Archiv der Kategorie: Urlaub 2010

2010 – Odessa – 1.September, erster Schultag

Wie ein Feiertag zelebriert, der erste Schultag. In festlichen Gewändern oder Uniformen wuseln einheimische Kinder und Jugendliche durch die Straßen. Leider ist dieses Jahr der Regen dazwischen gekommen und ich hatte kaum Chancen auf ein Foto…

[spoiler show=“weiterlesen“ hide=“kompakt“]Das Wetter war nicht besonders und die Erwartungen im Keller… der Regen ließ, wie vermutet, die Schulkinder und Studiumbeginnenden schnell den Heimweg oder ein Lokal aufsuchen. Ich bekam selten eine Chance ein Bild zu knipsen, wie hübsch nicht alle hergerichtet waren. Denn der erste Schultag wird hier wie ein Feiertag zelebriert und zwar in Anzug, Uniform,… Danach essen gehen oder ein Festmahl zu Hause. Letztes Jahr war traumhaftes Wetter und einiges los auf den Straßen.

Irgendwie nicht sehr motiviert machte ich mich dann auf zur Promenade um Vorbereitung für das Stadtfest am nächsten Tag zu erkunden. Die Bühne stand schon (Bild im nächsten Blogeintrag, da Licht zu schlecht) und ich konnte zusehen, wie die „Blumenausstellung“ hergerichtet wurde.
Am Heimweg ging ich wieder einmal über die Brücke an der Pärchen gerne ein Schloss mit ihren Namen hängen. Da ich eh noch nicht allzuviele Fotos geschossen habe, machte ich gleich eine (fiktive) 3-Fotostrecke.

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2010 – Odessa – Am Markt

Das bunte Treiben des Marktes ist sehr faszinierend vor allem, wenn man ein wenig mit Leuten ins Gespräch kommt…

[spoiler show=“weiterlesen“ hide=“kompakt“]Als ich einen Blick auf die Stadtkarte warf um zu Schauen was es denn noch so zu entdecken gäbe fielen mir 2 Friedhöfe auf, die beide ungefähr gleich weit von daheim weg liegen. Leider war es schon zu spät um diese Distanz zurückzulegen also habe ich diesen Ausflug auf ein Andermal verschoben und bin einfach mal drauf los spaziert.

Presse?

Bald habe ich den Aufbau eines Kletterparks miterlebt, ich zückte meine Kamera und gleich darauf kam freudestrahlend einer der Arbeiter und fragte mich woher ich sei und ob ich von einer Zeitung bin. 😉

Richtung Bahnhof unterwegs dachte ich, dass ich einen kleinen Abstecher auf den Markt machen könnte. Diesen habe ich im vorigen Jahr nicht besucht und er stellte sich als sehr interessant heraus. Man kann dort alles kaufen: Möbel, Kleidung, Obst, Gemüse,… Ich kam genau zur richtigen Zeit, wenig Leute und einige fingen schon an wegzuräumen…

Farbenvielfalt und wenig Licht

Ich habe viel mit Schärfentiefe gespielt weil ich dachte es könnte ganz gut rüberkommen und es außerdem relativ dunkel war. Blende 2.8 ist alles was mein Tamron hergibt und es hat seine Dienste ganz gut geleistet. Besonders fasziniert hat mich der Stand mit den usbekischen Gewürzen. Der köstliche Geruch und die intensiven Farben waren fesselnd. Die Kommunikation mit dem Jungen hat leider nicht so gut geklappt da er wahrscheinlich nur die zum Verkauf nötigen Vokabeln kannte. Aus dem Nichts hat mich dort auch eine alte Schwarzmeerdeutsche angesprochen und wir haben ein bisschen auf deutsch geplaudert über heute und damals…

Nachmittagskurs ist mühsam!

Nachmittagskurs… Eine sehr frustrierende Sache.  Da meine Lehrerin am Vormittag verhindert war bat sie mich unseren Termin zu verschieben. Ich muss sagen, dass ich das nie freiwillig machen wollen würde… 12:30 bis 16:00… Der Tag ist zerissen und man kann weder vorher noch nachher etwas unternehmen.

Der Plan für die nächsten Tage

  • Morgen am 1. Sept. geht die Schule/Uni los ==> die Kinder und Jugendlichen sind alle in hübschen Anzügen unterwegs, vielleicht komme ich ja zu ein paar Fotos!
  • Am 2. Sept.  ist 216 Jahre Odessa mit abschließenden Feuerwerk am Abend.
  • Für den Samstag steht ein Ausflug zum Donaudelta am Programm.

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Ich bin mal Hausübung machen…

2010 – Odessa – Das Ende des Sommers?

Wind, Regen, abgekühltes Meer. Was will man mehr?
Vielleicht Wassermassen mitten in der Stadt?

[spoiler show=“weiterlesen“ hide=“kompakt“]Nach den ziemlich anstrengenden letzten Wochen in Wien beschloss ich mir dieses Mal mehr Strand zu gönnen. Freitag und Samstag war es recht windig aber auch ziemlich heiß und schwül, sodass man nicht viel anderes machen konnte als auf den Strand zu gehen und das Wasser um Hilfe für Abkühlung zu Bitten.
Es waren viele Vögel unterwegs, die teilweise die Böhen fast unterschätzt hätten und gegen Leute gekracht wären. Mit den einhergehenden höheren Wellen machte es wieder mehr Spaß im Meer.

Gestern war der Wind so stark, dass man am Strand ein gratis Peeling bekam. Das Meer war, laut einer Aussage einer Badenden 17° kalt und zu kühl zum Schwimmen. Ob es so wenig war weiß ich nicht. Beim Reingehen war es anfangs doch ziemlich kalt aber nach ein bisschen Sonne normal und auszuhalten (Ich war mit ein paar Schweizern unterwegs, die genauso wie ich kühlere Gewässer gewohnt sind).
Am Strand und zum Café in dem ich gerade sitze, habe ich meist nur meine Digicam mit, deswegen bei dem relativ finsteren Wetter hohe ISO Empfindlichkeit und Pixelgatsch, ich hoffe man erkennt trotzdem den kleinen See und das es sehr geschüttet hat 😉

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2010 – Odessa – Die Zeit verfliegt

Ständig von einer fremden Sprache umgeben, anderes Wetter,… und dauernd unterwegs, da vergeht die Zeit wie im Flug. Oft kommt es anders als man denkt und manchmal bekommt man eine unerwartete Chance…

[spoiler show=“weiterlesen“ hide=“kompakt“]Es ist schon wieder Donnerstag! Heute Morgen war es etwas kühler als gestern, was den Start in den Tag angenehmer gestaltete. Ich bin noch immer nicht aklimatisiert, was heißt, dass ich am Nachmittag meist sehr müde bin… (Ständig von russisch umgeben, anderes Wetter,…)

Gestern wollte ich eigentlich ein Ausflugsangebot der Schule wahrnehmen. Dies fand aber mangels teilnehmender Leute nicht statt. Ich hatte die Kamera dabei und der Heimweg um Badesachen zu holen wäre zu lang gewesen. Deswegen bin ich einfach spazieren gegangen. Es war sehr windig und ich konnte erstmals Möwen richtig stresslos fotografieren, da sie quasi in der Luft standen. (Ich habe mich letztes Jahr so bemüht sie auf den Sensor zu bannen… Es ist einfach ein anderes Gefühl mit dem schnellen Autofokus der Spiegelreflexkamera zu arbeiten ;))

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2010 – Odessa – Wieder zurück gefunden

Wie auch mit meinem portugiesischen Freund besprochen ist es immer wieder schwer sich an Orten wo es besonders toll war, wieder heimisch zu Fühlen, die Erwartungen sind sehr hoch…

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Nach einer erholsamen Nacht und einem guten Frühstück packte ich gleich meine Strandsachen + Digicam ein und machte mich (ohne Stadtplan ;)) auf um mir den Hafen anzusehen.

Ein entspannender Tag am Strand

Irgendwie überkam mich schnell das eher unübliche Gefühl nach einem entspannenden Tag am Strand. Die Temperatur war mit ~25°C sehr angenehm, also machte ich mich zu Fuss auf zu meinem Lieblingsstrand (~3-4 Km). Dort hielt ich erst einmal im Schatten eine Siesta. Aufgeheizt beschloss ich die sehr warme Wassertemperatur zu testen (vor kurzem hatte das Schwarze Meer 28-30°C) allerdings kam es mir doch etwas kälter vor. Nach ~3-4 Stunden am Strand musste ich wieder etwas unternehmen, also machte ich mich auf in Richtung Abendessen.

Ziemlich erledigt schaltete ich wieder Discoverychannel ein und war immer wieder für eine 1/2 Stunde weg, um ein Haar hätte ich das Essen verschlafen!
Den Rest des Abends verbrachte ich damit die Serie Avatar auf Nickelodeon auf russisch anzuschaun und anschließend früh schlafen zu gehen.

