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Tofu-Chili-Tomaten-Reisschale

Nach dem exzellenten local food in Fukuoka ließ ich mich Inspiereren und musste die Reisschale mit Tofu, Chili und Tomaten einfach selbst interpretieren…

Rezept für 3-4 Personen
Vorbereitungszeit: ~10 min
Kochzeit: ~20 min

[spoiler show=“Zutaten“ hide=“Kompakt“]

1/2 Bund Frühlingszwiebel
2 Packungen Tofu (500g?)
Soya Sauce
1 Dose geschälte Tomaten
Chiliöl oder 1-2 entkernte Habanero Chilies
1-2 ital. Knoblauchzehen
20 Blätter frischer Basilikum
Salz
Pfeffer
Maisstärke

[/spoiler]

Vielleicht muss ich das Rezept (vor allem aber die Fotos) noch einmal überarbeiten, da es leider schon etwas länger her ist, dass ich es zuletzt gemacht habe. Warum ich es trotzdem schonmal aufnehme? Weil ich eine Rüge bekommen habe, dass es gut war aber das Rezept zum Nachkochen fehlt.

Los gehts mit Frühlingszwiebel in Ringe geschnitten. Den Tofu zerkleinern – er sollte ähnlich fein sein wie Faschiertes (Hackfleisch) – dies gelingt am besten, wenn man ihn mit den Händen zerquetscht und immer wieder, wie Teig, durchknetet. Frühlingszwiebel und Tofu vermischen und in einer Pfanne anbraten. Anschließend mit ordentlich Soya Sauce ablöschen, die gehackten Knoblauchzehen sowie Chili hinzugeben und weiter anbraten. Die geschälten Tomaten unterrühren und zerkleinern und einkochen lassen. Je nach Lust und Laune kann man hier noch mit Maisstärke eindicken und danach den Wok vom Herd nehmen und mit Salz, Pfeffer und gehacktem Basilikum abschmecken.

Nebenbei sollte natürlich Reis je nach Geschmack zubereitet werden. Ich nehme Basmatireis mit etwas Salz gekocht.

An die Stäbchen, fertig los,

Mahlzeit!

Tofu und Chili – glutamatfreie Asiaküche im Herzen Wiens

Klein aber fein – trifft es hier wohl am besten. Wenn man nicht weiß, dass es da ist, würde man es wahrscheinlich übersehen. Es ist ein wahrer Geheimtipp: günstig, gut und frisch. Als Special gibt es handgezogene Nudeln.

In der Nähe der TU Wien gibt es eine kulinarische Vielfalt die ziemlich beachtlich ist. Es fällt daher meistens nicht ganz leicht sich zu entscheiden wohin man denn essen gehen will. Ein günstiges und gutes Lokal muss ich vorstellen, da es sehr unscheinbar, klein und daher leicht zu übersehen ist. Gottseidank gab es eingesessene Mitstudierende, die mich davon ziemlich früh unterrichtet haben.

„Tofu und Chili“ liegt zwischen Billa und Schleifmühlgasse auf der linken Wienzeile. Ein weinrotes, das Lokalfenster umrahmendes, Schild weist sehr dezent mit seinen Namen hin. Es ist ein ziemlich kleines Lokal mit Platz für ca. 20 Leute, weswegen es mittags auch meist sehr voll ist. Man kann allerdings auch telefonisch bestellen und abholen.

Ein Merkmal das sofort aufällt ist, dass die Küche ohne Glutamat kocht (steht groß auf jeder Speisekarte). Isst man im Lokal gibt es vorher eine sehr gute Misosuppe und dann die gewünschte Hauptspeise. Ich kann eigentlich so ziemlich alles empfehlen! Eine Besonderheit sind die Speisen mit selbstgemachten handgezogenen Ramen (Nudeln). Ich mochte es bis vor kurzem nicht sehr, da die Zutaten für mich irgendwie nicht harmonierten. Mittlerweile finde ich allerdings, dass es einer der besten Speisen dort ist!

Geschmacklich sehr gut und preislich top!
Mahlzeit!

Ramien – das etwas andere asiatische Restaurant

Aufgrund der Nähe zur TU führt mich der Hunger immer wieder ins Ramien (Gumpendorferstraße 9, 1060 Wien). Neben sehr guten Reisschalen gibt es hier eine ziemlich einzigartige Suppe, die man unbedingt probiert haben sollte. Die selbstgemachten Nudeln fliegen durch die Luft und landen nach kurzer Zeit im kochenden Wasser, in einer herrlich schmeckenden Kokos-Curry Suppe. Preis/Leistung stimmt, nur die Bedienung ist nicht koordiniert…

Als ich das erste Mal im Ramien war, war ich nicht sehr begeistert. Ich gab der Kokos Curry Suppe allerdings nach vielen Monaten eine zweite Chance und nun bin ich süchtig 😉
Im Prinzip Currysuppe mit Cocos, Fleisch oder Gemüse, Bakchoi und „flying noodles“. (Ich kenne nur die Variante mit Faschiertem, die vegetarische soll aber auch exzellent sein)

Die Nudeln werden live vom Koch mit einer „Spachtel“ von einem Klumpen Teig ins Wasser „gehobelt“. Beigelegt auf einem kleinen Teller sind noch Koriander und Frühlingszwiebel zum dazugeben und um die Schärfe etwas zu erhöhen kann man das (furchtbar stinkende aber gute) Chiliöl beimengen (einfach die Bedienung danach fragen).

Von den klaren Suppen rate ich eher ab, da sie geschmacklich etwas fad sind.
Tagsüber gibt es außer der Flüssignahrung auch noch Reisschalen, hier kann ich „MapoTofu mit faschiertem Huhn“ sowie „Huhn und Ingwer“ wärmstens empfehlen. Freunde von mir sind allerdings der „Ente mit Thaibasilikum“ verfallen.
Des Abends gibt es dann exquisitere allerdings auch preislich gehobenere Speisen (außer der Suppe).

Ich bin ziemlich oft dort (vor allem während der Unizeit) also kann ich das Lokal sehr empfehlen.

Mahlzeit!