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2012 05 – Copenhagen

Auf in den Norden! Wiedermal… 🙂 Diesmal allerdings Dänemark und zwar in dessen Hauptstadt Kopenhagen. Wir hatten tolles Wetter und ließen es uns entspannt gutgehen. Die Stadt gefällt mir sehr gut, das Klima vermutlich eher weniger (wir haben gottseidank nur die gute Seite kennengelernt). Menschen sind freundlich und die Stadt hat eine internationale Atmosphäre. Leider hat sie auch ihren Preis…
[spoiler]Die Copenhagen Card hat sich eigentlich fast nicht ausgezahlt, nur durch übereifrige Besuche des Tivoli (Vergnügungspark) und viele Aufstiege zu Stadtrundblicken, konnten wir sie halbwegs nutzen. Kulinarisch haben wir hauptsächlich sehr gute Burger genossen, Waffeln und Pommes Frites haben leider nicht die erwartete Popularität wie in Amsterdam. Die geographische Lage und damit die langen Tage – es war um 22:00 noch hell – sind gewöhnungsbedürftig und ich schätze im Winter, wenn es umgekehrt ist, macht das ganze keinen Spaß…

Preislich liegt die Stadt auf sehr hohem Niveau, es ist alles nochmal um ein Eck teurer als in Amsterdam. Lagkagehuset, eine Bäckereikette, stillte jeden Tag unsere Lust auf Süßes, Kaffee und manchmal auch auf Salziges. Wirklich innovative Weckerl mit Salat, Serrano, Käse und Pesto sind eine Gaumenfreude aber auch die Torten sind keine schlechten Kalorienbomben. Zum Glück haben wir einmal einen SightseeingRun gemacht, der nicht nur das Gewissen beruhigte…

Ärgerlich war, dass ich meinen Kameragurt nicht mit hatte, was zwar ein gute Training für die Hand, leider aber nicht sehr angenehm war. Mit dabei im Gepäck war diesmal nur mein Immerdrauf und das Ultraweitwinkel. Ich habe eigentlich sonst nichts vermisst.

Schöne weite Stadt mit viel Wasser, grün und hin und wieder Mittelmeerfeeling (die Sonne knallte vom Himmel und eine kühle Brise sorgte für eine angenehme Temperatur). Gefällt mir besser als Amsterdam. Es ist farbenfroher, weitläufiger und wirkt auf mich freundlicher.
Ein interessantes Detail ist die vollautomatische Fahrerlose „U-Bahn“.[/spoiler]

2012 04 – Hamburg zu Ostern

Wieder einmal im Rahmen eines Geburtstagsgeschenks, nicht meines (ich hatte aber währendessen Geburtstag :D), ging es auf die Reise. Mit dem Auto nach Hamburg, also noch schnell rasiert um Gepäck zu sparen und alles in die Bundesheertasche gestopft und auf mindestens 10h Autofahrt vorbereitet. Ich reise selten mit mehr Fotozeug als Gepäck 😉

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Zu viert ging es am Freitagabend los, wir wollten gegen 8 Uhr früh ankommen um gleich mit dem Sightseeing zu beginnen. Wir beschlossen über Tschechien zu fahren, was sich des Nachts und wegen noch nicht fertiggestellter Autobahn doch als Herausforderung herausstellte. Die tschechische Umleitungs-Beschilderung ist spärlich gesät aber wir haben uns gemeinsam durchgekämpft. Viele Stopps, Pinkelpausen und ein Fahrerwechsel später kamen wir in Hamburg bei Schneeschauern an. Die Zeit im Auto war geprägt von Nachdenken, Beinschmerzen und später Übermüdung, das drückte aufs Gemüt. Ich war froh als es vorbei war und ich endlich wieder Bewegung machen konnte.

Wetter

Wirklich warm war es das Wochenende nicht und so hatte ich von Anfang an alle Schichtendie ich bei mir hatte an. (Wind-/Regenjacke, Softshell, leichter Pulli und T-shirt) Doch die Sonne lies sich nicht selten Blicken und bescherte teils gutes Licht zum Fotografieren. Wir hatten Temperaturen um null Grad mit Schneeschauern und Regen gemischt. Die kriechende Kälte, durchbohrte selbst meine vielen Schichten und mir war eigentlich dauernd kalt. Gegen Abend erfrischte und meist zusätzlich kalter Wind.

Übermüdung und lange Märsche

Nachdem wir das Auto nahe der Hotelgarage und das Gepäck im Hotel verstaut hatten, frühstückten wir erst einmal im portugiesischen Viertel. Danach wanderten wir ein wenig durch die Stadt, bis wir das Zimmer beziehen konnten. Dort genehmigten wir uns erst einmal 1-2h Schlaf, was mich wieder zu neuen Kräften kommen lies. Es kam uns vor, als wären wir eine Woche da gewesen wären. Viel Tag, wenig Schlaf. Um St. Pauli zu besuchen (von dem wir eher enttäuscht waren) musste man länger aufbleiben und für den Fischmarkt (wo ich mir ein leckeres Fischgyros zum Frühstück genehmigte) früh raus.

Kulinarisches

Wir testeten einige Currywurst Stände waren aber etwas enttäuscht, denn sie war nicht so spannend, wie wir es erwartet hätten. (Auch Pommes sahen nur gut aus waren aber kein Vergleich zu denen aus Amsterdam) Auffallend waren die vielen Backshops, -ketten so wie Anker Ströck und Co, bei denen wir uns die ein oder andere leckere Mehlspeise gönnten. Abends verschleppte es uns ins portugiesische Viertel, wo wir exzellent aßen! Als vielschichtiger Mann gestaltete es sich immer wieder schwierig essen zu gehen, da man sich erst aus seinen vielen Schichten schälen musste.

Eindruck

Hamburg ist eine nette Stadt mit schmalen Häusern – etwas mehr Platz als in Amsterdam. Die Bevölkerung ist freundlich und kommt mir Multikulturell und gut integriert vor. Die Gebäude haben nördliche Einflüsse (vgl. Schottland, Amsterdam und co) gemischt mit modernen Elementen. Das Stadtbild ist interessant und wirkt ein wenig technisch-industriell, zum länger dort wohnen wäre mir das Klima ist zu kalt und der Charme ist auch nicht so meines.

Zu empfehlen ist die Hafen-Rundfahrt, bei der wir mit viel seichten Humor unterhalten wurden. Selbst nach so kurzer Zeit konnten wir feststellen, dass sich die Sprache ein bisschen anpasst (wenn auch durch übertriebenes Herumblödeln).
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2012 0105 – Eindrücke von diversen Spaziergängen

Die Fotos aus 2011 sind durch, weiter geht es mit ein paar Schnappschüssen aus dem ersten halben Jahr 2012. Es werden leider immer weniger dezidierte Foto-Ausflüge, dafür ist die Anzahl der (Kurz-)Urlaube in Ordnung! Trotzdem würde ich gerne wieder mehr raus, dafür fehlt aber oft entweder die Zeit oder die Lust. (Außerdem Laufe ich grad lieber ;))

Zu sehen gibts hier:

  • Naturpark Sparbach – Leider nicht ganz so toll wie erwartet aber ein netter Spaziergang
  • Donauinsel
  • weitere Eindrücke aus Wien
  • und ein leckeres Bild, bei dem mir einfach das Wasser im Mund zusammenläuft.

2010 12 – Die letzten Fotos

Die Aufarbeitung aller Fotos aus 2010 ist endlich abgeschlossen. Hat leider länger gedauert als geplant aber ich kann mich nun dem Jahre 2011 widmen. Da ich dieses Jahr leider nicht so viel unterwegs war, wird es (hoffentlich) nicht so lange dauern, bis ich endlich im „Jetzt“ angekommen bin…

Gegen Ende des Jahres bin ich ein paar Mal mit meiner Kamera herumspaziert (vor allem nachdem sich mir der hübsche Blick am Weg zum Atmoninstitut (AI) des öfteren bot), eine Führung durchs AI mit Blick in den Reaktor, verfolgt von hunderten Tauben im Stadtpark,…

2010 0718 – Bratislava

Mit dem „Highspeed-Boot“ ging es vom Schwedenplatz auf Richtung Bratislava. Das Wetter lies etwas zu wünschen übrig und so waren wir die einzigen an Deck, als es zu schütten begann. Der Regen fühlte sich, ob der Geschwindigkeit, ein wenig an wie Hagel aber war auch wieder schnell vorbei und die Sonne lies sich blicken sodass wir trocken am Zielhafen ankamen. Das waren die Momente, die sich eingeprägt haben…

Im Rückblick kann ich sonst nicht mehr viel sagen, da ich mich eigentlich garnicht mehr wirklich erinnern kann. Hin und her gerissen war ich allerdings nicht, ich denke aber, dass ein zweiter Besuch nicht schaden könnte.

Die Rückfahrt auf der Donau bei Nacht kann man sich sparen, denn es gibt in der Finsternis nichts aufregendes zu sehen. Es zahlt sich sicher mehr aus den Bus zurück zu nehmen. Die Hinfahrt allerdings kann ich empfehlen, da es entlang der Donau einige schöne Ausblicke gibt.

Ich habe leider noch keine gute Lösung für WordPress und Panorama gefunden, also kann man es hier betrachten: freigestelltes Panorama (auf die Zahlen im Satz: | Die gesamte Größe beträgt 640 × 74 Pixel | klicken, dann kann man näher ranzoomen.)

2010 1107 – Laxenburg

Tagesausflug nach Laxenburg? Einfach in den Bus setzen und schon ist man da. Viel Grün, viel Wasser und eine Burg! War wieder mal ein netter Ausflug.

Schon wieder mehr als ein Jahr her aber nicht vergessen! Schlosspark Laxenburg (Achtung, Eintritt wird verlangt) ist ein riesiges Areal, wo man nach Lust und Laune spazierengehen, Boote ausborgen oder einfach die Burg besichtigen kann. Natürlich ist das Meiste davon mit Kosten verbunden 😉

Auch wenn die Burg nicht besonders soektakulär war (mit einem Stilbruch durch eine Trafostation) so war es doch ein schöner Spaziergang.
Diesmal war ich irgendwie in Schwarz-Weiß-Stimmung…

2011 08 – Amsterdam und Den Haag

Amsterdam, die zweite Runde. Diesmal wollten wir es allerdings im Sommer erleben. Leider ließ uns das Wetter anfangs im Stich und wurde erst bei unserem Besuch in Den Haag besser…

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Wir flogen mit Lufthansa, wurden gut verpflegt und hatten eine angenehme Reise. Bei einer Zwischenlandung in Frankfurt konnten wir die beeindruckende Größe des Flughafens bestaunen (bzw. durchwandern).
Wir kamen relativ spät in Amsterdam an, wurden aber gottseidank vom Hotel erwartet. Das war allerdings auch schon das einzig wirkliche Service, dass das Hotel (Princess) bot. Es machte eher den Eindruck eines Hostels mit Hotelpreisen, Dusche und WC am Gang, Stockbetten,… Und trotz sehr früher Reservierung haben sie es nicht geschafft uns vier in ein Zimmer zu stecken und auch später bekamen sie es nicht auf die Reihe… Von der Lautstärke durch die Straßenbahn fange ich erst garnicht an. Aber ok, wir waren ja quasi nur zum Schlafen dort… Besser war es auf alle Fälle letztes Mal in Jordans Shelter.

Sommer, doch das Wetter spielte nicht ganz mit…

Feiner Nieselregen (von allen Seiten) verfolgte uns einige Zeit und erst Abends lockerte es auf. Gegen acht Uhr konnten wir endlich vereinzelte Sonnenstrahlen erblicken! Aber all das war nichts mehr als ein Fünkchen Hoffnung auf ein besseres Morgen…
Welches wir gottseidank auch am nächsten Nachmittag in Den Haag bekamen!
Die Stadt ist jedenfalls nach meinem Geschmack. Ich weiß nicht ob es nur am besseren Wetter lag aber kaum den Bahnhof verlassen habe ich mich wohl gefühlt. Großzügig, interessante moderne Glasbauten neben den typischen alten Häusern, all das ließ mein Herz höher schlagen. Nette Cafés auf freundlichen Plätzen…
Irgendwie ist Amsterdam nicht so meine Stadt 😀

Kulinarische Reise

Letztes Mal etwas zu kurz gekommen, diesmal zum Hauptbestandteil geworden… Ich informierte mich vorab, bekam Tipps von einem Kollegen sowie einer Bekanntschaft aus dem Flugzeug, was man denn so kulinarisches probieren sollte. Es war nicht sehr leicht die traditionelle Küche zu finden aber nach einigen ‚Kilometern‘ konnten wir uns ein wenig durchkosten:

  • Erwtensoep (~ Erbsensuppe): viel Gemüse, Linsen, Erbsen und Wurst. Geschmacklich ein bisschen wie serbische Bohnensuppe. War ganz interessant aber nicht sooo außergewöhnlich (gut)
  • Hutspot eine Art Püree mit Gemüse, war etwas säuerlich aber in Ordnung
  • Hache (Haschee): erweckte Kindheitserinnerungen an Bierfleisch, serviert mit sehr gutem Rotkraut.
  • Appeltaart: ein Traum eines Apfelkuchens, ein Geheimtipp aus unserem Reiseführer und scheinbar ein Szenetreff: Das Lokal
    Sehr lecker! Äpfel, Murbteig dazu süßes gutes Schlagobers. Unser kulinarischer Höhepunkt!
  • FEBO: Fast Food, frisch aus dem Automaten. Anfangs sehr gut nur hing es mir bald zum Hals heraus. Spezialität: Frikandel, Crokett (besser)
    Schade, dass wir uns beim letzten Mal nicht getraut haben…
  • Chipsy King: Wirklich bemerkenswerte Pommes! Dazu verschiedenste Variationen an Saucen. Satésaus (Erdnusssauce) ist auch eine Spezialität, die man unbedingt mal probiert haben sollte.
    Es gibt einige Pommes Buden aber Chipsy King ist wirklich der König der frittierten Erdäpfel. Sie sind so unvergleichbar gut, dass man sie dauernd essen kann!
  • Waffeln (‚Metropolitan Deli‘ (135 Warmoesstraat) hat die teuersten aber auch besten) gibt es kalt mit Schoko-, Vanilleglasur,… oder warm mit Eiscreme… Sie sind eine große und vor allem süße Verlockung und jeden Cent wert!

Was gab es sonst noch so?

Im Irish pub ‚Aran‘ (Max Euweplein, vis-á-vis vom Casino) hatten wir exzellente Burger, an manchen Stellen leicht geschwärzt vom Grillgitter aber das ergab einen extravaganten Geschmack.  Leider etwas teuer (13€) aber wirklich gut.
Shoarma war auch ein Tipp den ich bekam. Wie ich vermutete Kebab/Gyros oder wie auch immer ;). Da wo ich es probierte war es nicht besonders und ich denke eine wirkliche Neuerung zu seinen Pendants aus Griechenland oder der Türkei ist es auch nicht.
In Den Haag hatte ich ein pikantes Hühnergeschnetzeltes (Broodje hete kip) in einem Baguette. ‚Belegte Brote‘ sind, so habe ich gehört das täglich Brot der Einheimischen. Als Nachspeise Minipfannküchlein mit Erdbeeren, was soll ich noch mehr sagen?

Vieles war anders, einiges nicht so gut und trotzdem hat es Spaß gemacht! Abschließend möchte ich noch empfehlen sich eine Fußmassage zu gönnen (20€ für eine halbe Stunde) es ist wirklich angenehm, vor allem nach einem langen Tag voller Spaziergänge.
Und wer erst am Abend wieder zurückfliegt und nicht weiß wohin mit dem Gepäck, am Bahnhof gibt es ein 24h Schließfach für 5€…
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2011 Odessa – In Gedanken schweifen…

So lobe ich mir den Samstag, 10:00 aufstehen, Frühstück danach ein paar Gedanken niederschreiben und um 12 eine Torte in der Sonne genießen. Es ist mittlerweile relativ frisch also nutze ich den Tag und mache ein paar Besorgungen und begebe mich anschließend wieder einmal in den Hafen (so wie die letzten Tage auch)…

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„Hurra“, „hurra“ der Herbst ist da. In der Sonne ist es angenehm warm, im Schatten allerdings etwas kalt und vor allem die Wolken sorgen für etwas zu kühle Frische. Seit gestern ist der Herbst in der Stadt. Leider. Denn eigentlich habe ich mich schon sehr an den Sommer gewöhnt 🙂 (den ich in Wien etwas vermisst hatte)
Der lärmende Hund ist Weg dafür ist jetzt ein ganzes Rudel da! Der neueste Schrei ist aber der von jungen Vögeln aus einem Nest in der Nähe meines Fensters… Jipiee alle paar Stunden Vogelgekreische!!! Die Hauskatze sitzt schon erwartungsvoll am Fensterbrett. 🙂

Der Zauber der See

Die frische Brise im Gesicht und der Geruch von Meerwasser in der Nase hat eine gewisse magische Wirkung auf mich. Ohne Langeweile kann ich lange und gedankenverloren das Meer beobachten… Sei es am Strand im Sand, auf einem Felsen, im Bogen der alten *hier Volksgruppe einsetzen, die ich vergessen habe* Festungsmauer stehend oder im Hafen auf einem Poller (gibt es dafür ein österreichisches Wort?) sitzend. Ob Hafen oder Küste, beide haben ihre einzigartige Magie.

Vielleicht liegt es nur daran, dass Wien nicht am Meer liegt, vielleicht ist es aber auch meine natürliche Veranlagung. Die Weite der See fasziniert mich einfach. Die friedlich weit draußen ankernden Frachtschiffe, die Brandung, Wellen die an Felsen brechen… All dies wirkt sehr entspannend auf mein Gemüt.

Wunder der Technik

Doch auch die Action im Hafen kann ähnlich beruhigend sein, das bunte Treiben zu beobachten wirkt ebenfalls: die „kleinen“ Kräne, die sich eifrig hin und her drehen, das Pfeifen einer Lock, die Wagons verschiebt, das erfurchtgebietende tiefe Brummen eines ablegenden Schiffes und die um es „herumtänzelnden“ Schlepper. Im Hafen ist 0-24h was los. Kohle, Kies und Metalle die aus einem Zug oder in ein Schiff geladen werden, ’schwebende‘ Container, riesige Passagierschiffe, die sich selbständig seitwärts bewegen um auszulaufen… Eine faszinierende Welt.

Ich im Wunderland

Ich weiß nicht wie ich das Gefühl beschreiben soll, wenn ich so ein riesiges Passagierschiff neben mir sehe, dann fühle ich mich wie ein kleines Kind im Wunderland, das gerade auf Entdeckungsreise ist. Vielleicht ist es aber auch einfach nur meine uneingeschränkte Begeisterung für Technik.
Ähnlich imponiert hat mir der Bergepanzer während meiner Zeit beim Heer. Er ist mit seinen stattlichen Gewicht ein paar Dezimeter an mir vorbeigedonnert (unter bebender Erde) und hinterlies einen mächtigen Eindruck. Denn ein getunetes Auto kostet mich, wenn überhaupt, nur ein Lächeln, wenn es laut dahinrattert (oder ich ärgere mich, weil ich Ruhe haben will) aber bei einem so großen Monstrum geht es mit der Power und der Lautstärke einfach um reale Verhältnisse…

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Ein paar Eindrücke aus der letzten Zeit:

2011 – Odessa – Delphinarium

Nach zwei Jahren habe ich es endlich geschafft! Meine Gastmutter hat mir jedes Jahr ans Herz gelegt das Delphinarium zu besuchen denn die Show sei genial. Und nicht zuviel versprochen, es ist wirklich eine tolle Darbietung! Die Nachtshow soll sogar noch mehr bieten…

[spoiler] Bei meinem ersten Besuch in Odessa scheiterte es am Taxifahrer der nicht wusste wo denn das Delphinarium sei. Beim Zweiten wollte niemand gehen und alleine ist es dann auch nur halb so lustig… Aber wie wir wissen, alle guten Dinge sind 3. Mein Vater ist einfach unternehmungslustig und neugierig.

Durchschnittlicher Beginn, spektakuläres Finale

Der Anfang war relativ klassisch, ein bisschen tanzende, blödelnde Seehunde, ein paar Gags und witzige als auch ein bisschen verblüffende Elemente,… Dann kam der Hauptteil, die Delphinshow: Wettschwimmen, Hula-Hoopreifen kreisen, Ball balancieren, durch Reifen springen, etc.
Die durch die ganze Show hinweg äußerst stimmige musikalische Untermalung sollte ebenfalls hervorgehoben werden (informative Begleitung durch Moderatorin).
Das wirklich beeindruckende war allerdings das Finale! Die Musik trug einen großen Teil dazu bei dem Dargebotenen nochmehr Ausdruck zu verleihen. Mit mitreißender Anmut schwebten die Akteurinnen von den Tieren unterstützt über das Wasser, sprangen meterweit in die Luft oder standen kerzengerade auf zwei Delphinen. So etwas hatte ich mir nicht erwartet und ich war deshalb zutiefst begeistert wenn nicht sogar gerührt. Leider kann man das fast nicht mit Fotos aus der Perspektive zum Ausdruck bringen, das muss man einfach selber erlebt haben!!!

Kein Fernglas? Greif zu Kamera…

Normalerweise bekommt man ja weniger mit wenn man fotografiert, in diesem Fall war die Kamera aber eher ein Bonus, da sie wie ein Fernglas fungierte. Da man während der Show eher schwer Objektiv wechseln kann, teilten wir uns die „Arbeit“: ich übernahm den Zoombereich und mein Dad die Nähe, bzw. den Gesamtüberblick.

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