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2010 05 – Fotowettbewerb

Ich wurde Bezirkssieger im Fotowettbewerb der Wiener Bezirkszeitung, zu gewinnen gab es eine Digitalkamera. (Hauptgewinn wären 500€ gewesen) Hier zu sehen, meine eingeschickten Bilder.

[spoiler show=“Weiterlesen“ hide=“Kompakt“]

Meine Mutter machte mich auf einen Artikel in der Wr. Bezirkszeitung aufmerksam. (zu allen Artikeln) Ich dachte mir: „Wieso nicht?“ und machte mich gleich auf die Suche nach Rahmenbedingungen und passenden Bildern. Leider erfolglos denn es gab keine Anforderungen an Qualität, Größe oder maximaler Anzahl an Bildern pro Teilnehmer. Nach einer kleinen Umfrage bei Freunden und Familie hatte ich die endgültige Auswahl getroffen. Die unten angehängten Bilder habe ich eingereicht.

Mein Gewinnerbild wollte ich eigentlich zuerst löschen, habe es danach allerdings aus unerfindlichen Gründen doch mitgeschickt, Schwein gehabt. Was sich die Jury dabei gedacht hat genau dieses Bild aus meinen zu wählen ist mir und Anderen bis heute ein Rätsel.

Nachdem die „besten“ Bilder der Bezirke ausgewählt waren (Gewinn: Kompaktkamera) ging es um den Hauptgewinn (500€), das „beste“ Foto von Wien .
Wieder einmal ohne festgelegte Regeln durfte die Community ihr Lieblingsbild wählen. Wie ich nach und nach draufkam gab es kaum Einschränkungen. Man durfte jeden Tag aufs neue (bzw. auch 1x pro Internetverbindung) sein Lieblingsbild wählen (Wie absurd!?). In diesem Fall ging es also einfach nur darum wer am besten Leute nerven/motivieren kann für sie abzustimmen. Anfangs war ich noch motiviert dabei, irgendwann ging es mir dann aber schon schwer auf die nerven, wahrscheinlich auch nicht nur mir…

Dieses Community Wahlsystem ist einfach nur seltsam und hat nichts mehr mit echten Abstimmungen oder Juryentscheidungen zu tun hat. Es stand zwar in einem Artikel, dass die Jury das letzte Wort hat, ich bezweifle dies jedoch stark.

Ich für meinen Teil habe beschlossen, wenn ich je wieder an so einem Bewerb teilnehmen sollte keine Leute mehr für mich zu motivieren, da ist es mir lieber ich verliere…

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2010 – Odessa – Sonnenaufgang im Hafen

Entweder früh aufstehen oder früh schlafen gehen. Ich entschied mich für letzteres um mir endlich einmal den Sonnenaufgang über dem Schwarzen Meer zu gönnen. Eine andere Kulisse wäre mir lieber gewesen…

[spoiler show=“weiterlesen“ hide=“kompakt“]Nachdem es noch sehr früh war als ich von Kiew heimkam, entschied ich mich noch einen kleinen Abstecher zum Hafen zu machen um mir endlich, den schon lange ersehnten Sonnenaufgang anzusehen.
Um 6:00 war ich dort und um ~6:30 war der erste Zipfel der Sonne zu sehen.
Ich experimentierte ein wenig herum, entschied mich zwischendurch doch mein Teleobjektiv zu nehmen und musste feststellen, dass es überhaupt nicht einfach ist einen Sonnenaufgang abzulichten…

Fragen über Fragen

Was soll noch drauf aufs Motiv? Gottseidank war ein Schiff und ein paar Wolken in der Nähe, sonst wäre das ganze wohl eine eher langweilige Angelegenheit geworden. Leider ist das Hafengebiet bei den interssanten Orten gesperrt, ich wurde auch von einem besseren Platz vertrieben, nachdem ich über ein Geländer geklettert war. Die ganze Sache ist eine kurze Angelegenheit, nach 3-4 Min ist sie über dem Meer gewesen.

Sollte ich es je wieder schaffen so früh aufzustehen oder spät schlafen zu gehen, möchte ich den Sonnenaufgang gerne bei den Bögen oder am Strand fotografieren.

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Naja hier meine ersten Versuche:

2010 – Odessa/Wilkowo – Tour zum Donaudelta

Fernab der Zivilisation, wo die Menschen sogut wie ohne technologischem Fortschritt leben, befindet sich ein Naturparadis, Weinparadis und ein Tourismusort… Ich spreche vom Delta bei dem die Donau auf das Schwarze Meer trifft.

[spoiler show=“weiterlesen“ hide=“kompakt“]Schon wieder Mittwoch und ich bin bis jetzt nicht dazu gekommen über meine Tour ins Donaudelta zu schreiben. Schande über mich, dann mache ich das wohl gleich! Ich habe am Montag ein nette und sympatische Mitstudierende kennengelernt. Mein portugiesischer Freund (vom vorigen Jahr) kam am Sonntag an und wir trafen einander im Kompot auf einen Plausch bei Torte und Tee. Montag und Dienstag waren wir in diversen Futterstätten und Cafés. Abends war ich immer ziemlich kaputt und müde, was vermutlich wieder mal am Wetterwechsel und an dem Sprachkudelmudel liegt.

Dieses Jahr sind neben den obligatorischen englischsprechenden auch sehr viele deutschsprechende Studierende in der Sprachschule. Weswegen wir sehr viel dreisprachig und manche auch fünfsprachig (franz., span.) unterwegs sind, da kann ich dann nicht mehr mithalten. 😛
Gestern war es sonnig und schön aber ziemlich kalt im Schatten. Heute kälter und Dauerregen, deshalb habe ich auch endlich die Zeit gefunden die ~ 300 Fotos durchzuschaun die ich im Delta geschossen habe….

Die Einladung der Lehrerin

Anfangs war ich skeptisch ob ich mich auf die Einladung meiner Lehrerin, sie zur „Wilkowotour“ zu begleiten, einlassen sollte. Nach einiger Überlegung stimmte ich aber zu. Im Nachhinein bin ich sehr froh und sollte öfters solche Gelegenheiten beim Schopfe packen! Da sie gerade Gäste hatte, schien ihr die Reise zum Donaudelta als ideales Ziel und ein russisch Schüler ist wohl auch eine Attraktion.

Tagwache

Am Samstag 05:45 aufstehen, danach natürlich zu Fuß zum Bahnhof, wo der Treffpunkt vor der Reise war. Irgendwie hab ich viel zu lange gebraucht war aber trotzdem 5 Minuten vor der vereinbarten Zeit dort. Danach wurde ich (im Halbschlaf) vorgestellt und hatte ein für mich, wegen der Uhrzeit, anstrengendes Gespräch auf russisch.
Um 07:00 fuhren wir dann dreieinhalb Stunden, mit kleiner Pinkelpause zwischendurch, nach Wilkowo. Wie es mit der Gastfreundschaft hier so üblich ist hat mir meine Lehrerin von ihrem Proviant ständig was zugesteckt. (Brot mit Schinkenspeck oder so ähnlich). Meine Begleitenden sorgten sich überhaupt den ganzen Trip sehr um mich und ich bekam Information/Vokabeln sowie nette Gespräche. Es war sehr interessant den Trip, nicht wie sonst üblich mit Studierenden der Sprachschule, sondern mit russischsprechender Begleitung zu erleben.

Schlaglochstraße

Ein paar Kilometer vor Wilkowo hatten wir ein „einzigartiges“ Erlebnis, die Zufahrtsstraße zum Ort war übersäht mit Schlaglöchern die teilweise mehr als 20cm tief waren. Aufgrund dessen, fuhr der Verkehr in beiden Richtungen Schlangenlinien von einer Seite der Straße zur anderen. Einige Male wichen wir auch seitlich in den breiten Straßengraben aus, wobei wir teilweise Schieflagen hatten, bei denen ich Angst hatte, dass der Bus kippen würde. Was mir am meisten Sorgen bereitete waren Tankwägen mit brennbarem Gut. Ich sah einige dieser und fragte mich wie das nur gut gehen kann…

In Wilkowo angekommen gab es dann eine kleine geschichtliche Tour durch das Dorf, welches als ukrainisches Venedig bezeichnet wird. Das Hauptverkehrsmittel sind/waren hier Boote. Mittlerweile sind einige Wasserwege zubetoniert und zu Straßen umfunktioniert worden. Aber für mehr Info gibts ja Wikipedia. Es ist ein sehr nettes kleines Dorf, ich weis nicht ob Boote hier noch immer so intensiv genutzt werden aber es gibt viele Stege, Gewässerbecken und man sieht immer wieder fahrende Kähne…

Kilometer Null

Danach fuhren wir mit einem größeren Kutter Richtung Ende des Donaudeltas. „0KM“ wo das Meer auf die Donau trifft…
Dort sind im Moment Pelikane und weitere Zugvögel zu sehen. Natürlich bietet die Vegetation auch einige hübsche Leckerbissen und vereinzelt erblickt man dort sogar Hütten. Es gibt Leute die mitten im Delta leben. Dies ohne Elektrizität und mit weniger Komfort als wir kennen, kein Fließwasser, StehSenkgrubenToilette,… Dafür bauen sie Weintrauben an, die als einzigartig gelten und dadurch einen speziellen Wein herstellbar machen. Der Boden hier ist wie nicht anders zu erwarten sehr Nährstoffhaltig.

Der Wein schmeckt garnicht mal so schlecht. Bei einem Picknik am Rückweg bekamen wir eine kleine Kostprobe von Fisch und (jungen) Wein. Der Fisch war gut, nachdem ich allerdings kein Fischesser bin habe ich nur ein kleines Stückchen gekostet. Die Fischsuppe die serviert wurde ließ ich allerdings nach einem kurzem Nippen stehen.

Die Rückfahrt stellte sich dann als mühsam heraus, ich war müde und der Platz für meine Beine war viel zu wenig…

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2010 – Odessa – День города – 216 Jahre Odessa

Von malerischen Wolken und maschierenden Schülern…
Nicht immer ist strahlender Sonnenschein so wichtig.

Gestern blinzelte nach längerer Abstinenz wieder einmal ein wenig die Sonne durch und bescherte mir interessante Lichtverhältnisse. Nicht lange nach dem Kurs machte ich mich auf um ein wenig zu Fotografieren. Durchs Gebüsch bot sich mir ein interessantes Bild vom Hafen, dass ich näher erkunden wollte…
Dabei entdeckte ich wie die Studierenden der Marineuni marschieren übten (ob sie das für den Stadtfeiertag taten weis ich nicht) und ein unglaublich riesiges Kreuzfahrtschiff im Hafen. Wo der Aufbau für das Konzert am Abend schon ziemlich fortgeschritten war. Aber seht selbst:

2010 – Odessa – Am Markt

Das bunte Treiben des Marktes ist sehr faszinierend vor allem, wenn man ein wenig mit Leuten ins Gespräch kommt…

[spoiler show=“weiterlesen“ hide=“kompakt“]Als ich einen Blick auf die Stadtkarte warf um zu Schauen was es denn noch so zu entdecken gäbe fielen mir 2 Friedhöfe auf, die beide ungefähr gleich weit von daheim weg liegen. Leider war es schon zu spät um diese Distanz zurückzulegen also habe ich diesen Ausflug auf ein Andermal verschoben und bin einfach mal drauf los spaziert.

Presse?

Bald habe ich den Aufbau eines Kletterparks miterlebt, ich zückte meine Kamera und gleich darauf kam freudestrahlend einer der Arbeiter und fragte mich woher ich sei und ob ich von einer Zeitung bin. 😉

Richtung Bahnhof unterwegs dachte ich, dass ich einen kleinen Abstecher auf den Markt machen könnte. Diesen habe ich im vorigen Jahr nicht besucht und er stellte sich als sehr interessant heraus. Man kann dort alles kaufen: Möbel, Kleidung, Obst, Gemüse,… Ich kam genau zur richtigen Zeit, wenig Leute und einige fingen schon an wegzuräumen…

Farbenvielfalt und wenig Licht

Ich habe viel mit Schärfentiefe gespielt weil ich dachte es könnte ganz gut rüberkommen und es außerdem relativ dunkel war. Blende 2.8 ist alles was mein Tamron hergibt und es hat seine Dienste ganz gut geleistet. Besonders fasziniert hat mich der Stand mit den usbekischen Gewürzen. Der köstliche Geruch und die intensiven Farben waren fesselnd. Die Kommunikation mit dem Jungen hat leider nicht so gut geklappt da er wahrscheinlich nur die zum Verkauf nötigen Vokabeln kannte. Aus dem Nichts hat mich dort auch eine alte Schwarzmeerdeutsche angesprochen und wir haben ein bisschen auf deutsch geplaudert über heute und damals…

Nachmittagskurs ist mühsam!

Nachmittagskurs… Eine sehr frustrierende Sache.  Da meine Lehrerin am Vormittag verhindert war bat sie mich unseren Termin zu verschieben. Ich muss sagen, dass ich das nie freiwillig machen wollen würde… 12:30 bis 16:00… Der Tag ist zerissen und man kann weder vorher noch nachher etwas unternehmen.

Der Plan für die nächsten Tage

  • Morgen am 1. Sept. geht die Schule/Uni los ==> die Kinder und Jugendlichen sind alle in hübschen Anzügen unterwegs, vielleicht komme ich ja zu ein paar Fotos!
  • Am 2. Sept.  ist 216 Jahre Odessa mit abschließenden Feuerwerk am Abend.
  • Für den Samstag steht ein Ausflug zum Donaudelta am Programm.

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Ich bin mal Hausübung machen…