Archiv der Kategorie: Rezepte

Ob Abgeändertes, eigenes oder einfach nachgekochtes, hier teile ich meine Lieblingsrezepte.

Vegane Spaghettisauce ala Bolognese

Ich hatte kürzlich Gäste, die sich rein vegan ernähren und mir deshalb die Herausforderung gesetzt selbstgemachte Pasta mit Sauce zu machen. Nudeln ohne Ei sind zwar nicht so gut, wie ihre Kollegen, allerdings diese delikate Sauce, mit der vielseitigen Zutat Saitan hat das wieder wett gemacht!

Für ca. 7-8 Portionen
Vorbereitungszeit: 25 min
Kochzeit: ca. 35 min
[spoiler show=“Zutaten“ hide=“Kompakt“]

Bolognese-sauce:

etwas ÖL zum anbraten
2 Zwiebeln fein gehackt
300g Packung Saitan, fein gehackt
4 Karotten fein gehackt
1 TL Paprikapulver (ungarisch oder süß, je nach Geschmack)
4-5 Knoblauchzehen
1-2 TL Oregano (hochwertig)
700g Tomatenpulpe
1 Dose geschälte Tomaten
Salz (wenn gewünscht glutamatfreier Gemüse-Suppenwürfel)

[/spoiler]

Aus zeitlichen Gründen habe ich diesmal alle Zutaten gehäckselt. Angefangen mit den Zwiebeln, die anschließend zum glasig andünsten in den heißen Topf mit Öl kamen, fortgesetzt mit zerhacktem Saitan, das ich auch ein bisschen mitgebraten habe und zuletzt die Karotten zum dünsten dazu. Anschließend Knoblauch, Oregano und Paprikapulver kurz anschwitzen und mit Pulpe sowie Dosentomaten ablöschen. Köcheln lassen, abschmecken und servieren.

Als Variation kann ich mir gut Vorstellen einen Schuss süßlichen Essig oder Zimt hinzuzufügen. Alternativ auch Currypulver.

Mahlzeit!

Linsensuppe

Eine meiner Lieblingsspeisen im Restaurant Samrat ist die Mulligatawny Suppe. Darin könnte ich mich eindecken! Mittlerweile habe ich diese auch schon fast so hinbekommen, wie die dort schmeckt!

Für ca. 2-3 Portionen
Vorbereitungszeit: 10 min
Kochzeit: ca. 15 min
[spoiler show=“Zutaten“ hide=“Kompakt“]

Tofusauce:
1 Erdäpfel, mittelgroß
1 Zwiebel
125 g Linsen (am besten gelbe, die man nicht einwassern muss)
etwas ÖL
2 TL Paprikapulver (ungarisch oder süß, je nach Geschmack)
0,5L Wasser + Suppenwürfel oder Gemüsesuppe
2/3 TL Kreuzkümmel
1/3 TL schw. Kreuzkümmel
Spritzer Zitrone oder Himbeeressig
75 g Cremefin 7%
Koriander oder Petersilie zum Garnieren

[/spoiler]

Erdäpfel und Zwiebel schälen und anschließend in kleine Würfel schneiden. Linsen kurz in einem Sieb waschen und abtropfen.

Öl in einem WOK erhitzen und Kümmelsamen kurz anschwitzen, Zwiebelwürfel hinzugeben und bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Danach Erdäpfelwürfel ebenfalls glasig dünsten und die Linsen dazugeben. Paprika unterrühren und kurz miterhitzen, anschließend mit Gemüsesuppe / Wasser ablöschen. (Falls Wasser, sobald es zum Kochen anfängt Suppenwürfel dazu) Das ganze langsam zum Kochen bringen und bei gelegentlichem Umrühren zugedeckt köcheln lassen, bis die Linsen fast weich sind.

Nun einen Anteil herausschöpfen und den Rest gemeinsam mit Cremefin mit dem Mixstab pürieren. Anschließend die nicht pürierten Anteile und einen Schuss Zitrone/Essig einrühren und falls nötig erhitzen aber nicht mehr kochen.

In Teller oder Schüssel mit Petersilie oder Koriander (je nach Geschmack) anrichten. Mahlzeit!

PS: beim Inder bekommt man noch eine Zitronenscheibe rein.