Und täglich grüßt das Murmeltier

Tagwache 7:50, danach Frühstück und zwischen 8:30 und 8:45 Aufbruch zum 15 minütigen Fußmarsch Richtung Sprachschule. So sollte ab nun für 4 Wochen mein Werktagsalltag aussehen. Danach bis ~12:30 Sprachkurs und ab dann Freizeit. Meist sitze ich noch 1-2h vor dem Internet um Mails zu checken usw. Danach mache ich was auch immer ich mir aushecke…

Pelmeni, diesmal echt…

Gestern ging ich nach meinem Internetbesuch weiter ins Café Kompot, wo ich mir die lang ersehnten Pelmeni (Teigtaschen gefüllt mit Fleisch, dazu Sauerrahm) bestellte und genüßlich verspeiste. Erfreulicherweise hatte ich die selbe Bedienung wie letztes Jahr, was mich vermutlich wieder ein Stück heimischer fühlen ließ (wie auch der randvolle Kopf nach dem Kurs). Während des Essens half ich bei der Übersetzung von Denkmälern/wichtigen Sightseeing Punkten auf deutsch, für die Schule.

Als ich gemütlich vorm Fernseher auf das Abendessen wartete, war dann auch wieder die Schüchternheit des Sohnes der Gastfamilie gebrochen. Er spielte mit mir (eigentlich spielte er alleine und ich durfte zusehen ;)) auf der Playstation sein Lieblingsspiel bis lang nach dem Abendessen. Ich musste danach leider feststellen, dass ich noch Hausübung zu schreiben hatte…

Yipiee 4 Wochen Gelsenjagd, die Saison ist eröffnet

Nun war ich entgültig angekommen! Wenn auch mit der obligatorischen Gelsenjagd in der Nacht: 3 habe ich erwischt, eine überlebte noch und verpasste mir einen ungünstig gelegenen Dippel am rechten Zeigefinger…

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Viel habe ich noch nicht fotografiert, da ich die Plätze wo ich bisher war eigentlich auch schon letztes Jahr abgeknipst habe, hier aber einige Fotos…

2010 – Odessa – Startschwierigkeiten

Nach einem tollen Auslandsaufenthalt in Odessa (2009) entschloss ich mich 2010 noch einmal die einzigartige Stadt zu besuchen. Ich hatte Hoffnungen, dass mein Russisch dieses Mal fortgeschrittener sein wird; Befürchtungen, dass es dieses Mal, wegen fehlender neuer Freundschaften nicht so toll wird…

[spoiler show=“weiterlesen“ hide=“kompakt“]Nach einer mehr oder weniger schlaflosen Nacht (ich bin die Tage davor immer sehr spät ins Bett) ging es gleich um 6:00 ab zum Westbahnhof, danach mit dem Bus zum Flughafen. Der Flug sowie das Service und Essen an an Bord waren nicht so gut wie mit Carpatair und das obwohl der Preis 100€ mehr betrug. Dafür war der Zwischenaufenthalt in Warschau sehr kurz…

Ungewohnt: reibungslose Einreise

Angekommen in Odessa (der Flieger war diesmal bis auf den letzten Platz gefüllt) mussten alle die Immigrationcard ausfüllen. Ich hab ziemlich schlampig und unleserlich im Stehen an einer Säule geschrieben und dachte schon „das wird lustig“. Aber: nichts 🙂 nicht eine einzige Frage wurde mir gestellt. Das lag vielleicht daran, weil noch der Stempel vom vorigen Jahr im Pass ist. Vielleicht hatte ich auch kein Lächeln im Gesicht (welches ja im Osten eher ein wenig skeptisch betrachtet wird).
Empfangen wurde ich dieses Mal von einem Physikstudenten 😉 (der allerdings eine Karriere als Rockmusiker anstrebt), wir plauderten ein Weilchen da wir noch auf eine andere Schülerin warten mussten…

Mein zweites zu Hause

Rund einenhalb Stunden später als erwartet landete ich dann in meinem Zuhause (für die nächsten 4 Wochen). Ich wurde wieder sehr herzlich empfangen und diesmal ging das Reden von Anfang an gleich viel besser. Dennoch war ich sehr müde, weshalb ich ein wenig im Halbschlaf vor dem Fernseher bei Discovery Channel und National Geographics entspannte.
Beim Abendessen lernte ich meine -für diese erste Woche- Mitbewohnerin kennen und wir plauderten ganz entspannt auf deutsch. Als wir nach dem Abendessen noch in ein Café mit gratis W-Lan (haben hier nahezu alle Lokale, davon könnte sich der geiz-ist-geil Westen mal ein Scheibchen abschneiden) gingen streikte mein Laptopakku leider nach kurzer Zeit. Gestern musste ich noch dazu feststellen, dass mein Netzgerät einen Wackelkontakt hat…
Danach fiel ich sofort ins Bett…

So ganz angekommen war ich irgendwie noch nicht. Es fühlte sich anders an als letztes Jahr, diesmal kannte ich die Stadt/Gastfamilie schon, was vermutlich mit ein Grund war.

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