{"id":3957,"date":"2012-01-14T15:07:54","date_gmt":"2012-01-14T14:07:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.chiller.at\/?p=3957"},"modified":"2012-01-13T21:13:11","modified_gmt":"2012-01-13T20:13:11","slug":"lightroom-was-es-ist-und-was-kommt","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.chiller.at\/?p=3957","title":{"rendered":"Lightroom &#8211; Was es ist und was kommt"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ich bin ein gro\u00dfer Fan von <a title=\"Adobe Lightroom\" href=\"http:\/\/www.adobe.com\/de\/products\/photoshoplightroom\/\" target=\"_blank\">Lightroom<\/a> und es geh\u00f6rt meiner Meinung nach zur digitalen Fotografie, wie die Dunkelkammer zur analogen. Es gibt kaum Tricks, die \u00fcber die, der analogen Technik hinausgehen. Deshalb finde ich sollten sich auch Bildbearbeitungskritiker sowie Fotobegeisterte das Programm zumindest einmal angesehen haben. Nicht zuletzt wegen der praktischen Fotoverwaltung&#8230;<\/strong><\/p>\n<p>Digitalsensoren haben einfach gewisse Schw\u00e4chen, die man durch das Entwickeln in gewissen Rahmen wieder wett machen kann.<\/p>\n<p>Bevor ich darauf eingehe, was man mit dem Programm alles machen kann m\u00f6chte ich gerne erw\u00e4hnen, dass seit kurzem die 4er Version als <em>Betatest<\/em> zu Verf\u00fcgung steht. Der Download ist <a title=\"LR4 Beta\" href=\"http:\/\/labs.adobe.com\/technologies\/lightroom4\/\" target=\"_blank\">hier<\/a>. (Wer lieber auf Nummer sicher testen will holt sich die Testversion)<\/p>\n<p><em>Kleiner Rat vorweg: Um das <strong>volle Potential<\/strong> des Programms zu nutzen sollte man wenn m\u00f6glich im <strong>RAW-Modus<\/strong> fotografieren, da hier mehr Information gespeichert wird als im Bild selbst sichtbar ist und daher eine <strong>Verbesserung<\/strong> der Qualit\u00e4t m\u00f6glich ist.<\/em><\/p>\n<p>Weiters werden alle Einstellungen in der Datenbank gespeichert und das Original (so es nicht \u00fcberschrieben wird) bleibt unanger\u00fchrt.<\/p>\n<p><strong>Strukturierter Aufbau &#8211; Einmal gefangen, nie mehr losgelassen<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Anfangs mag die Oberfl\u00e4che und vor allem die M\u00f6glichkeiten etwas viel auf einmal sein, wenn man aber einmal verstanden hat was (und wieviel) sich die Entwickelnden dabei gedacht haben, dann geht es fl\u00fcssig voran.<br \/>\nDas Programm ist in unterschiedliche &#8222;Unterprogramme&#8220; gegliedert. Meistens wird man <em>Bibliothek<\/em> und<em> Entwicklung<\/em> brauchen. In der Beta sind zus\u00e4tzlich noch weitere Sparten wie integration von <em>Google Maps<\/em> und die M\u00f6glichkeit ein <em>Fotobuch<\/em> zu erstellen, hinzugekommen. Letzteres finde ich \u00e4u\u00dferst interessant, da meine Bilder dann vielleicht <em>nicht mehr nur am PC vergammeln<\/em> sondern auch Freude und Erinnerungen bei anderen hervorrufen k\u00f6nnen<\/p>\n<p><strong>Tags, Farben und vieles mehr<\/strong><\/p>\n<p>Da die Sammlung mitunter sehr gro\u00df wird, hat man die M\u00f6glichkeit seine Bilder nicht nur zu bewerten, sondern auch Markierungen und Schlagworte hinzuzuf\u00fcgen. <em>Mein Ablauf<\/em> vor einem Eintrag hier auf meinem Blog ist in der Bibliothek einmal potentielle Bilder herauszusuchen, sowie schlechte zu entfernen. Meine Auswahl wird dann mit einer Farbe markiert und anschlie\u00dfend werden die Bilder <em>entwickelt und exportiert.<\/em> Danach werden noch Schlagworte hinzugef\u00fcgt und ein vern\u00fcftigerer Dateinamen vergeben. <em>Wozu Schlagworte?<\/em> Um vielleicht irgendwann ein Foto von einem Sonnenuntergang oder einer Eidechse zu finden.<\/p>\n<p><strong>Entwicklung<\/strong><\/p>\n<p>Praktischerweise gibt es links das <em>Protokoll<\/em> der bisherigen <a href=\"http:\/\/www.chiller.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/LR34.png\"><img data-attachment-id=\"3959\" data-permalink=\"http:\/\/www.chiller.at\/?attachment_id=3959\" data-orig-file=\"http:\/\/www.chiller.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/LR34.png\" data-orig-size=\"550,332\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;}\" data-image-title=\"LR3 vs LR4 &#8211; Entwicklung\" data-image-description=\"\" data-medium-file=\"http:\/\/www.chiller.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/LR34-300x181.png\" data-large-file=\"http:\/\/www.chiller.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/LR34.png\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-3959 alignright\" title=\"LR3 vs LR4 - Entwicklung\" src=\"http:\/\/www.chiller.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/LR34-150x150.png\" alt=\"\" width=\"178\" height=\"178\" \/><\/a>Einstellungen und rechts die Palette mit Anpassungs-m\u00f6glichkeiten (Siehe Bild). Hier hat sich einiges Ver\u00e4ndert, f\u00fcr Neulinge vielleicht verwirrender, da Wiederherstellen, Aufhelllicht und Co. doch ein wenig mehr Aussagekraft haben. Aber beim ersten herumprobieren kam es mir vor, als lie\u00dfe sich nun einiges besser justieren.<br \/>\nViele Einstellungen und wenn man nach unten scrollt noch vieles mehr (Verzerrungskorrektur, Farbkorrektur etc.) sollten nicht erschrecken sondern eher die Neugierde wecken!<\/p>\n<p><strong>Von oben nach unten<\/strong><\/p>\n<p>Am besten ist, man f\u00e4ngt oben an und zwar mit dem Wei\u00dfabgleich (Temp. und T\u00f6nung) und tastet sich langsam nach unten. Dabei sieht man sofort was jeder Regler tut und kann notfalls mit einem Rechtsklick zur\u00fccksetzen oder entsprechende Schritte im Protokoll nach hinten machen.<\/p>\n<p><strong>Kleine Hinweis f\u00fcr Kritiker:<\/strong><em> Fr\u00fcher<\/em> hatte man einen Film mit einer gewissen Farbtemperatur und wenn es der falsche war hatte man <em>Pech oder <\/em>die<em> Arbeit <\/em>ihn zu wechseln<em>.<\/em> Jetzt kann man den Sensor entsprechend der Lichtsituation anpassen. Falls man oder die Kamera sich geirrt hat, ist es ein <em>Leichtes<\/em> dies im Nachhinein zu korrigieren. Auch eine absichtlich falsche Temperatur l\u00e4sst sich so einstellen.<\/p>\n<p><strong>Schwarzwei\u00df und Einstellungen vergleichen<\/strong><\/p>\n<p>Zu guter Letzt wollte ich noch erw\u00e4hnen, dass Schwarz-Wei\u00df-Fotos genauso wie T\u00f6nungen mit wenigen Klicks und vielen Justierungen m\u00f6glich sind. (Ob es nun genausogut ist wie ein klassisches Schwarzwei\u00dffilm-Foto oder nicht bleibt dem Betrachter \u00fcberlassen.)<em><br \/>\nRote Augen<\/em> und kleine Schmutzflecken lassen sich auch im <em>Handumdrehen <\/em>entfernen. Wenn man zwischendurch nicht sicher ist, ob es \u00fcberhaupt eine Verbesserung gebracht hat, dass das Bild so ver\u00e4ndert wurde, kann man sich das ganze nebeneinander oder ineinander-\u00fcberflie\u00dfend ansehen.<\/p>\n<p><strong>F\u00fcr alles weitere m\u00fcsste man dann Photoshop bem\u00fchen<\/strong><\/p>\n<p>Sei es Kontrast gezielter anheben, Augenfarbe ver\u00e4ndern, Make Up im nachhinein auftragen, einen Teil des Bildes mit einem anderen Hintergrund versehen,&#8230;<\/p>\n<p>Viel Spa\u00df beim Testen!<\/p>\n<p>PS: Ich werde die Links ap\u00e4ter nicht aktualisieren, da es sich um eine News handelt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich bin ein gro\u00dfer Fan von Lightroom und es geh\u00f6rt meiner Meinung nach zur digitalen Fotografie, wie die Dunkelkammer zur analogen. Es gibt kaum Tricks, die \u00fcber die, der analogen Technik hinausgehen. 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