Archiv der Kategorie: Fotoblog

Ich habe eine Neue!

Sie ist kleiner leichter und deshalb macht es mir mit ihr wieder viel mehr Spaß! Worum geht es? Natürlich um eine neue Kamera, genauer gesagt habe ich mir einen neuen Body (das Kameragehäuse ohne Objektiv) zugelegt….

Mein neues Baby hört auf den Namen Canon 100D und ist (zumindest als sie erschienen ist) die kleinste Spiegelreflexkamera der Welt. Mittlerweile auch schon über drei Jahre alt aber deshalb nicht schlechter. Ich habe zwar große Hände aber die Haptik und Handlichkeit ist einwandfrei. Da ich sie jetzt schon fast zwei Monate (natürlich nicht durchgehend) testen konnte, wird es schon bald wird Fotos geschossen mit meiner neuen geben! (Dubrovnik, Griechenland und weitere werden folgen)

Warum habe ich mich zu diesem Schritt entschlossen? Das Gehäuse meiner 40D, genauergenommen die Anti-Rutsch-Gummis lösen sich schon an allen Ecken und Enden. Der Sucher-Aufsatz ist irgendwann verloren gegangen und der interne Blitz lässt sich nicht mehr ausklappen. Außerdem habe ich in letzer Zeit immer öfter Kreuzprobleme wenn ich so ein schweres Ding an meiner Seite hängen habe, während ich herumklettere oder einfach nur flaniere. Diese Zeiten sind vorbei, ein paar hundert Gramm weniger am Buckel und schon macht wieder alles Spaß! Hoffentlich lebt meine Begeisterung für Fotografie wieder auf. Man darf gespannt sein!

 

Mit ahn 1000er ins neue Jahr + Rad-cam

Seit dem 06. September bin ich stolzer Besitzer eines Rennrads und gestern war es soweit: Ich habe die 1000 km Schallmauer durchbrochen. Da ich, vor allem im Herbst, sehr oft frustriert war keine Kamera beim Radln dabei zu haben, hat mir das Christkind spontan eine Kompaktkamera gebracht…

Seit ich in Korneuburg arbeite bin ich mehr als 30x  in die Arbeit gefahren, was 22 km je Strecke sind. Ist seit März nicht unbedingt viel aber trotzdem um die 1500 km (angefangen habe ich mit meinem alten Fahrrad, dass irgendwann leider den Geist aufgegeben hat). Oft habe ich mit Gegenwind gekämpft und bin bei Eiseskälte gefahren oder waschelnass angekommen. Dieses Jahr möchte ich versuchen im Schnitt mindestens einmal pro Woche zu fahren!

Vor allem im Herbst tat es ziemlich weh den wundervollen Farben und Spiegelungen an der Neuen Donau im Sonnenuntergang keinen Moment mit meiner Kamera schenken zu können. Deshalb und weil ich die tägliche Belastung durch’s tragen meiner DSLR sehr anstrengend fand, habe ich beschlossen mir eine Digicam zuzulegen. In den „Weihnachtsferien“ habe ich das Ganze auch ein bisschen getestet…

Wenn man gerade richtig gut in Fahrt ist kostet es schon Überwindung für ein Foto stehenzubleiben und dann wieder loszustrampeln um auf Reisegeschwindigkeit zu kommen. Dieser Umstand macht das Fahren doch etwas anstrengender, vor allem wenn man so wie ich hauptsächlich mit Puls >165 unterwegs ist. Vielleicht sollte ich gemütlicher dahintuckern 😉

Hier sind die Fotos von 3 Touren:

  • Versuch die Eisernenhandgasse zu erklimmen (30km)
  • Exelbergstraße, Klosterneuburg, Wien (42km)
  • Tulln Runde (67km)

Die beste Kamera ist die, die man immer dabei hat!

Der 200. Beitrag

Seit über zwei Jahren könnt ihr euch nun an meinen geistigen Ergüssen ergötzen, euch an meinen Fotos erfreuen und mit Restaurant- und Rezepttipps den Wamst vollschlagen. Ich hoffe, dass ihr, meine LeserInnenschaft, mir treu bleibt und auch soviel Spaß an meiner Website habt wie ich. Es ist schön wenn ich zumindest ein Schmunzeln auf euer Gesicht zaubern kann oder wenn ihr denkt: Wow, dieses Foto ist toll!

Da es meine Freizeit nicht anders zulässt muss ich den jetzigen Zyklus beibehalten. Es wird also mindestens 12 Beiträge pro Jahr geben, kann natürlich auch phasenweise mehr werden. Mein Kalender ist mit Rotstift am jeweils monatsletzten Sonntag markiert und ich bemühe mich pünktlich bis dahin ein kleines Schmankerl für euch vorzubereiten.

Ich habe als quasi Frühjahrsputz beschlossen die Seite etwas umzugestalten und hoffe, dass das neue Design nicht allzu verwirrend ist.

Achja, bevor ich es vergesse: Ich hoffe ihr hattet ein braves Christkind und ich wünsche euch einen guten Rutsch ins neue Jahr! Ich jedenfalls habe mir eine neue KompaktKamera geschenkt, da mein Rücken mittlerweile ein bisschen schmerzt, wenn ich ständig mit einer DSLR rumrenne… Die ersten Fotos die ich euch zeige sind von einer klitzekleinen Radrunde um den Weihnachtsspeck vorzubeugen (es folgen noch Dürnstein und Nürnberg). Vor allem zeigen sie eine traumhafte Beleuchtung durch die Sonne und mein (mehr oder weniger ;)) neues Rennrad.

Die Eisernenhandgasse ist mein Nemesis, den ich nächstes Jahr bezwingen will. Trainieren, trainieren, trainieren… Ich will sie mit dem Rad erklimmen ohne abzusteigen. Bislang war das nicht möglich, da der Puls einfach über 180 nicht mehr brauchbar in Leistung übersetzt werden kann…

Euer Flo Chiller

 

2012 0929 – Wiener Fotomarathon – Siegerehrung! (Platz 17 von 397)

Gerade erreichte mich folgende Mail:
(ohne weitere Worte :))

Einladung zur Siegerehrung

Liebes „Flo und Nati Baci“ Team,
wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass eine unabhängige Fachjury Sie unter die Besten Ihrer Kategorie gereiht hat und dürfen Sie hiermit herzlichst zur

Siegerehrung des 9. Wiener Fotomarathons

einladen.


Ergebnisliste Urkunde

2012 0929 – Wiener Fotomarathon – Alternativen und sonstiges

Nicht alles lief wie wir es wollten, wir hatten uns vor allem leider auf die „Untertitel“ festgefressen, was im Nachhinein ein sehr großer Fehler war und ein bisschen frustrierend ist… Was solls, beim ersten Mal geht selten alles glatt. Dabei sein ist a.-“ Nein, den Marathon durchstehen ist alles!

Entweder die Schriftzüge, die wir uns so sehr einbildeten oder die nicht sichtbare Kiste „am Naschmarkt“-Bild, im Nachhinein waren wir kritischer und sahen Dinge bei denen man Betriebsblind war. Wichtig ist: Wir waren dabei, wir haben 24 Themen recht gut umgesetzt und rechtzeitig abgegeben! Das, und, dass es viel Spaß gemacht hat ist das wichtigste! Man darf sich die Laune und Erinnerung nicht verderben lassen! Nächstes Jahr ist der 10.(!) Marathon! Vielleicht sind wir ja wieder dabei, dann können wir aus den Fehlern gelernt haben!

Zu den Wettbewerbsbildern geht’s >hier<

Hier ein bisschen was vom Ausschuss:

2012 0929 – Wiener Fotomarathon – Die Wettbewerbsbilder

Gestern fand der Wiener Fotomarathon zum 9. Mal statt. Ich hörte (wieso auch immer) dieses Jahr zum ersten Mal davon und eine Kollegin, vom Sommerkolleg in Sankt Petersburg überredete mich mitzumachen. Mit dem relativ unkreativen Teamnamen „Nati und Flo Baci“ registrierten wir uns als Team und legten gestern um 9:00 los…

[spoiler]Von dem, was ich bisher über Marathons gehört habe, muss ich sagen, dass der FotoMarathon zurecht diesen Titel trägt. Die gestrigen zwölf Stunden haben uns wirklich ausgepowert und wir waren neben körperlich vor allem geistig am Ende.
Um den vollen Bewerb zu absolvieren musste man 24 Themen der Reihe nach (wie auf der Liste) fotografieren und seine 25 Bilder abgeben. Kein Photoshop, keine Bildbearbeitung , einzig löschen durfte man Fotos, was bei uns jede Menge waren. (etwa 400 Fotos haben wir geschossen)

Wir wollten uns von der künstlerischen Atmosphäre im Café Hawelka inspirieren lassen, um unser Brainstorming und den Fototag zu beginnen. Dort machten wir auch gleich die ersten Bilder unserer Serie. Schnell merkten wir, dass man nie alleine ist, denn kurz nach unserer Ankunft kamen ebenfalls zwei Teams dorthin, gut erkennbar an der Tasche, die man mit der Startnummer bekommt. Die Zeit verflog sehr schnell und schon waren die ersten zwei Stunden um, bis wir uns an Thema 2 heranwagten.

