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2011 – Odessa – Die erste Woche

Und wieder einmal schöne Grüße aus Odessa! Diesmal leider etwas später als vorgesehen aber es ging einfach nicht eher. In der ersten Woche hat mich mein Vater begleitet und ich durfte Reiseführer sowie Übersetzer spielen. Nach einigen Gewaltmärschen gönnten wir uns Erhohlung am Strand…

[spoiler]Unsere Anreise war relativ angenehm und ich hab mich in der ersten Maschine (Propellerflugzeug) gleich um ~20 Jahre zurückversetzt gefühlt, da mich die grünen Sitzbezüge an meine Griechenlandbesuche in meiner Kindheit erinnerten. LOT (die polnische Fluglinie) konnte auch überzeugen, da sie trotz dessen, dass ich geschlafen habe, das Tischchen runtergeklappt und mir Essen hingestellt haben.

Odessa ist anders

Bei der Einreise hat mich gleich einmal verblüfft: Man braucht keine Immigrationcard mehr ausfüllen! Was weniger neu war: die ewig langen Schlangen. Wo einem mulmig wurde, dass jemand andere den Koffer wegnimmt. Doch auch dieses Problem war geregelt, denn die Identifikationsschleifen wurden überprüft!

So schlecht es letztes Mal begann…

So gut war diesmal der Start und es ist schön wieder „daheim“ zu sein. Eigentlich hatte ich mir schon gedacht: alle guten Dinge sind drei, vielleicht überdenke ich das noch einmal und schau nächstes Jahr wieder rein!
Jedenfalls kamen wir gemütlich Freitag Mittag an und ich konnte meinem Vater bis Sonntagabend einen groben Überblick verschaffen. Den er dann während ich in der Schule war verfeinert hat.

Lieber wechseln als abheben

Da ich es diesmal wissen wollte hob ich mit meiner Bankomatkarte Hrywna ab und verglich via e-Banking den Kurs. Das Ergebnis: es ist besser in eine der unzähligen Wechselstuben gehen und unsere schöne harte Währung dort zu tauschen, denn davon hat man länger was 😀 Ich werde es noch bei einer anderen Bank als Raiffeisen probieren und diese Aussage falls nötig revidieren.

Sprachlich hat sich einiges getan

Obwohl ich ja hierher komme um meine Russischkenntnisse ordentlich anzuheben, war ich dieses Mal äußerst überrascht wie gut ich zurecht komme. Sogar mit dem schnellgesprochenen Russisch meiner Gastmutter hatte ich kaum Probleme! Natürlich fehlen mir immer noch unzählige Vokabel, im russischen gibt es allerdings soviele davon, dass man fast nicht weiß wo man anfangen soll.

Angenehmer Sommer

Ich kann mich noch an Leute (in Wien) erinnern die meinten, dass der Sommer vorbei sei! Bin ich froh, dass ich hier war als die Hitzewelle über Wien hereinbrach… Jedenfalls ist das Klima hier sehr angenehm (23-30°, leichte Brise bis windig, wolkenlos) und am Abend kühlt es ab.
Ich habe das Frischegefühl auf meinem Schulweg schon wieder fast vergessen gehabt, wenn einem  die morgendliche Sonne entgegenscheint und aufwärmt! Dennoch hat es mich in der ersten Woche sehr viel Überwindung gekostet aufzustehen.(Wenn ich auch immer von ‚angenehmen‘ Baustellenlärm am Morgen begrüßt wurde) Wenigstens gab es keine Hausübung (die bestand aus Vater-Betreuung) und nur mittlere Flamme im Unterricht.

Was gibt es neues?

