2012 musste ich mich von lieben Menschen trennen bzw. Abschied nehmen und wie es nunmal oft der Fall ist gesellt sich schlecht gerne zu schlecht und das Jahr stand unter keinem günstigen Stern. Gegen Ende allerdings lichtete sich der Himmel und es eröffneten sich gemeinsam mit dem Studiumsendspurt (der sich leider durch diese psychische Belastung hinauszögerte) ein paar gute Möglichkeiten wieder neue Perspektiven zu finden. „Was kann man denn schon wenn man Physik studiert hat?“ diese, ähnliche und ganz andere Fragen quälten mich eine lange Zeit.

Ich wälzte mich durch Jobbörsen, bekam täglich meine Abonnoments und durchforstete ein Bewerbungsbuch nach nützlichen Hinweisen. Schließlich besuchte ich noch einige Karrieremessen, wo sich mir auf der Career Calling 2 gute Kontakte auftaten und die Frustration nach zwei Einladungen zum Bewerbungsgespräch zu weichen begann. Ich merkte auch, dass ich als Physiker eher mit Initiativ-Bewerbungen punkten konnte und, dass es nicht so läuft, wie man uns immer wieder während des Studiums einbläute. „Mit offenen Armen sucht man Problemlösungsorientierte wie euch; das breitgefächerte Wissen und die Affinität zur Mathematik werden viele von der Qualität eine(s)(r) PhysikerIn überzeugen; viele werden gleich von der Uni abgeworben,…“ Sei’s wie es sei, seit März habe ich einen Job bei einem Konzern mit dem epischten Poser-Firmenfilm ever!

Der nächste Schritt ist es das „neue Leben“ in den Griff zu bekommen, in meinem Fall waren dass mal die Probezeit zu überwinden und sich einzuleben, eigene vier Wände finden, neue Freundschaften knüpfen oder alte erneuern und neue Ziele zu definieren. An einer weiteren wichtigen Sache bin ich gerade dran…

Ich bin schon sehr gespannt was die Zukunft bringen wird und hoffe mit diesem Post gezeigt zu haben, dass niemand alleine ist mit seinen Problem(ch)en und es immer jemanden gibt, der in einer ähnlichen Situation steckt oder auch das ein oder andere durchmacht. Auf alle Fälle hilft es darüber zu sprechen und nicht alles in sich hineinzufressen.