Krautrisotto

Die Krautsaison ist eröffnet und wir sind große Krautfleckerl Fans, doch sollte hin und wieder Abwechslung her und so fand ich einen Krautschädl im Kühlschrank und habe mir gedacht, dass ich eigentlich schon lange keinen Reis mehr hatte, daraus ist dann etwas Köstliches entstanden…
Rezept für 6-8 Personen
Kochzeit: ~1-1,5h
[spoiler show=“Zutaten“ hide=“Kompakt“]Einen Weißkraut-Kopf
Zwei mittlere Zwiebel
Pflanzlicher Butter-Ersatz
gehäufter Teelöffel zerstoßener schwarzer Kreuzkümmel
Ein großer Schuss Weißweinessig
3 Gemüse-Suppenwürfel (ohne Glutamat)
5 mittlere Erdäpfel
2x250ml Tassen Rundkorn Reis
200g Käse (z.B. Mischung Bergkäse mit Parmesan)
Salz und Pfeffer
[/spoiler]

Wir starten damit den Kopf zu zerteilen und den Strunk zu entfernen, anschließend das Kraut in kleine Stückchen zu schneiden und in einem großen Topf mit geschmolzenem pflanzlichen Butterersatz zu dünsten. Währendessen schneiden wir die Zwiebel klein und dünsten diese anschließend ebenfalls mit dem Kraut. Nun geben wir einen ordentlichen Schuss Weißweinessig hinzu. Nebenbei schälen wir die Erdäpfel und würfeln sie, mischen sie anschließend mit Reis, Kreuzkümmel und Suppenwürfeln im Topf unter. Sofort geben wir zuvor erhitztes (70-100 Grad) Wasser hinzu, bis wir die Masse leicht bedecken. Auf niedriger Hitze so lange köcheln lassen, bis der Reis al dente ist. Nun nur noch mit Salz und Pfeffer abschmecken und bei Bedarf Käse hinzufügen.
Mahlzeit!

(Ich hatte leider nur Rotwein Balsamico Essig, daher ist die Farbe nicht so schön geworden.)

Eiaufstrich ohne Mayo

Frohe Ostern uns Verzeihung für die Verzögerung. Zwischen Fressgelagen und Naschen musste ich mich ein bisschen mit Mountainbiking in Form halten und außerdem mal wieder ein wenig Schlaf nachholen. Wenn ich so auf den Esstisch schaue sehe Unmengen an Nestern und vor allem: Ostereier. Was tun? Ganz einfach…

[spoiler show=“Zutaten“ hide=“Zutaten“]eine kleine Zwiebel
1 Bund Schnittlauch
1 Becher Joghurt (250g)
4 (hartgekochte) Ostereier
1-2 EL Händlmeier Senf
Salz und Pfeffer, frisch gemahlen[/spoiler]

Zwiebel fein schneiden, Schnittlauch in 3-5mm lange Röhrchen 😉 hacken, 4 Eier schälen und anschließend mit einer Gabel zerdrücken, Senf und Joghurt hinzufügen und alles gut durchrühren.

Et voilà, fertig

Verfeinern kann man den Aufstrich noch je nach Geschmack, mit zum Beispiel Paprikapulver (nach dem auf’s Brot streichen bestreuen), der Phantasie sind nur durch den Gaumen Grenzen gesetzt.

Mahlzeit!

Tofu-Chili-Tomaten-Reisschale

Nach dem exzellenten local food in Fukuoka ließ ich mich Inspiereren und musste die Reisschale mit Tofu, Chili und Tomaten einfach selbst interpretieren…

Rezept für 3-4 Personen
Vorbereitungszeit: ~10 min
Kochzeit: ~20 min

[spoiler show=“Zutaten“ hide=“Kompakt“]

1/2 Bund Frühlingszwiebel
2 Packungen Tofu (500g?)
Soya Sauce
1 Dose geschälte Tomaten
Chiliöl oder 1-2 entkernte Habanero Chilies
1-2 ital. Knoblauchzehen
20 Blätter frischer Basilikum
Salz
Pfeffer
Maisstärke

[/spoiler]

Vielleicht muss ich das Rezept (vor allem aber die Fotos) noch einmal überarbeiten, da es leider schon etwas länger her ist, dass ich es zuletzt gemacht habe. Warum ich es trotzdem schonmal aufnehme? Weil ich eine Rüge bekommen habe, dass es gut war aber das Rezept zum Nachkochen fehlt.

Los gehts mit Frühlingszwiebel in Ringe geschnitten. Den Tofu zerkleinern – er sollte ähnlich fein sein wie Faschiertes (Hackfleisch) – dies gelingt am besten, wenn man ihn mit den Händen zerquetscht und immer wieder, wie Teig, durchknetet. Frühlingszwiebel und Tofu vermischen und in einer Pfanne anbraten. Anschließend mit ordentlich Soya Sauce ablöschen, die gehackten Knoblauchzehen sowie Chili hinzugeben und weiter anbraten. Die geschälten Tomaten unterrühren und zerkleinern und einkochen lassen. Je nach Lust und Laune kann man hier noch mit Maisstärke eindicken und danach den Wok vom Herd nehmen und mit Salz, Pfeffer und gehacktem Basilikum abschmecken.

Nebenbei sollte natürlich Reis je nach Geschmack zubereitet werden. Ich nehme Basmatireis mit etwas Salz gekocht.

An die Stäbchen, fertig los,

Mahlzeit!

Salsa und Guacamole

Letztens auf einem Spieleabend der Hit und auch sonst ein Duo, das zu zweit ganz gut harmoniert – vor allem mit Tortilla Chips aus der Casa Mexiko (Siebensterngasse 16, A-1070 Wien). Extra für euch gleich nochmal gekocht, damit es auch ein paar Fotos dazu gibt 🙂

[spoiler show=“Zutaten Salsa“ hide=“Zutaten Salsa“]3/4 Zwiebel
10 Cherrytomaten (etwas mehr als Zwiebel)
Ordentlich Basilikumblätter, frisch
Salz und Pfeffer
Chilischoten[/spoiler]
[spoiler show=“Zutaten Guacamole“ hide=“Zutaten Guacamole“]1/2 bis ganze Limette
1/4 ital. Knoblauchzehe
2 reife, weiche Avocados
1/4 Zwiebel
3-5 Cherry-Tomaten
6-8 Blätter frischer Basilikum
1-2 Chilischoten[/spoiler]

Los geht es mit der Guacamole

Die Avocado halbieren, den Kern herauslösen und anschließend mit einem Löffel das Fruchtfleisch in eine Schüssel geben. Die halbe Limette hinzu ausquetschen und anschließend mit einer Gabel zu einen Avocado-Limetten-Brei zerdrücken. Zwiebel, Knoblauch, Chili und Tomaten möglichst klein und fein schneiden und den Basilikum hacken. Anschließend alles vermischen und mit Salz, Pfeffer und bei bedarf noch etwas Limette abschmecken.

Mit Zerkleinerei zur Salsa

Je feiner der Zwiebel desto besser, 1x1mm bis 2x2mm Würfel sind ideal, dafür braucht man ein scharfes Messer und Geduld. Mit dem Trick, die ersten Schnitte nicht zu komplettieren geht es einfacher (siehe Foto) – einfach die Wurzeln dranlassen, damit hält der Zwiebel länger zusammen. Auch die Tomaten und Chili möglichst klein schneiden. Den Basilikum hacken und anschließend alles vermischen. Nach ein paar Minuten ziehen das Wasser abseihen und auch ein wenig mit Drücken nachhelfen, denn zu flüssig schmeckt die Salsa nicht so gut.

Normalerweise nimmt man statt Basilikum Koreander, den habe ich aber nicht wirklich bekommen also einfach etwas Neues ausprobiert und ich mag diese Variante. Die Schärfe lässt sich ebenfalls ganz gut variieren, je nach Bedarf einfach mehr oder weniger Chili bzw. Pfefferoni beimengen.

Gutes Knabbern!

Moussaka – vegetarisch

Eigentlich sollte hier ja das Rezept für ein „echtes“ Moussaka stehen, eine wirkliche Spezialität meinerseits und oft gewunschen. Doch „leider“ gab es beim Hofer kein Faschiertes mehr; so erinnerte ich mich an ein vegetarisches Chilis, wo zerdrückter Tofu drinnen war, der eigentlich sehr interessant schmeckte und kaufte diesen…

Für ca. 8 Portionen
Vorbereitungszeit: 1-1.5 h
Backzeit: ca. 35 min
[spoiler show=“Zutaten“ hide=“Kompakt“]