Das Durchgehen und Überlegen der Themen im Vorhinein war, trotz des Zeitaufwandes, sehr wichtig, denn somit konnte das Hirn im Hintergrund weiterrattern und wir hatten ein grobes Bild von dem was mir machen wollten. Leider fanden wir nicht nur eine Nemesis, es gab Themen die uns das Leben schwer machten (hier sieht man auch deutliche Paralellen zum Lauf-Marathon), wir verschwendeten viel Zeit mit Kreativitäts-Löchern, die uns sogar bis an den Rand des Aufgebens (nur den halben Marathon machen) drängten. Doch mit Sätzen wie: „wir sind die Besten“, „wir hatten bis jetzt so tolle Ideen“, etc. bauten wir uns gegenseitig auf und impften uns Willenskraft ein das ganze bis zum bitteren Ende durchzustehen.

Ab Thema 14 stellte ich einen straffen Zeitplan auf, sodass wir pro Foto nur mehr 30min brauchen sollten, damit wir um 20:30 fertig sein würden. Gottseidank haben wir ihn nicht eingehalten sondern waren früher fertig, denn wir benötigten noch ca. 1h+30min+Pufferzeit für die Foto-Aussucherei und den Weg zur Abgabe. Nach Thema 21 war die Motivation endgültig weg und wir krochen geistig am Zahnfleisch herum. Nur durch gute und vor allem schnelle Ideen konnten wir innerhalb einer halben Stunde die restlichen Themen abschließen und mit letzten Kräften die Auswahl treffen (im Nachhinein sind wir uns nicht ganz sicher ob es die Beste wahr). Am Weg zum Messegelände waren meine Nerven extrem angespannt vor allem weil wir doch (meiner Meinung nach) sehr knapp dran waren. 15 Minuten vor Schluss überreichten wir der Dame unser Kuvert mit der Speicherkarte und fuhren mit einem Endorphinausstoß glücklich heim.

Alles in allem war der Tag unvergesslich 😉 und ich habe Fotografie von einer ganz neuen Seite erlebt! Vorgegebenen Themen sind (wenn auch schwierig) sehr spannend und wir sind sehr anspruchsvoll und wollten (meist) sehr kreative und einzigartige Ansätze finden. Auch unsere Perfektion kostete viel Zeit und leider sind uns die Vorsätze nicht immer gelungen ist.

Für das nächste Mal – wenn es denn eines geben wird – sollte auf alle Fälle von Anfang an ein gewisser Zeitplan stehen, an dem wir uns orientieren können. 1-2h Brainstorming, 8-9h durchführung (ca. 20min pro Foto), 1h Fotos durchschauen, 30 min Fahrzeit, 30 min Puffer. Außerdem muss man nicht eine Stunde vor beginn der Veranstaltung schon da sein… 😉

[/spoiler]
Zu guter Letzt möchte ich mich noch bei Nati bedanken, wir waren ein super Team! Dadurch das wir ähnlich ticken haben wir uns zwar ständig kritisiert aber es war sehr konstruktiv. Unsere perfektionistischen Naturen harmonierten und ich bin stolz, dass wir sagen können, dass wir den Marathon bis zum Ende durchgezogen haben! Es war harte Arbeit aber das war es wirklich wert! Jetzt heißt es nur mehr Daumen drücken und abwarten wie weit wir gekommen sind…

PS: Ich bin mir nicht 100% sicher, dass die Fotos wirklich die sind, die wir abgegeben haben. 😉 Es war ein langer Tag…
Unsere Alternativbilder gibts >hier<

(Baci heißt übrigens auf Italienisch Bussi und ist ein kleiner running Gag aus Petersburg)

Neues Jahr, neue Ausrüstung

Willkommen im Jahre 2012, ich hoffe alle haben Silvester mehr oder weniger unverletzt überstanden und starten mit neuem Elan ins neue Jahr! Ich jedenfalls werde versuchen mich dieses Jahr wieder mehr der Fotografie zu widmen und habe mit freundlicher Unterstützung des Christkindes meine Kameraausrüstung ein wenig aufgestockt.

Blitz, Reflektor,… eigentlich so ziemlich alles was mir noch gefehlt hat habe ich mir gegönnt oder geschenkt bekommen. Natürlich gibt es immer wieder Dinge die man noch brauchen könnte aber mit (eigenem) Aufsteckblitz und 5in1 Reflector bin ich gerüstet um mich Themen wie Portrait, Produktfotos, etc. mit mehr Möglichkeiten zu widmen.

Meine Vorsätze:

  • Diplomprüfung im Sommer erledigen
  • Mein Gewicht halten
  • Mehr Fotografieren und Reisen
  • Motivierter Russischlernen

PS: С Рождеством! An alle russisch-orthodoxen (und wer heute sonst noch Weihnachten feiert)!

Hier ist ein Foto von meinem Blitz und mir: