Archiv der Kategorie: Sport

Seitenaktualisierung und Spielesammlung

Nachdem es mal wieder notwendig war habe ich meine Seite auf Vordermann gebracht…

Der Fahrrad „Counter“ ist rausgeflogen, da ich in der Arbeit mit moveeffect sowieso schon genug zu tun habe meine Aktivitäten nachzutragen.

Meine Leseliste aktualisiere ich so selten, dass ich mich entschlossen habe nur noch 1-3 gute Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe zu empfehlen.

Meine Spielesammlung habe ich vervollständigt, da ich eigentlich bis Dato nicht einmal wusste wieviele Spiele ich habe. (Es sind sage und schreibe 57 Spiele (Karten- und Brett-)) Der Kategorie möchte ich mich auch wieder mehr widmen, da einige Bewertungen entweder alt sind, revidiert gehören oder für ganz wichtige Spiele sogar fehlen.

Zu guter Letzt bin ich draufgekommen, dass ich mein Titelbild und das Seitenleistenbild schon ewig nicht mehr geändert habe.

Hoffe es gefällt 😉

Mit ahn 1000er ins neue Jahr + Rad-cam

Seit dem 06. September bin ich stolzer Besitzer eines Rennrads und gestern war es soweit: Ich habe die 1000 km Schallmauer durchbrochen. Da ich, vor allem im Herbst, sehr oft frustriert war keine Kamera beim Radln dabei zu haben, hat mir das Christkind spontan eine Kompaktkamera gebracht…

Seit ich in Korneuburg arbeite bin ich mehr als 30x  in die Arbeit gefahren, was 22 km je Strecke sind. Ist seit März nicht unbedingt viel aber trotzdem um die 1500 km (angefangen habe ich mit meinem alten Fahrrad, dass irgendwann leider den Geist aufgegeben hat). Oft habe ich mit Gegenwind gekämpft und bin bei Eiseskälte gefahren oder waschelnass angekommen. Dieses Jahr möchte ich versuchen im Schnitt mindestens einmal pro Woche zu fahren!

Vor allem im Herbst tat es ziemlich weh den wundervollen Farben und Spiegelungen an der Neuen Donau im Sonnenuntergang keinen Moment mit meiner Kamera schenken zu können. Deshalb und weil ich die tägliche Belastung durch’s tragen meiner DSLR sehr anstrengend fand, habe ich beschlossen mir eine Digicam zuzulegen. In den „Weihnachtsferien“ habe ich das Ganze auch ein bisschen getestet…

Wenn man gerade richtig gut in Fahrt ist kostet es schon Überwindung für ein Foto stehenzubleiben und dann wieder loszustrampeln um auf Reisegeschwindigkeit zu kommen. Dieser Umstand macht das Fahren doch etwas anstrengender, vor allem wenn man so wie ich hauptsächlich mit Puls >165 unterwegs ist. Vielleicht sollte ich gemütlicher dahintuckern 😉

Hier sind die Fotos von 3 Touren:

  • Versuch die Eisernenhandgasse zu erklimmen (30km)
  • Exelbergstraße, Klosterneuburg, Wien (42km)
  • Tulln Runde (67km)

Die beste Kamera ist die, die man immer dabei hat!

Sport – Motivation, Neues Equipment,…

Kurz nach Beginn meiner „Quarter-Life-Crisis“ habe ich auch den Sport wieder für mich entdeckt. Wie bei mir üblich möchte ich (in vernünftigen Rahmen) natürlich auch nicht schlecht ausgestattet sein. Leider hatte ich das in Sachen Schuhe nicht wirklich ernst genommen und war mit meinen steinalten Allzweckschuhen laufen…

Keine Federung/Dämpfung, schon bisschen ramponiert und ausgelatscht. Vermutlich dadurch (und durch meinen Hang zur Übertreibung) habe ich orthopädische Probleme bekommen. Also entschloss ich mich eine Laufanalyse zu machen. War sehr interessant und aufschlussreich… Jedenfalls bin ich mit neuen Schuhen aus dem Geschäft gegangen und hab mittlerweile schon mein zweites Paar dort gekauft. Laufschuhe eignen sich übrigens auch hervorragend als Sightseeing und Wanderschuhe!

