Schlagwort-Archive: Spiegelungen

2010 12 – Die letzten Fotos

Die Aufarbeitung aller Fotos aus 2010 ist endlich abgeschlossen. Hat leider länger gedauert als geplant aber ich kann mich nun dem Jahre 2011 widmen. Da ich dieses Jahr leider nicht so viel unterwegs war, wird es (hoffentlich) nicht so lange dauern, bis ich endlich im „Jetzt“ angekommen bin…

Gegen Ende des Jahres bin ich ein paar Mal mit meiner Kamera herumspaziert (vor allem nachdem sich mir der hübsche Blick am Weg zum Atmoninstitut (AI) des öfteren bot), eine Führung durchs AI mit Blick in den Reaktor, verfolgt von hunderten Tauben im Stadtpark,…

2011 08 – Amsterdam und Den Haag

Amsterdam, die zweite Runde. Diesmal wollten wir es allerdings im Sommer erleben. Leider ließ uns das Wetter anfangs im Stich und wurde erst bei unserem Besuch in Den Haag besser…

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Wir flogen mit Lufthansa, wurden gut verpflegt und hatten eine angenehme Reise. Bei einer Zwischenlandung in Frankfurt konnten wir die beeindruckende Größe des Flughafens bestaunen (bzw. durchwandern).
Wir kamen relativ spät in Amsterdam an, wurden aber gottseidank vom Hotel erwartet. Das war allerdings auch schon das einzig wirkliche Service, dass das Hotel (Princess) bot. Es machte eher den Eindruck eines Hostels mit Hotelpreisen, Dusche und WC am Gang, Stockbetten,… Und trotz sehr früher Reservierung haben sie es nicht geschafft uns vier in ein Zimmer zu stecken und auch später bekamen sie es nicht auf die Reihe… Von der Lautstärke durch die Straßenbahn fange ich erst garnicht an. Aber ok, wir waren ja quasi nur zum Schlafen dort… Besser war es auf alle Fälle letztes Mal in Jordans Shelter.

Sommer, doch das Wetter spielte nicht ganz mit…

Feiner Nieselregen (von allen Seiten) verfolgte uns einige Zeit und erst Abends lockerte es auf. Gegen acht Uhr konnten wir endlich vereinzelte Sonnenstrahlen erblicken! Aber all das war nichts mehr als ein Fünkchen Hoffnung auf ein besseres Morgen…
Welches wir gottseidank auch am nächsten Nachmittag in Den Haag bekamen!
Die Stadt ist jedenfalls nach meinem Geschmack. Ich weiß nicht ob es nur am besseren Wetter lag aber kaum den Bahnhof verlassen habe ich mich wohl gefühlt. Großzügig, interessante moderne Glasbauten neben den typischen alten Häusern, all das ließ mein Herz höher schlagen. Nette Cafés auf freundlichen Plätzen…
Irgendwie ist Amsterdam nicht so meine Stadt 😀

Kulinarische Reise

Letztes Mal etwas zu kurz gekommen, diesmal zum Hauptbestandteil geworden… Ich informierte mich vorab, bekam Tipps von einem Kollegen sowie einer Bekanntschaft aus dem Flugzeug, was man denn so kulinarisches probieren sollte. Es war nicht sehr leicht die traditionelle Küche zu finden aber nach einigen ‚Kilometern‘ konnten wir uns ein wenig durchkosten:

  • Erwtensoep (~ Erbsensuppe): viel Gemüse, Linsen, Erbsen und Wurst. Geschmacklich ein bisschen wie serbische Bohnensuppe. War ganz interessant aber nicht sooo außergewöhnlich (gut)
  • Hutspot eine Art Püree mit Gemüse, war etwas säuerlich aber in Ordnung
  • Hache (Haschee): erweckte Kindheitserinnerungen an Bierfleisch, serviert mit sehr gutem Rotkraut.
  • Appeltaart: ein Traum eines Apfelkuchens, ein Geheimtipp aus unserem Reiseführer und scheinbar ein Szenetreff: Das Lokal
    Sehr lecker! Äpfel, Murbteig dazu süßes gutes Schlagobers. Unser kulinarischer Höhepunkt!
  • FEBO: Fast Food, frisch aus dem Automaten. Anfangs sehr gut nur hing es mir bald zum Hals heraus. Spezialität: Frikandel, Crokett (besser)
    Schade, dass wir uns beim letzten Mal nicht getraut haben…
  • Chipsy King: Wirklich bemerkenswerte Pommes! Dazu verschiedenste Variationen an Saucen. Satésaus (Erdnusssauce) ist auch eine Spezialität, die man unbedingt mal probiert haben sollte.
    Es gibt einige Pommes Buden aber Chipsy King ist wirklich der König der frittierten Erdäpfel. Sie sind so unvergleichbar gut, dass man sie dauernd essen kann!
  • Waffeln (‚Metropolitan Deli‘ (135 Warmoesstraat) hat die teuersten aber auch besten) gibt es kalt mit Schoko-, Vanilleglasur,… oder warm mit Eiscreme… Sie sind eine große und vor allem süße Verlockung und jeden Cent wert!

Was gab es sonst noch so?

Im Irish pub ‚Aran‘ (Max Euweplein, vis-á-vis vom Casino) hatten wir exzellente Burger, an manchen Stellen leicht geschwärzt vom Grillgitter aber das ergab einen extravaganten Geschmack.  Leider etwas teuer (13€) aber wirklich gut.
Shoarma war auch ein Tipp den ich bekam. Wie ich vermutete Kebab/Gyros oder wie auch immer ;). Da wo ich es probierte war es nicht besonders und ich denke eine wirkliche Neuerung zu seinen Pendants aus Griechenland oder der Türkei ist es auch nicht.
In Den Haag hatte ich ein pikantes Hühnergeschnetzeltes (Broodje hete kip) in einem Baguette. ‚Belegte Brote‘ sind, so habe ich gehört das täglich Brot der Einheimischen. Als Nachspeise Minipfannküchlein mit Erdbeeren, was soll ich noch mehr sagen?

Vieles war anders, einiges nicht so gut und trotzdem hat es Spaß gemacht! Abschließend möchte ich noch empfehlen sich eine Fußmassage zu gönnen (20€ für eine halbe Stunde) es ist wirklich angenehm, vor allem nach einem langen Tag voller Spaziergänge.
Und wer erst am Abend wieder zurückfliegt und nicht weiß wohin mit dem Gepäck, am Bahnhof gibt es ein 24h Schließfach für 5€…
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2010 06 07 – Stativtest am Karlsplatz

Mit dem von einem Kollegen ausgeliehenem Stativ (Manfrotto 7302YB M-Y), machte ich mich abends nach einem anstrengenden Unitag auf zum Karlsplatz um ein wenig Langzeitbelichtungen zu Probieren…

[spoiler show=“Weiterlesen“ hide=“kompakt“]Das Stativ machte anfangs keinen schlechten Eindruck; es ist leicht, handlich und schnell aufgebaut. Allerdings zeigte sich nach nicht allzulanger Zeit, dass es doch etwas zart für meine relativ schwere Kamera+Objektiv ist. Nachdem ich den Kugelkopf fixiert hatte, neigte sich die Kamera immer wieder ein kleines Stückchen unter ihrem Gewicht nach vorne. Dies machte es äußerst schwer den gewünschten Bildausschnitt zu fixieren. Trotzdem habe ich meiner Meinung nach ganz ansehnliche Fotos hervorgebracht.

Am 18.06. entschied ich mich schließlich das Manfrotto 190XProB + 496 RC2 zu kaufen, welches einen Kompromiss aus Stabilität, Gewicht und Preis darstellt. Ich bin sehr zufrieden damit, wenn auch es noch immer fast ein wenig zu schwach ist und komplett ausgezogen ein bisschen zu niedrig für meine Statur…

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2010 05 29 – Hanslteich, Neuwaldegg

Nach weit mehr als einem Jahrzehnt kehre ich nun zu einem beliebten Ausflugsort meiner Kindheit zurück. Als junger Bub war ich oft mit meinen Großeltern bzw. Eltern beim Hanslteich. Man konnte dort als Kind viele Abenteuer erleben, mir scheint, die Gegend hat etwas an Glanz verloren…

Vielleicht lags aber einfach nur am schlechten Wetter. Zusätzlich dazu musste ich im Schatten der Baumkronen ständig ISO 1600 verwenden… (Und hab dies natürlich bei den letzten Sonnenstrahlen wieder vergessen wieder umzustellen.)

2010 05 08 – Auf der Suche nach dem Baumkronenpfad (Schönbrunn)

Bestückt mit viel zu wenig Information versuchten wir die neue Attraktion in Schönbrunn zu finden. Leider war es zu spät, der Tiergarten hatte bereits die Pforten geschlossen…

[spoiler show=“Weiterlesen“ hide=“Kompakt“]In einem kleinen Zeitungsartikel las mein Vater, dass es eine neue Attraktion in Form einer Baumkronenhängebrücke in Schönbrunn gibt. In ungewohnter Höhe soll man dabei viel Neues besichtigen können. Die Brücke soll sich im Tirolergarten befinden, welchen wir irgendwie nicht so recht finden konnten. Also irrten wir umher und beschlossen dann einfach ein wenig durch das Schönbrunner Arial zu spazieren.

Wie wir kurz darauf bemerkten befindet sich die Brücke innerhalb des Tiergartens. Also heißt es warten auf eine bessere Zeit und schönes Wetter. 😉 Als Trost können wir zumindest sagen, dass das Wetter eh nicht sonderlich toll war. Wieder einmal von Enten verfolgt konnten wir diesmal sogar mit etwas Weißbrot aufwarten, leider sind kaum gute Fotos dabei herausgekommen.

Ein paar schöne Bilder sind dabei, wobei das Glashaus nur durch Nachbearbeitung richtig interessant wurde…

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2010 – Odessa – День города – 216 Jahre Odessa

Von malerischen Wolken und maschierenden Schülern…
Nicht immer ist strahlender Sonnenschein so wichtig.

Gestern blinzelte nach längerer Abstinenz wieder einmal ein wenig die Sonne durch und bescherte mir interessante Lichtverhältnisse. Nicht lange nach dem Kurs machte ich mich auf um ein wenig zu Fotografieren. Durchs Gebüsch bot sich mir ein interessantes Bild vom Hafen, dass ich näher erkunden wollte…
Dabei entdeckte ich wie die Studierenden der Marineuni marschieren übten (ob sie das für den Stadtfeiertag taten weis ich nicht) und ein unglaublich riesiges Kreuzfahrtschiff im Hafen. Wo der Aufbau für das Konzert am Abend schon ziemlich fortgeschritten war. Aber seht selbst: