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2010 05 08 – Auf der Suche nach dem Baumkronenpfad (Schönbrunn)

Bestückt mit viel zu wenig Information versuchten wir die neue Attraktion in Schönbrunn zu finden. Leider war es zu spät, der Tiergarten hatte bereits die Pforten geschlossen…

[spoiler show=“Weiterlesen“ hide=“Kompakt“]In einem kleinen Zeitungsartikel las mein Vater, dass es eine neue Attraktion in Form einer Baumkronenhängebrücke in Schönbrunn gibt. In ungewohnter Höhe soll man dabei viel Neues besichtigen können. Die Brücke soll sich im Tirolergarten befinden, welchen wir irgendwie nicht so recht finden konnten. Also irrten wir umher und beschlossen dann einfach ein wenig durch das Schönbrunner Arial zu spazieren.

Wie wir kurz darauf bemerkten befindet sich die Brücke innerhalb des Tiergartens. Also heißt es warten auf eine bessere Zeit und schönes Wetter. 😉 Als Trost können wir zumindest sagen, dass das Wetter eh nicht sonderlich toll war. Wieder einmal von Enten verfolgt konnten wir diesmal sogar mit etwas Weißbrot aufwarten, leider sind kaum gute Fotos dabei herausgekommen.

Ein paar schöne Bilder sind dabei, wobei das Glashaus nur durch Nachbearbeitung richtig interessant wurde…

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2010 05 – vom Amarylis bis Hinterhof

Ich habe auf meiner Festplatte für jeden Monat einen Ordner in dem ich alles Mögliche an Fotos hineingebe die so nebenbei anfallen. Ist gerade ein schöner Tag und ich habe meine Cam dabei und/oder sehe interessante Motive am Weg zum nächsten Termin, dann sind das meist nur ein paar Bilder. Die rote Blüte gehört meiner Amarylis. (Sie ist schon fast ein viertel Jahrhundert alt)

2010 04 17 – Steinhof Gründe

Als kleines Kind zuletzt auf den Steinhof Gründen gewesen und angelockt von der „frisch“ renovierten Kirche machten wir Hobbyfotografen uns wiedermal auf. Diesmal nach Steinhof…

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Theoretisch ist es ein interessanter Ort zum Fotografieren und mein Vater hat auch ein paar tolle Fotos gemacht. Ich habe gerade drei Viertel meiner Bilder gelöscht (nach der langen Zeit ist man kritischer ;)). Unter diesen Letzten kam beim Durchschaun selten wirklich Begeisterung  auf, sie waren aber brauchbar und ich habe die Besten herausgefiltert.

Unter Ihnen befindet sich auch das Bild, dass mich zum Bezirksgewinner eines Fotowettbewerbs gemacht hat. (-> zu den Bildern; -> zu den Infos) Gewonnen habe ich eine Digicam 😉

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2010 10/11 – Amsterdam – Wochenendtrip

Den Süden und Westen Europas habe ich ja schon ein wenig erkundet, Nord und Ost blieben bis jetzt (ausgenommen Griechenland) leider eher auf der Strecke. So kam es, dass zwei Freunde und ich nach Holland aufbrachen um Amsterdam über ein langes Wochenende kennenzulernen…

[spoiler show=“weiterlesen“ hide=“kompakt“]Abflug im Morgengrauen

Früh morgens am 29.11 sind zwei Freunde und ich aufgebrochen um Amsterdam zu Erkunden. Nach unserer Ankunft und einer Zugfahrt (Schipol -> Centraal Station) vom Flughafen in die Stadt (kosten etwa wie Wien <-> Schwechat ~3€), checkten wir erst einmal in einer christlichen (!) Jugendherberge ein.
Eigentlich nicht viel anders als andere, alles war sauber mit gutem warmen Frühstück in den folgenden Tagen. Nach diesen anstrengenden Formalitäten gönnten wir uns gleichmal unser drittes Frühstück um Kräfte für den Tag zu tanken…
(1. Flughafen; 2. Flugzeug)

Fahrräder und Tourismus, überall

Amsterdam ist eine sehr interessante Stadt mit vielen Touristen, was leider die lokale Bevölkerung etwas untergehen lässt. Diese habe ich kaum, außer auf ihren unzähligen Fahrrädern zu Gesicht bekommen. Natürlich kann man viel aus diversen Reiseführern und Wikipidia entnehmen aber sie alle spiegeln nicht das wieder wie es wirklich ist. Soviele Fahrräder (fast 1 pro Einwohnenden (700k)) hab ich noch nie gesehen.

