Archiv der Kategorie: Urlaub 2010

2010 0718 – Bratislava

Mit dem „Highspeed-Boot“ ging es vom Schwedenplatz auf Richtung Bratislava. Das Wetter lies etwas zu wünschen übrig und so waren wir die einzigen an Deck, als es zu schütten begann. Der Regen fühlte sich, ob der Geschwindigkeit, ein wenig an wie Hagel aber war auch wieder schnell vorbei und die Sonne lies sich blicken sodass wir trocken am Zielhafen ankamen. Das waren die Momente, die sich eingeprägt haben…

Im Rückblick kann ich sonst nicht mehr viel sagen, da ich mich eigentlich garnicht mehr wirklich erinnern kann. Hin und her gerissen war ich allerdings nicht, ich denke aber, dass ein zweiter Besuch nicht schaden könnte.

Die Rückfahrt auf der Donau bei Nacht kann man sich sparen, denn es gibt in der Finsternis nichts aufregendes zu sehen. Es zahlt sich sicher mehr aus den Bus zurück zu nehmen. Die Hinfahrt allerdings kann ich empfehlen, da es entlang der Donau einige schöne Ausblicke gibt.

Ich habe leider noch keine gute Lösung für WordPress und Panorama gefunden, also kann man es hier betrachten: freigestelltes Panorama (auf die Zahlen im Satz: | Die gesamte Größe beträgt 640 × 74 Pixel | klicken, dann kann man näher ranzoomen.)

2010 – Amsterdam – Fahrradmodell

Das am öftesten vorkommende Fortbewegungsmittel habe ich natürlich vergessen, das Fahrrad…

Noch ein kleiner Nachtrag, da es irgendwie nicht in meinen anderen Beitrag vorgekommen ist.
Das typisch vertretene Fahrradmodell: erhältlich mit Rücktritt- oder normalen Bremsen, meist ohne jegliche Gangschaltung und wenn dann sehr einfach. Stört aber auch nicht sehr, Amsterdam ist sehr flach.
Die Polizei fährt natürlich größere Geschütze auf und fährt exquisietere Modelle, denn es wechselt zwar jedes Fahrrad (laut Hörensagen) mehrere Male seine Besitzenden, nur wer stiehlt ein Polizeifahrrad? *g*

2010 10/11 – Amsterdam – Wochenendtrip

Den Süden und Westen Europas habe ich ja schon ein wenig erkundet, Nord und Ost blieben bis jetzt (ausgenommen Griechenland) leider eher auf der Strecke. So kam es, dass zwei Freunde und ich nach Holland aufbrachen um Amsterdam über ein langes Wochenende kennenzulernen…

[spoiler show=“weiterlesen“ hide=“kompakt“]Abflug im Morgengrauen

Früh morgens am 29.11 sind zwei Freunde und ich aufgebrochen um Amsterdam zu Erkunden. Nach unserer Ankunft und einer Zugfahrt (Schipol -> Centraal Station) vom Flughafen in die Stadt (kosten etwa wie Wien <-> Schwechat ~3€), checkten wir erst einmal in einer christlichen (!) Jugendherberge ein.
Eigentlich nicht viel anders als andere, alles war sauber mit gutem warmen Frühstück in den folgenden Tagen. Nach diesen anstrengenden Formalitäten gönnten wir uns gleichmal unser drittes Frühstück um Kräfte für den Tag zu tanken…
(1. Flughafen; 2. Flugzeug)

Fahrräder und Tourismus, überall

Amsterdam ist eine sehr interessante Stadt mit vielen Touristen, was leider die lokale Bevölkerung etwas untergehen lässt. Diese habe ich kaum, außer auf ihren unzähligen Fahrrädern zu Gesicht bekommen. Natürlich kann man viel aus diversen Reiseführern und Wikipidia entnehmen aber sie alle spiegeln nicht das wieder wie es wirklich ist. Soviele Fahrräder (fast 1 pro Einwohnenden (700k)) hab ich noch nie gesehen.

