Archiv der Kategorie: Fotos 2011

2011 1005 – Produktfotos AGM Katalog

Ich wurde gebeten für die Website SvenDogs.com (das Designbüro, für das ich immer wieder 3D Renderings mache) ein paar Fotos von den gestalteten Katalogseiten zu machen. Wunsch war es, dass das ganze auf „urbanem“/betonähnlichen Hintergrund abgebildet werden sollte.

Also hab ich mir den Katalog geschnappt und ihn ohne Zuhilfenahme von Hilfsmitteln auf dem Gartentisch mit der Kamera abfotografiert. Man kann es sicher besser machen, zu dem Zeitpunkt hatte ich allerdings weder Diffusor noch Blitz, noch sonst irgendwas. Die quick-and-dirty-Lösung war für alle Beteiligten zufriedenstellend und ich denke die Fotos zeigen schön das Layout und Details.

2011 1001 – Bewerbungsfotos P.

Einer meiner besten Freunde bat mich für einen Firmenwechsel neue Bewerbungsfotos zu machen und so trafen wir uns – wie sollte es anders sein – am Heldenplatz. Schon ein wenig routinierter waren die Fotos nach 15 Minuten im Kasten und wir konnten gemütlich auf einen Cocktail mit Nachos gehen.

Langsam wird es Zeit für andere/bessere Locations. Der Heldenplatz ist zwar einer meiner Lieblingsorte, die Hintergründe allerdings nicht immer optimal. Interessant wäre es vielleicht in einer BusinessUmgebung, wie einem Bürohochhaus mit Blick über die Stadt oder ähnlich. Mein Equipment ist jedenfalls aufgestockt, daher sollte es auch möglich sein ein IndoorShooting mit Blitzen zu unterstützen. Weiters denke ich, dass mein Diffusor/Reflektor sicher auch nützlich sein wird.

Zu den Fotos muss ich sagen, dass Blickkontakt auf alle Fälle besser rüberkommt und dunkler Hintergrund mehr Wirkung hervorruft. Ein Experiment mit rot schlägt sich nicht nur sehr mit dem Schwarz des Anzugs sondern ist auch sehr aggressiv.

2011 0807 – Kickboxen am Heldenplatz

A. hatte den Wunsch ein paar Kickbox-Fotos von sich zu machen um vielleicht eine Vorlage für ein neues Tattoo zu generieren. Natürlich nutzte ich diese Gelegenheit gerne um meine Erfahrungen mit Portraits und Sportfotos zu bereichern. So machten wir uns an einem Sonntag Vormittag auf zum Heldenplatz (wieder Mal ;)). Leider war das Wetter sehr wechselhaft und hauptsächlich bewölkt, dafür aber der Platz angenehm leer…

Bemerkenswerte Resistenz gegen neugierige Blicke und ständige Bewegung machten dieses Shooting aus. Wie auch schon beim letzten Mal konnte der  selbstgebastelte Reflektor nicht überzeugen und die Wolkensuppe minderte den Kontrast erheblich. Später kam gottseidank die Sonne durch und damit waren auch sattere Fotos möglich. Nach einer halben Stunde und über 200 Fotos war der Spaß auch schon wieder vorbei, denn durch die einseitige Belastung (sie konnte mit einem Fuss einfach höher kicken) war die Bewegung sehr ermüdend.

Das Durchschauen der Bilder war relativ monoton, unzählige High-Kicks in allen Variationen mit unterschiedlichen Hintergründen. Hier hätte ich wohl einen besseren Ort wählen müssen, für ein nachgezeichnetes Tattoo sollte das allerdings ausreichend sein…

2011 0709 – Augarten

Auf der Suche nach einem Fotorucksack für längere Reisen fiel mein 70-300mm Teleobjektiv zu Boden. Ein Mitarbeiter des Fotofachgeschäftes hatte es (relativ unschuldiger Weise) beim anheben eines Rucksackes durchrutschen lassen (der untere Zipp war nicht zu). Ein wenig geschockt testeten wir es sofort und ich machte auch am Wochenende darauf ein paar Shots im Augarten. Es scheint allerdings alles in Ordnung zu sein (auch heute noch)…

2011 0421 – Portraitfotos für M.