Top Integrationspolitik

In dieser multikulturellen Stadt konnte man diverse Nationalitäten im friedlichen Beisammensein arbeiten sehen und (vermutlich) einwandfreies Holländisch miteinander reden hören. Apropos, die Sprache hat mich auch nicht in Ruhe gelassen und vielleicht führe ich mir bei Zeiten ein paar Lernunterlagen zu Gemüte. Man versteht einiges aber dann wieder doch nicht alles, es hört sich an wie ein Misch-Masch aus Deutsch, Englisch und Französisch, faszinierend…

Mit der Ermäßigungskarte überall hin

Wir haben uns am zweiten Tag die iAmsterdam Card geholt. Sie hatte sicher eine Mitschuld an unserem dicht gedrängten Programm. Mit ihr konnte man um ~50€ 48 Stunden viele Museen gratis besuchen und erhielt sonst auch jede Menge Vergünstigungen. Weiters war ein 48 Stunden Ticket der Öffis dabei. Das Transportsystem funktioniert folgendermaßen, man muss jedes mal mit seiner Chipkarte aus- und einchecken, jedes noch so kleine (zeitlich gesehen) Ticket hat einen Chip integriert.

Zum Ausgeben verführt

Die iAmsterdam Card verleitet leider (durch Ermäßigungen) in teurere Lokale zu gehen und wir konnten nicht widerstehen. Typisch holländisches Essen haben wir leider nicht probiert (außer vielleicht Pancakes und Waffeln), uns zog es immer in mexikanische und spanische Restaurants.
Kleiner Hinweis: Man darf nicht verwundert sein, wenn nach einer halben Stunde keine Bedienung daherkommt, dass liegt nämlich daran, dass in manchen Restaurants an der Theke bestellt wird, man sich die Getränke dann selbst mitnehmen muss oder diese nachher wie das Essen gebracht werden.

Volles Programm

Wir haben so ziemlich alles erkundet, wofür Amsterdam berühmt ist, das Rotlichtviertel bei Tag und Nacht, sind an unzähligen (mMn ungut riechenden) Coffeeshops vorbeigegangen und neben und in den Grachten gewesen.
Durch die iAmsterdam Card haben wir auch ein mehr oder weniger gratis Kulturangebot wahrgenommen:

  • Historisches Museum
  • foam – Fotografiemuseum
  • Van Gogh Museum
  • House of Bols (eigentlich das einzige interessante Museum 😀 mit Abschlußcocktail)
  • Nemo – technisches „Museum“
  • Rundfahrt durch die Grachten

Ein Traum des Nichtrauchens

Ein Besuch in einem Club/Disco durfte natürlich auch nicht fehlen und so gingen wir zu Halloween in einen rauchfreien (!überall!) Club. Die Aussagen vieler Leute hierzulande, dass durch ein Rauchverbot es in unseren Discos zu stinken beginnen würde konnte ich nicht nachvollziehen, ich fand es spitze nicht passivrauchen zu müssen!

Es kann nicht immer alles gut gehen

Leider waren wir allesamt das ganze Wochenende krank. Ich konnte diversen englischen Tee in vollen Zügen genießen mich aber nicht richtig entspannen. Weiters hab ich mir leider nur einmal (des Nachts) Zeit genommen und aktiv fotografiert, wenn auch nur kurz.
Ich kann jedem empfehlen sich diese interessante Stadt mal anzuschauen! Ich werde es hoffentlich auch bald wieder tun!
PS: die öffentlichen Pissoirs auf der Straße sind eine geniale Erfindung!

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Hier ein paar Bilder:

2010 – Odessa/Wilkowo – Tour zum Donaudelta

Fernab der Zivilisation, wo die Menschen sogut wie ohne technologischem Fortschritt leben, befindet sich ein Naturparadis, Weinparadis und ein Tourismusort… Ich spreche vom Delta bei dem die Donau auf das Schwarze Meer trifft.

[spoiler show=“weiterlesen“ hide=“kompakt“]Schon wieder Mittwoch und ich bin bis jetzt nicht dazu gekommen über meine Tour ins Donaudelta zu schreiben. Schande über mich, dann mache ich das wohl gleich! Ich habe am Montag ein nette und sympatische Mitstudierende kennengelernt. Mein portugiesischer Freund (vom vorigen Jahr) kam am Sonntag an und wir trafen einander im Kompot auf einen Plausch bei Torte und Tee. Montag und Dienstag waren wir in diversen Futterstätten und Cafés. Abends war ich immer ziemlich kaputt und müde, was vermutlich wieder mal am Wetterwechsel und an dem Sprachkudelmudel liegt.

Dieses Jahr sind neben den obligatorischen englischsprechenden auch sehr viele deutschsprechende Studierende in der Sprachschule. Weswegen wir sehr viel dreisprachig und manche auch fünfsprachig (franz., span.) unterwegs sind, da kann ich dann nicht mehr mithalten. 😛
Gestern war es sonnig und schön aber ziemlich kalt im Schatten. Heute kälter und Dauerregen, deshalb habe ich auch endlich die Zeit gefunden die ~ 300 Fotos durchzuschaun die ich im Delta geschossen habe….