Tofusauce:
2 Packerl Tofu (500g?)
2-3 Zwiebel (etwas weniger als Tofu)
Currypulver
1 Dose geschälte Tomaten
Frisches Basilikum
Paprikapulver
1-2 ital. Knoblauchzehen
Salz
Frisch geriebener Pfeffer
Frisch geriebener Zimt
Bechamelsauce:
80g Butter
80g Mehl
1l Milch
Salz
Frisch geriebene Muskatnuss
Frisch geriebener Pfeffer
Sonstiges:
2 Melanzani (Aubergine)
ca. 500g Erdäpfel (Kartoffel)
250g geriebener Käse (Mozzarella)
100g Parmesan zum Reiben
Majoran
Öl zum Anbraten

[/spoiler]

Zuerst Erdäpfel kochen, später schälen und in 7mm dicke Scheibchen schneiden.
Währendessen Melanzani schälen und ebenfalls in 7 mm dicke Scheiben schneiden. Anschließend beidseitig salzen und mehrere Minuten „ziehen“ lassen. Danach Scheibe für Scheibe ausdrücken und in Mehl wälzen. Nun eine flache Pfanne mit ordentlich Öl erhitzen (ca. 5 mm Füllhöhe) und Melanzani goldbraun frittieren und auf Küchenrolle abtropfen lassen.

Während die Melanzani ziehen, die Zwiebel klein schneiden, die Tofublöcke mit einer Gabel zerdrücken (vielleicht gibt es eine andere Methode?) und immer wieder wenden, damit keine flachen Stückchen übrig bleiben. Schließlich noch den Knoblauch kleinschneiden.

Nach dem Anbraten der Melanzani kann man (ACHTUNG brennheiß!) vorsichtig mit Küchenrolle das Mehl aus dem Öl fischen und außerdem damit die nötige Ölmenge auf eine Menge reduzieren die für’s Anbraten der Zwiebel nötig ist (der Umwelt und der fettarmen Küche zuliebe). Der nächste Schritt ist die Zwiebel glasig anzubraten und anschließend gemeinsam mit dem Tofu vermischt zu bräunen. Später gesellen sich noch Paprikapulver, Knoblauch und frisch geriebener Pfeffer/Zimt hinzu, diese kurz anschwitzen. Danach die Dose geschälte Tomaten hinzumengen und die Früchte zerteilen und ein wenig einkochen lassen. Zum Schluss noch eine Hand voll frischen Basilikum in der Masse verteilen.

Während der Tofu brät, in einem Topf Butter für die Bechamelsauce schmelzen und anschließend das Mehl beigeben und leicht bräunen lassen. Danach Milch und Gewürze hinzugeben und unter ständigen Umrühren aufkochen lassen. Am besten geht das mit einem Schneebesen.

Der Moment der Wahrheit rückt näher…

Auflaufformboden mit Bechamelsauce bestreichen und Erdäpfelscheiben auflegen, die Schicht mit Salz und Majoran bestreuen. Anschließend die Melanzani darüberlegen und die Tofumasse darauf verteilen. Das Ganze mit frisch geriebenem Parmesan und einer Schicht Bechamelsauce abschließen und mit Käse bestreuen.
Am Schluss kommt alles bei ca. 200 °C ins Backrohr, bis der Käse braun ist.

Mahlzeit!

Zwiebelcurry – süß-scharfes Erlebnis

Eine der (mMn) wenigen guten Speisen in der Curryinsel (Lenaugasse, Wien) ist Seeni Sambol. Ich habe versucht es nachzuahmen und es ist mir dank eines Youtubevideos halbwegs gelungen. Nachdem es mir recht gut schmeckt, möchte ich es nicht vorenthalten!
Vorbereitungszeit: 5 Min
Kochzeit: ~10 Min
[spoiler show=“Zutaten“ hide=“Zutaten“]500g Zwiebel
5 Kardamomsamen
1/2 Zimtstange (~3cm) oder Pulver (in Maßen ~1/4 TL)
20 Curryblätter (am besten Frisch, ich hatte nur getrocknete)
1/4 TL Kurkuma
1-3 EL Chiliflocken
1,5 EL Zucker
Salz[/spoiler]

Ziwebel halbieren und in Scheibchen schneiden.
Kardamom und Zimtstange im Mörster aufbrechen (Zimt nach Lust und Laune zerkleinern) und anschließend gemeinsam mit den Curryblättern kurz in heißem Öl anrösten. Danach die Zwiebel dazumischen, salzen und unter ständigem Rühren glasig anbraten. Kurkuma hinzufügen und alles auf mittlerer Hitze bräunen (ständig rühren). Danach Chiliflocken und Zucker hinzufügen. und je nach Geschmack Wasser beimengen (damit es ein wenig sauciger wird).