Gratis WLAN scheint ein wenig vom Gas gegangen zu sein, es gibt allerdings teilweise in den Cafes/Restaurants immer noch freien Zugang!
Man glaubt es kaum aber auch hier gehen manche Baustellen zu Ende oder man sieht Fortschritte. Die Kathedrale ist fertig und richtig hübsch geworden, hell, weiß, geräumig und kitschig im Inneren aber allemal sehenswert! Das Stadion im Shevtschenkopark sieht nun nicht mehr aus wie eine planierte Fläche sondern steht schon zur Hälfte!
Generell scheint es als hätte die Anzahl der Straßenhunde ab-, dafür allerdings die der streunenden Katzen zugenommen.
Das schwarze Meer enttäuscht durch das algige Wasser etwas, dafür hat allerdings die Infrastruktur der Strände ordentlich zugenommen. Rettungsschwimmer, sauberere Toiletten (gegen Entgeld),… Was noch fehlt wären Duschen mit Süßwasser!
Sehr positiv fällt auch die bessere Luft auf, da ein Großteil der stinkenden umweltverpestenden alten Autos nicht mehr fahren darf, was sich vor allem in weniger Kopfweh äußert.
In der Damenwelt, so scheint es, ist das Motto „je höher desto besser“ auch nicht mehr so in wie früher, nun muss ich mich nicht mehr fragen wie man mit 15cm Stöckeln auf diesem harten Pflaster gehen kann ohne umzuknicken, sondern sehe sichere Schritte in Balerinas und Sandalen (und nur mehr halb soviele hohe Absätze).

Unsere Ausflüge:

PS: In meinem nächsten Sommerurlaub nehme ich nurmehr Badeschlapfen mit, da die Sandalen eigentlich nur zu Hause herumkugeln und die Füße so oder so schwarz werden 😉 Außerdem sollte ich meine Zahnbürste nicht daheim liegen lassen.

PPS: Diesmal gibt es auch einige Fotos von mir, um den LeserInnen gerecht zu werden, die gemeint haben, dass meine Urlaubsfotos zu sehr versuchen National Geographics Stil zu haben… 😉

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2010 – Odessa – Sonnenaufgang im Hafen

Entweder früh aufstehen oder früh schlafen gehen. Ich entschied mich für letzteres um mir endlich einmal den Sonnenaufgang über dem Schwarzen Meer zu gönnen. Eine andere Kulisse wäre mir lieber gewesen…

[spoiler show=“weiterlesen“ hide=“kompakt“]Nachdem es noch sehr früh war als ich von Kiew heimkam, entschied ich mich noch einen kleinen Abstecher zum Hafen zu machen um mir endlich, den schon lange ersehnten Sonnenaufgang anzusehen.
Um 6:00 war ich dort und um ~6:30 war der erste Zipfel der Sonne zu sehen.
Ich experimentierte ein wenig herum, entschied mich zwischendurch doch mein Teleobjektiv zu nehmen und musste feststellen, dass es überhaupt nicht einfach ist einen Sonnenaufgang abzulichten…

Fragen über Fragen

Was soll noch drauf aufs Motiv? Gottseidank war ein Schiff und ein paar Wolken in der Nähe, sonst wäre das ganze wohl eine eher langweilige Angelegenheit geworden. Leider ist das Hafengebiet bei den interssanten Orten gesperrt, ich wurde auch von einem besseren Platz vertrieben, nachdem ich über ein Geländer geklettert war. Die ganze Sache ist eine kurze Angelegenheit, nach 3-4 Min ist sie über dem Meer gewesen.

Sollte ich es je wieder schaffen so früh aufzustehen oder spät schlafen zu gehen, möchte ich den Sonnenaufgang gerne bei den Bögen oder am Strand fotografieren.

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Naja hier meine ersten Versuche:

2010 – Odessa/Kiew – ein Kurztrip

Um dieses Jahr nicht ohne einen Ausflug auf eigene Faust heimzufliegen beschlossen zwei Mitstudierende und ich einen Tagestrip nach Kiew zu machen. Die Stadt ist interessant, ich hatte irgendwie das Gefühl zu wenig ihres Flairs mitbekommen zu haben…

[spoiler show=“weiterlesen“ hide=“kompakt“]Krankheitsbedingt musste ich leider eine kleine Pause einlegen, aber hier ist er nun endlich, mein Wochenendbericht:

Hinfahrt über Nacht

Freitag Abend um 23:50 fuhren wir (2 Freunde aus der Schule und ich) mit einem Bus nach Kiew. Wir hatten tagsüber die Tickets besorgt: 31€ pro Person, wobei hin in einem normalen und zurück mit einem First Class Bus. Die ganze Idee entsprang meiner Gastmutter, welche mich immer wieder darauf angesprochen hatte. Es war eine gute Idee, nächstes mal würde ich allerdings länger als eine Tagesreise daraus machen.
Meine Lehrerin und mein portugiesischer Freund vom letzten Jahr gaben uns einen Haufen Tipps was man an einem Tag so ungefähr sehen könnte.

Morgengrauen

Nach eine mehr oder weniger schlaflosen Busfahrt kamen wir um 7:10 in Kiew an. Vom Busbahnhof machten wir uns, zu Fuß auf in Richtung Ubahnstation Lybid’ska auf. Noch ziemlich träge starteten wir in der noch Menschenleeren Stadt unsere Tour. Aufgrund der frühen Stunde hatten nicht alle Attraktionen, die wir besichtigen wollten offen. So kam es, dass wir eine relativ zügige Rundreise machten und dadurch ziemlich schnell müde waren. Nachmittags waren wir erschöpft und wollten nicht mehr allzu viel machen.  Zu Mittag gönnten wir uns in einem relativ teuren „tschechischen“ Restaurant ein Steak mit Kroketten. Danach haben wir uns ein wenig Ruhe im Park neben dem Kloster gegönnt.

Unsere Route

Nach einer Siesta ging es mit der Metro Richtung Лавра weiter, ein riesiger Klosterkomplex. Aufgrund der schier unendlichen Besucherzahlen kamen wir nicht dazu, das unterirdische Labyrinth zu erkunden.
Den Abend verbrachten wir am Platz Maidan wo wir uns auf eine Bank gesetzt und einige Zeit relaxt haben. Mittlerweile war wieder sehr viel Leben in der Stadt und wir beobachteten ein wenig die Passanten.

Essen und Trinken

Mit hungrigen Bäuchen sind wir zu den unterirdischen Restaurants (Usbekisch, Chinesisch, McDonalds,…) gegangen und haben uns ein Nachtmahl gegönnt. Um den Tag ausklingen zu lassen sind wir gemütlich vor einem Konservatorium auf einem Hügel, der neben dem Platz war, gesessen. Als kleine Anekdote sollte man erwähnen, dass es Verboten ist, Alkohol in der öffentlichkeit zu trinken. Die Einheimischen versteckten deswegen ihre Flaschen in Papiersackerln und wenn eine Streife vorbei ging auch hinter ihren Körpern. Ein Kollege erzählte mir, dass hier sogar die Energy Drinks alkoholhältig sind…

Durst

Es war schwer ein Lebensmittelgeschäft zu finden aber schließlich gelang es uns doch, das in größeren Umkreis wohl einzige und dazu noch sehr kleine Geschäft zu finden. Da stellt sich mir die Frage, woher holen die Leute ihre Lebensmittel?
Nachdem wir uns Wasser gekauft hatten sind wir mit der Metro wieder zurück gefahren und zu Fuß zum BusBahnhof. Um 23:50 sind wir mit einem komfortablen Bus (viel Platz rechts, links und für die Füße) nach Hause aufgebrochen. Die Sitze waren so luxuriös, dass die Kopfstütze sich seitlich so aufklappen ließ, dass man schlafen konnte ohne das der Kopf zu sehr kippt. Da wir schon sehr müde waren, fiel uns das Schlafen leichter.

Verhandlungssache

Um 05:20 waren wir in Odessa und suchten uns ein Taxi, nachdem wir nach einer erfolglosen Preisverhandlich gingen kam uns der Fahrer hinterhergelaufen und senkte den Preis, wobei er noch immer sehr touristisch, für unsere Verhältnisse aber günstig war. Ich beschloss noch etwas Anderes zu tun…

Abschließend

Alles in allem muss ich glaube ich nochmal dorthin um die Stadt besser kennenzulernen. Es ist mir alles zu schnell gegangen und ich brauch einfach meine normale durch-die-Stadt-schlender Zeit. Vom ersten Eindruck her muss ich sagen: Kiew gefällt mir nicht so gut wie Odessa, Kiew ist mehr renoviert und man sieht keine kaputten Häuser. Das Stadtbild erinnert sehr an sowjetische Zeit und ist weniger freundlich. Außerdem hat es keinen Meerzugang 😛 Dafür ein Flussbett welches ein wenig wie ein Delta aussieht und auch Strände bietet. In Kiew gibt es jedenfalls viel zu entdecken! Wie in Bratislava auch hat mich die Stadt aber nicht überzeugt. Vielleicht sind EintagesStädtetrips nichts für mich…

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2010 – Odessa – Zwischendurch

Liebe ist… mit dicker Kette zusammengehalten zu sein…
Oder von einem Adler gefressen zu werden?

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Ein paar nicht unbedingt künstlerisch wertvolle aber nette/informative Fotos. Sei es der monströse Adler oder das Kunstprojekt in Form eines Klaviers. Das blaue Schiff faszinierte mich, da es irgendwie aussieht als ob etwas mit ihm nicht stimmen würde…

Ich muss heute erst um 10:00 im Kurs sein… Meine Lehrerin ist mit mir ziemlich auf einer Wellenlänge, so haben wir gestern im Kurs etwas relaxt und sind mal nicht normales Programm gefahren. Ich hab ihr in der ersten Stunde die Fotos von unserem Wilkowo-Ausflug gezeigt und danach haben wir eine mündliche Odessatour gemacht, bei der sie mir Fragen gestellt hat und mir alles erzählt hat was ich nicht mehr oder noch nicht wusste. Es war interessant! Sie hat auch gemeint wenn ich gestern keine Lust hätte müsse ich die Hausübung nicht machen…

Nebenbei erwähnt: mein Notebook gibt schön langsam den Geist auf, ich bin immer glücklich wenn es mal nicht abstürzt. Gestern hat es sich bei 25% Batteriestand runtergefahren und seit dem möchte es, dass ich die Batterie austausche… Vom Ladegerät muss ich garnicht mehr reden, es ist nicht mehr leicht den Punkt zu finden an dem es noch funktioniert.

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2010 – Odessa/Wilkowo – Tour zum Donaudelta

Fernab der Zivilisation, wo die Menschen sogut wie ohne technologischem Fortschritt leben, befindet sich ein Naturparadis, Weinparadis und ein Tourismusort… Ich spreche vom Delta bei dem die Donau auf das Schwarze Meer trifft.

[spoiler show=“weiterlesen“ hide=“kompakt“]Schon wieder Mittwoch und ich bin bis jetzt nicht dazu gekommen über meine Tour ins Donaudelta zu schreiben. Schande über mich, dann mache ich das wohl gleich! Ich habe am Montag ein nette und sympatische Mitstudierende kennengelernt. Mein portugiesischer Freund (vom vorigen Jahr) kam am Sonntag an und wir trafen einander im Kompot auf einen Plausch bei Torte und Tee. Montag und Dienstag waren wir in diversen Futterstätten und Cafés. Abends war ich immer ziemlich kaputt und müde, was vermutlich wieder mal am Wetterwechsel und an dem Sprachkudelmudel liegt.

Dieses Jahr sind neben den obligatorischen englischsprechenden auch sehr viele deutschsprechende Studierende in der Sprachschule. Weswegen wir sehr viel dreisprachig und manche auch fünfsprachig (franz., span.) unterwegs sind, da kann ich dann nicht mehr mithalten. 😛
Gestern war es sonnig und schön aber ziemlich kalt im Schatten. Heute kälter und Dauerregen, deshalb habe ich auch endlich die Zeit gefunden die ~ 300 Fotos durchzuschaun die ich im Delta geschossen habe….

Die Einladung der Lehrerin

Anfangs war ich skeptisch ob ich mich auf die Einladung meiner Lehrerin, sie zur „Wilkowotour“ zu begleiten, einlassen sollte. Nach einiger Überlegung stimmte ich aber zu. Im Nachhinein bin ich sehr froh und sollte öfters solche Gelegenheiten beim Schopfe packen! Da sie gerade Gäste hatte, schien ihr die Reise zum Donaudelta als ideales Ziel und ein russisch Schüler ist wohl auch eine Attraktion.