Top Integrationspolitik

In dieser multikulturellen Stadt konnte man diverse Nationalitäten im friedlichen Beisammensein arbeiten sehen und (vermutlich) einwandfreies Holländisch miteinander reden hören. Apropos, die Sprache hat mich auch nicht in Ruhe gelassen und vielleicht führe ich mir bei Zeiten ein paar Lernunterlagen zu Gemüte. Man versteht einiges aber dann wieder doch nicht alles, es hört sich an wie ein Misch-Masch aus Deutsch, Englisch und Französisch, faszinierend…

Mit der Ermäßigungskarte überall hin

Wir haben uns am zweiten Tag die iAmsterdam Card geholt. Sie hatte sicher eine Mitschuld an unserem dicht gedrängten Programm. Mit ihr konnte man um ~50€ 48 Stunden viele Museen gratis besuchen und erhielt sonst auch jede Menge Vergünstigungen. Weiters war ein 48 Stunden Ticket der Öffis dabei. Das Transportsystem funktioniert folgendermaßen, man muss jedes mal mit seiner Chipkarte aus- und einchecken, jedes noch so kleine (zeitlich gesehen) Ticket hat einen Chip integriert.

Zum Ausgeben verführt

Die iAmsterdam Card verleitet leider (durch Ermäßigungen) in teurere Lokale zu gehen und wir konnten nicht widerstehen. Typisch holländisches Essen haben wir leider nicht probiert (außer vielleicht Pancakes und Waffeln), uns zog es immer in mexikanische und spanische Restaurants.
Kleiner Hinweis: Man darf nicht verwundert sein, wenn nach einer halben Stunde keine Bedienung daherkommt, dass liegt nämlich daran, dass in manchen Restaurants an der Theke bestellt wird, man sich die Getränke dann selbst mitnehmen muss oder diese nachher wie das Essen gebracht werden.

Volles Programm

Wir haben so ziemlich alles erkundet, wofür Amsterdam berühmt ist, das Rotlichtviertel bei Tag und Nacht, sind an unzähligen (mMn ungut riechenden) Coffeeshops vorbeigegangen und neben und in den Grachten gewesen.
Durch die iAmsterdam Card haben wir auch ein mehr oder weniger gratis Kulturangebot wahrgenommen:

  • Historisches Museum
  • foam – Fotografiemuseum
  • Van Gogh Museum
  • House of Bols (eigentlich das einzige interessante Museum 😀 mit Abschlußcocktail)
  • Nemo – technisches „Museum“
  • Rundfahrt durch die Grachten

Ein Traum des Nichtrauchens

Ein Besuch in einem Club/Disco durfte natürlich auch nicht fehlen und so gingen wir zu Halloween in einen rauchfreien (!überall!) Club. Die Aussagen vieler Leute hierzulande, dass durch ein Rauchverbot es in unseren Discos zu stinken beginnen würde konnte ich nicht nachvollziehen, ich fand es spitze nicht passivrauchen zu müssen!

Es kann nicht immer alles gut gehen

Leider waren wir allesamt das ganze Wochenende krank. Ich konnte diversen englischen Tee in vollen Zügen genießen mich aber nicht richtig entspannen. Weiters hab ich mir leider nur einmal (des Nachts) Zeit genommen und aktiv fotografiert, wenn auch nur kurz.
Ich kann jedem empfehlen sich diese interessante Stadt mal anzuschauen! Ich werde es hoffentlich auch bald wieder tun!
PS: die öffentlichen Pissoirs auf der Straße sind eine geniale Erfindung!

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Hier ein paar Bilder:

2010 – Odessa – Sonnenaufgang im Hafen

Entweder früh aufstehen oder früh schlafen gehen. Ich entschied mich für letzteres um mir endlich einmal den Sonnenaufgang über dem Schwarzen Meer zu gönnen. Eine andere Kulisse wäre mir lieber gewesen…

[spoiler show=“weiterlesen“ hide=“kompakt“]Nachdem es noch sehr früh war als ich von Kiew heimkam, entschied ich mich noch einen kleinen Abstecher zum Hafen zu machen um mir endlich, den schon lange ersehnten Sonnenaufgang anzusehen.
Um 6:00 war ich dort und um ~6:30 war der erste Zipfel der Sonne zu sehen.
Ich experimentierte ein wenig herum, entschied mich zwischendurch doch mein Teleobjektiv zu nehmen und musste feststellen, dass es überhaupt nicht einfach ist einen Sonnenaufgang abzulichten…

Fragen über Fragen

Was soll noch drauf aufs Motiv? Gottseidank war ein Schiff und ein paar Wolken in der Nähe, sonst wäre das ganze wohl eine eher langweilige Angelegenheit geworden. Leider ist das Hafengebiet bei den interssanten Orten gesperrt, ich wurde auch von einem besseren Platz vertrieben, nachdem ich über ein Geländer geklettert war. Die ganze Sache ist eine kurze Angelegenheit, nach 3-4 Min ist sie über dem Meer gewesen.

Sollte ich es je wieder schaffen so früh aufzustehen oder spät schlafen zu gehen, möchte ich den Sonnenaufgang gerne bei den Bögen oder am Strand fotografieren.

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Naja hier meine ersten Versuche:

2010 – Odessa/Kiew – ein Kurztrip

Um dieses Jahr nicht ohne einen Ausflug auf eigene Faust heimzufliegen beschlossen zwei Mitstudierende und ich einen Tagestrip nach Kiew zu machen. Die Stadt ist interessant, ich hatte irgendwie das Gefühl zu wenig ihres Flairs mitbekommen zu haben…

[spoiler show=“weiterlesen“ hide=“kompakt“]Krankheitsbedingt musste ich leider eine kleine Pause einlegen, aber hier ist er nun endlich, mein Wochenendbericht:

Hinfahrt über Nacht

Freitag Abend um 23:50 fuhren wir (2 Freunde aus der Schule und ich) mit einem Bus nach Kiew. Wir hatten tagsüber die Tickets besorgt: 31€ pro Person, wobei hin in einem normalen und zurück mit einem First Class Bus. Die ganze Idee entsprang meiner Gastmutter, welche mich immer wieder darauf angesprochen hatte. Es war eine gute Idee, nächstes mal würde ich allerdings länger als eine Tagesreise daraus machen.
Meine Lehrerin und mein portugiesischer Freund vom letzten Jahr gaben uns einen Haufen Tipps was man an einem Tag so ungefähr sehen könnte.

Morgengrauen

Nach eine mehr oder weniger schlaflosen Busfahrt kamen wir um 7:10 in Kiew an. Vom Busbahnhof machten wir uns, zu Fuß auf in Richtung Ubahnstation Lybid’ska auf. Noch ziemlich träge starteten wir in der noch Menschenleeren Stadt unsere Tour. Aufgrund der frühen Stunde hatten nicht alle Attraktionen, die wir besichtigen wollten offen. So kam es, dass wir eine relativ zügige Rundreise machten und dadurch ziemlich schnell müde waren. Nachmittags waren wir erschöpft und wollten nicht mehr allzu viel machen.  Zu Mittag gönnten wir uns in einem relativ teuren „tschechischen“ Restaurant ein Steak mit Kroketten. Danach haben wir uns ein wenig Ruhe im Park neben dem Kloster gegönnt.

Unsere Route

Nach einer Siesta ging es mit der Metro Richtung Лавра weiter, ein riesiger Klosterkomplex. Aufgrund der schier unendlichen Besucherzahlen kamen wir nicht dazu, das unterirdische Labyrinth zu erkunden.
Den Abend verbrachten wir am Platz Maidan wo wir uns auf eine Bank gesetzt und einige Zeit relaxt haben. Mittlerweile war wieder sehr viel Leben in der Stadt und wir beobachteten ein wenig die Passanten.

Essen und Trinken

Mit hungrigen Bäuchen sind wir zu den unterirdischen Restaurants (Usbekisch, Chinesisch, McDonalds,…) gegangen und haben uns ein Nachtmahl gegönnt. Um den Tag ausklingen zu lassen sind wir gemütlich vor einem Konservatorium auf einem Hügel, der neben dem Platz war, gesessen. Als kleine Anekdote sollte man erwähnen, dass es Verboten ist, Alkohol in der öffentlichkeit zu trinken. Die Einheimischen versteckten deswegen ihre Flaschen in Papiersackerln und wenn eine Streife vorbei ging auch hinter ihren Körpern. Ein Kollege erzählte mir, dass hier sogar die Energy Drinks alkoholhältig sind…

Durst

Es war schwer ein Lebensmittelgeschäft zu finden aber schließlich gelang es uns doch, das in größeren Umkreis wohl einzige und dazu noch sehr kleine Geschäft zu finden. Da stellt sich mir die Frage, woher holen die Leute ihre Lebensmittel?
Nachdem wir uns Wasser gekauft hatten sind wir mit der Metro wieder zurück gefahren und zu Fuß zum BusBahnhof. Um 23:50 sind wir mit einem komfortablen Bus (viel Platz rechts, links und für die Füße) nach Hause aufgebrochen. Die Sitze waren so luxuriös, dass die Kopfstütze sich seitlich so aufklappen ließ, dass man schlafen konnte ohne das der Kopf zu sehr kippt. Da wir schon sehr müde waren, fiel uns das Schlafen leichter.

Verhandlungssache

Um 05:20 waren wir in Odessa und suchten uns ein Taxi, nachdem wir nach einer erfolglosen Preisverhandlich gingen kam uns der Fahrer hinterhergelaufen und senkte den Preis, wobei er noch immer sehr touristisch, für unsere Verhältnisse aber günstig war. Ich beschloss noch etwas Anderes zu tun…

Abschließend

Alles in allem muss ich glaube ich nochmal dorthin um die Stadt besser kennenzulernen. Es ist mir alles zu schnell gegangen und ich brauch einfach meine normale durch-die-Stadt-schlender Zeit. Vom ersten Eindruck her muss ich sagen: Kiew gefällt mir nicht so gut wie Odessa, Kiew ist mehr renoviert und man sieht keine kaputten Häuser. Das Stadtbild erinnert sehr an sowjetische Zeit und ist weniger freundlich. Außerdem hat es keinen Meerzugang 😛 Dafür ein Flussbett welches ein wenig wie ein Delta aussieht und auch Strände bietet. In Kiew gibt es jedenfalls viel zu entdecken! Wie in Bratislava auch hat mich die Stadt aber nicht überzeugt. Vielleicht sind EintagesStädtetrips nichts für mich…

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2010 – Odessa – Zwischendurch

Liebe ist… mit dicker Kette zusammengehalten zu sein…
Oder von einem Adler gefressen zu werden?

[spoiler show=“weiterlesen“ hide=“kompakt“]

Ein paar nicht unbedingt künstlerisch wertvolle aber nette/informative Fotos. Sei es der monströse Adler oder das Kunstprojekt in Form eines Klaviers. Das blaue Schiff faszinierte mich, da es irgendwie aussieht als ob etwas mit ihm nicht stimmen würde…

Ich muss heute erst um 10:00 im Kurs sein… Meine Lehrerin ist mit mir ziemlich auf einer Wellenlänge, so haben wir gestern im Kurs etwas relaxt und sind mal nicht normales Programm gefahren. Ich hab ihr in der ersten Stunde die Fotos von unserem Wilkowo-Ausflug gezeigt und danach haben wir eine mündliche Odessatour gemacht, bei der sie mir Fragen gestellt hat und mir alles erzählt hat was ich nicht mehr oder noch nicht wusste. Es war interessant! Sie hat auch gemeint wenn ich gestern keine Lust hätte müsse ich die Hausübung nicht machen…

Nebenbei erwähnt: mein Notebook gibt schön langsam den Geist auf, ich bin immer glücklich wenn es mal nicht abstürzt. Gestern hat es sich bei 25% Batteriestand runtergefahren und seit dem möchte es, dass ich die Batterie austausche… Vom Ladegerät muss ich garnicht mehr reden, es ist nicht mehr leicht den Punkt zu finden an dem es noch funktioniert.

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2010 – Odessa/Wilkowo – Tour zum Donaudelta

Fernab der Zivilisation, wo die Menschen sogut wie ohne technologischem Fortschritt leben, befindet sich ein Naturparadis, Weinparadis und ein Tourismusort… Ich spreche vom Delta bei dem die Donau auf das Schwarze Meer trifft.

[spoiler show=“weiterlesen“ hide=“kompakt“]Schon wieder Mittwoch und ich bin bis jetzt nicht dazu gekommen über meine Tour ins Donaudelta zu schreiben. Schande über mich, dann mache ich das wohl gleich! Ich habe am Montag ein nette und sympatische Mitstudierende kennengelernt. Mein portugiesischer Freund (vom vorigen Jahr) kam am Sonntag an und wir trafen einander im Kompot auf einen Plausch bei Torte und Tee. Montag und Dienstag waren wir in diversen Futterstätten und Cafés. Abends war ich immer ziemlich kaputt und müde, was vermutlich wieder mal am Wetterwechsel und an dem Sprachkudelmudel liegt.

Dieses Jahr sind neben den obligatorischen englischsprechenden auch sehr viele deutschsprechende Studierende in der Sprachschule. Weswegen wir sehr viel dreisprachig und manche auch fünfsprachig (franz., span.) unterwegs sind, da kann ich dann nicht mehr mithalten. 😛
Gestern war es sonnig und schön aber ziemlich kalt im Schatten. Heute kälter und Dauerregen, deshalb habe ich auch endlich die Zeit gefunden die ~ 300 Fotos durchzuschaun die ich im Delta geschossen habe….

Die Einladung der Lehrerin

Anfangs war ich skeptisch ob ich mich auf die Einladung meiner Lehrerin, sie zur „Wilkowotour“ zu begleiten, einlassen sollte. Nach einiger Überlegung stimmte ich aber zu. Im Nachhinein bin ich sehr froh und sollte öfters solche Gelegenheiten beim Schopfe packen! Da sie gerade Gäste hatte, schien ihr die Reise zum Donaudelta als ideales Ziel und ein russisch Schüler ist wohl auch eine Attraktion.

Tagwache

Am Samstag 05:45 aufstehen, danach natürlich zu Fuß zum Bahnhof, wo der Treffpunkt vor der Reise war. Irgendwie hab ich viel zu lange gebraucht war aber trotzdem 5 Minuten vor der vereinbarten Zeit dort. Danach wurde ich (im Halbschlaf) vorgestellt und hatte ein für mich, wegen der Uhrzeit, anstrengendes Gespräch auf russisch.
Um 07:00 fuhren wir dann dreieinhalb Stunden, mit kleiner Pinkelpause zwischendurch, nach Wilkowo. Wie es mit der Gastfreundschaft hier so üblich ist hat mir meine Lehrerin von ihrem Proviant ständig was zugesteckt. (Brot mit Schinkenspeck oder so ähnlich). Meine Begleitenden sorgten sich überhaupt den ganzen Trip sehr um mich und ich bekam Information/Vokabeln sowie nette Gespräche. Es war sehr interessant den Trip, nicht wie sonst üblich mit Studierenden der Sprachschule, sondern mit russischsprechender Begleitung zu erleben.

Schlaglochstraße

Ein paar Kilometer vor Wilkowo hatten wir ein „einzigartiges“ Erlebnis, die Zufahrtsstraße zum Ort war übersäht mit Schlaglöchern die teilweise mehr als 20cm tief waren. Aufgrund dessen, fuhr der Verkehr in beiden Richtungen Schlangenlinien von einer Seite der Straße zur anderen. Einige Male wichen wir auch seitlich in den breiten Straßengraben aus, wobei wir teilweise Schieflagen hatten, bei denen ich Angst hatte, dass der Bus kippen würde. Was mir am meisten Sorgen bereitete waren Tankwägen mit brennbarem Gut. Ich sah einige dieser und fragte mich wie das nur gut gehen kann…

In Wilkowo angekommen gab es dann eine kleine geschichtliche Tour durch das Dorf, welches als ukrainisches Venedig bezeichnet wird. Das Hauptverkehrsmittel sind/waren hier Boote. Mittlerweile sind einige Wasserwege zubetoniert und zu Straßen umfunktioniert worden. Aber für mehr Info gibts ja Wikipedia. Es ist ein sehr nettes kleines Dorf, ich weis nicht ob Boote hier noch immer so intensiv genutzt werden aber es gibt viele Stege, Gewässerbecken und man sieht immer wieder fahrende Kähne…

Kilometer Null

Danach fuhren wir mit einem größeren Kutter Richtung Ende des Donaudeltas. „0KM“ wo das Meer auf die Donau trifft…
Dort sind im Moment Pelikane und weitere Zugvögel zu sehen. Natürlich bietet die Vegetation auch einige hübsche Leckerbissen und vereinzelt erblickt man dort sogar Hütten. Es gibt Leute die mitten im Delta leben. Dies ohne Elektrizität und mit weniger Komfort als wir kennen, kein Fließwasser, StehSenkgrubenToilette,… Dafür bauen sie Weintrauben an, die als einzigartig gelten und dadurch einen speziellen Wein herstellbar machen. Der Boden hier ist wie nicht anders zu erwarten sehr Nährstoffhaltig.

Der Wein schmeckt garnicht mal so schlecht. Bei einem Picknik am Rückweg bekamen wir eine kleine Kostprobe von Fisch und (jungen) Wein. Der Fisch war gut, nachdem ich allerdings kein Fischesser bin habe ich nur ein kleines Stückchen gekostet. Die Fischsuppe die serviert wurde ließ ich allerdings nach einem kurzem Nippen stehen.

Die Rückfahrt stellte sich dann als mühsam heraus, ich war müde und der Platz für meine Beine war viel zu wenig…

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2010 – Odessa – День города – Feuerwerk

Stativ – check
Kamera – check
Weitwinkelobjektiv – check
Feuerwerk – hmm wann war das nochmal?

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Um 19:15 traf ich mich mit ein paar Schweizern um mir das Spektakel des Stadtfeiertages zu geben. Bis 22:15 verharrten wir in der Menschenmenge und lauschten der teilweise recht langweiligen Musik. Besonders „beeindruckend“ war ein Sänger mit vielen kreischenden Groopies. Gekleidet in Unterhemd und Karottenhose, ein bisschen auf Tokio-Hotel-Emo Style und einen wirklich lächerlichem Tanzstil… Sein Gesang passte irgendwie nicht zu seiner „Hintergrundmusik“…

Im letzten Moment

Als dann noch immer keine Rakete in die Luft stieg, beschlossen wir uns heimwärts vorzukämpfen, wo sich meine Begleitung dann entschied mich zu verlassen.
Um 22:35 war es dann endlich soweit, genau in dem Moment als ich mein Stativ aufgebaut und die Kamera montiert hatte, schossen die ersten Knallkörper in die Luft. Ich musste schnell reagieren und noch die Belichtung usw. einstellen, da ich von letztem Jahr wusste, dass es nicht allzulange dauern würde.

Fotografieren – oder – etwas mitbekommen

Leider, wie sooft beim Fotografieren, habe ich nicht allzuviel vom Feuerwerk mitbekommen (auf russisch übrigens auch Feuerwerk = фейерверк). Alles in Allem hat es 6-7 min gedauert, also war im Endeffekt doch relativ viel Zeit. Leider stand ich ungünstig und habe nicht wie zuerst geplant den Fernauslöser verwendet sondern fixe Belichtungszeiten. Trotzdem bin ich mit meinem ersten Feuerwerk sehr zufrieden. Wenn es auch ein Thema ist, wo man sicher noch einiges besser machen kann…

Nach dem letzten Knall stürmten alle Leute heim, es war nicht wirklich warm und der Wind pfiff immer wieder durch die Menschenmengen. Außerdem ist heute kein Feiertag und Uni, Schule sowie Arbeit…

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2010 – Odessa – День города – 216 Jahre Odessa

Von malerischen Wolken und maschierenden Schülern…
Nicht immer ist strahlender Sonnenschein so wichtig.

Gestern blinzelte nach längerer Abstinenz wieder einmal ein wenig die Sonne durch und bescherte mir interessante Lichtverhältnisse. Nicht lange nach dem Kurs machte ich mich auf um ein wenig zu Fotografieren. Durchs Gebüsch bot sich mir ein interessantes Bild vom Hafen, dass ich näher erkunden wollte…
Dabei entdeckte ich wie die Studierenden der Marineuni marschieren übten (ob sie das für den Stadtfeiertag taten weis ich nicht) und ein unglaublich riesiges Kreuzfahrtschiff im Hafen. Wo der Aufbau für das Konzert am Abend schon ziemlich fortgeschritten war. Aber seht selbst: