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2018 1006 – Fotomarathon, Wien

Nach vier Jahren wieder mal eine Teilnahme beim Marathon. So einiges hat sich geändert! Einzelwettbewerb – nur Fotografieren ohne Accessoirs, Models,… genial! 12 statt 24 Fotos, angenehm! Es hat viel Spaß gemacht, auch wenn ich durch eine Familienfeier nicht 100% bei der Sache war… Vielleicht nächstes Jahr wieder mit Leib und Seele dabei 😉 Leider haben sich nicht für alle Motive die richtigen Gelegenheiten geboten, z.B. hätte ich für Technik(verliebt) gerne ein klassisches Pärchen gehabt, dass nebeneinander sitzt und mit den Smartphones spielt. Auch Capture Tomorrow waren einige Ideen, wobei ich ein fliegendes Auto am besten gefunden hätte. Hier sind noch die Alternativbilder PS: Das Spiel des Lebens war einst mein Lieblingsspiel und ist deshalb gleich mit Heim gegangen…

2012 0929 – Wiener Fotomarathon – Siegerehrung! (Platz 17 von 397)

Gerade erreichte mich folgende Mail:
(ohne weitere Worte :))

Einladung zur Siegerehrung

Liebes „Flo und Nati Baci“ Team,
wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass eine unabhängige Fachjury Sie unter die Besten Ihrer Kategorie gereiht hat und dürfen Sie hiermit herzlichst zur

Siegerehrung des 9. Wiener Fotomarathons

einladen.


Ergebnisliste Urkunde

2012 0929 – Wiener Fotomarathon – Alternativen und sonstiges

Nicht alles lief wie wir es wollten, wir hatten uns vor allem leider auf die „Untertitel“ festgefressen, was im Nachhinein ein sehr großer Fehler war und ein bisschen frustrierend ist… Was solls, beim ersten Mal geht selten alles glatt. Dabei sein ist a.-“ Nein, den Marathon durchstehen ist alles!

Entweder die Schriftzüge, die wir uns so sehr einbildeten oder die nicht sichtbare Kiste „am Naschmarkt“-Bild, im Nachhinein waren wir kritischer und sahen Dinge bei denen man Betriebsblind war. Wichtig ist: Wir waren dabei, wir haben 24 Themen recht gut umgesetzt und rechtzeitig abgegeben! Das, und, dass es viel Spaß gemacht hat ist das wichtigste! Man darf sich die Laune und Erinnerung nicht verderben lassen! Nächstes Jahr ist der 10.(!) Marathon! Vielleicht sind wir ja wieder dabei, dann können wir aus den Fehlern gelernt haben!

Zu den Wettbewerbsbildern geht’s >hier<

Hier ein bisschen was vom Ausschuss:

2012 0929 – Wiener Fotomarathon – Die Wettbewerbsbilder

Gestern fand der Wiener Fotomarathon zum 9. Mal statt. Ich hörte (wieso auch immer) dieses Jahr zum ersten Mal davon und eine Kollegin, vom Sommerkolleg in Sankt Petersburg überredete mich mitzumachen. Mit dem relativ unkreativen Teamnamen „Nati und Flo Baci“ registrierten wir uns als Team und legten gestern um 9:00 los…

[spoiler]Von dem, was ich bisher über Marathons gehört habe, muss ich sagen, dass der FotoMarathon zurecht diesen Titel trägt. Die gestrigen zwölf Stunden haben uns wirklich ausgepowert und wir waren neben körperlich vor allem geistig am Ende.
Um den vollen Bewerb zu absolvieren musste man 24 Themen der Reihe nach (wie auf der Liste) fotografieren und seine 25 Bilder abgeben. Kein Photoshop, keine Bildbearbeitung , einzig löschen durfte man Fotos, was bei uns jede Menge waren. (etwa 400 Fotos haben wir geschossen)

Wir wollten uns von der künstlerischen Atmosphäre im Café Hawelka inspirieren lassen, um unser Brainstorming und den Fototag zu beginnen. Dort machten wir auch gleich die ersten Bilder unserer Serie. Schnell merkten wir, dass man nie alleine ist, denn kurz nach unserer Ankunft kamen ebenfalls zwei Teams dorthin, gut erkennbar an der Tasche, die man mit der Startnummer bekommt. Die Zeit verflog sehr schnell und schon waren die ersten zwei Stunden um, bis wir uns an Thema 2 heranwagten.

Das Durchgehen und Überlegen der Themen im Vorhinein war, trotz des Zeitaufwandes, sehr wichtig, denn somit konnte das Hirn im Hintergrund weiterrattern und wir hatten ein grobes Bild von dem was mir machen wollten. Leider fanden wir nicht nur eine Nemesis, es gab Themen die uns das Leben schwer machten (hier sieht man auch deutliche Paralellen zum Lauf-Marathon), wir verschwendeten viel Zeit mit Kreativitäts-Löchern, die uns sogar bis an den Rand des Aufgebens (nur den halben Marathon machen) drängten. Doch mit Sätzen wie: „wir sind die Besten“, „wir hatten bis jetzt so tolle Ideen“, etc. bauten wir uns gegenseitig auf und impften uns Willenskraft ein das ganze bis zum bitteren Ende durchzustehen.

Ab Thema 14 stellte ich einen straffen Zeitplan auf, sodass wir pro Foto nur mehr 30min brauchen sollten, damit wir um 20:30 fertig sein würden. Gottseidank haben wir ihn nicht eingehalten sondern waren früher fertig, denn wir benötigten noch ca. 1h+30min+Pufferzeit für die Foto-Aussucherei und den Weg zur Abgabe. Nach Thema 21 war die Motivation endgültig weg und wir krochen geistig am Zahnfleisch herum. Nur durch gute und vor allem schnelle Ideen konnten wir innerhalb einer halben Stunde die restlichen Themen abschließen und mit letzten Kräften die Auswahl treffen (im Nachhinein sind wir uns nicht ganz sicher ob es die Beste wahr). Am Weg zum Messegelände waren meine Nerven extrem angespannt vor allem weil wir doch (meiner Meinung nach) sehr knapp dran waren. 15 Minuten vor Schluss überreichten wir der Dame unser Kuvert mit der Speicherkarte und fuhren mit einem Endorphinausstoß glücklich heim.

Alles in allem war der Tag unvergesslich 😉 und ich habe Fotografie von einer ganz neuen Seite erlebt! Vorgegebenen Themen sind (wenn auch schwierig) sehr spannend und wir sind sehr anspruchsvoll und wollten (meist) sehr kreative und einzigartige Ansätze finden. Auch unsere Perfektion kostete viel Zeit und leider sind uns die Vorsätze nicht immer gelungen ist.

Für das nächste Mal – wenn es denn eines geben wird – sollte auf alle Fälle von Anfang an ein gewisser Zeitplan stehen, an dem wir uns orientieren können. 1-2h Brainstorming, 8-9h durchführung (ca. 20min pro Foto), 1h Fotos durchschauen, 30 min Fahrzeit, 30 min Puffer. Außerdem muss man nicht eine Stunde vor beginn der Veranstaltung schon da sein… 😉

[/spoiler]
Zu guter Letzt möchte ich mich noch bei Nati bedanken, wir waren ein super Team! Dadurch das wir ähnlich ticken haben wir uns zwar ständig kritisiert aber es war sehr konstruktiv. Unsere perfektionistischen Naturen harmonierten und ich bin stolz, dass wir sagen können, dass wir den Marathon bis zum Ende durchgezogen haben! Es war harte Arbeit aber das war es wirklich wert! Jetzt heißt es nur mehr Daumen drücken und abwarten wie weit wir gekommen sind…

PS: Ich bin mir nicht 100% sicher, dass die Fotos wirklich die sind, die wir abgegeben haben. 😉 Es war ein langer Tag…
Unsere Alternativbilder gibts >hier<

(Baci heißt übrigens auf Italienisch Bussi und ist ein kleiner running Gag aus Petersburg)

2010 05 – Fotowettbewerb

Ich wurde Bezirkssieger im Fotowettbewerb der Wiener Bezirkszeitung, zu gewinnen gab es eine Digitalkamera. (Hauptgewinn wären 500€ gewesen) Hier zu sehen, meine eingeschickten Bilder.

[spoiler show=“Weiterlesen“ hide=“Kompakt“]

Meine Mutter machte mich auf einen Artikel in der Wr. Bezirkszeitung aufmerksam. (zu allen Artikeln) Ich dachte mir: „Wieso nicht?“ und machte mich gleich auf die Suche nach Rahmenbedingungen und passenden Bildern. Leider erfolglos denn es gab keine Anforderungen an Qualität, Größe oder maximaler Anzahl an Bildern pro Teilnehmer. Nach einer kleinen Umfrage bei Freunden und Familie hatte ich die endgültige Auswahl getroffen. Die unten angehängten Bilder habe ich eingereicht.

Mein Gewinnerbild wollte ich eigentlich zuerst löschen, habe es danach allerdings aus unerfindlichen Gründen doch mitgeschickt, Schwein gehabt. Was sich die Jury dabei gedacht hat genau dieses Bild aus meinen zu wählen ist mir und Anderen bis heute ein Rätsel.

Nachdem die „besten“ Bilder der Bezirke ausgewählt waren (Gewinn: Kompaktkamera) ging es um den Hauptgewinn (500€), das „beste“ Foto von Wien .
Wieder einmal ohne festgelegte Regeln durfte die Community ihr Lieblingsbild wählen. Wie ich nach und nach draufkam gab es kaum Einschränkungen. Man durfte jeden Tag aufs neue (bzw. auch 1x pro Internetverbindung) sein Lieblingsbild wählen (Wie absurd!?). In diesem Fall ging es also einfach nur darum wer am besten Leute nerven/motivieren kann für sie abzustimmen. Anfangs war ich noch motiviert dabei, irgendwann ging es mir dann aber schon schwer auf die nerven, wahrscheinlich auch nicht nur mir…

Dieses Community Wahlsystem ist einfach nur seltsam und hat nichts mehr mit echten Abstimmungen oder Juryentscheidungen zu tun hat. Es stand zwar in einem Artikel, dass die Jury das letzte Wort hat, ich bezweifle dies jedoch stark.

Ich für meinen Teil habe beschlossen, wenn ich je wieder an so einem Bewerb teilnehmen sollte keine Leute mehr für mich zu motivieren, da ist es mir lieber ich verliere…

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