Tagwache

Am Samstag 05:45 aufstehen, danach natürlich zu Fuß zum Bahnhof, wo der Treffpunkt vor der Reise war. Irgendwie hab ich viel zu lange gebraucht war aber trotzdem 5 Minuten vor der vereinbarten Zeit dort. Danach wurde ich (im Halbschlaf) vorgestellt und hatte ein für mich, wegen der Uhrzeit, anstrengendes Gespräch auf russisch.
Um 07:00 fuhren wir dann dreieinhalb Stunden, mit kleiner Pinkelpause zwischendurch, nach Wilkowo. Wie es mit der Gastfreundschaft hier so üblich ist hat mir meine Lehrerin von ihrem Proviant ständig was zugesteckt. (Brot mit Schinkenspeck oder so ähnlich). Meine Begleitenden sorgten sich überhaupt den ganzen Trip sehr um mich und ich bekam Information/Vokabeln sowie nette Gespräche. Es war sehr interessant den Trip, nicht wie sonst üblich mit Studierenden der Sprachschule, sondern mit russischsprechender Begleitung zu erleben.

Schlaglochstraße

Ein paar Kilometer vor Wilkowo hatten wir ein „einzigartiges“ Erlebnis, die Zufahrtsstraße zum Ort war übersäht mit Schlaglöchern die teilweise mehr als 20cm tief waren. Aufgrund dessen, fuhr der Verkehr in beiden Richtungen Schlangenlinien von einer Seite der Straße zur anderen. Einige Male wichen wir auch seitlich in den breiten Straßengraben aus, wobei wir teilweise Schieflagen hatten, bei denen ich Angst hatte, dass der Bus kippen würde. Was mir am meisten Sorgen bereitete waren Tankwägen mit brennbarem Gut. Ich sah einige dieser und fragte mich wie das nur gut gehen kann…

In Wilkowo angekommen gab es dann eine kleine geschichtliche Tour durch das Dorf, welches als ukrainisches Venedig bezeichnet wird. Das Hauptverkehrsmittel sind/waren hier Boote. Mittlerweile sind einige Wasserwege zubetoniert und zu Straßen umfunktioniert worden. Aber für mehr Info gibts ja Wikipedia. Es ist ein sehr nettes kleines Dorf, ich weis nicht ob Boote hier noch immer so intensiv genutzt werden aber es gibt viele Stege, Gewässerbecken und man sieht immer wieder fahrende Kähne…

Kilometer Null

Danach fuhren wir mit einem größeren Kutter Richtung Ende des Donaudeltas. „0KM“ wo das Meer auf die Donau trifft…
Dort sind im Moment Pelikane und weitere Zugvögel zu sehen. Natürlich bietet die Vegetation auch einige hübsche Leckerbissen und vereinzelt erblickt man dort sogar Hütten. Es gibt Leute die mitten im Delta leben. Dies ohne Elektrizität und mit weniger Komfort als wir kennen, kein Fließwasser, StehSenkgrubenToilette,… Dafür bauen sie Weintrauben an, die als einzigartig gelten und dadurch einen speziellen Wein herstellbar machen. Der Boden hier ist wie nicht anders zu erwarten sehr Nährstoffhaltig.

Der Wein schmeckt garnicht mal so schlecht. Bei einem Picknik am Rückweg bekamen wir eine kleine Kostprobe von Fisch und (jungen) Wein. Der Fisch war gut, nachdem ich allerdings kein Fischesser bin habe ich nur ein kleines Stückchen gekostet. Die Fischsuppe die serviert wurde ließ ich allerdings nach einem kurzem Nippen stehen.

Die Rückfahrt stellte sich dann als mühsam heraus, ich war müde und der Platz für meine Beine war viel zu wenig…

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2010 – Odessa – День города – Feuerwerk

Stativ – check
Kamera – check
Weitwinkelobjektiv – check
Feuerwerk – hmm wann war das nochmal?

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Um 19:15 traf ich mich mit ein paar Schweizern um mir das Spektakel des Stadtfeiertages zu geben. Bis 22:15 verharrten wir in der Menschenmenge und lauschten der teilweise recht langweiligen Musik. Besonders „beeindruckend“ war ein Sänger mit vielen kreischenden Groopies. Gekleidet in Unterhemd und Karottenhose, ein bisschen auf Tokio-Hotel-Emo Style und einen wirklich lächerlichem Tanzstil… Sein Gesang passte irgendwie nicht zu seiner „Hintergrundmusik“…

Im letzten Moment

Als dann noch immer keine Rakete in die Luft stieg, beschlossen wir uns heimwärts vorzukämpfen, wo sich meine Begleitung dann entschied mich zu verlassen.
Um 22:35 war es dann endlich soweit, genau in dem Moment als ich mein Stativ aufgebaut und die Kamera montiert hatte, schossen die ersten Knallkörper in die Luft. Ich musste schnell reagieren und noch die Belichtung usw. einstellen, da ich von letztem Jahr wusste, dass es nicht allzulange dauern würde.

Fotografieren – oder – etwas mitbekommen

Leider, wie sooft beim Fotografieren, habe ich nicht allzuviel vom Feuerwerk mitbekommen (auf russisch übrigens auch Feuerwerk = фейерверк). Alles in Allem hat es 6-7 min gedauert, also war im Endeffekt doch relativ viel Zeit. Leider stand ich ungünstig und habe nicht wie zuerst geplant den Fernauslöser verwendet sondern fixe Belichtungszeiten. Trotzdem bin ich mit meinem ersten Feuerwerk sehr zufrieden. Wenn es auch ein Thema ist, wo man sicher noch einiges besser machen kann…

Nach dem letzten Knall stürmten alle Leute heim, es war nicht wirklich warm und der Wind pfiff immer wieder durch die Menschenmengen. Außerdem ist heute kein Feiertag und Uni, Schule sowie Arbeit…

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2010 – Odessa – День города – 216 Jahre Odessa

Von malerischen Wolken und maschierenden Schülern…
Nicht immer ist strahlender Sonnenschein so wichtig.

Gestern blinzelte nach längerer Abstinenz wieder einmal ein wenig die Sonne durch und bescherte mir interessante Lichtverhältnisse. Nicht lange nach dem Kurs machte ich mich auf um ein wenig zu Fotografieren. Durchs Gebüsch bot sich mir ein interessantes Bild vom Hafen, dass ich näher erkunden wollte…
Dabei entdeckte ich wie die Studierenden der Marineuni marschieren übten (ob sie das für den Stadtfeiertag taten weis ich nicht) und ein unglaublich riesiges Kreuzfahrtschiff im Hafen. Wo der Aufbau für das Konzert am Abend schon ziemlich fortgeschritten war. Aber seht selbst:

2010 – Odessa – 1.September, erster Schultag

Wie ein Feiertag zelebriert, der erste Schultag. In festlichen Gewändern oder Uniformen wuseln einheimische Kinder und Jugendliche durch die Straßen. Leider ist dieses Jahr der Regen dazwischen gekommen und ich hatte kaum Chancen auf ein Foto…

[spoiler show=“weiterlesen“ hide=“kompakt“]Das Wetter war nicht besonders und die Erwartungen im Keller… der Regen ließ, wie vermutet, die Schulkinder und Studiumbeginnenden schnell den Heimweg oder ein Lokal aufsuchen. Ich bekam selten eine Chance ein Bild zu knipsen, wie hübsch nicht alle hergerichtet waren. Denn der erste Schultag wird hier wie ein Feiertag zelebriert und zwar in Anzug, Uniform,… Danach essen gehen oder ein Festmahl zu Hause. Letztes Jahr war traumhaftes Wetter und einiges los auf den Straßen.

Irgendwie nicht sehr motiviert machte ich mich dann auf zur Promenade um Vorbereitung für das Stadtfest am nächsten Tag zu erkunden. Die Bühne stand schon (Bild im nächsten Blogeintrag, da Licht zu schlecht) und ich konnte zusehen, wie die „Blumenausstellung“ hergerichtet wurde.
Am Heimweg ging ich wieder einmal über die Brücke an der Pärchen gerne ein Schloss mit ihren Namen hängen. Da ich eh noch nicht allzuviele Fotos geschossen habe, machte ich gleich eine (fiktive) 3-Fotostrecke.

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2010 – Odessa – Am Markt

Das bunte Treiben des Marktes ist sehr faszinierend vor allem, wenn man ein wenig mit Leuten ins Gespräch kommt…

[spoiler show=“weiterlesen“ hide=“kompakt“]Als ich einen Blick auf die Stadtkarte warf um zu Schauen was es denn noch so zu entdecken gäbe fielen mir 2 Friedhöfe auf, die beide ungefähr gleich weit von daheim weg liegen. Leider war es schon zu spät um diese Distanz zurückzulegen also habe ich diesen Ausflug auf ein Andermal verschoben und bin einfach mal drauf los spaziert.

Presse?

Bald habe ich den Aufbau eines Kletterparks miterlebt, ich zückte meine Kamera und gleich darauf kam freudestrahlend einer der Arbeiter und fragte mich woher ich sei und ob ich von einer Zeitung bin. 😉

Richtung Bahnhof unterwegs dachte ich, dass ich einen kleinen Abstecher auf den Markt machen könnte. Diesen habe ich im vorigen Jahr nicht besucht und er stellte sich als sehr interessant heraus. Man kann dort alles kaufen: Möbel, Kleidung, Obst, Gemüse,… Ich kam genau zur richtigen Zeit, wenig Leute und einige fingen schon an wegzuräumen…

Farbenvielfalt und wenig Licht

Ich habe viel mit Schärfentiefe gespielt weil ich dachte es könnte ganz gut rüberkommen und es außerdem relativ dunkel war. Blende 2.8 ist alles was mein Tamron hergibt und es hat seine Dienste ganz gut geleistet. Besonders fasziniert hat mich der Stand mit den usbekischen Gewürzen. Der köstliche Geruch und die intensiven Farben waren fesselnd. Die Kommunikation mit dem Jungen hat leider nicht so gut geklappt da er wahrscheinlich nur die zum Verkauf nötigen Vokabeln kannte. Aus dem Nichts hat mich dort auch eine alte Schwarzmeerdeutsche angesprochen und wir haben ein bisschen auf deutsch geplaudert über heute und damals…

Nachmittagskurs ist mühsam!

Nachmittagskurs… Eine sehr frustrierende Sache.  Da meine Lehrerin am Vormittag verhindert war bat sie mich unseren Termin zu verschieben. Ich muss sagen, dass ich das nie freiwillig machen wollen würde… 12:30 bis 16:00… Der Tag ist zerissen und man kann weder vorher noch nachher etwas unternehmen.

Der Plan für die nächsten Tage

  • Morgen am 1. Sept. geht die Schule/Uni los ==> die Kinder und Jugendlichen sind alle in hübschen Anzügen unterwegs, vielleicht komme ich ja zu ein paar Fotos!
  • Am 2. Sept.  ist 216 Jahre Odessa mit abschließenden Feuerwerk am Abend.
  • Für den Samstag steht ein Ausflug zum Donaudelta am Programm.

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Ich bin mal Hausübung machen…

2010 – Odessa – Das Ende des Sommers?

Wind, Regen, abgekühltes Meer. Was will man mehr?
Vielleicht Wassermassen mitten in der Stadt?

[spoiler show=“weiterlesen“ hide=“kompakt“]Nach den ziemlich anstrengenden letzten Wochen in Wien beschloss ich mir dieses Mal mehr Strand zu gönnen. Freitag und Samstag war es recht windig aber auch ziemlich heiß und schwül, sodass man nicht viel anderes machen konnte als auf den Strand zu gehen und das Wasser um Hilfe für Abkühlung zu Bitten.
Es waren viele Vögel unterwegs, die teilweise die Böhen fast unterschätzt hätten und gegen Leute gekracht wären. Mit den einhergehenden höheren Wellen machte es wieder mehr Spaß im Meer.

Gestern war der Wind so stark, dass man am Strand ein gratis Peeling bekam. Das Meer war, laut einer Aussage einer Badenden 17° kalt und zu kühl zum Schwimmen. Ob es so wenig war weiß ich nicht. Beim Reingehen war es anfangs doch ziemlich kalt aber nach ein bisschen Sonne normal und auszuhalten (Ich war mit ein paar Schweizern unterwegs, die genauso wie ich kühlere Gewässer gewohnt sind).
Am Strand und zum Café in dem ich gerade sitze, habe ich meist nur meine Digicam mit, deswegen bei dem relativ finsteren Wetter hohe ISO Empfindlichkeit und Pixelgatsch, ich hoffe man erkennt trotzdem den kleinen See und das es sehr geschüttet hat 😉

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