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I Terroni – Hauchdünne Pizza, exzellenter Teig

Am Anfang war I Ragazzi, welche ich selbst aber nie getestet habe. Als in einem ehemaligen Fotogeschäft (Orator) auf der Westbahnstraße (1070 Wien) jedoch I Terroni öffnete, wurde ich ob des interessanten Äußeren magisch hineingezogen…

Mittlerweile bildet sich eine regelrechte Kette aus I Ragazzi, I Terroni, I Carusi und I Tricolori, wobei ich nur I Terroni und I Carusi getestet habe. Ich konnte keinen Unterschied in Geschmack oder Qualität der beiden feststellen, so gehe ich davon aus, dass das Essen überall gleich gut ist.

Es gibt so viele Pizzarien in Wien, wieso schreibe ich gerade über diese? Nunja seien wir uns ehrlich, wieviele Pizzen hatte man schon wo man sich gedacht hat: WOW die ist wirklich gut? … Klingelts? Ich zumindest bin selten so überzeugt gewesen wie hier!

Ich empfehle vor der eigentlichen Pizza, die Pizzastangerln (Pizzabrot, Pizzapane,…) zu bestellen, da man durch sie den unglaublich guten Pizzateig genießen kann. Ich finde er ist wirklich perfekt, die Pizzaböden sind schön dünn und der Belag qualitativ top. Ich kann die Pizza mit Rohschinken und frisch geriebenen Parmesan sehr empfehlen, aber andere sind auch sehr gut.

Die Preisklasse der Pizzen ist etwas gehobener aber ich zahle gern 1-2€ mehr pro Pizza wenn die Qualität stimmt. Erwähnt sei noch, dass an Tagen/zu Zeiten wo viel los ist die Pizza zwar gut aber nicht mehr so ausgezeichnet ist. Man sollte also lieber unter der Woche hinschaun und das etwas leerere Lokal genießen und einen ungestressten Koch 😉

Meine Empfehlung!

Mahlzeit!

Stolichniy – gutes Essen, gewöhnungsbedürftige Einrichtung

Betritt man das Lokal bei der Ankeruhr, so hat man wohl einen kleinen Kulturschock bzw. eine skeptische Abneigung. Doch sollte man sich von diesem ersten Eindruck nicht fehlleiten lassen! Hat man den ersten Kontakt mit dem Besitzer oder seinem Sohn hergestellt, so fühlt man sich schnell wohl…

Das russische Restaurant Stolichniy befindet sich am Fischhof 3 1010 Wien gleich bei/unter der Ankeruhr. Von außen mutet es eher, ob der großen Auslagen, wie ein Geschäft an. Betritt man das Lokal fallen einem sofort das Gold und der rote Samt der Sessel auf. Dann noch der doch eher nüchterne Rest der Einrichtung, was nicht ganz zusammenpasst. Meine Besuche im Osten zeigen aber, dass ähnlicher Stil immer wieder zu finden ist. Dort leben Familien mit modernen Riesenfernsehern in prunkvollen alten Zimmern mit hohen Decken und Lustern. Hinzu kommen dabei immer wieder neue Elemente wie Tapeten usw. Einfach ungewohnt ungewöhnlich aber irgendwie gemütlich.

Nun aber zum Restaurant: der Chef ist ein immer in Anzug steckender, kleinerer grauhaariger Georgier, der oft mit seinem Sohn ein spitzen Kellnerteam mit schmäh und guter Laune abgibt. Ist man am Wochenende da (ich weiß leider nicht mehr ob Freitag oder Samstag), so kann man einem ganz besonderen Ereignis beiwohnen. Kitschige Livemusik (oft mit einem Sänger, der zu Backgroundmusik von CD singt) und tanzende Restaurantbesuchende, die Stimmung ist sehr interessant aber aber nicht unangenehm.

Es gibt einiges an interessanten Vorspeisen, zu denen ich aber leider selten komme, da ich die Finger einfach nicht vom Spinat auf kaukasische Art lassen kann. Ich empfehle jedem diesen zumindest zu kosten. Winegred und Borschtsch sollen, laut Freunden, auch ganz gut sein 😉
Bevor ich den Spinat entdeckt habe, genoß ich Tschebureki, Palatschinken mit Fleisch oder Chatschapuri wobei ich hier darauf hinweisen muss, dass eine mit Fleisch gefüllte Vorspeise und Pelmeni oder Chinkali als Hauptspeise ein wenig monoton sind. Ich habe damals einfach nicht mitgedacht. 😀

Die Küche ist sehr gut, ich habe mich schon durch vieles durchgekostet: Hühnchen Tabaka, Chinkali, Pelmeni, Wareniki mit Kartoffeln,… alles ausgezeichnet!
Als Nachspeise kann meine Freundin Chworost empfehlen, mich begeistert das Blätterteiggebäck mit Staubzucker nicht sonderlich. Es ist nicht schlecht aber einfach nicht meins. Tort „Napoleon“ war bis jetzt leider immer aus, mich würde aber sehr gerne eine testen um sie mit denen aus Odessa zu Vergleichen.

Zu Trinken gibt’s russisches Bier und das nicht einmal teurer als österreichisches. Baltika Nr.5 oder anderes russisches Bier schmeckt nicht schlecht, einfach den Kellner fragen und durchtesten! Ich werde außerdem immer wieder nach dem Essen mit Vodka versorgt, damit die doch eher schwere Kost schneller verdaut wird. Auch ein interessantes Getränk ist Tarchun, es erinnert stark an den green syrup, den es oft bei asiatischen Restaurants zu Trinken gibt, Tarchun ist giftgrün und schmeckt irgendwie picksüß aber erfrischend, wie Zahnpasta aber auch Hustensaft. Unbeschreibbar, einfach selber probieren.

Ich kann das Lokal sehr empfehlen!

Mahlzeit!

Keke’s – versteckte Genußoase bei der Mariahilferstraße

Ein kleines unscheinbares Lokal mit umständlicher Doppeltür – Keke’s Cafe Bar (Amerlingstraße 15, 1060 Wien) überzeugt mit guter Küche und nettem Ambiente. Die Auswahl an Speisen ist nicht besonders groß aber es handelt sich ja auch nicht um ein Restaurant.

Auf der Suche nach neuen Gaumenfreuden wollten mein Vater und ich einmal Afrikanisch ausprobieren. Via Internet fanden wir Keke’s Cafe Bar. Unwissend stürzten wir uns in unbekannte Gerichte und bestellten Vor- und Hauptspeise. Sopa Keke’s sowie die Bohnensuppe sind ausgezeichnet, wobei man für eher zarter beseitete Gaumen sagen muss, dass die Bohnensuppe wohl etwas zu scharf sein wird.

Seychelle’s delight und Congri sind meine Lieblingshauptgerichte und für Genießer, die auf Erdnuss stehen  kann meine Freundin Omo Tuwe uneingeschränkt empfehlen. (das Maniokbällchen schmeckt interessant aber gewöhnungsbedürftig, es ist leicht säuerlich) Wie man sieht, habe ich noch nicht alles durchgetestet und vor allem bei den Nachspeisen ausgelassen. Mit Suppe und Hauptspeise wird man ordentlich satt.

Für die kalte Jahreszeit sollte man noch erwähnen, dass es leider etwas zugig ist und die innereren Bereiche des Lokals wahrscheinlich weniger kalt sind. Ich saß bei einer Heizung gleich vor der Auslage und muss sagen, wenn es draußen kälter gewesen wäre, hätte ich gefrohren!

Das Lokal is mittelgroß, dass heißt ca. acht vierer Tische. Wenn man also zu einer mehr frequentierten Stunde hinkommt sollte man vorher reservieren. Bis jetzt hatte ich eigentlich immer Glück!
Ich kann das Lokal auf alle Fälle uneingeschränkt empfehlen!

Mahlzeit!

Tofu und Chili – glutamatfreie Asiaküche im Herzen Wiens

Klein aber fein – trifft es hier wohl am besten. Wenn man nicht weiß, dass es da ist, würde man es wahrscheinlich übersehen. Es ist ein wahrer Geheimtipp: günstig, gut und frisch. Als Special gibt es handgezogene Nudeln.

In der Nähe der TU Wien gibt es eine kulinarische Vielfalt die ziemlich beachtlich ist. Es fällt daher meistens nicht ganz leicht sich zu entscheiden wohin man denn essen gehen will. Ein günstiges und gutes Lokal muss ich vorstellen, da es sehr unscheinbar, klein und daher leicht zu übersehen ist. Gottseidank gab es eingesessene Mitstudierende, die mich davon ziemlich früh unterrichtet haben.

„Tofu und Chili“ liegt zwischen Billa und Schleifmühlgasse auf der linken Wienzeile. Ein weinrotes, das Lokalfenster umrahmendes, Schild weist sehr dezent mit seinen Namen hin. Es ist ein ziemlich kleines Lokal mit Platz für ca. 20 Leute, weswegen es mittags auch meist sehr voll ist. Man kann allerdings auch telefonisch bestellen und abholen.

Ein Merkmal das sofort aufällt ist, dass die Küche ohne Glutamat kocht (steht groß auf jeder Speisekarte). Isst man im Lokal gibt es vorher eine sehr gute Misosuppe und dann die gewünschte Hauptspeise. Ich kann eigentlich so ziemlich alles empfehlen! Eine Besonderheit sind die Speisen mit selbstgemachten handgezogenen Ramen (Nudeln). Ich mochte es bis vor kurzem nicht sehr, da die Zutaten für mich irgendwie nicht harmonierten. Mittlerweile finde ich allerdings, dass es einer der besten Speisen dort ist!

Geschmacklich sehr gut und preislich top!
Mahlzeit!

Santos – ob vor dem Kinobesuch oder einfach nur so mexikanisch

Durch Neugierde angetrieben und nach einigen eher nicht so erfreulichen Besuchen bei mexikanischen Restaurants, wollten wir Santos in der Lugnercity einmal eine Chance geben. Gut erreichbar über die „Wolkenspange“ und geschmacklich gut! (Sie machen auch einen ausgezeichneten Caipiroska)

Eher weniger einladend sind meiner Meinung nach die Restaurants über der Lugner Kinocity (Ecke Gürtel/Gablenzgasse). Wagemutig wie wir nunmal sind, beschlossen ein paar Freunde und ich den Mexikaner Santos zu testen. Bequem über die „Wolkenspange“ (Rolltreppe neben dem U6 Aufgang) landet man gleich im richtigen Stockwerk. Das Ambiente ist nett, die Bar mit ihren zig, von unten beleuchteten, Flaschen wirkt stylisch. Besonders hervorzuheben ist der freie Blick auf den Gürtel bis zum Kahlenberg.

Mittlerweile gibt es auch eine Nikotinsuchtabtrennung die die Luftqualität enorm gesteigert hat und das Verweilen angenehmer macht.
Ein kleiner Hinweis am Rande: außer bei den Kinos im Erdgeschoß gibt es nur im obersten Stock ein WC (für 20 Cent), was ich als eh schon konsumierender Kunde eine kleine Frechheit finde. (auch das es nur ein WC für soviele Lokale gibt)
Ich empfehle einfach im Erdgeschoß bei den KinoWCs seine Notdurft zu verrichten.

Nun zum wichtigsten, dem Essen:
In erster Linie sei erwähnt, dass die Küche nicht sehr groß ist. Das Restaurant arbeitet deswegen mit einem einfachen System. Es ist mir nach ein paar Besuchen aufgefallen, dass das Fleisch immer ähnlich mariniert ist egal welche Speise man wählt (Ich bevorzuge Huhn). Ausnahmen bestätigen die Regel ;). Dies ist weiter nicht schlimm, da es trotzdem sehr gut schmeckt.
Meine Lieblingsspeisen:
Nachos con Queso
Enchiladas de Pollo
Burger
Enmoladas

Tacos Fritos und Burritos finde ich als bisher einzige Ausnahmen nicht besonders.
Ich habe natürlich noch nicht alles getestet aber mich schon ziemlich durch die Karte gekostet.
Es gibt Chili con Carne in 3 Schärfestufen, von der Versuchung das Schärfste zu probieren würde ich allerdings abraten! Ich stehe auf scharf aber dieses habe ich nach einigen Esslöffeln einfach nicht mehr essen können. Geschmacklich war es aber ganz gut!
Nachdem die Schärfe nur durch konzentrierte Sauce erzeugt wird, was ich ziemlich billig finde ;), werde ich das nächste mal das Schwächste testen.

Mahlzeit!

Ramien – das etwas andere asiatische Restaurant

Aufgrund der Nähe zur TU führt mich der Hunger immer wieder ins Ramien (Gumpendorferstraße 9, 1060 Wien). Neben sehr guten Reisschalen gibt es hier eine ziemlich einzigartige Suppe, die man unbedingt probiert haben sollte. Die selbstgemachten Nudeln fliegen durch die Luft und landen nach kurzer Zeit im kochenden Wasser, in einer herrlich schmeckenden Kokos-Curry Suppe. Preis/Leistung stimmt, nur die Bedienung ist nicht koordiniert…

Als ich das erste Mal im Ramien war, war ich nicht sehr begeistert. Ich gab der Kokos Curry Suppe allerdings nach vielen Monaten eine zweite Chance und nun bin ich süchtig 😉
Im Prinzip Currysuppe mit Cocos, Fleisch oder Gemüse, Bakchoi und „flying noodles“. (Ich kenne nur die Variante mit Faschiertem, die vegetarische soll aber auch exzellent sein)

Die Nudeln werden live vom Koch mit einer „Spachtel“ von einem Klumpen Teig ins Wasser „gehobelt“. Beigelegt auf einem kleinen Teller sind noch Koriander und Frühlingszwiebel zum dazugeben und um die Schärfe etwas zu erhöhen kann man das (furchtbar stinkende aber gute) Chiliöl beimengen (einfach die Bedienung danach fragen).

Von den klaren Suppen rate ich eher ab, da sie geschmacklich etwas fad sind.
Tagsüber gibt es außer der Flüssignahrung auch noch Reisschalen, hier kann ich „MapoTofu mit faschiertem Huhn“ sowie „Huhn und Ingwer“ wärmstens empfehlen. Freunde von mir sind allerdings der „Ente mit Thaibasilikum“ verfallen.
Des Abends gibt es dann exquisitere allerdings auch preislich gehobenere Speisen (außer der Suppe).

Ich bin ziemlich oft dort (vor allem während der Unizeit) also kann ich das Lokal sehr empfehlen.

Mahlzeit!

Samrat – eine Gaumenfreude im Duft der Räucherstäbchen

Mein Lieblingsinder und meiner Meinung nach der beste Inder der Stadt! Samrat in der Florianigasse 20, 1080 Wien gehört zu einem der meistbesuchtesten Lokale meinerseits. Wenn ich zu zweit unterwegs bin bestellen wir meist die „Thali-Platte“, sie bietet die Möglichkeit gleich 3 Curries und eine Nachspeise zu testen. Preislich liegt ein Besuch für 2 Personen zwischen 35 und 45€.

Als ich begonnen hatte indische Restaurants kennenzulernen habe ich mich am „Inder-Finder“ orientiert. Ich habe zwar nicht annähernd soviele Lokale besucht aber doch einige. Bei Samrat wie der erste Satz schon zeigt widerspreche ich oben genannter Seite.

Das Mittagsmenü ist mit 7,5€ und entweder all-you-can-eat Buffet oder Suppe + Mittagsplatte (inkl. Dessert) mehr als füllend 🙂 und schmeckt auch sehr gut.
Richtig in Fahrt kommt der Koch allerdings erst am Abend, liegt vielleicht auch daran, dass man nach den täglichen Anstrengungen einfach besser genießen kann.
Meist bestellen wir eine Thaliplatte (vegetarisch oder mit Fleisch), das sind 3 verschiedene Curries in Schalen zum selbernehmen dazu Reis, Raita (Gurken-Yoghurtsalat) sowie Naan Brot (das Beste das ich je gegessen habe). Nicht zu vergessen ist eine Nachspeise die sich je nach Lust und Laune des Kochs/Chefs ändert (Gulab Jamun, Mangocreme,…)

Wenn man nicht 2 Tage nichts gegessen hat, sollte man auf eine Vorspeise vor der Thali-Platte verzichten (diesen „Fehler“ haben wir beim ersten Mal gemacht und haben uns bis zum letzten Biss durchkämpfen müssen)
Als Vorspeise kann ich die Linsen oder Spinatsuppe, als auch Piazi Pakora (Zwiebelringe) sehr empfehlen.
Abends zahlt man einen Euro für das Gedeck, bekommt allerdings ein Körbchen Papadams (hauchdünnes Linsenbrot, Konsistenz wie Chips/Tortillas) sowie Stoffservietten dafür.
Der Chef des Lokals ist sehr freundlich und hat einen guten Schmäh drauf. Wenn er mal wieder Koch wechselt, fragt er seine Stammgäste ob alles passt und bindet sie somit auch in diese Entscheidungen ein. Sollte die Küche einmal leer sein, geht er selbst ans Werk und was dabei rauskommt ist genial. Er ist der beste Koch des Lokals! Im Moment kocht  allerdings einer, der nahe an sein Level herankommt.
Ich kann dieses Lokal jedem weiterempfehlen!
Am liebsten trinke ich ein großes Mangosoda, da mir das Mangolassi (Yoghurtgetränk) zwar sehr gut schmeckt aber doch etwas zu süß und ergiebig ist.

Mahlzeit!

Rembetiko – griechische Köstlichkeiten mit passendem Ambiente

Rembetiko (1090 Wien, Porzellangasse 38) ist ein nettes griechisches Lokal. Im Sommer gibt es einen (schief abfallenden) Gastgarten, der richtig Griechenlandstimmung aufkommen lässt. Das Essen schmeckt hervorragend und ich muss gestehen, dass dies einer der besten Griechen Wiens ist.

Alle Jahre wieder, wenn ich in der Boltzmanngasse zu tun habe (meist im Sommer), schaue ich im griechischen Lokal Rembetiko in der Porzellangasse vorbei. Da das meist mittags ist erst einmal ein paar Worte zu den Menüs…
Die Mittagsmenüs sind hervorragend und preislich bei 6-7€ angesiedelt. Man bekommt als Vorspeise Suppe (meist in Richtung Tomatensuppe) danach die gewählte Hauptspeise und zu guter letzt ein kleines Dessert (Wassermelone, ein Stück Kuchen,…)
Der Gastgarten ist sehr griechisch, und wenn an einem heißen Tag noch der Geruch von Meer vorhanden wäre, so könnte man sich wie im Urlaub fühlen.
Das Essen á la carte ist preislich in Ordnung und geschmacklich ausgezeichnet. Hier kann ich die selbstgemachten Pitas (griech. Fladenbrot) sehr empfehlen.

Eines muss ich ganz besonders hervorheben: das beste Moussaka das ich je in einem Lokal in Wien gegessen habe! Seit heuer haben sie auch Gyros, welches ebenfalls hervorragend schmeckt. Diese zwei Speisen wollte ich besonders erwähnen, da sie mich überzeugt haben. In diversen anderen griechischen Lokalen wurden meine Erwartungen nicht erfüllt (Gyros zu trocken, etc.).

Eine Kleinigkeit sollte am Rande noch erwähnt werden: Hin und wieder ist der Gastgarten gerammelt voll und es kann etwas länger dauern, bis man seine Speisen bekommt. Es ist aber schwer abzuschätzen, wann diese Zeiten sind, da an einem schönen Tag mal mehr und mal weniger los ist. Mehr als eine Stunde wird das Essen aber auch nicht in Anspruch nehmen…

Abschließend muss ich diesem Lokal meine absolute Empfehlung aussprechen!

Mahlzeit!

Wladimir – russische Idylle mit mäßiger Kost

Das russische Restaurant „Wladimir“ in der Bürgerspitalgasse 22, 1060 Wien bietet ein nettes (kitschiges) Ambiente und wartet mit netter Bedienung auf. Die Preise sind relativ hoch, ich habe 25€ inkl. Trinkgeld gezahlt, was für die eher mäßige Kost doch etwas teuer ist. Will man russisch essen gehen, würde ich andere Lokale eher empfehlen…

Ich war gestern mit Freunden russisch essen und nach ~2 Jahren wieder einmal im Restaurant Wladimir.

Als ich das Restaurant betrat merkte ich gleich einen wohlriechenden Dillgeruch und freute mich auf ein gutes Essen mit viel Dille. Ein kurzer Blick in die Karte eröffnete, dass es sich um Essen mit Goldblättchen handeln musste. Für den Preis bekommt man allerdings auch einiges geboten, die Besitzer/Kellner kümmern sich mit gutem Schmäh um das Wohl ihrer Gäste. Ich habe 25 € inkl. Trinkgeld bezahlt für:

  • das Gedeck, Stoffservietten, immer frisches Werkzeug (Besteck), Weingläser und als Appetizer frisches Brot mit Knoblauchbutter (sehr genial!),
  • Borschtsch, welche ausgezeichnet war aber meine Dillerwartungen nicht erfüllte (auf keinem der Gerichte war übrigens Dille zu finden!)
  • Sibierische Pelmeni – waren in Ordnung aber lange nicht die besten
  • und zu Trinken Kwas

Wenn die Preise nicht so gesalzen wäre, würde ich es gerne weiterempfehlen.

na Mahlzeit!