Was gibts dazu? Ich esse es gerne als Hauptgericht und nehme mir Toast oder Naan dazu.

Mahlzeit!

Chili con Carne – Das Original

Alle guten Dinge sind drei. Leider bin ich erst bei Nummer 2 angelangt weiß aber nun wie es wirklich gut wird und was man eher nicht tun sollte. Eines der besten Chilis die ich je gegessen habe und doch ein super einfaches Rezept. Ein gelernter Koch und Physikerkollege hat es mal bei einem Cookout vorgemacht und das Rezept möchte ich euch nun auch mitteilen!

Vorbereitungszeit: 20-30 min
Kochzeit: Je nach Wunsch der Konsistenz aber ca. 20-30min
Reicht für 3-4 Personen

[spoiler show=“Zutaten“ hide=“Zutaten“]4 Zwiebel
500 g Rindfleisch, Schnitzel
etwas Öl zum Anbraten (ich habe Limonenöl genommen)
55g Habaneros (großzügig entkernt, also das hellrote scharfe Zeug mit weggenommen, natürlich ist das eine Menge für eher Schärfere)
1 ital. Knoblauchzehe
1 roter Paprika
Salz, Pfeffer
Essig (Ich habe hier „Dattel Star“-Balsam genommen)
Natron[/spoiler]
Warum es bei den ersten beiden Malen schief lief?Ganz einfach. Als ich es das erste Mal gekocht habe war es perfekt nur leider unessbar scharf. Beim zweiten Mal habe ich zuviel Hitze verwendet und die Zutaten zu grob geschnitten, gleich erfahrt ihr was das Problem dabei ist…

Zwiebel, Paprika, Knoblauch und Chili klein schneiden. Etwas Öl in einem WOK erhitzen und die Zwiebel darin andünsten (ich habe die Hitze etwas höher gewählt, damit sie bräunlich werden) und anschließend mit etwas Natron versetzen (eine Messerspitze, kann auch etwas mehr sein, bin da kein Profi). Damit sollten sie recht bald sehr weich werden. Währenddessen Fleisch schnetzeln (oder wie auch immer ihr es wollt) und anschließend dazugeben und bei geschlossenem Deckel dünsten lassen. Restliche Zutaten und Gewürze dazugeben und auf kleinster Flamme köcheln lassen.

Sobald Paprika und Co weich sind das Fleisch auf einen Teller geben und den Rest mit einem Pürierstab hexeln. Damit sollte eine kräftig-rote super-cremige und leckere Sauce entstehen, in die danach gleich wieder das Fleisch kommt. Damit sind wir eigentlich fertig.

Ab hier kann man der Kreativität freien Lauf lassen und nachwürzen, Bohnen, Mais und Co beimengen oder einfach „das Original“ genießen. Dazu empfehle ich übrigens Tortilla Chips oder Fladenbrot.

Mahlzeit!

Basilikum-Ingwer Pesto

Nachdem ich mal wieder krank war und ich mir eine recht ordentliche Portion Ingwer gekauft hatte musste ich den, den ich nicht zu Heilwasser verarbeitet hatte anderweitig verbrauchen. Deshalb habe ich beschlossen meinen wuchernden Basilikum und den restlichen Ingwer in ein Pesto zu verarbeiten. Das Ergebnis war sehr lecker!
2-4 Portionen
15 min Kochzeit

[spoiler show=“Zutaten“ hide=“Zutaten“]15g frisch gepflückter Basilikum
70g Ingwer
80g Parmesan
Pistazienöl
Pfeffer, frisch gerieben
Salz, frisch gerieben[/spoiler]

Alles klein schneiden und durchmischt in einen Behälter geben, danach mit Öl übergießen (ich habe mich für Pistazienöl entschieden, dass ich zum Geburtstag bekommen hatte; es ist „Vom Fass“) und mit einem Mixstab pürieren. Anschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Voila! Mahlzeit!