Archiv der Kategorie: Kulinarik

Olching (bei München) – gut gegessen

Nachdem ich im Moment arbeitstechnisch ziemlich verplant bin ist es nicht leicht Zeit zu finden über etwas zu schreiben. Auf einer ein-wöchigen Dienstreise in die Nähe von München habe ich mir zwei kurze Ausflüge in die kulinarische Welt von Olching gegönnt und wurde positiv überrascht!

  1. Indian Palace (Hauptstraße 67, 82140 Olching, Deutschland)
    Eigentlich wurde mir das Restaurant Mekong empfohlen aber mangels Parkplatz und strömenden Regens war es einfacher hier einzukehren. Parkplatz vor der Tür hat einfach einen klaren Vorteil. Für die Beurteilung, wie gut ein Inder ist gibt es mehrere Faktoren bei mir. Zum einen die Linsensuppe, diese war hier leider etwas langweilig und konnte deshalb nicht punkten. Zum Anderen das Naan Brot – welches in Ordnung aber nicht wirklich an meinen Favoriten Samrat herankommt. Jedoch war ich überrascht von den ausgezeichneten Malai Kofta, die in einer sehr geschmackvollen Sauce serviert wurden, nur mit der Bestellung „sehr scharf“ wurde untertrieben, vielleicht ist man es nicht gewohnt Gäste zu bedienen, die mehr vertragen. Die Kellnerin warnte mich mit aufgerissenen Augen als ich mein Papadam in scharfes chili-chutney tauchte „Vorsicht, scharf!“ Jedenfalls eine klare Empfehlung.
  2. Restaurant Mekong (Hauptstraße 61, 82140 Olching, Deutschland)
    Nachdem ich der Empfehlung natürlich nachgehen wollte musste auch dieses Lokal besucht werden. Gleich vorweg, sehr herzliches Personal (der Chef persönlich?), das auch mit unglaublich nervenden Kunden umzugehen wusste! Soweit ich mich erinnern kann hatte ich eine köstliche Thom Ka Gai als Vorspeise und anschließend einen vegetarischen Gang mit selbstgemachtem Tofu und frischem Gemüse. Es war wirklich traumhaft gut. Auch hier ganz klar wirklich empfehlenswert!

In beiden Lokalen habe ich für Getränke, Vor- und Hauptspeise ca. 20 € berappt, was nicht unbedingt günstig, für exotischere Küche aber auch nicht unnatürlich ist. Wer also mal in die Verlegenheit kommt dort oben zu verweilen, dem kann ich einen Besuch dieser Gastronomien nur empfehlen. Letztes Jahr war ich auch noch in einer Sehr guten Pizzeria in einem anderen Dorf nicht weit weg, deren Namen ich leider vergessen habe, schade!

Vegane Spaghettisauce ala Bolognese

Ich hatte kürzlich Gäste, die sich rein vegan ernähren und mir deshalb die Herausforderung gesetzt selbstgemachte Pasta mit Sauce zu machen. Nudeln ohne Ei sind zwar nicht so gut, wie ihre Kollegen, allerdings diese delikate Sauce, mit der vielseitigen Zutat Saitan hat das wieder wett gemacht!

Für ca. 7-8 Portionen
Vorbereitungszeit: 25 min
Kochzeit: ca. 35 min
[spoiler show=“Zutaten“ hide=“Kompakt“]

Bolognese-sauce:

etwas ÖL zum anbraten
2 Zwiebeln fein gehackt
300g Packung Saitan, fein gehackt
4 Karotten fein gehackt
1 TL Paprikapulver (ungarisch oder süß, je nach Geschmack)
4-5 Knoblauchzehen
1-2 TL Oregano (hochwertig)
700g Tomatenpulpe
1 Dose geschälte Tomaten
Salz (wenn gewünscht glutamatfreier Gemüse-Suppenwürfel)

[/spoiler]

Aus zeitlichen Gründen habe ich diesmal alle Zutaten gehäckselt. Angefangen mit den Zwiebeln, die anschließend zum glasig andünsten in den heißen Topf mit Öl kamen, fortgesetzt mit zerhacktem Saitan, das ich auch ein bisschen mitgebraten habe und zuletzt die Karotten zum dünsten dazu. Anschließend Knoblauch, Oregano und Paprikapulver kurz anschwitzen und mit Pulpe sowie Dosentomaten ablöschen. Köcheln lassen, abschmecken und servieren.

Als Variation kann ich mir gut Vorstellen einen Schuss süßlichen Essig oder Zimt hinzuzufügen. Alternativ auch Currypulver.

Mahlzeit!

Linsensuppe

Eine meiner Lieblingsspeisen im Restaurant Samrat ist die Mulligatawny Suppe. Darin könnte ich mich eindecken! Mittlerweile habe ich diese auch schon fast so hinbekommen, wie die dort schmeckt!

Für ca. 2-3 Portionen
Vorbereitungszeit: 10 min
Kochzeit: ca. 15 min
[spoiler show=“Zutaten“ hide=“Kompakt“]

Tofusauce:
1 Erdäpfel, mittelgroß
1 Zwiebel
125 g Linsen (am besten gelbe, die man nicht einwassern muss)
etwas ÖL
2 TL Paprikapulver (ungarisch oder süß, je nach Geschmack)
0,5L Wasser + Suppenwürfel oder Gemüsesuppe
2/3 TL Kreuzkümmel
1/3 TL schw. Kreuzkümmel
Spritzer Zitrone oder Himbeeressig
75 g Cremefin 7%
Koriander oder Petersilie zum Garnieren

[/spoiler]

Erdäpfel und Zwiebel schälen und anschließend in kleine Würfel schneiden. Linsen kurz in einem Sieb waschen und abtropfen.

Öl in einem WOK erhitzen und Kümmelsamen kurz anschwitzen, Zwiebelwürfel hinzugeben und bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Danach Erdäpfelwürfel ebenfalls glasig dünsten und die Linsen dazugeben. Paprika unterrühren und kurz miterhitzen, anschließend mit Gemüsesuppe / Wasser ablöschen. (Falls Wasser, sobald es zum Kochen anfängt Suppenwürfel dazu) Das ganze langsam zum Kochen bringen und bei gelegentlichem Umrühren zugedeckt köcheln lassen, bis die Linsen fast weich sind.

Nun einen Anteil herausschöpfen und den Rest gemeinsam mit Cremefin mit dem Mixstab pürieren. Anschließend die nicht pürierten Anteile und einen Schuss Zitrone/Essig einrühren und falls nötig erhitzen aber nicht mehr kochen.

In Teller oder Schüssel mit Petersilie oder Koriander (je nach Geschmack) anrichten. Mahlzeit!

PS: beim Inder bekommt man noch eine Zitronenscheibe rein.

Krautrisotto

Die Krautsaison ist eröffnet und wir sind große Krautfleckerl Fans, doch sollte hin und wieder Abwechslung her und so fand ich einen Krautschädl im Kühlschrank und habe mir gedacht, dass ich eigentlich schon lange keinen Reis mehr hatte, daraus ist dann etwas Köstliches entstanden…
Rezept für 6-8 Personen
Kochzeit: ~1-1,5h
[spoiler show=“Zutaten“ hide=“Kompakt“]Einen Weißkraut-Kopf
Zwei mittlere Zwiebel
Pflanzlicher Butter-Ersatz
gehäufter Teelöffel zerstoßener schwarzer Kreuzkümmel
Ein großer Schuss Weißweinessig
3 Gemüse-Suppenwürfel (ohne Glutamat)
5 mittlere Erdäpfel
2x250ml Tassen Rundkorn Reis
200g Käse (z.B. Mischung Bergkäse mit Parmesan)
Salz und Pfeffer
[/spoiler]

Wir starten damit den Kopf zu zerteilen und den Strunk zu entfernen, anschließend das Kraut in kleine Stückchen zu schneiden und in einem großen Topf mit geschmolzenem pflanzlichen Butterersatz zu dünsten. Währendessen schneiden wir die Zwiebel klein und dünsten diese anschließend ebenfalls mit dem Kraut. Nun geben wir einen ordentlichen Schuss Weißweinessig hinzu. Nebenbei schälen wir die Erdäpfel und würfeln sie, mischen sie anschließend mit Reis, Kreuzkümmel und Suppenwürfeln im Topf unter. Sofort geben wir zuvor erhitztes (70-100 Grad) Wasser hinzu, bis wir die Masse leicht bedecken. Auf niedriger Hitze so lange köcheln lassen, bis der Reis al dente ist. Nun nur noch mit Salz und Pfeffer abschmecken und bei Bedarf Käse hinzufügen.
Mahlzeit!

(Ich hatte leider nur Rotwein Balsamico Essig, daher ist die Farbe nicht so schön geworden.)

Pasta – selbstgemacht

Zu meinem Geburtstag habe ich nicht nur Zeichenbücher, sondern auch eine Pastamaschine bekommen und dazu kann ich nur sagen: Weltklasse! Kein vergleich zu fertig gekauften Nudeln!

Auf meinen Dienstreisen in die Reggio Emilia war ich nicht nur extrem begeistert vom Geschmack des Parmesans und Balsamico Essigs sondern vor allem musste ich immer von der Pasta schwärmen, die in der Trattoria nahe dem Werk, wo wir waren aufgetischt wurde. Einfach Nudeln in Butter geschwenkt mit etwas geraspelter Trüffel darüber i voila ein perfektes Essen. Das wollte ich auch, deshalb habe ich mir gedacht, es ist an der Zeit eigene Pasta herzustellen. Der Teig ist denkbar einfach: 50% Grieß, 50% glattes Mehl und ca. 1 Ei pro 100G der obigen Mischung. Das Ganze Verkneten und bei Bedarf mehr Mehl bzw. Wasser hinzugeben bis ein fester, nicht klebriger Teig entstanden ist. Dies und der Rest steht in der Anleitung der Marcato Atlas 150.

Experimente mit Vollkornteig sind bis jetzt nicht so gut gelaufen, ich werde aber weiter versuchen und, falls ich das perfekte Rezept gefunden habe davon berichten.

Bei meinem Set war außerdem eine „Raviolinimaschine“, die bereits einmal im Einsatz war und wie erhofft unvergesslichen Genuss hervorrief (ja, die Füllung war sehr würzig :)), dabei. Nachdem ich ein kleines Platzproblem hatte (siehe Bild mit einem Haufen voll Teig), hab ich mir mittlerweile auch den Trockner bestellt und muss sagen, dass dieser ein wirklich nützliches Zubehör ist.

Ich freue mich schon auf die nächste Mahlzeit!

Rollercoaster Restaurant

Eine witzige Idee mit schneller Bedienung. Das Ambiente ist originell aber ein bisschen Fast-Food Style – wobei das hier wirklich Programm ist! Doch hatte ich das Gefühl von qualitativem Essen, nur die alkoholfreien Cocktails waren zu künstlich… (Vielleicht hat ein Roboter ja Öl reingespuckt)

Der Stiegenaufgang zum Rollercoaster Restaurant (gleich neben Madam Tussauds im Wiener Prater) ist ein bisschen überdimensioniert und man hat das Gefühl das Restaurant irgendwie zu verpassen. Ist man dort erhält man für das Hinterlegen eines Ausweises ein Tablet, damit wählt man sein Menü (vorher bekommt man freundlich erklärt wie die Bedienung ist und was zu tun ist) und kurze Zeit später düsen die Getränke und Speisen auf zwei Schienen zum Platz. Diese sind in kleinen Edelstahltöpfen aufbewahrt und mit einem Deckel verschlossen – sonst würde der Looping wohl nicht so einfach funktionieren…

Ich habe mir selbst einen Burger zusammengestellt. Qualitativ hatte ich nichts auszusetzen, das Brot war schmackhaft und das Fleisch gut gebraten. Auch Salat und die Zubereitung ordentlich, die Pommes in Ordnung. Meine Begleitung hatte Salat und Chicken irgendwas (Schnitzel?) und sie waren auch zufrieden. Einzig die alkoholfreien Cocktails haben uns nicht gemundet, da sie ein bisschen Styroporgeschmack suggerierten, kann aber auch an einer bestimmten Zutat gelegen haben.

Zwischendurch wurden die Rollos heruntergelassen und es gab eine Lichtershow. Nichts außergewöhnliches aber okay. Beim Essen hat es mangels Licht ein bisschen gestört aber war jetzt nicht unbedingt die Spaßbremse. Wir hatten nur eine Hauptspeise und ein Getränk waren aber alle ausreichend gesättigt. Gezahlt haben wir dafür pro Person genau 20€, was meiner Meinung nach in Ordnung war.

Ich denke ich werde bald nocheinmal für die Pasta vorbeischauen und dann ein onemore® Getränk probieren!

Eiaufstrich ohne Mayo

Frohe Ostern uns Verzeihung für die Verzögerung. Zwischen Fressgelagen und Naschen musste ich mich ein bisschen mit Mountainbiking in Form halten und außerdem mal wieder ein wenig Schlaf nachholen. Wenn ich so auf den Esstisch schaue sehe Unmengen an Nestern und vor allem: Ostereier. Was tun? Ganz einfach…

[spoiler show=“Zutaten“ hide=“Zutaten“]eine kleine Zwiebel
1 Bund Schnittlauch
1 Becher Joghurt (250g)
4 (hartgekochte) Ostereier
1-2 EL Händlmeier Senf
Salz und Pfeffer, frisch gemahlen[/spoiler]

Zwiebel fein schneiden, Schnittlauch in 3-5mm lange Röhrchen 😉 hacken, 4 Eier schälen und anschließend mit einer Gabel zerdrücken, Senf und Joghurt hinzufügen und alles gut durchrühren.

Et voilà, fertig

Verfeinern kann man den Aufstrich noch je nach Geschmack, mit zum Beispiel Paprikapulver (nach dem auf’s Brot streichen bestreuen), der Phantasie sind nur durch den Gaumen Grenzen gesetzt.

Mahlzeit!

Tofu-Chili-Tomaten-Reisschale

Nach dem exzellenten local food in Fukuoka ließ ich mich Inspiereren und musste die Reisschale mit Tofu, Chili und Tomaten einfach selbst interpretieren…

Rezept für 3-4 Personen
Vorbereitungszeit: ~10 min
Kochzeit: ~20 min

[spoiler show=“Zutaten“ hide=“Kompakt“]

1/2 Bund Frühlingszwiebel
2 Packungen Tofu (500g?)
Soya Sauce
1 Dose geschälte Tomaten
Chiliöl oder 1-2 entkernte Habanero Chilies
1-2 ital. Knoblauchzehen
20 Blätter frischer Basilikum
Salz
Pfeffer
Maisstärke

[/spoiler]

Vielleicht muss ich das Rezept (vor allem aber die Fotos) noch einmal überarbeiten, da es leider schon etwas länger her ist, dass ich es zuletzt gemacht habe. Warum ich es trotzdem schonmal aufnehme? Weil ich eine Rüge bekommen habe, dass es gut war aber das Rezept zum Nachkochen fehlt.

Los gehts mit Frühlingszwiebel in Ringe geschnitten. Den Tofu zerkleinern – er sollte ähnlich fein sein wie Faschiertes (Hackfleisch) – dies gelingt am besten, wenn man ihn mit den Händen zerquetscht und immer wieder, wie Teig, durchknetet. Frühlingszwiebel und Tofu vermischen und in einer Pfanne anbraten. Anschließend mit ordentlich Soya Sauce ablöschen, die gehackten Knoblauchzehen sowie Chili hinzugeben und weiter anbraten. Die geschälten Tomaten unterrühren und zerkleinern und einkochen lassen. Je nach Lust und Laune kann man hier noch mit Maisstärke eindicken und danach den Wok vom Herd nehmen und mit Salz, Pfeffer und gehacktem Basilikum abschmecken.

Nebenbei sollte natürlich Reis je nach Geschmack zubereitet werden. Ich nehme Basmatireis mit etwas Salz gekocht.

An die Stäbchen, fertig los,

Mahlzeit!

Äthiopier – Finger food mal anders

Schon wenn man das Lokal betritt (ich kannte es noch als Café Monokel; Währingerstraße 15, 1090 Wien) kann man das leckere Essen riechen. Wer äthiopische Küche noch nie probiert hat braucht nicht einmal abenteuerlustig sein. Denn das Essen ist meiner Meinung nach sehr verträglich für unseren Gaumen…

Die Einrichtung erinnert sehr stark an ein Café in dem man mit Mittagsmenüs verwöhnt wird. Ist nicht schwer, denn das war es auch einmal. Ein paar neue Bilder und andere Sesselbezüge verleihen dem Ambiente aber einen Touch, der angenehm die Küche andeutet. Vom Personal wird man sehr nett empfangen, trotz dessen, dass meist recht viel los ist. (Reservieren musste ich noch nie)

Gaumenfreuden

Die Auswahl an verschiedenen Gerichten hält sich in Grenzen, ich weiß aber leider nie wirklich, was ich zuletzt hatte und lasse mich aufs neue überraschen; war mittlerweile schon drei Mal dort, weiß also, dass es lecker ist. Jedes Mal jedoch haben wir uns für eine Platte für mehrere Personen entschieden. Sehr zu empfehlen ist der scharfe Tomatensalat, der den Appetit anregt und die Wartezeit auf’s Essen verkürzt. Ich bin eher jemand der weniger Fleisch isst und kann daher hauptsächlich über die vegetarische Platte berichten: Bohnen und Linsen sind exzellent zubereitet (erinnern stark an indische Curries) und das gekochte Kraut ist ein Genuss. Das restliche Gemüse ist entweder knackig oder in Form von Salat beigelegt.

Wie isst man denn nun?

Serviert wurden die Platten immer in einer Art Strohgefäß, wobei der Hut am Tisch abgenommen wird. Die Gerichte sind auf säuerlichem Brot serviert, das vom Aussehen und der Konsistenz entfernt an Palatschinken erinnert (allerdings stabiler/reissfester). Mit diesem Brot (man reisst sich ein Stückchen runter) faltet man sich eine Schaufel und schaufelt 😉 oder man legt es auf das „Curry“ und hebt es, wie mit einer Pinzette, damit hoch. Die Gäste, die dies zum ersten Mal probieren sehen ein wenig unbeholfen aus, nach ein paar Bissen hat man allerdings schnell den Dreh raus. Kein Wunder, ist mit den Fingern essen doch eigentlich das natürlichste auf der Welt…

Die Preise sind sehr angemessen und man kommt bei zwei Personen schon unter 15€ p.P. weg. Wovon ich eher abrate sind die Nachspeisen, wobei es immer auch Baklava gibt, was eine gute Wahl ist, wenn man es gerne isst. Nun bleibt mir nicht mehr viel als meine Empfehlung auszusprechen und zu sagen:

Mahlzeit!

Salsa und Guacamole

Letztens auf einem Spieleabend der Hit und auch sonst ein Duo, das zu zweit ganz gut harmoniert – vor allem mit Tortilla Chips aus der Casa Mexiko (Siebensterngasse 16, A-1070 Wien). Extra für euch gleich nochmal gekocht, damit es auch ein paar Fotos dazu gibt 🙂

[spoiler show=“Zutaten Salsa“ hide=“Zutaten Salsa“]3/4 Zwiebel
10 Cherrytomaten (etwas mehr als Zwiebel)
Ordentlich Basilikumblätter, frisch
Salz und Pfeffer
Chilischoten[/spoiler]
[spoiler show=“Zutaten Guacamole“ hide=“Zutaten Guacamole“]1/2 bis ganze Limette
1/4 ital. Knoblauchzehe
2 reife, weiche Avocados
1/4 Zwiebel
3-5 Cherry-Tomaten
6-8 Blätter frischer Basilikum
1-2 Chilischoten[/spoiler]

Los geht es mit der Guacamole

Die Avocado halbieren, den Kern herauslösen und anschließend mit einem Löffel das Fruchtfleisch in eine Schüssel geben. Die halbe Limette hinzu ausquetschen und anschließend mit einer Gabel zu einen Avocado-Limetten-Brei zerdrücken. Zwiebel, Knoblauch, Chili und Tomaten möglichst klein und fein schneiden und den Basilikum hacken. Anschließend alles vermischen und mit Salz, Pfeffer und bei bedarf noch etwas Limette abschmecken.

Mit Zerkleinerei zur Salsa

Je feiner der Zwiebel desto besser, 1x1mm bis 2x2mm Würfel sind ideal, dafür braucht man ein scharfes Messer und Geduld. Mit dem Trick, die ersten Schnitte nicht zu komplettieren geht es einfacher (siehe Foto) – einfach die Wurzeln dranlassen, damit hält der Zwiebel länger zusammen. Auch die Tomaten und Chili möglichst klein schneiden. Den Basilikum hacken und anschließend alles vermischen. Nach ein paar Minuten ziehen das Wasser abseihen und auch ein wenig mit Drücken nachhelfen, denn zu flüssig schmeckt die Salsa nicht so gut.

Normalerweise nimmt man statt Basilikum Koreander, den habe ich aber nicht wirklich bekommen also einfach etwas Neues ausprobiert und ich mag diese Variante. Die Schärfe lässt sich ebenfalls ganz gut variieren, je nach Bedarf einfach mehr oder weniger Chili bzw. Pfefferoni beimengen.

Gutes Knabbern!