Die Einladung der Lehrerin

Anfangs war ich skeptisch ob ich mich auf die Einladung meiner Lehrerin, sie zur „Wilkowotour“ zu begleiten, einlassen sollte. Nach einiger Überlegung stimmte ich aber zu. Im Nachhinein bin ich sehr froh und sollte öfters solche Gelegenheiten beim Schopfe packen! Da sie gerade Gäste hatte, schien ihr die Reise zum Donaudelta als ideales Ziel und ein russisch Schüler ist wohl auch eine Attraktion.

Tagwache

Am Samstag 05:45 aufstehen, danach natürlich zu Fuß zum Bahnhof, wo der Treffpunkt vor der Reise war. Irgendwie hab ich viel zu lange gebraucht war aber trotzdem 5 Minuten vor der vereinbarten Zeit dort. Danach wurde ich (im Halbschlaf) vorgestellt und hatte ein für mich, wegen der Uhrzeit, anstrengendes Gespräch auf russisch.
Um 07:00 fuhren wir dann dreieinhalb Stunden, mit kleiner Pinkelpause zwischendurch, nach Wilkowo. Wie es mit der Gastfreundschaft hier so üblich ist hat mir meine Lehrerin von ihrem Proviant ständig was zugesteckt. (Brot mit Schinkenspeck oder so ähnlich). Meine Begleitenden sorgten sich überhaupt den ganzen Trip sehr um mich und ich bekam Information/Vokabeln sowie nette Gespräche. Es war sehr interessant den Trip, nicht wie sonst üblich mit Studierenden der Sprachschule, sondern mit russischsprechender Begleitung zu erleben.

Schlaglochstraße

Ein paar Kilometer vor Wilkowo hatten wir ein „einzigartiges“ Erlebnis, die Zufahrtsstraße zum Ort war übersäht mit Schlaglöchern die teilweise mehr als 20cm tief waren. Aufgrund dessen, fuhr der Verkehr in beiden Richtungen Schlangenlinien von einer Seite der Straße zur anderen. Einige Male wichen wir auch seitlich in den breiten Straßengraben aus, wobei wir teilweise Schieflagen hatten, bei denen ich Angst hatte, dass der Bus kippen würde. Was mir am meisten Sorgen bereitete waren Tankwägen mit brennbarem Gut. Ich sah einige dieser und fragte mich wie das nur gut gehen kann…

In Wilkowo angekommen gab es dann eine kleine geschichtliche Tour durch das Dorf, welches als ukrainisches Venedig bezeichnet wird. Das Hauptverkehrsmittel sind/waren hier Boote. Mittlerweile sind einige Wasserwege zubetoniert und zu Straßen umfunktioniert worden. Aber für mehr Info gibts ja Wikipedia. Es ist ein sehr nettes kleines Dorf, ich weis nicht ob Boote hier noch immer so intensiv genutzt werden aber es gibt viele Stege, Gewässerbecken und man sieht immer wieder fahrende Kähne…

Kilometer Null

Danach fuhren wir mit einem größeren Kutter Richtung Ende des Donaudeltas. „0KM“ wo das Meer auf die Donau trifft…
Dort sind im Moment Pelikane und weitere Zugvögel zu sehen. Natürlich bietet die Vegetation auch einige hübsche Leckerbissen und vereinzelt erblickt man dort sogar Hütten. Es gibt Leute die mitten im Delta leben. Dies ohne Elektrizität und mit weniger Komfort als wir kennen, kein Fließwasser, StehSenkgrubenToilette,… Dafür bauen sie Weintrauben an, die als einzigartig gelten und dadurch einen speziellen Wein herstellbar machen. Der Boden hier ist wie nicht anders zu erwarten sehr Nährstoffhaltig.

Der Wein schmeckt garnicht mal so schlecht. Bei einem Picknik am Rückweg bekamen wir eine kleine Kostprobe von Fisch und (jungen) Wein. Der Fisch war gut, nachdem ich allerdings kein Fischesser bin habe ich nur ein kleines Stückchen gekostet. Die Fischsuppe die serviert wurde ließ ich allerdings nach einem kurzem Nippen stehen.

Die Rückfahrt stellte sich dann als mühsam heraus, ich war müde und der Platz für meine Beine war viel zu wenig…

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2010 03 26 – Erste Fotosession

Mein Vater und ich haben ein gemeinsames Hobby und so streifen wir hin und wieder umher und Fotografieren an interessanten Plätzen. Der erste kleine Kamera-test-ausflug startete im Burggarten und verlief bis zum Stadtpark.

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Mein Vater hat zu Weihnachten auch eine DSLR bekommen und zieht mit mir des öfteren um die Häuser, durch die Natur oder sonst wo hin. Ich habe mittlerweile einen Haufen an Bildmaterial gesammelt, den ich jetzt erst einmal sichten muss um dann nach und nach die besten Fotos zu veröffentlichen.
Nichtsahnend, dass man mit 300mm Tele beachten sollte, dass man nicht mit 1/10s so einfach scharfe Bilder schießen kann, machte ich mich fröhlich ans Werk. Überraschend wie wenig verwackelt so manches Bild ist.
Der erste kleine Kameratestausflug vom Burggarten bis zum Stadtpark:
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