Außer in neue Schuhe habe ich auch in eine POLAR RCX3 (Pulsuhr+Trainingscomputer) und einen GPS Sensor investiert, da Runtastic am Handy nicht mehr genug war und ich außerdem Informationen über meinen Puls haben wollte. Später habe ich für mein Fahrrad dann auch noch den Speichen-Geschwindigkeitssensor dazugenommen. Da ich ziemlich bald nachdem ich meinen Job angetreten hatte ein paar Mal mit dem Fahrrad in die Arbeit gefahren bin und GPS sehr langsam auf Geschwindigkeitsänderungen reagiert. Bis heute sind es 30 Radeltage mit knapp 1400km, wobei eine Strecke ca. 22,5 km entspricht. Bei Radelt zur Arbeit habe ich knapp die Hälfte der Kilometeranzahl meiner Gruppe. Ein bisschen Posing muss sein 😉

Leider ist mein gutes, altes (schweres) Trekking Bike eingegangen und ich hab mir einen Traum erfüllt, den ich seit kurzem hegte und mir als Ersatz ein Rennrad gekauft und genieße das neue Fahrgefühl in vollen Zügen. Leider war der Start nicht ganz reibungslos, schon Milimeter veränderung der Sattelposition oder ein 1cm längerer Vorbau (die Verbindung vom Lenker zur Achse) machen viel Unterschied. Mittlerweile ist das Rad schon halbwegs gut eingestellt und ich warte gerade auf meine Allwetterreifen, da ich kürzlich beim Bremsen (in der Früh sind die Straßen gerade immer Nass) mit dem Hinterreifen weggerutscht bin. Jedenfalls habe ich damit innerhalb von ein einhalb Monaten über 600km zurückgelegt. Was mit noch nicht ganz taugt ist das Bergauffahren, da mir ziemlich schnell die Kraft ausgeht. Die Übersetzung ist eher auf flaches Gebiet (oder besser Trainierte ausgelegt), deshalb sind auch schon größere Zahnräder in den niedrigen Gängen am Weg.

Was die Strecken anbelangt, so muss ich sagen, dass ich nicht mehr wirklich regelmäßig laufen gehe sondern eher auf das (orthopädisch) schonendere Rad zurückgreife… Da ich gerne Abwechslung hatte, habe ich ein paar Strecken aus den Fingern gesaugt: am liebsten laufe ich auf der Donauinsel von der U6 zur U2 (manchmal auch zurück) oder U6 stromaufwärts oder U2 stromabwärts. Varianten gibt es in Form von verschiedenen Ufern 😉 Sonst gibt es noch den Prater und Franz Josefs Kai; in der Stadt (mit Ampeln) laufen macht mir nicht wirklich Spaß, da das Stop and Go eher mühsam ist. Auf folgender Seite gibt es auch ein paar Ideen: Wienläuft.

Meine Beine haben auch schon an Wettbewerben teilgenommen. Allerdings erst seit ich Arbeite. Beim Businessrun habe ich relativ untrainiert erstaunliche Zeiten hingelegt (und war nachher ziemlich erschöpft): Rang: 5094 mit 12,64 km/h (4,1km in 0:19:28)! Hier noch ein nettes Feature meiner Uhr. Beim Nightrun habe ich den Chip leider nicht am Schuh montiert gehabt und keine offizielle Zeitnehmung gehabt, war aber verblüffender Weise noch schneller als beim Businessrun und noch dazu war das nach einem Wochenenden an dem ich mit dem Rad etwa 140km zurückgelegt hatte (eine ungewohnt lange Distanz). Die Rechnung hab ich allerdings eh nachher präsentiert bekommen. Ich hatte schon im Stehen krämpfe in Oberschenkel und Waden und konnte kaum mehr gehen. 5,1 km in 00:23:16, das sind etwa 13,15 km/h. Ich habe da gestoppt wo die offizielle Zeitnehmung passiert, viel kann also nicht falsch sein: POLAR.

Zu guter Letzt möchte ich noch erwähnen, dass ich vorm Sommer viel Spaß beim Badminton spielen mit Freunden hatte und auch viele Muskelkater von diesen ungewohnten Bewegungen mitgenommen habe. Mittlerweile habe ich in einen besseren Schläger investiert (okay, es waren 20€ oder so :D) und freu mich schon wieder auf das nächste Spielchen…

Laufen – schneller, weiter, lebendiger

Gerade eben habe ich den Lauf von letzter Woche wiederholt. Ein wenig anders ging es diesmal zu. Erstens habe ich beschlossen auf die Pinkelpause zu verzichten und zu versuchen alles in einem durchzulaufen. Während des Laufens ging es mir recht gut, was wohl am langsameren Tempo lag, so dachte ich…

Ich war letzte Woche noch zweimal in Gesellschaft, je einer weiteren Person laufen. Mehr oder weniger erfolgreich verlief dabei jedes Mal der Start, ob es nun Adjustierung, Planlosigkeit oder rote Ampeln waren, mit beiden Mitlaufenden waren die Startbedingungen erschwert, was sich auf Distanz und Ausdauer auswirkte.

Einer meiner besten Freunde möchte nun öfter laufen gehen und ich sollte ihn einfach immer von der Arbeit abfangen. Gesagt getan, allerdings ist es nicht immer so leicht den Weg über den Franz-Josefs-Kai zu finden und so starteten wir mit viel Stop and Go. Beim Rückweg fanden wir fürs nächste Mal eine geeignete Möglichkeit. Heute wollte er zwar gehen, der Wind trieb ihn allerdings raus auf den See. Wir haben immerhin 8,46 km in 53min geschafft.

Tags drauf war ich mit einer Freundin entlang des Kais laufen. Ein paar Probleme mit der Ausrüstung hielten uns ein wenig auf, das zehrte an unserer Ausdauer. Nach 6,26km (39min) beschlossen wir unsere sportliche Tätigkeit in einem Spaziergang ausklingen zu lassen. Vielleicht war auch der relativ lange Marsch davor etwas zuviel. Nachdem sich unsere Wege wieder trennten beschloss ich noch einen kleinen Sprint nach Hause zu probieren da ich noch ein bisschen Power hatte die raus wollte. In der Stadt funktioniert das GPS leider nicht ganz so gut und viele Straßen, zu Fuß Gehende und Ampeln behindern das vorankommen. Danach war ich jedenfalls ko.

Heute habe ich, trotz Regen- und Sturmwarnung beschlossen meinen Lauf von letzter Woche zu wiederholen. Während des Laufs dachte ich mir nur, dass ich sicher langsamer sei und der Gegenwind war auch nicht gerade beschleunigend. Schwer staunte ich als ich meine Werte nachher betrachtete. Ich habe keine Pause gemacht und mir immer wieder kleine Teilziele gesteckt, damit ich nicht aufgebe. Generell war es einfacher als beim ersten Mal aber es ist trotzdem eine große Kopfsache für mich.
Ich habe im Richtigen Moment aufgehört, denn auf der Brücke zur U6-Station hat mich der Sturm schon sehr verblasen.

Ich bin stolz auf dieses Resultat! Schneller, weiter und nacher fitter:

Letztes Mal habe ich noch den verletzten Smiley gewählt! Jedenfalls bin ich draufgekommen, dass ich vor ungefähr sieben Jahren zum letzten Mal wirklich Sport gemacht habe. Damals habe ich Basketball gespielt und später während des Bundesheers (zumindest in den ersten 5 Monaten) viel Sport gemacht. Danach kam die Zeit des Studierens…

Erstes Mal laufen – der Anfang?

Ich war viel spazieren in letzter Zeit und durch ungünsitges Schuhwerk taten mir die Knie heute so weh, dass ich nicht mehr sitzen konnte. Die Sonne schien durch mein Fenster und eine innere Stimme sagte mir: Geh Laufen, dann gehts dir besser!

Gedacht, getan: Schuhe angezogen, Bauchtasche mit essenziellen Dingen befüllt, schnell runtastic am Handy installiert und mit dem Ziel von der U6 zur U2, auf der Donauinsel, zu laufen, Richtung U-Bahn aufgebrochen. Nach einer viel zu langen Fahrt bei Station Neue Donau ausgestiegen und mal im Gehen GPS Satelliten suchen lassen.

Und losgelaufen. Nach 5-10 Minuten kam die Ernüchterung, doch mein Ziel: U2 stand felsenfest. Das Laufen wurde somit zum Kampf mit dem Sterben, doch gottseidank war nach etwa 32 Minuten alles vorbei und ich machte eine längere Gehpause mit einem kurzem Stretching.

Ziemlich erschöpft hatte ich eigentlich schon die Hoffnung verloren das Ganze in die andere Richtung zu schaffen. Ich hatte aber dank U-Bahn immer die Backuplösung der nähesten Station. Nach einem kurzen Spaziergang bis zur U2 startete ich den Rücklauf. Es lief besser als erwartet aber eine Brücke zu früh ging mir einfach die Power aus, was nicht schlecht war, denn so konnte ich das ganze gemütlich ausgehen.

Der Lauf in der Sonne war sehr angenehm, aber ich war beim Spazieren sehr froh meine Softshell angehabt zu haben, da bei weniger Bewegung der Wind spürbar war. Es war nachher ein ziemlich interessantes Gefühl der kompletten Erschöpfung und Schwindel und ich staunte nicht schlecht über meine Leistung:

Nun bin ich total erschöpft und mir tut jeder Muskel weh, ich bin gespannt ob ich wirklich öfters laufen gehen werde. Ich habe jedenfalls schon zwei Angebote für „Mitläufer“…