Eine spontane Aktion – Anfrage paar Stunden im Vorraus –  M. benötigte dringend Fotos für ihre kommende Bewerbung und ich freute mich endlich mal im Feld der Portraitfotografie zu experimentieren. Mit einem selbstgebastelten, nebenbei bemerkt furchtbaren, Reflektor im Gepäck, trafen wir uns beim Volkstheater und legten sofort los…

Ein bisschen nervös war ich schon, da es erstens ein (auch jetzt noch) unbekanntes Feld ist und es zweitens um ein wenig mehr als nur Spaßfotos geht. Ich habe sehr viel herumexperimentiert und gelernt, diverse Kamerapositionen, Brennweiten, etc.

Bis zur Halbzeit löste sich auch relativ schnell die Spannung und das nächste Treffen, mit einem meiner besten Freunde, ging dann gleich von Anfang an lockerer los. Ich muss jedenfalls mehr auf Haltung des Modells und Falten sowie Fusseln auf der Kleidung achten!

Im Nachhinein kann ich sagen, dass der Reflektor nicht besonders toll ist und ich definitiv einen Diffusor brauche um das grelle Sonnenlicht abzumindern und die Augen des Modells zu schonen. Gut, dass das Christkind dieses Jahr brav war 😉 Bin schon gespannt auf seinen ersten wirklichen Einsatz 2012!

Ab der Hälfte sind natürlich auch ein paar Spaßbilder und Porträts hinzugekommen, die sich nicht als Bewerbungsfoto eignen. Sehr verwunderte mich der Blick auf die Zeitstempel der Fotos: das Shooting dauerte gerade mal 45min. Ich hatte eigentlich mit mehr gerechnet.

2011 0402 – Burg Kreuzenstein

Burgen haben meine Phantasie immer schon beflügelt und sind faszinierend. Leider ist Architektur- – und vor allem deren Details – Fotografie nicht wirklich das, was mich fasziniert. Hin und wieder ein spannendes Element oder ein tolle Spiegelung locken mich schon aus meiner Reserve aber generell muss ich leider sagen, dass es in einem Bollwerk doch ohne Kamera spannender sein könnte…

Einfach nur tatenlos in Gedanken schweifen und alles auf mich einwirken lassen… Vielleicht besuche ich wieder einmal eine Burg (natürlich nicht ohne Kamera, denn sonst ärgert man sich nachher nur) mit meiner Freundin und wir lassen uns von deren Faszination mitreißen.

2011 0127 – Ottakringer Brauerei

Da die Fachschaft Physik (TU-WIEN) immer wieder auf der Suche nach preiswertem Gerstensaft ist (und nach einer Beschwerde, dass sich die Rezeptur des Gambrinus geändert hat), wurden wir auf eine Führung durch die Brauerei eingeladen. Wenn es auch motivtechnisch nicht unbedingt viel her gab (und die Bedingungen tropisch und dunkel waren), wollte ich mir dieses Ereignis nicht entgehen lassen.

Als Highlight empfand ich das aus den ‚Silos‘ frisch gezapfte Bier. Ich bin nicht wirklich Biertrinker aber das war schon nur wegen des Flairs ein gutes Bier! 😉
Am Ende der Führung durften wir uns noch jeder selbst ein bis zwei Biere (die man natürlich nicht überall bekommt) zapfen, was für fleißige Helferlein auf inFormationsvEranSTaLtungen aber keine wirklicher Besonderheit, geschweige denn Herausforderung darstellt.

2011 0806 – Schmetterlingshaus

Fotografieren in tropischen Klima ist nicht leicht. Es ist extrem stickig, heiß und feucht. Die  Linsen beschlagen in der ersten viertel Stunde ständig und Schweisstropfen auf der Stirn sowie durchnässte Kleidung machen den Aufenthalt nicht gerade angenehmer. Als Ausgleich dafür gibt es eine verzaubernde Welt zu bestaunen...

[spoiler]Ein schon sehr lange erwartetes Ausflugsziel ist das Schmetterlingshaus (Burggarten Wien). Immer wieder daran vorbeigegangen (meist ohne Kamera) wollte meine Freundin endlich auch mal hinein. Also dachte ich mir, dass es das perfekte Geburtstagsgeschenk ist und gleichzeitig eine gute Gelegenheit sei meine Makrolinse auszuführen…

Alte, junge, unruhige, hungrige…

Im Raum waren Teller mit Orangen- und Bananenscheibchen aufgestellt sowie Kunstblumen (mit Nahrung besprüht, wie mir meine Freundin mitteilte, als ich über die Plastikblumen erstaunt war :)) zu Fütterungszwecken verteilt.  Die meisten Schmetterlinge ließen sich brav fotografieren und standen zumindest ein paar Sekunden lang Modell.
Ein kleines gallisches D… eine Gruppe von schwarzen Schmetterlingen mit hellblauen Flächen auf den Flügeln schaffte es bis zum Schluss nicht eine Sekunde lang irgendwo zu verharren. (noch dazu waren sie von einer der größten Art)
Wenigsten ließen sie sich kurz bevor wir gingen nieder um sich an den süßen Kunstblumen zu laben.

Unterwegs mit unbekannten Equipment

Um nicht im Dunkeln zu tappen borgte ich mir von meinem Vater einen Blitz (Canon Speedlite 580EX II) aus, wie sich herausstellte eine hervorragende Idee! Es war nicht gerade der hellste Ort um Fotos zu schießen. Erst keine Ahnung wie ich denn den Blitz am besten bedienen sollte, ich kam mit der E-TTL (Belichtungsmessung durch die Linse) überhaupt nicht zurecht, konnte ich mit der manuellen die Blitzleistungsregelung die gewünschte Belichtung erzielen.
Sehr auffällig, dank der Schmerzen in meinen Fingergelenken, war das Gewicht. Das Halten war nach einer Stunde ordentlich anstrengend und schmerzhaft, obwohl die Makrolinse eine meiner Leichteren ist.
Es wird definitiv Zeit mir einen Blitz zuzulegen und vor allem zu lernen damit umzugehen. Vielleicht allerdings das etwas leichtere und günstigere Modell.

Unter (unter anderem gewissenlosen) Menschen

Es war zwar nicht viel los, durch die schmalen Wege allerdings stand man sich schnell einmal im Weg. Die meisten Besuchenden waren sehr geduldig und jeder nahm Rücksicht, wenn andere ein Foto schießen wollten. Man hatte trotzdem nicht viel Ruhe.
Witzig fand ich womit die Leute ihre Motive fotografiert haben: irgendwelche Spielekonsolen (Nintendo DS!?), Handys,…
Was mich am meisten gestört hat war, dass manche Erwachsene doch wirklich Schmetterlinge angegriffen haben, damit sie ihre Flügel für ein schönes Foto öffnen 🙁

Im Blindflug durchs Gewächshaus

Da meine Brille kurz vor meinem Besuch zu Bruch ging und ich deshalb den Dioptrieangleich verstellt hatte, war so manches Foto an der falschen Stelle scharf.
Dies bemerkte ich leider erst sehr spät, da aufgrund des Dunstes sowieso erschwerte Bedingungen vorherrschten.

Also merke: immer alle Einstellungen kontrollieren!

Leider sind die Fotos nicht so toll geworden, ich werde auf jeden Fall die Gelegenheit nutzen, wenn sie sich ergibt, das Schmetterlingshaus nocheinmal zu besuchen und alles besser zu machen![/spoiler]

Ich hoffe die unerwarteten Details die die Nahaufnahmen preisgeben faszinieren nicht nur mich! Wie oft sieht man schon diese schönen pelzigen Ungeheuer aus dieser Nähe?